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Sturz der Titanen
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Sturz der Titanen

Die Jahrhundert-Saga. Roman

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Artikeldetails zu Sturz der Titanen

Untertitel Die Jahrhundert-Saga. Roman

  • bol.de-Verkaufsrang230
  • ISBN-103-8387-0202-6
  • EAN9783838702025
  • Veröffentlicht28.09.2010
  • Lübbe Digital
  • EinbandartEPUB
  • OriginaltitelFall of the Giants

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Leseprobe aus Sturz der Titanen

Kapitel 2 (S. 34-35)
Januar 1914
Earl Fitzherbert, 28 Jahre alt, von Familie und Freunden meist »Fitz« genannt, stand auf Platz neun der reichsten Männer Großbritanniens.
Er hatte sich seine Reichtümer allerdings nicht verdient; vielmehr war er der glückliche Erbe von Tausenden Morgen Land in Wales und Yorkshire. Die Bauernhöfe, die auf Fitz' Grund und Boden standen, brachten zwar nur wenig ein, doch unter der Erde schlummerten Kohlevorräte, und Fitz' Großvater war steinreich geworden, indem er Konzessionen für den Abbau dieser Kohle vergeben hatte.
Offensichtlich war es Gottes Wille, dass die Fitzherberts über ihre Mitmenschen erhoben und in angemessenem Stil leben sollten. Fitz konnte Gottes Ratschluss nicht ganz nachvollziehen, hatte er doch nichts getan, was den Glauben des Allmächtigen in ihn und seine Fähigkeiten gerechtfertigt hätte.
Bei seinem Vater, dem vorherigen Earl, hatte die Sache noch anders ausgesehen. Der alte Fitzherbert hatte als Marineoffizier gedient und war nach der Beschießung Alexandrias im Jahre 1882 zum Admiral befördert worden. Nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst war er als britischer Botschafter nach Sankt Petersburg gegangen. Zuletzt hatte er ein Ministeramt in der Regierung Lord Salisburys innegehabt. Wenige Wochen nachdem die Konservativen die allgemeine Wahl von 1906 verloren hatten, war der Admiral gestorben – Fitz war überzeugt, dass es seinen Tod beschleunigt hatte, mit ansehen zu müssen, wie Seiner Majestät Regierung in die Hände unverantwortlicher Liberaler wie David Lloyd George und Winston Churchill gelangte.
Fitz hatte seines Vaters Sitz im House of Lords, dem Oberhaus des britischen Parlaments, als konservativer Peer eingenommen. Er sprach gut Französisch, und auf Russisch wusste er sich zu verständigen; gern hätte er seinem Land eines Tages als Außenminister gedient. Bedauerlicherweise wurden die Wahlen weiterhin von den Liberalen gewonnen; somit hatte sich noch keine Gelegenheit ergeben, ein Regierungsamt zu erhalten.
Ähnlich unspektakulär wie seine politische Karriere war Fitz' Militärlaufbahn verlaufen. Er hatte in Sandhurst die Ausbildung zum Heeresoffizier absolviert und diente anschließend drei Jahre bei den Welsh Rifles, wo er zum Captain aufstieg. Nach seiner Heirat hatte er die Karriere als Berufsoffizier an den Nagel gehängt, war jedoch zum Colonel ehrenhalber der South Wales Territorials ernannt worden, aber was bedeutete das schon? Als Oberst e.h. eines Ersatzheeres hatte er keine Gelegenheit gehabt, sich auszuzeichnen und einen Orden zu erringen.
Während der Zug schnaufend die Täler von Südwales durchquerte, musste Fitz daran denken, dass es doch etwas gab, worauf er stolz sein konnte: In nur zwei Wochen würde der König ein Wochenende auf seinem Landsitz verbringen. König George V. und Fitz' Vater waren in ihrer Jugend Schiffskameraden gewesen. Vor Kurzem hatte der König den Wunsch geäußert, Einblick in die Gedankenwelt jüngerer Männer aus verschiedenen Nationen zu erhalten – aus England, Amerika und vom Kontinent –, woraufhin Fitz zu einer diskreten Wochenendgesellschaft in seinem walisischen Herrenhaus eingeladen hatte, bei der Seine Majestät die Bekanntschaft geeigneter Gentlemen machen konnte. Nun waren Fitz und seine Frau Bea unterwegs zu ihrem Landsitz, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen.
