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Die Landkarte der Zeit

Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Ateneo de Sevilla 2008

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Artikeldetails zu Die Landkarte der Zeit

AutorFélix J. Palma

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Ateneo de Sevilla 2008

  • ISBN-103-463-40577-6
  • ISBN-139783463405773
  • Verlag Kindler Verlag
  • ÜbersetzerWilli Zurbrüggen
  • Einbandartgebunden
  • Seiten715
  • Veröffentlicht17.09.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht850g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelEl mapa del tiempo

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Rezensionen der Redaktion zu Die Landkarte der Zeit

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 13.12.10
Die Landkarte der Zeit ist ein meisterlicher Roman. Ein Ideenkaleidoskop, das einen vollkommen fesselt. Ein Buch das zeigt, wie die Menschen nach neuem, dem Unbekannten gieren. Dass H. G. Wells mit dem Thema Zeitmaschinen den Geist der Menschen damals beflügelte ? und das auch heute immer noch tut. In welcher Zeit befinden wird uns? Das werden Sie sich oft fragen, beim lesen oder hören des Buches. Es ist so geschickt geschrieben, dass einen ganz schwindelig wird. Der Spanier Félix J. Palma beweist eindrucksvoll, dass aus dem beliebtesten Urlaubsland der Deutschen immer mehr international erfolgreiche Schriftsteller kommen. Weil sie Geschichten erzählen, die den Leser begeistern. Lesen oder hören Sie diesen fantastischen Abenteuerroman.

Kurzbeschreibung zu Die Landkarte der Zeit

Eine Reise durch Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Phantasie. London, 1896: Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in die Vergangenheit, um seine große Liebe wiederzugewinnen. Die junge Claire macht eine Zeitreise aus dem viktorianischen London ins Jahr 2000 und trifft den Mann, den sie in der Zukunft lieben lernte, in ihrer Zeit wieder. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden laufen bei einem dämonischen Bibliothekar zusammen. Nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit. Ein Fest der Phantasie, in dem der Leser Jack the Ripper begegnet und H.G. Wells, den Erfinder der Zeitmaschine, in einer völlig überraschenden Rolle kennenlernt. Ein Bestseller, den jeder Literaturprofessor in der U-Bahn lesen kann, ohne sich zu schämen. Pblico Die Geschichten dieses Romans haben eine magnetische Anziehungskraft und hinterlassen glückliche Leser. Mercurio

Autorenportrait zu Die Landkarte der Zeit

Flix J. Palma wurde 1968 in Sanlcar de Barrameda geboren und lebt heute in Madrid. Er absolvierte eine Ausbildung als Werbefachmann in Sevilla, bekam jedoch für seine ersten Erzählungen
und Romane bereits so viele Stipendien und Preise, dass er den Beruf nie ausübte. "Die Landkarte der Zeit" war ein Bestseller in Spanien und wird in zwanzig Sprachen übersetzt. Palma erhielt dafür den Premio Ateneo de Sevilla 2008.

Portrait

Willi Zurbrüggen:
Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, ist Literaturübersetzer und Schriftsteller. Er absolvierte eine Banklehre und arbeitete bei einer Investmentbank. Nach mehreren Reisen in den Maghreb und den Vorderen Orient sowie einem zweijährigen Aufenthalt in Mexiko und Mittelamerika arbeitet er seit 1980 als freier Literaturübersetzer. Zurbrüggen hat zahlreiche bedeutende Werke aus dem Spanischen ins Deutsche übertragen. Für seine Übersetzungen erhielt er internationale Preise. Willi Zurbrüggen lebt und arbeitet in Heidelberg. 1990: Übersetzerpreis des Spanischen Kulturministeriums in Madrid, 1995: Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft in Bonn, 1996: Literaturpreis der Stadt Stuttgart 2005: Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2012 erhielt Willi Zurbrüggen den "Jane Scatcherd-Preis" für seine Lebensarbeit. Er hat mit seinem übersetzerischen Werk einen großen Beitrag zur Wahrnehmung sowohl spanischer als auch lateinamerikanischer Autoren in Deutschland geleistet; Javier Cercas, Antonio Munoz Molina, Luis Sepúlveda, Antonio Skármeta, Manuel Vázquez Montalbán sind darunter die bekanntesten Namen.

