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Name:
Martina Endres
Rezensionen:
35 Rezensionen
Bewertung:

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Rang:
1250
Über mich:

" Wenn du wissen willst, was niemand weiß, dann lies, was jeder liest - nur ein Jahr später" Ralph Waldo Emerson, 1803-1882

Martina Endress Rezensionen

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50

25.04.2012

„Lebe anders als die Anderen”

In einer eisigen Winternacht erreicht Glass nach langer Reise Visible. Sie ist selbst erst 17. Hochschwanger. Hat Amerika verlassen und somit auch den Kindsvater, ihren Freund.
Hier auf Visible lebt ihre Schwester Stella.
Kurz vor den Toren Visibles setzen bei ihr die Wehen ein. Bevor sie hinfällt, findet sie gerade noch Halt am Stamm einer jungen Birke, wirft den Kopf in den Nacken und schreit.
Aus dem Haus kommt eine Frau gelaufen. In der Dunkelheit erblickt Glass eine Frau mit roten Haaren. Ihre Schwester hat aber nie rote Haare gehabt. Der zweite Schrei von ihr erfüllt die Nacht. Während sich ein kleines Mädchen den Weg nach draußen bahnt. Der Schrei gilt aber der Nachricht, die diese unbekannte Frau ihr unterbreitet: Stella ist tot.
Die Unbekannte hastet ins Haus, um warme Decken zu holen. Glass lehnt weiter am Baum und bei Sonnenaufgang erblickt auch der kleine Junge endlich das Licht der Welt.

Die junge unbekannte Frau ist Tereza.
Tereza arbeitet für einen Anwalt, der mit der Klärung der Hinterlassenschaft Stellas beauftragt ist. Für diesen Zweck ist Tereza nach Visible gezogen.

Sie wird die beste Freundin von Glass. Einbischen Verliebtheit mischt sich dazu. Doch während Tereza kein Hehl daraus macht, lesbisch zu sein, läßt sich Glass nicht erweichen. Die spätere Freundin von Tereza wird aber ihre Eifersucht auf Glass nie verbergen können.

So beginnt der für mich phantastischste und genialste Jugendroman von Andreas Steinhöfel: Die Mitte der Welt.
Ein Jugendroman (ab Altersklasse 14 /15) zwar, aber nach oben keine Altersbeschränkung.

Visible, eine alte Villa ist den Bewohnern des kleinen Städtchens unheimlich. Und so auch die Bewohner Visibles.

Tereza, mittlerweile erfolgreiche Anwältin, stellt Glass bei sich ein. Und so sind Dianne und Phil noch häufiger auf sich allein gestellt und mit den Jahren gehen sie ihre eigenen Wege.
Während Dianne sich immer mehr und mehr in sich selbst zurückzieht, verliebt sich Phil unsterblich in den neuen Mitschüler Nicholas. Auf den allerdings auch seine beste Freundin Kat ein Auge geworfen hat.

Der Roman beginnt in einer eisigen Winternacht, als die 17jährige Glass auf dem Alten Kontinent ankommt. Und der Roman endet am Neujahrstag siebzehn Jahre später. Der Kreis schließt sich also.

50

04.01.2012

„Fotobearbeitung Schritt für Schritt”

Seit etwa einem halben Jahr nutze ich nun GIMP zur Fotobearbeitung und bin begeistert von den Möglichkeiten, die mir hier geboten werden.
Dieses Buch ist eine klasse Anleitung für Anfänger und Neugierige, die wissen wollen, was am heimischen PC alles so an digitaler Fotobearbeitung geht.

Das Buch ist gut gegliedert. Anfangs eine kleine allgeime Einführung in GIMP.
Der Mittelteil und somit der größte Teil des Buches widmet sich der konkreten Fotobearbeitung.
Und da werden dem Laien in Schritt-für-Schritt-Fotos und sehr einfacher Anleitung die diversen Möglichkeiten der digitalen Nachbearbeitung gut erklärt.

Auch das Arbeiten mit verschiedenen Ebenen ist einfach und gut erklärt.

Für mich ein klasse Handbuch!

Sehnsüchtig warte ich allerdings auf das GIMP 2.8 !!!


buch

Die Patin

Kerstin Gier

EUR 7,99 *
auf Merkliste

50

16.09.2011

„Mit den Waffen einer Frau”

Die Fortsetzung der Mütter-Mafia.
Constanze wird zur Patin der streng geheimen Mütter-Mafia.
Die schusselige und chaotische Constanze beweist, dass sie auch anders kann. Sie fährt ihre Krallen aus und zeigt, dass sie es auch mit den ganz harten aufnehmen kann.

Ich finde den zweiten Band noch gewitzter als den ersten.
Während im ersten Band Constanze von einem Fettnäppchen ins nächste trudelt, läuft sie als Patin im zweiten Band wahrlich zu ihrer Höchstform auf.


