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Freiheit

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Ein Plädoyer

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Artikeldetails zu Freiheit

AutorJoachim Gauck

Untertitel Ein Plädoyer

Abbildungsvermerk Leinen, Papier

  • ISBN-103-466-37032-9
  • ISBN-139783466370320
  • Verlag Kösel-Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten62
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht20.02.2012
  • Gewicht100g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Freiheit

Ein kluges, rhetorisch geschliffenes Plädoyer für die Werte des Westens. Focus 11/2012

Kurzbeschreibung zu Freiheit



Joachim Gauck genießt in Deutschland höchstes Ansehen. Der Politiker und Bürgerrechtler äußert sich leidenschaftlich zu seinem großen Lebensthema: Freiheit. Er weiß, wie Menschen unter Diktatur und Unterdrückung leiden. Er hat aber auch erlebt, wie ein Volk aufbegehrt und sich die Freiheit erobert.


Konzentriert und dicht hat Gauck seine Gedanken zu Freiheit und Demokratie, zu Menschenrechten und Toleranz zusammengefasst. Er spricht über die faszinierenden Möglichkeiten, die sich unserer Gesellschaft und jedem Einzelnen eröffnen, wenn wir die Freiheit zu nutzen wissen. Und über die Notwendigkeit, diese Chancen jetzt zu ergreifen.


Eine präzise und kritische Zeitanalyse, eine gesellschaftspolitische Agenda, deren Kernsatz lautet: »Wenn wir Freiheit gestalten wollen, gibt es nicht allzu viele Varianten. Ich jedenfalls kenne keine, die der westlichen Variante von Eigenverantwortung vorzuziehen wäre.«



Beschreibung der Redaktion zu Freiheit

Joachim Gauck über Freiheit und Verantwortung


Joachim Gauck genießt in Deutschland höchstes Ansehen. In seinem neuen Buch, das auf eine Rede zurückgeht, äußert er sich leidenschaftlich zu seinem großen Lebensthema: Freiheit. Joachim Gauck weiß, wie Menschen unter Diktatur und Unterdrückung leiden. Er hat aber auch erlebt, wie ein Volk aufbegehrt und sich die Freiheit erobert.


Konzentriert und dicht hat Gauck seine Gedanken zu Freiheit und Demokratie, zu Menschenrechten und Toleranz zusammengefasst. Er spricht über die faszinierenden Möglichkeiten, die sich unserer Gesellschaft und jedem Einzelnen eröffnen, wenn wir die Freiheit zu nutzen wissen. Und über die Notwendigkeit, diese Chancen jetzt zu ergreifen.


»Wenn wir Freiheit gestalten wollen, gibt es nicht allzu viele Varianten. Ich jedenfalls kenne keine, die der westlichen Variante von Eigenverantwortung vorzuziehen wäre.«

Autorenportrait zu Freiheit

Joachim Gauck, geboren 1940 in Rostock, war von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheitsdienstes (Stasi). Von 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Vereins »Gegen Vergessen – Für Demokratie«. Seit März 2012 ist er Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Portrait

Joachim Gauck:
Joachim Gauck, geboren 1940 in Rostock, war von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheitsdienstes (Stasi). Von 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen Für Demokratie". Seit März 2012 ist er der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Autorenportrait

Joachim Gauck, geboren 1940 in Rostock, war von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheitsdienstes (Stasi). Von 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Vereins »Gegen Vergessen – Für Demokratie«. Seit März 2012 ist er Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

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50

07.07.2012

„Joachim Gauck, Freiheit”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mit klaren Worten schildert der ehemalige Pfarrer Joachim Gauck sein Erleben der Diktatur in der DDR und deren friedliches Ende. Als „Liebhaber der Freiheit“ spricht er von ihrem hohen Wert, den zu schätzen wir nie vergessen sollten, spricht von Verantwortung und Toleranz. Sein Plädoyer vereint Gedanken zu Politik, Psychologie, Philosophie, Ethik, Religion und Soziologie. Die Facetten unseres Lebens, in gesellschaftlichem und höchst persönlichem Bezug, in guten Worten auf den Punkt gebracht! Es ist eine Grundsatzerklärung, die umso mehr berührt, da ihr oft sehr private, aus eigenem Erleben gewonnene Erfahrungen zugrunde liegen.