Autorenportrait

Flix J. Palma wurde 1968 in Sanlcar de Barrameda geboren und lebt heute in Madrid. Er absolvierte eine Ausbildung als Werbefachmann in Sevilla, bekam jedoch für seine ersten Erzählungen
und Romane bereits so viele Stipendien und Preise, dass er den Beruf nie ausübte. "Die Landkarte der Zeit" war ein Bestseller in Spanien und wird in zwanzig Sprachen übersetzt. Palma erhielt dafür den Premio Ateneo de Sevilla 2008.

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123

20

01.04.2013

„Zeitreisen: einen Beweis gibt es nicht”

von Page-Turner
Eine Beurteilung dieses Buches fällt schwer. Zu oft habe ich mich vom Autor einfach als Leser nicht ernst genommen gefühlt. Als allwissender Erzähler reitet der Autor wiederholt auf dieser Tatsache herum. Scheinbar kann er sich nicht vorstellen, dass der Leser dies selbst merkt. Außerdem gab es zig Stellen im Buch, die in etwa so lauteten: „geschätzter Leser“. Diese ständige Beweihräucherung war schwer zu ertragen. Obwohl der Schreibstil teilweise sehr gehoben ist, und es auch ein paar Stellen gab, die ich als spannend empfand, habe ich doch all die Dinge vermisst, die der Klappentext prophezeite. Das Buch ist an zig Stellen zu langatmig und aufgebauscht, diverser unendliche Bandwurmsätze verderben das Lesevergnügen. Sehr schade. Die Idee an sich klang toll, aber für diese Enttäuschung ist der Originalpreis des Buches einfach zu hoch.

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50

13.01.2012

„Eine einzigartige, phantastische Reise durch die Zeit!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der wohlhabende Fabrikantensohn Andrew reist in die Vergangenheit
um die Liebe seines Lebens vor dem Tod zu bewahren. Die junge
Claire hingegen langweilt sich im viktorianischen London und nutzt
die Gelegenheit einer Zeitreise um ihrer Zeit und ihrem vorbestimmten
Lebensweg zu entfliehen. Dabei verliebt sie sich in einen stattlichen
Krieger aus der Zukunft. Und Inspektor Garrett jagt einen zeitreisenden
Mörder, dessen Waffe noch gar nicht erfunden wurde.
Obwohl diese drei völlig verschiedenen Personen nichts gemein zu haben
scheinen, laufen die Fäden ihrer Geschichten bei einem mysteriösen
Bibliothekar zusammen. Denn nur er kennt das Geheimnis...
Einzigartig und absolut lesenswert!

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40

21.12.2011

„zeitreisen?”

von Bianca Dobler aus Wien Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Erzählt wird "die Landkarte der Zeit" aus der Sicht des allwissenden Erzählers. Dieser schwenkt immer mal wieder auf Nebenschauplätze und erzählt scheinbar wahllos irgendwelche Geschichten von Nebenfiguren. Erst im Verlaufe des Buches verdichtet sich die Hauptgeschichte und all diese scheinbar zufälligen Nebengeschichten bekommen eine Bedeutung. Je mehr solcher Geschichten zusammenkommen, desto dichter wird die Atmosphäre, um so mehr glaubt man als Leser, zu wissen, was nun kommt. Doch Palma gelingt es immer wieder, übrraschende Wendungen einzubauen. Die einzelnen Teile der Geschichte fügen sich immer mehr zusammen und lassen die Geschichte immer straffer werden. Gibt es nun die Möglichkeit, durch die Zeit zu reisen oder eben nicht. Jedesmal, wenn man sich für einen Seite entschieden hat, wird man gleich wieder unsicher. Man ertappt sich beim Lesen sogar, dass man Täuschungen erlegen ist, die man im Nachhinein für durchschaubar hält und spürt den geheimen Wunsch, an mehr zu glauben, als man je zugeben würde.