Fitz schätzte Traditionen sehr. Die Menschheit hatte nichts hervorgebracht, was der bewährten Ordnung von Monarchie, Aristokratie, Bürgertum und Bauernstand überlegen gewesen wäre. Doch wann immer Fitz nun aus dem Waggonfenster schaute, erblickte er eine Bedrohung der britischen Lebensart, die sämtliche Gefahren in den letzten hundert Jahren in den Schatten stellte: Wie grauschwarzer Pilzbefall auf einem Rhododendronbusch bedeckten die Häuserreihen der Bergarbeiter die einstmals grünen Hügel. In diesen schmutzigen Hütten wurden aufrührerische Reden geschwungen; der Nation drohten Atheismus, Revolten und Sittenverfall. Erst vor gut einem Jahrhundert war die Blüte des französischen Adels zur Guillotine gekarrt worden, und Gleiches würde auch in Großbritannien geschehen, wenn es nach diesen ruppigen, schwarzgesichtigen Bergleuten ging!
Fitz hätte mit Freuden auf seine Einkünfte aus den Kohlengruben verzichtet, hätte Großbritannien in schlichtere, überschaubarere Zeiten zurückkehren können. Wenigstens war die königliche Familie ein starkes Bollwerk gegen die Bestrebungen des Pöbels, die alte Ordnung über den Haufen zu werfen. Doch sosehr der bevorstehende Besuch Seiner Majestät Fitz mit Stolz erfüllte – er machte ihn auch unruhig. Vieles konnte schiefgehen. Die königlichen Besucher konnten irgendein dummes Versehen als Unachtsamkeit, wenn nicht sogar als Gleichgültigkeit auffassen, und damit als Respektlosigkeit. Über jede Einzelheit des Wochenendes, jedes noch so unbedeutende Geschehen würde getratscht werden; die Dienstboten der Besucher würden anderen Dienstboten davon erzählen, und von denen wiederum würden es ihre Brotherren erfahren. Bald würde jede Dame der Londoner Gesellschaft wissen, ob der König in einem zu harten Bett geschlafen, in eine faule Kartoffel gebissen oder die falsche Champagnermarke serviert bekommen hatte.
Am Bahnhof von Aberowen wurde Fitz von seinem Rolls-Royce Silver Ghost erwartet. Mit Bea an seiner Seite wurde er die eine Meile bis zu seinem Landsitz Ty Gwyn chauffiert. Wie so oft in Wales nieselte es ununterbrochen.
»Ty Gwyn« war Walisisch und bedeutete »Weißes Haus«, doch der Name war nur noch eine schmerzliche Erinnerung an alte Zeiten, denn eine dicke Schicht Kohlenstaub bedeckte das Gebäude, wie alles in diesem Teil der Welt. Die einst weißen Steinblöcke zeigten nun eine dunkelgraue Farbe, und die feuchte Schmutzschicht verunzierte die weiten Röcke der Damen, wenn sie damit versehentlich an der Wand entlangstrichen.
Dennoch war Ty Gwyn ein grandioses Gebäude, das Fitz mit Stolz erfüllte, als er es nun betrachtete, während der Rolls-Royce beinahe lautlos die Auffahrt hinaufglitt. Ty Gwyn hatte zweihundert Zimmer und war das größte Wohnhaus in Wales. Als Junge hatte Fitz mit seiner Schwester Maud die Fenster gezählt; sie waren auf 523 gekommen. Errichtet von Fitz' Großvater, war das dreigeschossige Herrenhaus ein Muster an architektonischer Harmonie. Im Erdgeschoss gab es hohe Fenster, die viel Licht in die großen Empfangssäle ließen. Im Obergeschoss befanden sich Dutzende von Gästezimmern, und im Dachgeschoss reihten sich zahlreiche Kammern für Gesinde und Dienstboten, wie an den langen Reihen von Gaubenfenstern unter dem steilen First zu erkennen war.
Die fünfzig Morgen großen Gärten waren Fitz' ganze Freude. Die Gärtner beaufsichtigte er persönlich, und er traf die Entscheidungen über das Anpflanzen, das Stutzen und Umsetzen der Bäume und Sträucher. »Ein Haus, das eines Königsbesuchs würdig ist, nicht wahr?«, sagte er, als der Wagen vor dem großen Säulengang hielt. Bea gab keine Antwort. Vom Reisen bekam sie schlechte Laune.
Als Fitz ausstieg, begrüßte ihn Gelert, sein Pyrenäenhund, ein Geschöpf so groß wie ein Bär, das seinem Herrn die Hand leckte und dann freudig über den Hof tollte.