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40

28.03.2012

„Von Freiheit und Verantwortung”

von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Das Buch trägt den Titel "Freiheit - ein Plädoyer", ist aber eher eine Predigt. Hier kommt die eigentliche Natur des Autor zum Vorschein. Dem protestantischen Theologen Gauck kann man abnehmen, dass seine Repliken auf die biblische Schöpfungsgeschichte und die christliche Dogmatik keine bloßen Attitüden sind.
Doch etwas ganz anderes sind seine Botschaften.
Im vorgelegten Band versucht er für seine Vorstellungen von Freiheit, Verantwortung und Toleranz zu werben. Gauck leitet sein politisch-freiheitliches Selbstverständnis aus dem Motto der friedlichen Revolution schlechthin ab. "Wir sind das Volk!" skandierten die Demonstranten 1989. Gauck kommentiert:
"Dieser Satz hat uns gelehrt, dass wir, wenn wir unserer Sehnsucht glauben, und ihr vertrauen, unsere Angst verlieren."
Für Gauck beginnt dieser Zustand aber erst mit der Erlangung der politischen Freiheit während der Wende. Er schreibt:
"Wir, die wir die Bürgerrechte nicht hatten, waren zwar auch wertvoll - aber Bürger waren wir nicht."
Wer seine Freiheit liebt, und sie als unveräußerlich betrachtet, der kämpft um sie, ganz egal, wie widrig die Zeitumstände sind, die der eigenen Freiheit entgegenstehen. Und wer sich zu dieser Freiheit durchringen kann, der wird auch seine zwischenmenschlichen Beziehungen als freier Mensch gestalten, was in der Tat in einer Diktatur ungleich schwieriger ist als in einer Demokratie.
Man sollte meinen, dass diese Erkenntnis in Deutschland mit seinen beiden überwundenen Diktaturen nicht zum Allgemeingut gehört. Tut sie offenbar aber nicht.
Auch hier ist er wieder sehr theologisch, indem er das berühmte Bibelzitat: "Gott erschuf den Menschen zu seinem Bilde ..." ergänzt durch den Halbsatz: "mit der wunderbaren Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen".
Am Schluss seiner Schrift spricht er sogar davon, dass "die Freiheit der Erwachsenen Verantwortung heißt".
Als ob die Jugend keine Verantwortung zu tragen hätte! Doch auch abgesehen von dieser merkwürdigen Einschränkung auf die Erwachsenenwelt ist der Gedanke keineswegs zwingend. Freiheit ist mehr als Verantwortung. Freiheit beinhaltet das Recht, dem eigenen Lebensentwurf zu folgen, die eigene Identität zu finden und zu bestimmen.
Genau das hatte die SED den Ostdeutschen verweigert. Und deshalb ist diese Partei auch verantwortlich für die Folgen dieser Diktatur in der Gesellschaft, angefangen bei den geknickten oder gar zerstörten Biographien, über die Deformationserscheinungen bis hin zur Deindustrialisierung Ostdeutschlands 1990. Letztlich ist sie auch für die Spätfolgen mitverantwortlich. Hier ist man mit dem Begriff der Verantwortung an der richtigen Adresse. In diesem Sinne sind wir alle für die Folgen unseres Handelns verantwortlich.

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10

05.03.2012

„In jeder Hinsicht mickrig”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main
Gaucks Worte erinnern mich an eine verträumte Kanzelrede. Der Prediger schimmert durch beinahe jede Zeile. Er redet von der Freiheit, wie von einem Konsumgut, das besonders seiner Generation in der DDR allzu lange vorenthalten wurde. Ein Konsumgut, auf das sie ein Recht hatten, das ihnen aber verwehrt wurde.
Er zieht geschichtliche und literarische Kreise, die zwar einen gehörigen Grad an Bildung bescheinigen, übersieht aber sehr klar, dass Freiheit einen Preis hat. Einen Preis, der in dem Buch "Ökolution 4.0" - die mit Abstand beste Gegenwartsanalyse, die ich je gelesen habe - sehr treffend auf den Punkt gebracht wird: Verantwortung.
Dass Gauck seine Freiheit zu schätzen weiß, kann ich gut nachvollziehen. Er verkehrt in Kreisen, die Profit daraus ziehen, dass es vielen schlecht geht. Kein Wunder, dass er die Occupy-Bewegung belächelt und die Sorgen einer immer mehr in die Anpassung getriebenen Bevölkerung nicht nachvollziehen kann.
Auch übersieht er, dass Freiheit per se nur für Menschen attraktiv ist, die sie nicht haben. Ebenso sehr, wie er nicht erkennt, dass Freiheit für viele ein Problem ist, wie Erich Fromm in seiner "Die Furcht vor der Freiheit" trefflich analysiert.
Dieses Buch soll offensichtlich nur die momentane Popularität Gaucks möglichst gewinnbringend ausschlachten. Ein Plan, der aufgeht. Immerhin habe ich es auch gekauft... leider.

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50

02.03.2012

„Die wundersame Kraft des Wir spüren”

von einer Kundin oder einem Kunden
Einigkeit und Recht und Freiheit...
Nicht kommandiert werden,selbst die Maßstäbe bestimmen, dafür gingen die Ostdeutschen 1989 mutig auf die Straße.J.Gauck schafft es kurz und präzise, seine Gedanken zur Freiheit in Worte zu fassen.Der Text anlässlich einer Rede ließ auch bei mir Erinnerungen an diese aufregende Zeit der friedlichen Revolution wach werden.
Als das grandiose Wir sind das Volk-Gefühl geboren wurde.Hier und in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks.
Gaucks Büchlein ist klein aber fein.

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