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Wird nicht angezeigt Top 100 Rezensent
Rezensionen:
628 Rezensionen
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hilfreich: 47

nicht hilfreich: 11

Rang:
26

Rezensionen

50

21.03.2013

„Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält...”

...Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile leben.“

Authentisch erzählt Leon Morell die Geschichte aus der Sicht Aurelios. Seines Zeichens ein Lehrling des legendären Michelangelo. Ein plastisches Sittenbild der Renaissance; Wasser predigen, Wein trinken.

Der hübsche Aurelio steigt schnell in der Gunst des Künstlers. Er wird Model. Eine klare und angenehme Sprache macht das Lesen zum echten Vergnügen. So als ob man tatsächlich dabei gewesen wäre, baut sich plastisch die Geschichte rund um die Erschaffung eines der wunderbarsten Deckengemälde der Welt auf. Der Autor zeigt aber auch einen verletzlichen und einsamen Künstler. Wer schon einmal in der Sixtinischen Kapelle war, kann sich das Ausmaß der Kreativität vorstellen. Ein tolles Buch, über einen tollen Künstler.

ebooks

Ehehygiene

Anja Stiffel

EUR 12,99 *
auf Merkliste

50

21.03.2013

„Bestandsaufnahme einer Ehe”

Ist dieses Buch vielleicht ein bisschen biographisch geschrieben? Ich jedenfalls hab mich köstlich über die verschiedenen Versuche, mehr Sex ins Alltagsleben des Ehepaares amüsiert. Auch wenn ich Ehehygiene in der Ratgeber - Ecke gefunden habe, würde dieses Buch eher in die Kategorie "Frauenliteratur" passen. Nun zum Inhalt: Jan und seine Frau haben fast keinen Sex mehr; und wenn sie welchen haben, ist der eher sehr einseitig und langweilig. Ihr Therapeut ist ihre erste Station, viele weitere folgen. Es liest sich ein bisschen wie "Sex and the City" mit eben eher weniger City und weniger Sex... Und zum Schluss bleibt halt dann doch nur eine (humorvolle und doppeldeutige) Botschaft: "Dinge die ich mir hart erarbeite, sind besonders wertvoll oder wichtig."

buch

Ehehygiene

Anja Stiffel

EUR 14,99 *
auf Merkliste

40

21.03.2013

„Bestandsaufnahme einer Ehe”

Ist dieses Buch vielleicht ein bisschen biographisch geschrieben? Ich jedenfalls hab mich köstlich über die verschiedenen Versuche, mehr Sex ins Alltagsleben des Ehepaares amüsiert. Auch wenn ich Ehehygiene in der Ratgeber - Ecke gefunden habe, würde dieses Buch eher in die Kategorie "Frauenliteratur" passen. Nun zum Inhalt: Jan und seine Frau haben fast keinen Sex mehr; und wenn sie welchen haben, ist der eher sehr einseitig und langweilig. Ihr Therapeut ist ihre erste Station, viele weitere folgen. Es liest sich ein bisschen wie "Sex and the City" mit eben eher weniger City und weniger Sex... Und zum Schluss bleibt halt dann doch nur eine (humorvolle und doppeldeutige) Botschaft: "Dinge die ich mir hart erarbeite, sind besonders wertvoll oder wichtig."

50

19.03.2013

„Stell dir vor es ist Frieden, und jeder geht hin!”

Zuerst war ich doch ein bisschen skeptisch. Den (Welt)Frieden auf knapp 70 Seiten zu erklären, oder den „einen“ Weg schlechthin erklärt zu bekommen ist ein wenig weit hergeholt. Dachte ich jedenfalls. Und das auf knappen 70 Seiten? Aber so wie ein kleiner Stein, der ins Rollen gebracht wird, eine Lawine auslöst, so könnte doch auch ein Gespräch von Hessel und dem Dalai Lama den Weltfrieden auslösen.
Das Buch war dann so spannend, dass ich es beinahe auf einmal ausgelesen habe. Und dann hab ich es gleich noch einmal gelesen. Es ist doch sehr spannend wenn ein langjähriger Diplomat, und ein religiöses Oberhaupt in eine sehr anregende Unterhaltung über den Frieden führen. Der Dalai Lama nimmt unter anderem zu einem ganz heiklen Thema Stellung: die Selbstverbrennungen der Mönche in Tibet. Auch der arabische Frühling findet in diesem kleinen, feinen Buch eine Erwähnung. Und so kratzt dieses Buch an der so empfindlichen Oberfläche der Gesellschaft und zeigt auf, wie jeder von uns seinen Teil zum Frieden beitragen kann und soll.