Die Landkarte der Zeit ist sprachlich sehr schön geschrieben ohne dass der Fluss der Geschichte darunter leiden würde. Die einzelnen Geschichten mögen beim Lesen zu fesseln und sobald sich die grössere Ordnung abzuzeichnen beginnt, packt sie gänzlich. Es ist ein Buch, das ich gerne empfehlen werde.

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40

26.09.2011

„Geniale Verwirrung”

von Tatjana
In Anlehnung an die Zeitmaschine findet sich hier ein großartig verwirrender Roman über das Zeitreisen und die Welt darum.
Nicht aufgeben! Auch wenn nach jedem Abschnitt eine neue Wahrheit die Richtige zu sein scheint...

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50

07.09.2011

„Oder wie ich mich in Palma verliebte”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
In London des ausgehenden 19. Jahrhunderts unterhält der junge Fabriksohn Andrew Harrington eine nicht standesgemäße Liaison zu der jungen Prostituierten Marie Kelly, die im düsteren und berühmt, berüchtigten heruntergekommenen Whitechapel ihre Dienste anbietet. Diese unglückliche Affäre wird auf brutale Weise von Jack the Ripper ausgelöscht. Andrew ist am Boden zerstört und trägt sich viele Jahre mit Selbstmordgedanken, nur sein Cousin vermag es ihn von diesen düsteren Stimmungen mit einer bahn brechenden Idee abzulenken.

Zur selben Zeit, in der gleichen Stadt träumt die junge Claire Haggerty von einem emanzipierten Leben, frei vom starren Korsett aus Moralvorstellungen, Lügen und weiblicher Unterdrückung. Auch sie glaubt sich am Ziel ihrer Träume, als sie von der neuen Erfindung hört, die auch Andrew das Leben zu retten verspricht.

Mit den Auswirkungen dieser so wahnwitzigen, unvorstellbaren und eher fantastischen Erfindung, hat auch indirekt Inspektor Garret von Scotland Yard alle Hände voll zu tun.

Doch was verbindet diese drei Personen? Nichts Geringeres als Zeitreisen!

Basierend auf dem utopischen Roman des englischen Schriftstellers H.G. Wells „Die Zeitmaschine“ bietet der exzentrische Unternehmer Gillian Murray die Zeitreise ins Jahr 2000 an. Der berühmte Schriftsteller ist von nun an auf die eine oder andere Weise mit allen vier Personen verbunden. Da stellt er sich doch berechtigter Weise die Frage, ob Zeitreisen, die lediglich seiner Fantasie entsprangen, nicht doch wirklich wären……..?





Ich habe, seit ich lesen kann, viele sehr gute Bücher und fast ebenso viele hervorragende Bücher in der Hand, selten so ein Kleinod wie dieses von einem großartigen Autor.

Felix J. Palma erzählt eine so großartige, phantastische Geschichte, die den Romanen von Mark Twain, Charles Dickens, Jules Verne oder Sir Arthur Conan Doyle das Wasser reichen kann.



Fast virtuos vollzieht er die Abstimmungen zwischen Erzähler, Protagonist und Selbstdarsteller und komponiert so ein großartiges Buch, das man nicht müde wird zu lesen. Eher im Gegenteil habe ich mich diesmal dazu gezwungen bewusst langsam zu lesen um möglichst lange etwas davon zu haben. Mit großer Erzählkraft schildert Palma uns nicht nur von den tragischen Geschichten der Protagonisten, sondern brilliert auch mit geschickten Platzierungen von ebenso großartigen Schriftstellern dieser Epoche. Interessanterweise bietet es zum Beispiel die Möglichkeit, das Jack the Ripper nicht nur gefasst und hingerichtet wird, nein, der Autor präsentiert fast versteckt sämtliche Verdächtige die im Laufe der Jahre für den Ripper gehalten wurden.

