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Name:
magicienne
Ort:
Regensburg
Rezensionen:
34 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 9

nicht hilfreich: 5

Rang:
1302

magiciennes Rezensionen

1234

blu-ray

Lieben und lassen

Susannah Grant

EUR 16,99 *
auf Merkliste

50

06.04.2012

„Manchmal muss es erst schlimmer werden, um gut zu sein”

Statt mit einer Hochzeit beginnt der Film mit einer Beerdigung, weil Grady, der Verlobte Greys bei einem Unfall ums Leben kam. Wie soll man danach weiterleben?

Grey zieht in sein altes WG Zimmer und die drei Mitbewohner kümmern sich um sie, während sie selbst versuchen, nicht völlig im Chaos zu versinken. Grady als ausgleichender Moment fehlt und schon driften alle ein wenig in ihre Extreme ab.

Und dann taucht plötzlich eine Blondine aus LA auf und hat Gradys Sohn im Schlepptau dabei. Schon stellt sich die Frage, wie ehrlich Liebe ist, wenn der Partner Dinge verheimlicht hat.

Eine überaus gelungene Verfilmung, in der die Drehbuchautorin auch Regie geführt hat. Tolle Besetzung mit sehr glaubhaften Charakteren und einer Story, die so bittersüß ist, wie sie nur das Leben schreiben kann... Anschauen!

30

21.02.2012

„Bücher sind gefährlich!”

Moers hat eine Stadt geschaffen, wie sie wohl jeder Buchliebhaber liebt. Eine Stadt voller träumender Bücher - die in Antiquariaten auf ihren Kauf warten, voller hoffnungsvoller Literaten, die darauf warten entdeckt zu werden. Literaturagenten, Rezensenten, Bücherjäger und überhaupt allen Wesen, die irgendetwas mit der Thematik Buch zu tun haben.

Mittendrin findet sich Hildegunst von Mythenmetz, Lindwurm, ein angehender Schriftsteller, der von seinem Paten das perfekte Manuskript vererbt bekam und sich nun auf seinen Rat hin in Buchhaim auf die Suche nach dem Verfasser macht.

Was etwas langatmig und mühsam beginnt, nimmt an Fahrt und Spannung auf, als der Schattenkönig auf den Plan tritt, eine (Sagen-)Gestalt, die Buchhaims Katakomben, jenseits der Keller beherrscht. Was hat es auf sich, mit den Buchimisten, die Leben erschaffen können, mit mainpulierenden Trompaunenkonzerten und der unhöflichen Schreckse?

Nehmen Sie sich die Zeit und tauchen Sie ein in Moers' Welt voller Buchwunder. Mit der nötigen Muße lohnt es sich.

50

06.02.2012

„Paris jenseits der Prachtboulevards”

Was für ein Roman! Zeitgenössisch und historisch zugleich.

Dass Sue zum meistgelesenen Autoren seiner Zeit gehörte, glaubt man unweigerlich schon nach den ersten Seiten. Schnell taucht man in den Sog der Geschichte ein, die von Seite zu Seite spannender wird, ohne daß man weitere Steigerungen für möglich hält. Hier zeigt sich schlichtweg handwerkliches Geschick, mit wirklich authentischer Schilderung der vorherrschenden Gegebenheiten.

Mutig empfand ich, die Romanhandlung in die so nahe Zukunft zu verlegen, dass trotzdem aktuelle Mißstände des geltenden Rechtswesens auf- und angegriffen wurden. Sehr sozial- und gesellschaftskritisch. Absolut empfehlenswert für Leserinnen und Leser gleichermaßen, die auch die dunklen Gassen der Metropole nicht fürchten.

30

06.02.2012

„Nette Unterhaltung mit Südstaaten-Flair”

Zugegeben, Oregon liegt an der Westküste der USA, aber Julie startet zumindest im Süden und macht sich auf den Weg um vor krankhaft prügelndem Verlobten und ihrer eigenen Vergangenheit zu fliehen. Was sie mitnimmt, ist das Südstaaten Gefühl, das trotz allem das Buch begleitet.

Julias Kindheit als Tochter einer alleinerziehenden, alkoholkranken Mutter war alles andere als gut. Und Auswirkungen dieses Lebens spürt sie auch noch als bindungsunfähige Mittdreißigerin. Die Verlobung mit einem krankhaften Schläger der Oberschicht Bostons ist da nur der Höhepunkt.

Doch sie schafft den Absprung gerade noch rechtzeitig und flieht zu Ihrer verrückten Tante an die Westküste. Hier hat sie eine Gruppe z.T. sehr eigenwilliger Frauen um sich herum - und ihre schokoladige Leidenschaft, die sie zurück auf den richtigen Weg bringt.

Der Vergleich mit "Grüne Tomaten" ist zumindest von der Grundthematik der Gewalt unter dem (legitimierten) Deckmantel der Ehe und die "Rettung" durch "starke Frauen" nachvollziehbar.

Der Autorin gelingt es leider nicht richtig, den Erzählbogen bis zuletzt spannend aufrecht zu erhalten. Das letzte Drittel wirkt vergleichsweise lieblos zusammengezimmert und vorhersehbar.Dafür "nur" 3 Sterne. Trotzdem lohnt es sich, das Buch komplett zu lesen! Man wird mit netter Unterhaltung auf gut 450 Seiten belohnt.