Kurzbeschreibung zu Sturz der Titanen

Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.

Beschreibung der Redaktion zu Sturz der Titanen

Das zwanzigste Jahrhundert ist längst schon Geschichte geworden. Wie in "Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" entwirft Ken Follett in seinem neuen Roman ein gewaltiges Panorama einer ganzen Epoche, doch in einem Maßstab, wie dies kein heutiger Autor bislang gewagt hat.
"Der Sturz der Titanen" ist der Auftakt zu einer dreibändigen Jahrhundert-Saga, die drei Länder, drei Familien und drei Generationen umfasst. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen Arbeiterschicht und Adel. Und zwei Brüder aus Russland, die in den Strudel der Revolution hineingezogen werden und sich auf verschiedenen Seiten gegenüberstehen. Ihre verflochtenen Schicksale entfalten sich vor dem Hintergrund jener dramatischen Zeit, die mit den Vorboten des Ersten Weltkriegs beginnt und mit dem Fall der Mauer enden wird.
Diese Romane werden Geschichte schreiben.

Portrait

Ken Follett:
Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Meinung der Redaktion

Die Romane von Ken Follett sind spannend, und entwerfen ganz neue Welten, die den Leser in den Bann ziehen. Egal welches Genre, ob Unterhaltung oder Thriller, die Fans werden jedes neue Werk von ihm lieben!

Bewertung unserer Kunden zu Sturz der Titanen

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50

18.12.2012

„Eine Sünde begeht...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Thun
... wer dieses Buch nicht liest. Ken Follett versteht es auf geniale Weise, Geschichtliches und Fantasie zu vermischen. Wirklich grandios, alles andere ist da schon fast nur noch Beilage!

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50

02.12.2012

„Mit Fahnen und Trompeten in den großen Krieg”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Follet ist neben Cornwell einer der Meister auf dem Gebiet der historischen Roman.
Sturz der Titanen startet knapp vor dem ersten Weltkrieg. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges, dem Aufstieg des Kommunismus und des Frauenwahlrechts begleiten wir als Leser, Familien in Großbritannien, Russland, Deutschland und den USA. Durch Zufall und geschichtlichen Ereignissen treffen sie sich immer wieder, als Freund wie auch als Feinde.
Geschichtlichen Daten und Fakten sind gekonnt eingebaut und geben dem Buch einen durchgehende Spannung.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

28.07.2012

„sehr spannend und erst noch lehrreich!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Genève
Ken Follet kann uns in seiner ausgezeichneten Art Geschichte lieben und kennen lernen - als e-Book realisiert man auch kaum, dass diese Buch so dick und schwer ist. Es war spannend bis zu letzt!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

02.01.2012

„Spannend”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wutöschingen
Trotz dessen ich kein Fan von Büchern mit Kriegshandlungen bin, dieses Buch hat mich gefesselt, wie alle anderen Bücher von Ken Follett. Sehr empfehlenswert für jedermann/-frau.

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50

28.12.2011

„Wunderbarer Geschichtsunterricht”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ich dachte eigentlich, dass ich schon einiges über den 1. Weltkrieg und die russische Oktoberrevolution wusste. Aber ich weiß jetzt, dass das nicht stimmte. Durch Ken Folletts monumentalen Roman habe ich vieles dazugelernt. Er bettet die Weltgeschichte in die Schicksale seiner Protagonisten ein, und macht sie dadurch sehr viel anschaulicher. Am interessantesten finde ich eigentlich die Geschichte um Ethel Williams und den Kampf fürs Frauenwahlrecht in England. Die meisten Frauen in diesem Roman sind stark und selbstbewusst. Sie kämpfen zu Hause ihren eigenen Kampf ums Überleben, während ihre Männer an der Front sind. Weniger begeistern kann ich mich für die ausführlichen Beschreibungen der Kämpfe an den Fronten des 1. Weltkrieges und die der russischen Revolution. Unfassbar, wie diese beiden Ereignissen die alten Titanen Europas zerstörte. Es standen gleichzeitig aber neue Titanen auf.
Ich dachte nicht, dass ich es jemals sagen würde, aber ich freue mich auf ein neues Buch von Ken Follett: Sturz der Titanen ist nämlich der erste Teil einer Trilogie. Ich möchte nur allzu gerne wissen, wie es Maud, Walter, Billy, Mildred, Ethel, Bernie, Fitz, Bea, Grigori, Katherina, Gus, Rosa und den vielen anderen weitergeht. Freuen Sie sich mit mir!