Mit dem geneigten Leser spielt der Autor ,verbindet Wirklichkeit mit Fiktion und verwirrt ihn so. Er zeigt uns das viktorianische London, an dem man am gesellschaftlichen Leben und den damaligen Wertevorstellungen teilnimmt. Eine phantastische Reise die man unternimmt und hofft dass sie so schnell nicht zu Ende geht.

Ein Buch so hoffe ich, das nicht nur in meiner Bibliothek einen Ehrenplatz erhält, sondern in vielen anderen weil es nicht nur eine großartige Hommage an den Erfinder „der Zeitmaschine“ ist, sondern des Sience Fiktion Romans an sich.

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40

02.09.2011

„Was ist Zeit ?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Hauptthema des Buches- Zeitreisen-eine wird vorgetäuscht um einen lebensmüden,jungen Mann wieder Hoffnung zu geben,eine findet der Liebe wegen statt(angeblich)und die dritte passiert wirklich,oder?
Die Hauptdarsteller unter anderem:Jack the Ripper,H.G. Wells der Autor von "the Timemaschine",der Elefantenmensch,B. Stoker Schöpfer von "Dracula"...toller Mix.
Immer wieder verknüpfen und überschneiden sich die drei Handlungsfäden und man muß beim lesen aufpassen,daß man den Faden nicht verliert.
Lesen lohnt sich auf jeden Fall,schön geschrieben und nach dem Schluß denkt man noch darüber nach- ob und wie,dies und das jetzt eigentlich war.Mir hat das Buch gut gefallen und würde es allen empfehlen die sich gerne überraschen lassen beim lesen.

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50

28.07.2011

„Einfach originell!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch ist einfach nur toll! Vor allem für Leute, die sich nicht an ein Genre binden wollen. Durch die Thematik der Zeitreisen ist es ein bisschen Fantasy, aber dadurch, dass man auch nie weiß, was fake ist und was echt, ist es doch auch wieder ein bisschen realistisch...

Außerdem ist es wirklich schön geschrieben. Es ist zwar nicht direkt literarisch, aber eben auch nicht "niveaulos". Für Leute, die beim Lesen nicht viel nachdenken wollen, ist es daher vielleicht nicht gedacht.

Viel Spaß beim Lesen!

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50

04.07.2011

„Wunderschöne, fantasievolle Geschichte”

von Curculio aus Deutschland
Die Handlung besteht aus 3 Erzählsträngen, welche alle durch das Thema Zeitreisen und den Autor H. G. Wells und seinen Konkurrenten miteinander verknüpft sind. Immer enger werden die Abschnitte miteinander und mit dem Autor H. G. Well und seiner Zeitmaschine verknüpft, bis auch er in diesen Strudel hineingerät. Im Laufe des Romans nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf, bis sie in einem sehr rasanten Finale gipfelt, sodass sicher einige Leser ein wenig ratlos zurückgelassen werden. Ein sehr passendes Ende wie ich finde, durch welches die Geschehnisse sehr unwirklich wirken. Dadurch bleibt die Atmosphäre des ganzen Romans sehr gut erhalten und wird schön abgerundet.

Thematisch ist der Roman recht anspruchsvoll, es ist also kein Buch für zwischendurch. Die Zeitreisen werden sehr schön und fantasievoll beschrieben, auch die Rückblenden sind sehr abenteuerlich, passen sich aber wunderbar in den Kontext des Buches ein. Die 3 Erzählstränge bieten einen Spannungsbogen und sind sehr gut aufeinander abgestimmt, was ich hier aber leider nicht genauer erklären kann, ohne zu viel zu verraten.