40

12.08.2011

„ Zwiespalt eines Menschen”

Harry Haller, knapp 50jährig, halb Mensch, halb Tier, gefangen in der Welt des Bürgertums. Das Kleinkarierte des bürgerlichen Lebens engt ihn ein, er ist Einzelgänger und passt so gar nicht in diese Welt. Aber auf der anderen Seite gibt ihm genau diese bürgerliche Welt, den Halt, den er zum Überleben braucht.

Zwei Seelen gefangen in einem Körper. Beide Seelen sind in ständigem Kampf mit einander und immer wieder versucht die eine die andere zu unterdrücken. Der Wolf versucht ständig sich den Menschen Harry unterwürfig zu machen. Dieser Zwiespalt nagt an Harry Haller, er hegt Selbstmordgedanken. Das scheint vorerst sein Ausweg zu sein.

Das Tier, der Wolf ist gierig , gefräßig und schreit nach Freiheit.
Der Mensch Harry Haller ist gefangen und angespannt, geistvoll, aber hilflos.

Der Text ist stellenweise leicht verwirrend, langatmig und zäh. Der Traktat des Steppenwolfes (also der zweite Teil im Buch) verlangt dem Leser einiges ab an Kondition.
Die Sprache - dafür gibt es eigentlich gar keine passenden Worte - ist perfekt, genial. Jedes Wort ist großartig plaziert.
Die Wende im Text kommt mit der Begegnung zwischen Harry und Hermine. Ab da fängt der Roman an zu leben. So langatmig es bis hierher war: Hier konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen!

Durchhalten, es lohnt sich!

Hermine ist so ganz anders als Harry. Sie ist jung, wild, liebt das Leben und das Spiel mit der Liebe. Sie ist die geborene Verführerin. Sie lernt Harry, wie ein Mensch zu leben und schließlich auch zu lieben.

50

06.06.2011

„Hochbegabt - und dann?”

Was hilft hochbegabten Schülern in der Schule? Wie kann ein Lehrer den Unterricht so gestalten, dass ihn auch ein superschlauer Schüler noch interessant findet - und nicht langweilig?
Oder was kann der Lehrer speziell in seinem Unterricht für diesen einen Schüler tun? Aber dabei darf er die anderen Schüler nicht vernachlässigen!
Es ist schwer, hier die gerechte Waage für alle zu finden.

Welchen hochbegabten oder sehr begabten Schülern hilft es, einen Jahrgang zu überspringen? Was ist dabei zu beachten?

Das Buch ist ein Leitfaden durch alle möglichen Beschleunigsformen im Schulalltag. Es zeigt Risiken, aber auch sehr viele Erfolge.

Erfahrungsberichte von Eltern helfen bei der Entscheidungsfindung.
Das PRO und CONTRA des Klassen-Überspringens wird anschaulich und gut erklärt. Immer wieder wird der Sachverhalt durch konkrete Beispiele dargestellt.

Für wen eignet sich das Handbuch?
Prinzipiell für jeden, der sich für das Thema interessiert. Es ist leicht und verständlich geschrieben. Man kann gut damit arbeiten. Am Rand ist genug Platz für eigene Notizen und Gedanken.
Es eignet sich besonders gut für die Grundschule und jede weiterführende Schule, hier speziell für die Sekundarstufe I Gymnasium.

Aber auch auf jeden Fall für Eltern, die eine Hilfestellung brauchen, in der Entscheidung, was gut oder falsch für das eigene hochbegabte Kind ist.

Fazit: Für all diejenigen, die mit hochbegabten Schülern zu tun haben!

50

06.06.2011

„Mit Humor lebt es sich leichter”

Herr Benningsen wird von seinem Verleger mit einer neuen Idee losgeschickt: Er soll sich auf die Suche machen und die Familie finden, die den Erziehungs-Oskar verdient.
Wie es der Zufall will, bekommt er eine Einladung zum Geburtstag seiner ehemaligen Grundschullehrerin. Für sie stand die richtige Erziehung schon immer im Vordergrund. Durch nichts war sie aus der Ruhe zu bringen... bis Ben Benningsen es doch eines Tages schaffte, sie zu provozieren - aber das lesen Sie lieber mal selbst! Ich habe mich darüber köstlich amüsiert.
Auf dieser Geburtstagsfeier lernt er die Familien kennen, die er in den Tagen darauf alle mal besuchen wird.
Jede der Familien hat einen anderen Erziehungsstil. Aber ist es der richtige? Die einen versuchen es mit gewisser Strenge, die anderen sind etwas lässiger, und dann gibt es die, die häufiger mal Fünfe grad sein lassen. Ein Großelternpaar sieht das Ganze Erziehungstamtam recht gelassen, sicher auch aus dem Blickwinkel der Erfahrung und des Alters.
Am Ende ist Herr Benningsen nicht wirklich schlauer. Er kommt zu der Erkenntnis, die perfekte Erziehung gibt es nicht. Und wer bekommt nun den Oskar?