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50

09.02.2011

„"Eine Welt im Umbruch" (20.01.2011)”

von einer Kundin oder einem Kunden


WOW!!Nach dieser Lektüre muß man erst einmal tief durchatmen!
Follett hat sich viel vorgenommen. Er hat sich ein hohes Ziel gesetzt und es erreicht!
Nicht weniger als ein Jahrhundertroman ist entstanden, dem noch 2 weiter folgen sollen!
Europa an der Schwelle zum ersten Weltkrieg!
Follett schildert Detailgenau die Stimmung vor Ausbruch des Krieges in diversen Gesellschaftsschichten, die unterschiedlichen Interessen, diplomatischen Verpflechtungen und Machtansprüche! Gekonnt läßt er uns am Beispiel von vier Familiengeschichten mitleiden, mitlieben, mitfiebern, und das vor ihrem jeweiligen Lebenshintergrund in England, Frankreich, Deutschland, Russland und Amerika!
Der Zeitgeist wird lebendig: Traditionalisten, Konservative, Liberale, Freigeister, Suffragetten, Revolutionäre, Aufstände, Gewerkschaftsbewegungen, Militarismus, Sturz des Zaren, Abdankung des Kaisers und, und und!- Eine Welt im Umbruch. Großartig! So macht Geschichte richtig Spaß!!!
Auch wenn man die knapp 1000 Seiten geschafft hat, man wünscht sich mehr!
Bleibt zu hoffen, daß die beiden nächsten Bände der geplanten Trilogie mich ebenso atemlos zurücklassen!
Für alle Geschichtsinteressierten mit Ausdauer!

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50

06.02.2011

„Äußerst lehrreicher Schinken. Und dann auch noch spannend!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Man kann einfach keine kurze Inhaltsangabe machen. Zuviele Personen und Ereignisse sind geschickt zu einem sehr unterhaltsamen Roman verwoben. Nie war Geschichte so interessant: Ob Gewerkschaft, Diplomatie, Frauenwahlrecht, Bolschewismus, 1. Weltkrieg und, und, und...
Es war eine Zeit des Umbruchs.
So lass ich mir historische Ereignisse gerne näher bringen!

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40

24.01.2011

„Bewährte Qualität und gute Unterhaltung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mein erster OYO-Roman! In bewährter Qualität, wirft Ken Follett den Leser in die Geschichte am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Ich war sofort mittendrin und wollte bis zur Vorletzten Seite immer wissen, wie es weitergeht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

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40

21.01.2011

„Verfilmung erwünscht”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hückeswagen
Sehr schöner Spannungsbogen zu den Verflechtungen über den WW I. Spannend, schliesst Geschichtslücken, macht vergangene Politik transparent und lässt das Leben verschiedener Schichten plastisch werden.
Kein Mann. Wünsche amerikanische Verfilmung (Es war einmal in Amerika).

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

09.01.2011

„Klasse Buch, super geschrieben”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Essen
Sturz der Titanen ist ein klasse Buch. Die ersten paar Seiten sind nicht wirklich Spannend. Aber dann steigt die Spannung und die Verstrickung der einzelnen Personen in der Geschicht beginnt. Ich bin eigentlich nicht der Freund von historischen Romanen. Dich ich muss sagen einfach klasse. Konnte das Buch kaum noch bei Seite legen.

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50

16.12.2010

„Endlich wieder ein neuer Follett…!”

von Teresa Kopp aus Pforzheim
Der erste Teil Ken Folletts Jahrhundert-Saga spielt in verschiedenen Ländern des europäischen Kontinents und er verknüpft die Schicksale einzelner, zunächst in keiner Verbindung zueinander stehender, Personen wie kein Zweiter. Wie bei jedem seiner Romane fällt es dem Leser schwer, ihn wieder aus der Hand zu legen und 1000 Seiten vergehen wie im Flug… Man darf schon auf Band zwei gespannt sein!

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50

05.12.2010

„Geschichte mit Suchtfaktor”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ken Follett ist hier ein spannender und sehr wissensreicher Gesellschaftsroman des frühen 20. Jahrhunderts gelungen. Die politischen Zusammenhänge die zum 1. Weltkrieg geführt haben prägen die Lebensgeschichten von drei Familien aus Deutschland, England und Russland. Ein wirklich lesenswerter Roman. Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.