Die Sprache ist sehr üppig und passt meines Erachtens wunderbar zu dem London der viktorianischen Zeit und dieser ebenso üppigen Handlung. Die ausufernden Beschreibungen sind wunderbar gelungen und spiegeln sehr schön das Flair dieser Zeit wieder. Allerdings ist der Autor ein paar Mal wohl über das Ziel hinausgeschossen, sodass ellenlange Sätze, teilweise fast eine Seite lang, entstanden sind. Eher unkonzentrierte Leser müssen hier wahrscheinlich zweimal drüber lesen.

Fazit: Alles in allem ein sehr schöner, fantasievoller historischer Schmöker, welcher durch die wunderbare Sprache etliche schöne Lesestunden verspricht. An das Thema wird sehr fantasievoll und auch mit ein wenig Witz herangegangen, was durch die Sprache noch untermalt wird. Sprache, Thema und Handlung sind sehr schön aufeinander abgestimmt.

Obwohl eine sehr geteilte Meinung über diesen Roman herrscht, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann ihn nur weiterempfehlen!

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20

29.06.2011

„Einmal Zeit zurück für mich - VOR dieses Buch...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe mit Euphorie begonnen, "Die Landkarte der Zeit" zu lesen, weil ich mich auch sehr auf den Krimi, der im Klappentext angekündigt wird, gefreut habe - das Thema "Zeitreise" habe ich zwar schon als wichtiges, aber doch eher als "hintergründig", also mehr als Mittel zum Zweck verstanden.

Leider war dem nicht ganz so.... Ich habe das Buch vor der knappen Hälfte zur Seite gelegt, denn die Handlung, die bis dato aus den wirrenden flirrenden Sätzen von Palma zu mir ins Hirn gedrungen ist, war noch nicht so wirklich ausufernd - und von einem Kriminalfall auch so weit entfernt wie die Erde vom Mond.

Der Schreibstil ist ein einfaches Gedicht, aber was mir am Anfang sehr gut gefallen hat, war mir irgendwann nur noch lästig, vor allem, wenn der Erzähler sich an mich wendet, und mich eigentlich vor der Schilderung der Langeweile und der Stille, die sich zwischen Andrew und seinem Cousin Charles als Protagonisten des ersten Teils ausbreitet, bewahren will... Bei den darauffolgenden Seiten dachte ich mir nur immer: Tus doch auch, tus doch verdammt noch mal auch! Denn die seitenlangen monologisierenden Schilderungen waren ähnlich einschläfernd wie es die Buchlange Beschreibung eines Grashalms gewesen wäre.

Vielleicht werde ich das Buch noch einmal irgendwann anders zur Hand nehmen, wenn ich mehr Muße, Lust und Zeit habe, mich darauf einzulassen, aber für heute und jetzt stehen meine Kritikpunkte ganz klar da: Die Zeitreise steht so arg im Vordergrund, dass sie dem Rest der Geschichte fast keinen Raum lässt. Die fast schon schwafelnd-schwülstige Erzählweise von Félix J. Palma muss man mögen. Und: Wer packende Unterhaltung lesen möchte, ist hier nicht wirklich gut bedient. Ich habe am Ende Absätze übersprungen und mich dennoch weiter zurecht gefunden - aber packen konnte mich das Buch eben nicht.
Sehr schade, denn vom Klappentext her hatte ich deutlich etwas anderes erwartet - aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit Parallelwelten, SciFi und Fantasy nicht wirklich etwas anfangen kann und mir bis dato auch H.G. Wells absolut kein Begriff war.

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50

20.04.2011

„Ein Sprung durch die Zeit!”

von einer Kundin oder einem Kunden
London im 19. Jahrhundert. H.G. Wells hat gerade seinen Abenteuerroman "Die Zeitmaschine"
herausgebracht. Zeitreisen sind also in aller Munde. Drei Menschen kommen zu dieser Zeit alle irgendwie mit dem Thema in Berührung. Andrew, der seine große Liebe verloren hat und hofft sie mit Hilfe einer Zeitreise zurückzuholen. Claire, die in die Zukunft reisen möchte um endlich frei zu sein und sich verliebt und Inspektor Garrett, der hinter einem Mörder aus der Zukunft her ist. Sind Zeitreisen vielleicht doch möglich und kann H.G. Wells ihnen helfen?