50

19.03.2013

„Stell dir vor es ist Frieden, und jeder geht hin!”

Zuerst war ich doch ein bisschen skeptisch. Den (Welt)Frieden auf knapp 70 Seiten zu erklären, oder den „einen“ Weg schlechthin erklärt zu bekommen ist ein wenig weit hergeholt. Dachte ich jedenfalls. Und das auf knappen 70 Seiten? Aber so wie ein kleiner Stein, der ins Rollen gebracht wird, eine Lawine auslöst, so könnte doch auch ein Gespräch von Hessel und dem Dalai Lama den Weltfrieden auslösen.
Das Buch war dann so spannend, dass ich es beinahe auf einmal ausgelesen habe. Und dann hab ich es gleich noch einmal gelesen. Es ist doch sehr spannend wenn ein langjähriger Diplomat, und ein religiöses Oberhaupt in eine sehr anregende Unterhaltung über den Frieden führen. Der Dalai Lama nimmt unter anderem zu einem ganz heiklen Thema Stellung: die Selbstverbrennungen der Mönche in Tibet. Auch der arabische Frühling findet in diesem kleinen, feinen Buch eine Erwähnung. Und so kratzt dieses Buch an der so empfindlichen Oberfläche der Gesellschaft und zeigt auf, wie jeder von uns seinen Teil zum Frieden beitragen kann und soll.

50

19.03.2013

„Jesus Christ Superstar!”

Die beiden Autoren lassen in „Jesus“ namhafte Wissenschaftler, Archäologen und Historiker zu Wort kommen, um plastisch das Leben vor rund 2000 Jahren auferstehen zu lassen. Sie beleuchten damit eine Zeit, in der wahrscheinlich ein Mensch gelebt hat, der bis heute unsere Gesellschaft prägt. Gut recherchierte Fakten, die Apokryphen und das neue Testament bieten eine Vielzahl von Ansätzen, die damalige Zeit wiederauferstehen zu lassen.

Besonders hat mir das Kapitel „Ein unglaublicher Machtanspruch“ gefallen. In diesem Abschnitt führen die Autoren mit einem Kirchenhistoriker und evangelischer Pfarrer ein tolles Interview, das genauso wie es geführt, in das Buch übernommen wurde. Im Kapitel „der Fluch des Täufers“ gehen die Autoren über die schwierige Situation zwischen Jesus und Johannes dem Täufer ein. Ich verrate hier keine Details, war aber auch sehr interessant. Das Glossar, am Ende des Buches, war sehr hilfreich.

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Jesus von Nazareth

Annette Grossbongardt

EUR 15,99 *
auf Merkliste

50

19.03.2013

„Jesus Christ Superstar!”

Die beiden Autoren lassen in „Jesus“ namhafte Wissenschaftler, Archäologen und Historiker zu Wort kommen, um plastisch das Leben vor rund 2000 Jahren auferstehen zu lassen. Sie beleuchten damit eine Zeit, in der wahrscheinlich ein Mensch gelebt hat, der bis heute unsere Gesellschaft prägt. Gut recherchierte Fakten, die Apokryphen und das neue Testament bieten eine Vielzahl von Ansätzen, die damalige Zeit wiederauferstehen zu lassen.

Besonders hat mir das Kapitel „Ein unglaublicher Machtanspruch“ gefallen. In diesem Abschnitt führen die Autoren mit einem Kirchenhistoriker und evangelischer Pfarrer ein tolles Interview, das genauso wie es geführt, in das Buch übernommen wurde. Im Kapitel „der Fluch des Täufers“ gehen die Autoren über die schwierige Situation zwischen Jesus und Johannes dem Täufer ein. Ich verrate hier keine Details, war aber auch sehr interessant. Das Glossar, am Ende des Buches, war sehr hilfreich.

50

17.03.2013

„Was ist denn ein Wochenende?”