50

06.02.2012

„Network Inhalte ohne Kreditkarte”

Sehr geniale Möglichkeit, um einfach und sicher - ohne eigene Kreditkartenangaben - Inhalte aus dem PS Network zu nutzen. Absolut empfehlenswert!!!

40

06.08.2011

„Toller Schmöker für Sommerstunden und Herbststürme!”

Lucinda Riley nimmt ihre Leserinnen mit auf eine spannende Reise, die drei Generationen und zwei Kontinente umspannt. Alles beginnt in Nordengland im Herrenhaus der Familie Crawford. Julia liebt das Orchideenhaus des großen Anwesens, auch wenn sie "nur" die Enkelin des Gärtners ist. Unzählige Stunden verbringt sie zwischen den exotischen Blüten.

Was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter dem alten Tagebuch? Was hat das Herrenhaus mit Julias eigener Geschichte zu tun? Und wie erkennt man die wahre Liebe?

Tauchen Sie ein in diese faszinierenden Welten und lassen Sie sich entführen!


0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Patagonien

Peter Gebhard

EUR 39,90 *
auf Merkliste

50

21.07.2011

„Das Ende der Welt”

... ganz nah erlebt. Der Fotograf Peter Gebhard hat sich auf die Reise gemacht und einen Fundus an immens eindrücklichen Fotos und Geschichten mitgebracht.

Unberührte Natur, Menschen, die ähnlich karg sind wie ihre Umgebung und doch voller Leben, voller Phantasie, Menschen die nicht viel reden, aber gerne lachen.

Lassen Sie sich entführen von liebenswert schrulligen Typen und beeindruckenden Landschaften, die von Gott und der Welt vergessen scheinen!

50

18.10.2009

„Hüte Dich vor Deinen Schatten!!!”

Der neue Zafon Roman ist ein Jugendbuch?!? Skepsis macht sich breit. Doch: „Man kann alles. Die Frage ist, ob man sich traut.“ Der Autor hat sich getraut und hat gezeigt, dass er Leser jeden Alters brillant fesseln kann. Zafon liefert gute Unterhaltung für unerschrockene Leserinnen und Leser ab 14 und jeden Erwachsenen, der gerne moderne, sprachlich tolle Schauerromane in der Tradition von Poe liest.

Schon nach den ersten Seiten ist man mittendrin im Geschehen um Simone mit ihren Kindern Dorian und Irene, dem Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann und den Bewohnern von Baie Bleue in Frankreich 1936. Die Familie Sauvelle zieht nach dem Tod des Vaters in den kleinen Ort in der Normandie, um dort neu beginnen zu können, fernab von allen Schuldensorgen. Der Erfinder Lazarus Jann nimmt sich ihrer an und sichert ihnen Arbeit und Unterkunft zu. Doch welches Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter seiner dunklen Geschichte? Was hat es mit all diesen eigentümlichen Automaten auf sich, die seine Villa Cravenmoore bevölkern? Warum ist ein Großteil der Zimmer des Anwesens für die Sauvelles tabu? Und was hat es mit seiner bildhübschen, kranken Ehefrau Alexandra auf sich, die nie jemand zu Gesicht bekommt? Unweigerlich fragt man sich selbst: Wie weit ist man selber bereit für die Liebe zu gehen? Welche Opfer würde man selbst bringen? Wie gut kennt man seine eigenen Ängste? Und wo haben sie ihren Ursprung?

Zafon gelingt es wunderbar, die Atmosphäre in dem kleinen Küstenort und den Zeitgeist der 1930er Jahre mit Filmstars wie Greta Garbo einzufangen. Seine Sprachmagie verbindet gruslig düstere Spannung mit amüsanter Heiterkeit ohne dass eines von beiden an Authentizität verliert. Was für ein Vergnügen ist es, der jungen Liebe zwischen Irene und dem Fischer Ismael nachzuspüren, die Ängste und Emotionen von Dorian nachzuempfinden, die Trauer Simones zu teilen und sich an der abenteuerlichen Jagd auf tötende Halbwesen zu beteiligten.

Während die eigentliche Geschichte nur einen einzigen Sommer lang spielt, hat man am Ende des Buches 10 Jahre zurückgelegt, durch Briefe, die die ganze Geschichte einrahmen und neugierig auf die Fortsetzung machen. Und bis dahin gilt: in einer Welt voller Licht und Schatten muss jeder Einzelne von uns seinen eigenen Weg finden...

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

dvd

Vitus

Fredi M. Murer

EUR 12,99 *
auf Merkliste

50

15.06.2009

„(Bruno) Ganz großartig!”

Ein Film für Großväter und ihre Enkel, ein Film für alle, die Musik mögen. Ein leiser Film, mit unglaublich vielen Zwischentönen und so wunderbaren Bildern, der rührend ist, ohne rührig zu werden.

Sensibel wird die Geschichte des "Wunderknaben" Vitus erzählt, der Pianist werden soll, es aber erst wirklich schafft, nachdem er auf sehr ungewöhnliche Weise sein Leben selbst in die Hand nimmt. Und immer wieder spielt die Beziehung zu diesem schrulligen, Liebesbriefe schreibenden Großvaters mehr als nur eine nebensächliche Rolle.

Eine leise Liebeserklärung an die Musik und die notwendige Verrücktheit das Leben nicht ganz ernst zu nehmen. Es endet ohnehin viel zu früh...

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