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Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

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Artikeldetails zu Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben...

AutorAndreas Altmann

  • ISBN-103-492-05398-X
  • ISBN-139783492053983
  • Verlag Piper
  • Einbandartgebunden
  • Seiten254
  • VeröffentlichtJuni 2012
  • Gewicht464g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben...

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 12.09.11
Ein Buch, das einem Hören und Sehen vergehen lässt. Andreas Altmann schreibt wütend, krass, spektakulär. In 168 Kapiteln jagt Altmann den Leser durch seine Jugend, die regiert wird von einer familiären Hölle. Das Buch ist eine Abrechnung mit einem Kotzbrocken von Vater, aber auch ein Hilferuf nach einem Vater, der Andreas einfach nur in den Arm nehmen und lieb haben hätte sollen.

Kurzbeschreibung zu Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben...

Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, indem er seine Bestimmung als Reporter findet: »Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet ...«

Beschreibung der Redaktion zu Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben...

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller Misshandlungen, Demütigungen, bigotter, tätlicher Pfarrer und verkappter Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird.
Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: "Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet "

Autorenportrait zu Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben...

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u.a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband Unterwegs in Afrika. Altmann lebt in Paris.
Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch 34 Tage, 33 Nächte, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.

Autorenportrait

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u.a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband Unterwegs in Afrika. Altmann lebt in Paris.
Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch 34 Tage, 33 Nächte, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.

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40

09.11.2012

„dringend empfohlen für alle Abkömmlinge aus dysfunktionalen Familen....”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Nordrheinwestfalen
Ein hervorragendes Beispiel für die Entwicklung von Kindern ohne Resilienz (s. Wikipedia.de), die in dysfunktionalen Haushalten aufwachsen. Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich auch aus einer solche Familie stamme und ein Geschwister dieselben Macken zeigt, wie sie Altmann über sich beschreibt. Es fängt bereits bei der sprunghaften, wenig akzentuierten Sprache an, die exakt der von meinem Geschwister entspricht – lügen, betrügen, stehlen, ausreißen und alle, die ich kenne, entfliehen der Heimat und wohnen in anderen Ländern. Es ist wirklich erstaunlich und wird allen Menschen aus dysfunktionalen Familiene eine wirklich Hilfe sein, den ‚Sündenbock‘ der Familie besser zu verstehen.

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50

09.10.2012

„man kann alles überleben...”

von Nadja aus NÖ
Andreas Altmann hat seine groteske Nachkriegs-Kindheit im erzkatholischen Herzen Bayerns nie verwunden, wie sollte er auch? Er schreibt von seiner Kindheit voller Schläge, Terror und Hass des durch den Krieg zerstörten Vaters, eine von Mutter, Stiefmutter, Lehrern und selbst dem Bruder vernichtete Seele. 254 Seiten voller Hass auf die Scheinheiligkeit der katholischen Kirche, voller Einsamkeit, Schmerz und bitterstem Zynismus und dennoch ein wundervoller, noch immer irgendwie amüsanter Schreibstil. Altmann schafft es, dass man mehr schmunzeln, denn weinen möchte.
Trotz allem Anrecht auf eine völlig gescheiterte Existenz, findet er schließlich doch einen Lebensweg, kein HappyEnd, kein "sie lebten glücklich", nur die beeindruckende, reale Geschichte eines Mannes der letzlich doch nie aufgegeben hat.

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50

17.11.2011

„Eine Autobiografie die es in sich hat!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Schockierend direkt erzählt Andreas Altmann über seine Kindheit und Jugend in der Nachkriegszeit. Ein sehr verstörendes und emotionales Buch. Unbedingt lesen!

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50

26.09.2011

„Nicht verpassen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch ist wohl DER Geheimtipp des Herbsts.
Andreas Altmann schildert seine Jugend im erzkatholischen Altötting das den Beinamen Gnadenort trägt.
Gnade ist in Altötting jedoch nicht zu finden; nur ein seelisch vernarbter Kriegsveteran, mehr Schleifer denn Vater, eine schwache Mutter, die sich nicht zu wehren weiß und ein verräterrischer Bruder, stets auf seinen Vorteil bedacht.

Ein hochemotinles Buch das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Fazit: Absolut empfehlenswert, jedoch keine "leichte" Literatur.

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40

21.09.2011

„Der Titel könnte nicht treffender sein”

von einer Kundin oder einem Kunden
Während Andreas Altmann sonst begnadete Geschichten über andere Menschen schreibt, die er bei seine Reisen um die Welt kennen gelernt hat, schreibt er diesmal über sich selbst. Schonungslos, rasant und erschütternd schreibt er über ein Tabuthema, die Folgen des Krieges für die Familien der Kriegsheimkehrer. Sicher ist es nicht überall so zugegangen, aber der Vater ist wahrscheinlich auch kein Einzelfall.
Absolut lesenswert! Man möchte dem Autor nach jeder Seite gratulieren, dass er es geschafft hat, sich selbst aus der Sch... zu retten.