Einfach ein unglaubliches Buch! Es nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Zeit und man vergisst alles um sich rum.
Für alle, die sich schon einmal gefragt haben: "Was wäre, wenn...?"

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: 9783839810574

30

02.04.2011

„Die Landkarte der Zeit”

von Nefret
London, 1896: Nachdem seine Geliebte von Jack the Ripper ermordet wurde, reist der wohlhabende Andrew in die Vergangenheit zurück, um sie zu retten.
Die wohlerzogene Claire nimmt an einer Zeitreise in die Zukunft teil und verliebt sich in den Mann, der die Menschheit vor den Maschinenmenschen retten wird.
Inspektor Garrett sucht einen Mörder aus der Zukunft, der mit Waffen tötet, die im 19. Jahrhundert noch nicht erfunden wurden.

Felix J. Palma erzählt in drei Eposiden, die locker miteinander verknüpft sind, seine Geschichte um einen raffinierten und skrupellosen Geschäftsmann, der mit Zeitreisen das große Geld macht. Doch anders als erwartet, handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen Fantasy-Roman, sondern eher um eine historische Abenteuergeschichte. Ein wenig war ich an "Das Kabinett der Magier" erinnert.

Während mir die Idee gefiel, dass Menschen blind einer Idee und Erfindung hinterher rennen, war ich von der Umsetzung nicht ganz überzeugt. Das Buch ist eindeutig zu langamtmig. Es hätte gut und gerne um mindestens hundert Seiten gekürzt werden können. Die Figuren blieben teilweise äußerst blass. Ich hätte das Buch ohne Probleme zur Seite legen und erst ein paar Tage später weiter lesen können.

Das Buch hatte die perfekten Voraussetzungen, denn ich mag es, vom Autor aufs Glatteis geführt zu werden. Doch mir fehlten die Spritzigkeit, die Spannung und das Magische.

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50

02.04.2011

„Zeitreise gefällig?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine Zeitreise - kann sie das reale Leben wirklich erträglicher machen?
Andrew und Claire versuchen es jedenfalls.
Er reist in die,ihn quälende, Vergangenheit und sie in eine hoffnungsvolle Zukunft.
Die mysteriöse Zeitmaschine macht es möglich-
wer oder was steckt dahinter?
- unerwartete Auflösung
-Empfehlung: auf einen Ritt durchlesen -
Das Buch hat mich nicht losgelassen. Unglaublich- soviel Phantasie muß den Leser
faszinieren.

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40

18.03.2011

„Von der Realität zur Fantasie”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Meist nutzt der Autor den Allwissenden Erzähler und schafft es, dass man sich das ganze super vorstellen kann und doch sind die Szenerien nicht zu langatmig beschrieben. Die Personen sind eigentlich perfekt dargestellt , wenn man ihnen noch mehr Charakter gäbe, würde sich das Buch, denke ich, nur unnötig in die Länge ziehen. Die ersten beiden Geschichten sind ziemlich real und man kann ihnen gut folgen. In der letzten Geschichte braucht man allerdings Fantasie, denn das Ende erscheint doch etwas absurd. Trotz alledem ist das Buch absolut empfehlenswert.

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40

14.03.2011

„Die Landkarte der Zeit”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Autor schickt den Leser über seine Landkarte der Zeit, wie es ihm gefällt. Man reist von einem ins andere Jahrhundert, überspringt mühelos Jahrzehnte und ist sich bis zur letzten Seite nicht im Klaren darüber, wo man landen wird.

Unglaublich, dass so viel Phantasie zwischen zwei Buchdeckel passt.

