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Das Flammenzeichen

SIGMA Force - Thriller

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Artikeldetails zu Das Flammenzeichen

Untertitel SIGMA Force - Thriller

  • ISBN-103-641-06630-1
  • EAN9783641066307
  • Veröffentlicht05.2011
  • Blanvalet Taschenbuch...
  • EinbandartEPUB
  • OriginaltitelThe Doomsday Key

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Leseprobe aus Das Flammenzeichen

"DREI DIE SAAT DER ZERSTÖRUNG (S. 206-207)
18
13. Oktober, 8:43 Im Luftraum über der Norwegischen See
DIE SONNE VERHARRTE tief am Himmel, als der Privatjet den Polarkreis überflog. Gegen Ende des Herbstes waren die Tage hier kurz. Der Svalbard-Archipel lag auf halbem Weg zwischen der Nordküste Norwegens und dem Nordpol. Über die Hälfte seiner Fläche war von Gletschern bedeckt, und außer Rentieren und Eisbären gab es hier nur wenig Leben. Selbst der Weihnachtsmann hätte sich hier wohl kaum zu Hause gefühlt. Im Moment aber schwelgte Painter im Leder- und Mahagoniambiente des Privatjets, eines Citation Sovereign, den Kat ihnen besorgt hatte. Bei der Flugüberwachung firmierten sie als Vertreter eines Kohle-Konsortiums.
Das war eine gute Tarnung, denn der wichtigste Industriezweig des Archipels war die Kohleförderung. In der Kabine gab es sieben Sitze, und da sie nur zu viert waren, hatten sie mehr als genug Platz, um sich auszubreiten. Alle hatten ein wenig geschlafen, denn die Nacht war lang und anstrengend gewesen, doch in einer knappen Stunde würden sie bereits in Longyearbyen landen, der größten Siedlung auf den Svalbard-Inseln. Painter lehnte sich im Ledersessel zurück. Ihm gegenüber am Tisch saß Senator Gorman. Monk und Creed teilten sich das Sofa.
Es war an der Zeit, dem gegenseitigen Abtasten ein Ende zu machen, die Karten auf den Tisch zu legen und sich auf die bevorstehende Auseinandersetzung vorzubereiten. Painter war sich bewusst, dass Eile geboten war, sobald die Maschine auf der Landebahn aufgesetzt hatte. Zwei Dinge waren ihnen klar. Erstens, dass der Boden in Oslo zu heiß geworden war, nachdem Painters Tarnung aufgeflogen war und der Senator gejagt wurde.
Zweitens, dass ihr Hauptverdächtiger die Stadt verlassen hatte und unterwegs war zu den Eisinseln, die auch sie ansteuerten. Dort wollten sie Karlsen stellen und ihm ein paar ernsthafte Fragen unterbreiten. Der Firmenchef von Viatus beabsichtigte, zusammen mit einer Gruppe von Gipfelteilnehmern die berühmte globale Saatgutbank zu besichtigen. Dies war die Arche Noah der Samen, dazu erbaut, ihre kostbare Fracht – die Samen von über dreihunderttausend verschiedenen Pflanzen – vor Kriegen, Seuchen, Atomkriegen, Erdbeben und drastischen Klimaveränderungen zu schützen.
Auf eine Dauer von mindestens zwanzigtausend Jahren angelegt, befand sich die Saatgutbank in einer der am dünnsten besiedelten Regionen der Welt in einhundertfünfzig Meter Tiefe unter einem Berg. Wenn sie sich ungestört mit Karlsen unterhalten wollten, war dieser Ort bestens dafür geeignet. Allerdings war eine solche Begegnung nicht ohne Risiko. »Senator«, versuchte Painter es ein letztes Mal, »ich halte es immer noch für das Beste, wenn Sie in Longyearbyen bleiben würden. Gegebenenfalls können wir Sie jederzeit zu der Ermittlung hinzuziehen.« Painter tat weiterhin so, als kämen er und seine Begleiter vom Büro des Generalinspekteurs und arbeiteten für die Militärstrafbehörde. Das konnten sie sogar mit Dienstmarken belegen. »Ich komme mit«, beharrte Senator Gorman und nahm einen Schluck Kaffee.
Painter war nicht entgangen, dass sich der Senator einen Schuss Brandy aus der Bordbar genehmigt hatte. Doch daraus konnte er ihm keinen Vorwurf machen. Gorman hatte in den vergangenen Stunden ein paar harte Schläge einstecken müssen. Mit Karlsen hatte er beinahe auf freundschaftlichem Fuß gestanden. Gormans Tonfall wurde schärfer. »Sollte Ivar tatsächlich in die Ermordung meines Sohnes verwickelt sein ...« »Wir wissen noch immer nicht, wie tief er in der Sache drinsteckt«, wandte Painter wenig überzeugend ein. Das kaufte ihm der Senator nicht ab."

Kurzbeschreibung zu Das Flammenzeichen

Eine weltumspannende Verschwörung, uralte Geheimnisse und skrupellose Geschäftemacher ...
Drei Morde, jeder auf einem anderen Kontinent, erregen die Aufmerksamkeit von Painter Crowe, Agent der Sigma-Force. Bald findet er heraus, dass Ivar Karlsen - Vorstandsvorsitzender eines der größten Konzerne der Welt - darin verwickelt ist. Crowe reist nach Norwegen, um dem mächtigen Wirtschaftsboss auf den Zahn zu fühlen. Doch auch Karlsen ist lediglich ein Strohmann für noch Mächtigere. Die mysteriöse Gilde - eine verbrecherische Söldnerorganisation, die mit Hightech und uraltem Geheimwissen nach Macht und Einfluss strebt - hat mit Karlsens Hilfe ein Mittel gefunden, jeder Regierung der Erde ihren Willen aufzuzwingen. Nur Painter Crowe und die Sigma-Force wissen von dem schrecklichen Plan. Aber um ihn zu verhindern, müssen sie zunächst den brutalen Angriff der Gilde überleben ...

Portrait

James Rollins:
James Rollins, geb. 1961 in Chicago, ist promovierter Veterinärmediziner und hat eine Tierarztpraxis in Sacramento, Kalifornien. Dort geht er auch seinen beiden neben dem Schreiben wichtigsten Leidenschaften nach: Höhlenforschung und Tauchen.

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40

06.08.2011

„Atemberaubendes Tempo”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
James Rollins hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf. In "Das Flammenzeichen" geht er wie gewohnt gleich in die Vollen. Das Tempo hält dann auch bis zum actiongeladenen und unerhört spannenden Showdown an. Mit seiner blendenenden Grundidee entwirft er so eine Story, die dem Leser eine gelungene Mischung aus Clive Cussler, Vince Flynn und dem Autoren-Team Preston und Child bietet. Ein super Action-Kracher.

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