Die einzigen direkten Erben des Anwesens Downton Abbey sind beim Schiffsunglück der Titanic umgekommen. Nun sind die Familie und die Bediensteten in Aufruhr, denn nun gibt es keinen Erben. Die Damen dürfen nicht und der einzige Erbe, der dann doch gefunden wird, stellt sich als gemeiner Rechtsanwalt dar. Er muss eingeladen werden, auch wenn das dem einen oder anderen sehr missfällt.^

Der Star der Serie Downton Abbey ist ganz eindeutig Maggie Smith. Sie mimt die erzkonservative und sehr, sehr verspannt wirkende Lady Violet Crawley. Außerdem ist sie Witwe, Roberts Mutter und Oberhaupt der Familie Crawley. Die Überschrift ist ein Zitat von ihr, als der zukünftige Erbe von Downton Abbey beschließt, dass Anwesen eben nur am Wochenende zu bewirtschaften. Es ist wohl nicht die einzige Szene die sehr plastisch und mit einem humorvollen Augenzwinkern, das damalige Leben um 1912 beschreibt. Die Serie aber als britische Seifenoper abzutun käme einen Sakrileg gleich; denn die tollen Landschaftsaufnahmen, namhafte Schauspieler und grandiose Kostüme lehren ein Besseres und sind alle mitsamt einfach fantastisch. Im Vordergrund stehen die vielen Bediensteten, und die Verstrickungen der Adeligen. Ich kann kaum die zweite Staffel erwarten; schließlich sind die 10er Jahre des vorigen Jahrhunderts politisch und gesellschaftlich sehr aufregend.

50

17.03.2013

„Was ist denn ein Wochenende?”

Die einzigen direkten Erben des Anwesens Downton Abbey sind beim Schiffsunglück der Titanic umgekommen. Nun sind die Familie und die Bediensteten in Aufruhr, denn nun gibt es keinen Erben. Die Damen dürfen nicht und der einzige Erbe, der dann doch gefunden wird, stellt sich als gemeiner Rechtsanwalt dar. Er muss eingeladen werden, auch wenn das dem einen oder anderen sehr missfällt.

Der Star der Serie Downton Abbey ist ganz eindeutig Maggie Smith. Sie mimt die erzkonservative und sehr, sehr verspannt wirkende Lady Violet Crawley. Außerdem ist sie Witwe, Roberts Mutter und Oberhaupt der Familie Crawley. Die Überschrift ist ein Zitat von ihr, als der zukünftige Erbe von Downton Abbey beschließt, dass Anwesen eben nur am Wochenende zu bewirtschaften. Es ist wohl nicht die einzige Szene die sehr plastisch und mit einem humorvollen Augenzwinkern, das damalige Leben um 1912 beschreibt. Die Serie aber als britische Seifenoper abzutun käme einen Sakrileg gleich; denn die tollen Landschaftsaufnahmen, namhafte Schauspieler und grandiose Kostüme lehren ein Besseres und sind alle mitsamt einfach fantastisch. Im Vordergrund stehen die vielen Bediensteten, und die Verstrickungen der Adeligen. Ich kann kaum die zweite Staffel erwarten; schließlich sind die 10er Jahre des vorigen Jahrhunderts politisch und gesellschaftlich sehr aufregend.

40

15.03.2013

„Erotische Fantasy”

Sarah arbeitet gerade in ihrem Garten, als sie ein Fremder über ihr Grundstück flüchten sieht. Im angrenzenden Dickicht wird er von 2 Männern mit einem Messer traktiert. Sie kann die Männer überwältigen und rettet dem fremden und attraktiven Mann das Leben.

Diane Duvall hat einen tollen erotischen Fantasy-Roman geschrieben, auch wenn ich auf den ersten Seiten ungewollt schmunzeln musste. Die Hauptprotagonistin legt während der Morgendämmerung einen Gemüsegarten an. Und die Erklärung, warum sie in der Morgendämmerung im Garten arbeitet ist, für meinen Geschmack, ein wenig zu weit hergeholt. An dieser Stelle muss ich auch erwähnen, dass ich keine zu hohen Erwartungen, an diesem Roman hatte, deswegen auch die großzügig vielen Sterne. Ich hab "Düstere Zeichen" beinahe in einem durchgelesen. Die Geschichte ist doch sehr spannend aufgebaut(=wenn man eben auf das eine oder andere Detail ;-) nicht besonders beachtet). Der nächste Band, heißt Dunkler Zorn und beschäftigt sich mit einem Nebenprotagonist aus dem ersten Band. Ich bin definitiv neugierig, und bin gespannt wie sich die schriftstellerischen Fähigkeiten von Frau Duvall entwickeln.