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0

10.03.2011

„Des Kaisers neue Kleider”

von Karl aus Berlin
Oberflächlicher Kram, der so tut, als sei er philosophischer Tiefsinn, allerdings mit Wilde'scher Ironie geschrieben. Das Ganze ist eine billige Angelegenheit unter dem schicken Deckmäntelchen von denkerischer Eleganz. Eine Handlung, so platt, dass sich jede Vorabendserie dafür schämen müsste, Figuren, die nicht im geringsten Profil gewinnen, alles Behauptung, nichts durchgeführt. Schade ums Papier

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40

27.02.2011

„Die Landkarte der Zeit”

von Buchwurm aus Ober-Ramstadt
London im ausgehenden 19. Jahrhundert:

Der wohlhabende Fabrikantensohn Andrew reist in die Vergangenheit um seine heimliche Geliebte, die Hure Mary Kelly, vor der Ermordung durch Jack the Ripper zu retten.

Die junge und naive Claire Haggerty versucht ihrer Zeit zu entfliehen, in der sie sich fehl am Platze fühlt und unternimmt eine Zeitreise ins Jahr 2000, um ihrer großen Liebe zu begegnen.

Der junge Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der seine Opfer mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden.

Alle 3 Geschichten laufen in der Verbindung zu einem mysteriösen Bibliothekar zusammen, denn nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit.

Das Buch besteht eigentlich aus 3 Büchern, die ineinander verwoben sind und zum Ende hin auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Der Leser begegnet im Rahmen der Bücher dem großen Schrifsteller H.G. Wells und dessen Zeitmaschine sowie einem Zeitreiseunternehmen namens "Murrays Zeitreisen". Das erste Buch beginnt wirklich spannend und mir hat der Schreibstil von Palma sehr zugesagt, doch empfand ich das zweite Buch über Claire und Derek sehr unglaubwürdig und teilweise fast schon albern und ab dem dritten Buch, als alles auf das große Finale hinarbeitet, wurde mir das Lesen und die damit verbundene Anstrengung der Logik des Erzählers immer zu folgen, dann doch teilweise etwas zu viel. Am Ende bleibt so ein Gefühl zurück, eine großartige Idee in geschriebenes Wort umgesetzt vor sich zu haben, jedoch verliert sich der Autor im Laufe seiner eigenen Erzählungen irgendwann ein wenig in seinen eigenen Phantasiekonstruktionen. Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre, jedoch nicht ganz einfach. Aber die Mühe ist es wert.

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50

20.02.2011

„Von echten und nicht so echten Zeitreisen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Leverkusen
London, 1896: Andrew, Claire und Inspektor Garrett haben eigntlich nichts gemeinsam und doch ist ihr Leben durch die Entdeckung von Murray, der Zeitreise, im gewissen Maße verbunden.

Jedem der Hauptakteure ist ein eigener Teil den Romans zugeteilt und doch werden die drei zunächst unabhängig erscheinenden Schicksale durch Gilliam Murray und dem Schriftsteller Wells miteinander verwoben. Durch die Geschichte wird der Leser von einem Erzähler geführt, dessen Einwürfe mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockt haben. Für manch einem Leser mag die Geschichte etwas langatmig scheinen, mich konnte Felix Palma aber mit seinen Worten verzaubern, so dass für mich keine Langeweile aufkam. Nach der Leseprobe, die Mitten aus der Liebesgeschichte von Claire und Tom, dem Mann aus der Zukunft, gerissen war, hatte ich Bedenken, dass es zu sehr Liebesgeschichte wäre, aber es passte einfach alles zusammen, Handlung wie Sprache und wirkte auf mich zu keiner Zeit "schnulzig". Wer jedoch einen furiosen Fantasy-Roman erwartet, ist mit diesem Buch nicht gut gedient. Die ersten zwei Drittel sind eher als historischer Roman einzuordnen und erst im dritten Teil spielt dann Phantasie im Sinne der Nicht-Realität erst eine übergeordnete Rolle. Auch sollte man schon seine Gedanken ganz bei der Lektüre haben, wenn sich Palma bzw. seine Protagonisten in Überlegungen zu Zeitreisen, Zeitparadoxen und ihren Auswirkungen verlieren.