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50

20.09.2011

„Eine vergessene Generation”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Viel Worte wurden gemacht,um die Kriegsgeneration.Sie hatten es sicher schwer und wurden traumatisiert aus dem Krieg in den Alltag zurückkatapultiert.Aber die Generation der Kinder dieser schwer gestörten Menschen ist ebenfalls fürs Leben gezeichnet.Darüber wurde viel zu wenig geschrieben.Andreas Altmann schreibt seine ganze Wut zu Recht raus.Es ist eindrucksvoll und mitreissend.Kein Therapiebuch,sondern Anklage an die Kriegstreiber.Grosse Literatur.

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50

10.09.2011

„Scheissbuch? Von wegen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Während meiner Suche nach neuem Lesestoff, entdeckte ich zufällig diese Biografie. Vom Verlag klug bedacht, präsentiert sich der provokante Titel mit blutroten Lettern und wie von Hand geschrieben. Auf Anhieb neugierig geworden, kaufte ich mir das Buch und wurde beim Lesen auf 254 Seiten mit den unfassbarsten, tiefsten Abgründen menschlicher Seelen konfrontiert:

Andreas Altmann, der sich als Kind aufzufressen versucht, (im wahrsten Sinne des Wortes!) nur um damit die ersehnte Liebe seiner Mutter zu gewinnen - vergeblich. Als Jugendlicher wird er von seinem Vater als billige Arbeitskraft missbraucht und als Versager behandelt..
Viele Therapien und unzählige Arbeitsstellen vergehen bis Altmann zum wahren Selbst findet.

Eigentlich eine Biografie, erinnert mich das Buch quasi an ein "literarisches Psychodrama": Der Autor erzählt, er hinterfragt nicht. Sucht keine Antworten, und
doch vermute ich, dass Altmann hiermit seine persönliche Abrechnung an den Krieg liefert.

Erhältlich, auch als E-Book!

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50

31.08.2011

„Der Zorn eines Sprachzauberers”

von einer Kundin oder einem Kunden
Andreas Altmann, begnadeter Reiseschriftsteller zeigt sich uns diesmal von einer ganz anderen Seite. Er erzählt über seine Kindheit und Jugend im katholischen Altötting. Sein Vater, ein seelisch zerstörter Kriegsheimkehrer, seine Mutter eine durch dessen Ausbrüche Gezeichnete, seine Lehrer ewig gestrige Rechte, die Kleriker sadistische Erzieher. Wie soll ein Kind hier überleben, wie sich entwickeln?
Altmann ist ein zorniger Erzähler, einer der die Dinge beim Namen nennt und schonungslos seinen Schmerz offenlegt.
Genau deshalb fesselt er und erzeugt eine beklemmende Betroffenheit.

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50

22.08.2011

„Das Scheissleben......”

von einer Kundin oder einem Kunden aus bern
in grossartiger Sprache, mutig wie er erzählt, was sich in seiner Kindheit, Jugendzeit zugetragen hat. Mit seinem Vater, der psychisch zerstört vom Krieg nach Hause kam. Der Mächtige, der den Krieg zu Hause weiterführte, sich durch Prügeln, Ausbeutung, Demütigungen und Geiz sein Reich schaffte. Der, aus Wut über sein eigenes,kaputtes Leben, sich nun an seiner Familie rächt.Andreas hat keine Chance gegen den Tyrannen, nur in Fantasien wünscht er ihm den Tod.Durch "vermeintlich kriminellen" Taten ein Stück Hunger sättigen, heiligen Krimskram aus Vaters Rosenkranzgeschäft stehlen, verkaufen und so ein klein wenig Freiheit erlebend. Bruder Manfred steht ihm zur Seite. Auch er wird verprügelt, wann immer der Vater sich dazu berechtigt fühlt. Hass, Hass auf beiden Seiten. Die Mutter, ängstlich, vom Mann verjagt. Die Kinder bleiben zurück, bis auch sie gehen. Die Tochter bleibt zurück.
Andreas Kampf ums Überleben, die Suche nach: "wer bin ich, was kann ich, ich, der Versager"? Viele Wege, viele Therapien, der Wille, die innere Kraft, sein Überstehen wollen. Deshalb erzählt uns Andreas Altmann seine Geschichte? Viele unter uns sind verfolgt durch Kindheitsdramen, hadern, klagen, müssen verarbeiten.
Beim Lesen der Erinnerungen von Andreas Altmann merken wir, wie eigentlich gut es uns ging, trotz allem gut! Altmann hat es geschafft, hat gekämpft, hat seine Wünsche erfüllt. Das Ende des Buches zeigt es, erlöst uns. Durchatmen, Taschentücher entsorgen, uns freuen!

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