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Name:
Ulla
Ort:
Westfalen
Rezensionen:
313 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 53

nicht hilfreich: 136

Rang:
111
Über mich:

lese sehr viel - immer schubweise unterschiedliche Themenschwerpunkte mit wechselndem Niveau: mal leicht, mal lustig, mal spannend, mal unterhaltsam, mal lehrreich. Für Filme gilt dasselbe. Dabei sind Bücher für mich Grundnahrungsmittel.

Ullas Rezensionen

buch

Moppel-Ich

Susanne Fröhlich

EUR 8,95 *
auf Merkliste

40

13.04.2008

„Da fühlt man sich gleich besser!”

Endlich einmal wird dieses leidige Thema nicht so bierernst angegangen. Durch die optimistische und selbstironische Vermittlung fühlt man sich verstanden und der innere Schweinehund ist eher bereit, von einer Leidensgenossin einen Rat anzunehmen, als von sowieso schon asketischen Leuten. Gut finde ich auch, daß hier nicht ein einziges, alleinseeligmachendes Eßverhalten gepriesen wird. So etwas macht mich sonst immer skeptisch. Man kann es in kleinen, appetitlichen Happen lesen - und nimmt schon allein vom Lachen ab. Ich jedenfalls habe mich kringelig gelacht. Das Buch hat mir übrigens meine Tochter geschenkt!

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

13.04.2008

„Geheimnisse - Spannung - Liebe: welch eine Mischung!”

3.Versuch - warum nur erscheinen manche Rezensionen nicht?
Bradley schreibt einfach großartig. Man kann die Bücher nicht aus der Hand legen, bevor man zuende gelesen hat. Außerdem machen sie süchtig: obwohl man die Romane auch einzeln lesen kann (auch ich hatte die falsche Reihenfolge), möchte man doch auch von den anderen beteiligten Personen die Geschichte und die Abenteuer kennenlernen. Alle (bisher 7) Romane spielen nämlich in einem eng begrenzten Umfeld (dem Liar's Club, einem Sonder-Spionagering) und in einem eng begrenzten Zeitrahmen (Napoleonkriege zur Zeit George IV.). Und nicht nur die Männer haben hier besondere Fähigkeiten, auch die Frauen stehen ihnen in nichts nach.
So auch hier. Clara ist stolz darauf, mit ihren Karikaturen, die sie zum Entsetzen ihrer Umwelt der Aquarellmalerei vorzieht, richtig gutes Geld zu verdienen - durch den Skandaleffekt verkauft sich die Zeitung besonders gut. Natürlich nicht unter ihrem richtigen Namen, sondern unter einem männlichen Pseydonym: Sir Thorogood. Dummerweise löst eine dieser Zeichnungen ohne ihr Wissen fast eine Staatskrise aus. Und nun begibt sich Dalton als "Sir Thorogood" in die Gesellschaft, um den echten "Staatsverräter" aus der Reserve zu locken. Bei seiner Kostümierung übertreibt er gnadenlos. Natürlich laufen sich die beiden über den Weg und natürlich kommen sie sich näher und natürlich gibt es Komplikationen. Ein fesselndes Lesevergnügen.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

12.04.2008

„Geheimnisse - Spannung - Liebe: welch eine Mischung!”

Neuer Versuch: der 1. wurde nicht eingestellt.
Den Worten von Cindy kann ich mich vollinhaltlich anschließen, also muß ich das nicht wiederholen. Vielleicht noch zum besseren Verständnis: Lord Treason heißt Lord Verräter. Nathaniel muß sich hier, obwohl oder eigentlich weil er eine der 4 großen Säulen des Königreichs ist, dem Vorwurf der Gesellschaft aussetzen, der schlimmste Verräter aller Zeiten zu sein, um einen gegnerischen Spion zu überführen. Denn er gehört eben zu diesem engsten Kreis der Sonder-Spionage zur Zeit der Napoleonkriege unter dem Prinzregenten George IV..Er hat sich damit abgefunden, daß die Gesellschaft ihn nie mehr aufnimmt, weshalb er nicht heiraten und nie Kinder haben darf, die mit diesem Makel leben müssen. Nicht mal seinem Vater am Sterbebett darf er die Wahrheit sagen. Und dann passiert das, was ihr bei Cindy lesen könnt. Und Willa läßt sich nicht abwimmeln. Sie hält Nathaniel für gut, also ist er gut - damit ist die Sache für sie geklärt. Und davon läßt sie sich von nichts abbringen, nicht von Worten und nicht von Lehmklumpen auf der Kleidung. Aber die Männer des Spionagerings sind außerdem noch der Meinung, daß Frauen ihre Einsätze nur gefährden können. Hat Willa da eine Chance?

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.