Für mich war, nein, ist, die Landkarte der Zeit ein wunderbarer Roman, der sicher ein Plätzchen in meinem Bücherregal finden wird.

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40

10.02.2011

„Überraschende Wendungen, Illusionen und die ganze Wahrheit?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich war wörtlich in dieses Buch versunken und konnte nicht aufhören es beiseite zu legen. Drei Geschichten steigern sich von einem Geschehen zum nächsten und werden letztendlich miteinander verknüpft. Das tolle an diesem Buch ist, dass der Leser ständig verwirrt wird durch neue Handlungs- und Gedankenmuster. Nichts ist wie es scheint, immer wieder wird der Leser überrascht.

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50

02.02.2011

„Mein absoluter Favorit 2010!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Selten hat mich ein Autor so in den Bann gezogen und in die Irre geführt.
In diesem Buch ist nämlich nichts wie es scheint! Es ist absolut fantastisch wie der Autor uns auf seine Zeitreise mitnimmt, einem bekannte Persönlichkeiten vorstellt und obendrein Lust auf noch mehr Lesen macht.
Auch die Verstrickungen der einzelnen Protagonisten und deren Zusammenführung finde ich hervorragend gelungen. Ich liebe dieses Buch! Also lassen auch Sie sich auf diese tolle Zeitreise mitnehmen und ordentlich an der Nase herumführen!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Julia von Fortier

50

23.01.2011

„Eine Reise durch die Zeit ”

von Sumpflicht
Das überall hochgelobte Buch konnte ich nun auch endlich in meinen Händen halten. Nicht nur das Cover reist einen in seinen Bann, nein auch der Inhalt lässt einen die Wirklichkeit vergessen und in eine andere Welt eintauchen.

Wir befinden uns im Jahr 1896. Natürlich in dem wunderschönen London. Keine andere Stadt würde sich besser dafür eigenen als diese.
Der mit Fantasie gefüllte Roman lässt uns erst in das leben von Andrew eintauchen der aus einer wohlhabenden Familie stammt, die sich alle wünsche erfüllen kann.
Doch das alles kann Andrew nicht glücklich machen. Denn seine Geliebte wurde vor 7 Jahren von Jack the Ripper schrecklich verstümmelt.
Andrew sucht den Tod, da er seine große Liebe einfach nicht vergessen kann und sich die Schuld gibt an ihrem schrecklichem sterben. Er war es der sie nicht zu sich geholt hat, sondern sie im dreckigen Loch von Whitchapel weiter anschaffen lassen hat, obwohl er wusste das Jack the Ripper dort gerade sein Unwesen treibt und die dortigen Huren auf unschöner weise umbringt.

Dies ist aber nur einer von 3 Einzelsträngen. Neben dem Erlebnis von Andrew schlüpfen wir noch in die Schauspielerischen Heldentaten von Tom oder tauchen in das Leben von dem fabelhaften Autor H. G. Wells ein. Zwischen drin hüpfen wir immer mal wieder in verschieden Jahrtausenden rum. Denn eine Zeitmaschine wurde erfunden, die die reichen Bürger von 1896 in das Jahr 2000 reisen lässt.

Am ende führen aber alle Stränge zu einem und man ist doch verwundert wie der Autor die Fäden gespannt hat. Denn alles passt zusammen und lässt für mich keine Fragen offen.

Ich bin von dem Buch wirklich begeistert. Habe mich durchweg unterhalten gefühlt und die Seiten gerade zu verschlungen. Trotz den Zeitsprüngen wurde ich nicht durcheinander und konnte dem Geschehen gut folgen.

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