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50

23.11.2010

„Europa am Abgrund.”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Follett siedelt sein neues Epos ( Es werden 3 Bände!) im Europa der Jahre vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Die Handlung wandert zwischen England, Russland, Deutschand und die USA hin und her. Das Buch befasst sich intensiv mit der Politik der Zeit, sowohl international ( Wie kam es zum Krieg?), wie auch national ( Wahlrecht für Frauen, russische Revolution, Arbeiterbewegungen in England...). Natürlich kommt auch die Liebe, über Grenzen hinweg, in dem Buch vor, so, dass auch Frauen bei der Lektüre auf ihre Kosten kommen, aber für mich ist das ein echtes "Männerbuch". DAS Geschenk zu Weihnachten.

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50

08.11.2010

„Sturz der Titanen”

von Linda Meier aus Weiterstadt (lmeier@students.uni-mainz.de)
Endlich wieder ein neuer Ken Follett! In diesem gewaltigem Epos erzählt Follett die Geschichte von drei Familien. Wie man es von ihm gewohnt ist, verbindet er wunderbar Geschichte mit Erzählung. Statt Mittelalter erwartet uns das 20. Jahrhundert. Unglaublich tolles Buch!

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50

20.10.2010

„Gewaltige Leichtigkeit”

von Nicole Hildebrandt aus Ibbenbüren
Ken Follett hat uns schon viele Bücher beschert. Aber dieses gehört definitiv zu den Besten. Eine wundervolle Geschichte, die man trotz der vielen kleinen Details einfach nur so überfliegt. Es gilt: Für alle Follett-Leser ein unbedingtes Muss!

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50

20.10.2010

„Der Untergang einer Epoche”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ken Follett hat sich großes vorgenommen! Er will in den nächsten vier Jahren eine Roman-Trilogie über das 20. Jahrhundert verfassen. Der erste Teil liegt jetzt bereits vor, Teil zwei soll 2012, Teil drei 2014 erscheinen. Wir dürfen gespannt sein, ob die beiden folgenden Teile genau so umfangreich und spannend werden, wie es der erste bereits ist. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung!

Der „Sturz der Titanen“ ist ein Mammutwerk von gut 1000 Seiten. Es beginnt 1911 und endet 1924. Die Schauplätze sind England und Wales, Deutschland, Russland und die USA. Die Protagonisten stammen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Ken Follett verknüpft sie so wunderbar miteinander und stellt sie geschickt historisch wahren Persönlichkeiten an die Seite. Dadurch bekommen wir als Leser einen ausgesprochen spannenden Roman über eine schreckliche, aber auch spannende Zeit unserer Geschichte zu lesen, in der eine ganz neue Gesellschaft geschaffen wurde. Es gibt die walisische Bergarbeiterfamilie Williams, mit der politisch sehr engagierten Ethel und ihrem Bruder Billy, es gibt die adelige Familie Fitzherbert mit dem konservativen Fitz und seiner progressiven Schwester Maud, aus Deutschland stammt der moderne, reformistische Kriegsgegner Walter von Ulrich, aus Russland die beiden armen Bruder Grigori und Lew und aus Amerika der dem alten Geldadel entstammende Gus Dewar, die neureiche Familie Vyalov und die kämpferische Journalistin Rosa Hellman. Sie alle treffen irgendwann im Laufe des Buches aufeinander, verlieben sich, vertreten ihre politischen Ansichten und stehen im Krieg plötzlich auf unterschiedlichen Seiten.

Ken Follett ist es auch dieses Mal gelungen, einen Roman zu schreiben, der für extrem viele Leser interessant ist. Es ist ein historisch korrekt recherchierter Roman für alle historischen Fans, die gerne auf diesem Weg etwas über die Geschichte lernen. So wird hier sehr gut dargestellt, wie es überhaupt zum 1. Weltkrieg kommen konnte und was die einzelnen beteiligten Nationen getan haben, um ihn zu vermeiden. Überwiegend männliche Leser werden sehr interessiert sein an den Schilderungen des Krieges, der dahinterstehenden Taktik, der russischen Revolution und den versteckten Tätigkeiten der Geheimdienste. Und die weiblichen Leser werden mit den Liebenden leiden. Es gibt also für jeden etwas. Für meinen Geschmack sind die Hauptpersonen vielleicht zu eindimensional dargestellt. Die wenigen „Bösen“ sind nicht wirklich böse, die Guten aber immer gut. Trotzdem habe ich alle ins Herz geschlossen und bin sehr gespannt, wie es ihnen dann voraussichtlich im 2. Weltkrieg ergehen wird. Der ideale Roman für trübe Herbstwochenenden oder als Weihnachtsgeschenk.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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