Das Buch ist voller Humor und Leichtigkeit geschrieben. Es ist sehr amüsant. Auch weil man sich in fast jeder Familie irgendwie doch wieder selber erkennt.
Fazit: Nobody is perfect! Und die richtige Erziehung gibt es nicht - also macht euch keinen Stress!
Handeln aus dem Bauch heraus ist besser als der erhobene Zeigefinger. Kinder sind Kinder. Total verschieden. Und jedes Kind braucht seine individuellen Eltern. Kinder machen das Leben bunt. Und genau so bunt sind die Erziehungslandschaften.
Und wir sollten auch mal Lachen, wenn uns gar nicht nach Lachen ist - entspannt aber die Situation. Und dann lassen wir bei der Erziehung auch mal fünfe grade sein :-)
Buch kaufen, lesen und sich freuen, dass man die gleichen Probleme mit tausenden anderen Müttern und Vätern teilt!

50

09.05.2011

„Hochbegabung verstehen lernen”

Nach langem Suchen, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Gekauft, gelesen! Nicht bereut!
Endlich kann ich behaupten, zu verstehen, wie hochbegabte Kinder - auch mein eigenes - ticken. Dass ihre "Macken" Folgen von Unterforderung sein können. Die Kinder meinen es ja nicht böswillig, sie wissen nur nicht, sich zu helfen, sie machen so auf sich aufmerksam, dass hier etwas nicht stimmt.

Das Buch ist Leitfaden und Ratgeber für Eltern und auch Lehrer.
Aufgebaut in 10 Lernabschnitte. Der Kern des Inhalts ist, zu lernen, wie wir Erwachsene mit den Emotionen hochbegabter Kinder besser umgehen, wie wir lernen können, unsere sensiblen Kinder zu verstehen und wie wir mit ihnen im Alltag kommunizieren.

Drei Erfahrungsberichte von Eltern bilden den Abschluss des Buches.

50

08.03.2011

„Sie sind wieder da!”

Emmi und Leo, endlich, sie sind zurück! Leo ist zurück aus Boston. Allerdings verliebt in Pamela. Emmi hat sich von ihrer Familie getrennt. Emmi hoffte sehnsüchtig auf Leos Rückkehr und lässt nicht locker. Sie schreibt Mails, immer und immer wieder. Auch der Systemmanager von Leos PC kann sie darin nicht stoppen. Soviel Hartnäckigkeit wird aber belohnt. Leo meldet sich zurück. Und die Mails nehmen wieder ihren Lauf.
Endlich!!!
Und ja, sie treffen sich. Erst zögerlich, dann immer intensiver. Haben sie sich verliebt? Was ist mit Pamela?
Die Mail-Dialoge genau so spannend und nervenzehrend wie im 1. Teil.
Das Buch ist auch dieses Mal viel zu schnell zu Ende.
Und die siebte Welle? Die hat es in sich. Kommt unvorhergesehen. Überraschend und deswegen mit voller Wucht.
Neugierig? Buch kaufen, gemütliches Plätzchen finden, einen guten Rotwein öffnen und lesen, lesen, lesen... Denn Aufhören ist auch diesmal unmöglich!

50

01.03.2011

„Aufhören? Unmöglich!!!”

Ein e-Mail-Roman, den man nicht aus der Hand legen kann! Lesen, lesen, lesen! Es geht gar nicht anders. Pausenlos: beim Essen, beim Kaffee und Teetrinken, im Bett... eigentlich überall!
Emmi und Leo! Der Zufall bringt sie im WorlWideWeb zusammen! Und Leo kann nicht ohne Emmi, Emmi nicht ohne Leo.
Und ich? Ich kann auch nicht ohne die Beiden! Ich kann nicht einschlafen ohne Emmi und Leo.
Ach ja, Emmi kann nicht einschlafen bei Nordwind. Wenn ihr Fenster offen steht, was es immer tut, dann bläst der Nordwind rein. Dann braucht sie die e-Mail von Leo, eine. Ganz kurz. Und die Mails von Leo, die mag sie am liebsten, wenn er ganz bischen betrunken ist. Die sind immer besonders schön.
Emmi und Leo können nicht aufhören sich Mails zu schreiben.
Ich kann nicht aufhören, ihre Post zu lesen!

Ich freue mich schon auf den Nachfolger!
Alle 7 Wellen.
Bis dann, liebe Emmi, lieber Leo...
eure M.

50

09.02.2011

„Klasse - Diese Klassenfahrt”

Die Jungs sind einfach nur genial! Die Texte sind Mitten aus dem Leben. Mal nachdenklich und traurig ("Lisa"), aber die meisten sprühen vor Witz und Ironie und machen gute Laune.
Lieblingslieder: "Mittsommernacht bei IKEA": denn die besten Schnäppchen kriegt nur, wer vorher in der Muckibude trainiert hat!
Und: "Mein neues Handy": das neue Handy kann alles, es mißt den Chlorgehalt im Swimmingpool, aber zum Telefonieren taugt es nicht! Na sowas?

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