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Vatikan AG

Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche

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Artikeldetails zu Vatikan AG

AutorGianluigi Nuzzi

Untertitel Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche

Abbildungsvermerk Mit zahlreichen Abbildungen und Originaldokumenten

  • ISBN-103-442-15680-7
  • ISBN-139783442156801
  • Verlag Goldmann Taschenbuch
  • ReiheGoldmanns Taschenbücher
  • ÜbersetzerRita Seuss, Petra Kaiser, Friederike Hausmann
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten360
  • Veröffentlicht19.09.2011
  • Gewicht292g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelVaticano S.p.A.

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Kurzbeschreibung zu Vatikan AG

Geld, Machtgier, Korruption - die dunklen Geschäfte des Vatikans


Skrupellose Finanzoperationen, getarnt als Werke der Wohltätigkeit unter dem Deckmantel karitativer Stiftungen, Konten für Mafiosi, Schmiergelder für Politiker, Spendenveruntreuung, Geldwäsche: Mit Hilfe von viertausend Dokumenten aus dem Nachlass von Monsignor Renato Dardozzi, einem der wichtigsten Männer der vatikanischen Hochfinanz, enthüllt der Journalist Gianluigi Nuzzi die skandalösen Machenschaften der Vatikanbank. Glänzend recherchiert, detailliert belegt und ebenso spannend wie schockierend.


Beschreibung der Redaktion zu Vatikan AG

Die unerhörte Geschichte, die hier erzählt wird, stützt sich auf ein umfangreiches Geheimarchiv, das in der Schweiz lagerte und hier erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Viertausend geheime Dokumente des Heiligen Stuhls Briefe, vertrauliche Mitteilungen, Aktennotizen, Protokolle, Kontoauszüge und Buchungsbelege gewähren einen Blick hinter die Kulissen des vatikanischen Finanzsystems. Die Dokumente stammen aus dem Nachlass Monsignor Renato Dardozzis (1922 2003), bis Ende der neunziger Jahre einer der wichtigsten Mitarbeiter des IOR ( Institut für die Werke der Religion ), wie die Vatikanbank offiziell heißt.
Ende der achtziger Jahre schien mit dem Crash der Ambrosiano-Bank, der rätselhaften Ermordung Roberto Calvis und Michele Sindonas und dem Rückzug von Erzbischof Marcinkus aus der Leitung des IOR der Schlussstrich unter ein unrühmliches Kapitel der Vatikanbank gezogen. Aber dann so beweisen die Dokumente aus Dardozzis Archiv begann alles wieder von vorn. Seit 1992 entstand ein neues, noch raffinierteres System mit Nummernkonten, über die Hunderte Milliarden Lire verschoben wurden. Architekt dieses Netzwerks war Prälat Donato de Bonis, der neue Chef der Vatikanbank. Er legte Konten auf den Namen von Bankiers, Unternehmern und Spitzenpolitikern an, unter ihnen Omissis , der Codename Giulio Andreottis.
Auf diese Konten wurden Erlöse aus Staatspapieren eingezahlt, um schmutziges Geld zu waschen. Auch in den Mega-Korruptionsskandal Enimont war die Vatikanbank verwickelt. Sogar Gelder gläubiger Katholiken, die für heilige Messen bestimmt waren, wurden mit geschickten Manövern auf persönliche Konten transferiert.
Das IOR funktionierte wie eine Bank innerhalb der Bank, eine gigantische Geldwaschanlage mitten in Rom, die von der Mafia genutzt und skrupellos für politische Machenschaften eingesetzt wurde. Ein Steuerparadies, das allein der Gesetzgebung des Vatikans unterworfen war. Und das alles im Namen Gottes.

Portrait

Gianluigi Nuzzi:
Gianluigi Nuzzi wurde 1969 in Mailand geboren. Er war für die italienische Tageszeitung "Libero" als Berichterstatter tätig, arbeitete darüber hinaus für "Panorama" und den "Corriere della Sera". Gianluigi Nuzzi beschäftigt sich seit 1994 mit allen wichtigen Justizfällen, die mit Verstrickungen der Politik und der Finanzwelt zu tun haben.
Friederike Hausmann:
Friederike Hausmann, geboren 1945, Studium der Geschichte und Altphilologie in Berlin. Nach Promotion tätig als Lehrerin. Nach langjährigem Aufenthalt in Italien lebt sie heute als Autorin und Übersetzerin in München. Als Italien-Expertin schreibt sie für den Rundfunk sowie überregionale Tages- und Wochenzeitungen.

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40

18.03.2012

„Erschütternd!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Schmier-, Drogen-, und Schwarzgeld liegt auf der Vatikanbank gut versteckt. Ein Thriller liest sich kaum spannender als dieses Buch, das die mafiösen Praktiken der IOR beschreibt. An den Fakten aus Dardozzis Dokumenten hangelt sich der Autor durch die Finanzwelt des Vatikans. Und dabei sind inszenierte Selbstmorde und diese geheimen Dokumente nur die Spitze eines Eisberges.
Der Autor versucht, anhand von Papieren die er bekommen hat, dem Leser die verschiedenen Protagonisten und verzweigten Machenschaften in der Vatikanbank zu erläutern. Anmerkungen, beschriebene Dokumente und ein Glossar helfen dem Leser, sich durch den Dschungel an Informationen zu kämpfen. Verblüfft und fassungslos war ich beim Lesen. Imposant war die Fülle an Informationen, die dem Leser präsentiert wird. Dennoch ein unverzichtbares Buch, für alle die sich kritisch mit dem Vatikan auseinandersetzen wollen.

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40

26.01.2012

„Gauner gibt es überall”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer gedacht hat, der Vatikan befolgt die Regeln der Bibel "Du sollst nicht stehlen" oder "Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen", der wird nach dieser Lektüre bitter enttäuscht sein. Es wird berichtet wie hohe Kirchenbeamte wissentlich die Mafia unterstützen, Gelder waschen und auf dubiose Weise das Vermögen des Vatikan gemehrt wird - und das ganze seit über 50 Jahren! Und was sagt die Kirche dazu? Schweigen ....

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