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Ein unmoralisches Sonderangebot

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Artikeldetails zu Ein unmoralisches Sonderangebot

  • bol.de-Verkaufsrang1.084
  • ISBN-103-8387-0068-6
  • EAN9783838700687
  • Veröffentlicht03.2009
  • Lübbe Digital
  • EinbandartEPUB

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Leseprobe aus Ein unmoralisches Sonderangebot

"14. Kapitel (S. 278-279)
Ich starrte Evelyn schockiert an. »Ist schon was her«, stotterte ich dann. Ich führte außerdem keinen verdammten Kalender über meine verdammte Periode. »Hm«, machte Evelyn. »Nein«, sagte ich. Nein, das würde das Schicksal mir nicht antun! Ich hatte doch schon genug gelitten, oder?
»Ich habe einen Schwangerschaftstest im Haus«, sagte Evelyn und verzog das Gesicht. »Auf Vorrat gekauft, weißt du.« Sie grinste. »Ich dachte schon, ich müsste ihn bei eBay versteigern.« »Nein«, sagte ich wieder. Ich konnte nicht schwanger sein. Das war einfach nicht möglich. Das hier war doch keine verdammte Seifenoper. Wird Olivia von ihrem Schwager schwanger, und wie sagt sie das ihrer Schwägerin, die jahrelang vergeblich versucht hat, ein Kind zu bekommen?
Wird Olivia sich von der Autobahnbrücke stürzen, die eigentlich für die Blumenverkäuferin Petra bestimmt war? Sehen Sie selbst und schalten Sie ein, wenn es wieder heißt: Die Gaertners, eine Familie zum Abmurksen. Evelyn gab mir einen Schubs. »Komm schon«, sagte sie. »Selbstverleugnung bringt in diesem Fall überhaupt nichts.« »Ich kann aber gar nicht schwanger sein«, sagte ich. Ich konnte und durfte nicht. Und wollte es auch nicht sein. Evelyn zog die Augenbraue hoch, genau wie Oliver das immer tat. »Olivia, nach allem, was ich weiß, ist das nicht so unwahrscheinlich, dass du schwanger bist.«
»Es ist unwahrscheinlich unwahrscheinlich!«, sagte ich mit Nachdruck. »Aber so ist das Leben.« Evelyn zerrte mich am Handgelenk aus dem Laden. »Was ist denn mit Petra?« Die lachte sich nebenan auf der Couch immer noch einen Ast. »Die kann hier alleine verrecken«, sagte Evelyn. »Ich habe Angst vor dir«, sagte ich. Auf dem Parkplatz sah ich Herrn Kabulke meterweise Kirschlorbeer in Eberhards und Katinkas Auto laden.
Offenbar hatte Eberhard sich für die kleinsten und damit billigsten Pflänzchen entschieden. Das bedeutete, dass die Leute noch ein paar Jahre einen Blick auf seinen dicken, weichen Bauch werfen konnten, wenn sie am Pool vorbeispazierten. Im Haus war es ruhig, und es roch wieder durchdringend nach Farbe. Evelyn schleppte mich ins Obergeschoss, ins Bad. »Tut mir Leid, hier ist es scheußlich«, sagte sie entschuldigend. »Ich weiß. Es ist mein Haus, Evelyn.«"

Kurzbeschreibung zu Ein unmoralisches Sonderangebot

Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Bastian ins schicke Stadtappartment, die ehrgeizige Conny zu Stephan in die alte Gärtnerei. - Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld ...

Portrait

Kerstin Gier:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Bewertung unserer Kunden zu Ein unmoralisches Sonderangebot

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40

08.03.2013

„Ein echter "Gier"”

von Strandlektüre
Grandiose Idee, gut umgesetzt. Der Roman von Kerstin Gier ist mit ihrer typischen kecken Art geschrieben. Es ist vielleicht nicht ihr bestes Buch, aber dennoch eine ideale Strandlektüre. Außerdem: Die Idee des Partner-Tausches, nur weil es sich der reiche Schwiegervater einbildet, ist wirklich genial.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

20

07.08.2012

„Von Kerstin Gier ist man besseres gewöhnt”

von Leo
"Ein unmoralisches Sonderangebot" ist ein Buch, das sich mal eben so runterlesen lässt.
Wie es bei solchen "seichten Romanen" oft vorkommt, ist das Ende ziemlich hervorsehbar, was allerdings nicht weiter schlimm ist. Schade finde ich nur, dass im Gegensatz zu anderen Büchern von Kerstin Gier, in diesem die Romantik und der Witz ziemlich kurz kommen. Es gab nur sehr wenige Stellen zum Schmunzeln. Ich fand das Buch ganz ok aber ich würde es mir nicht noch einmal kaufen.

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40

25.06.2012

„Ein mürrischer, alter Millionär, seine zwei Söhne und deren Ehefrauen”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der alte Fritz macht ein unmoralisches Angebot: Wenn seine zwei Söhne für ein halbes Jahr die Frauen tauschen, bekommen die Paare jeweils 1 Million Euro.

Unheimlich witzig, in der typischen Gier-Manier und mit einer großen Ladung Gefühl!

Unbedingt lesen.

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40

27.11.2011

„....”

von Asti Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Fritz ist schon lange in Pension, doch außer seiner Tochter schafft es niemand, ihm Enkelkinder zu schenken. Alle sind nur auf sein Vermögen aus.
Daher beschließt er, seinen Söhnen einen Partnertausch vorzuschlagen - für 1 Mio Euro soll Olivia zu Oliver ins Stadtappartment ziehen und Evelyn zu Stephan in die alte Gärtnerei. Und das alles für ein halbes Jahr.

Wieder einmal eine sehr lustige Geschichte, bei der man zwar immer mal wieder denkt, das Ende zu kennen - das dann jedoch ganz anders kommt als man erwartet......

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

06.09.2011

„selten so gelacht”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Kurzbeschreibung:
Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreissig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet, tyrannisch und ausserordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Bastian ins schicke Stadtappartment, die ehrgeizige Conny zu Stephan in die alte Gärtnerei. - Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld ...

Ich habe bei einem Roman selten so gelacht, wie bei diesem. Das fängt schon mit den Beschreibungen der einzelnen Personen an und geht weiter mit viel Situationskomik. Die Idee, die Frauen zu tauschen ist ja schon ziemlich abgefahren und was dann dabei 'rumkommt ist schon interressant. Es bleibt spannend bis zum Schluss, denn erst dann ist klar, ob die beiden Paare durchgefhalten haben und somit den Geldsegen erhalten. Wer den Roman "Die Braut sagt leider nein" kennt, wird hier einige Bekannte wiedertreffen (auch die Braut, die nein gesagt hat)
Herrlich amüsant und auf jeden Fall empfehlenswert

6 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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