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Pianomania
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Artikeldetails zu Pianomania

SchauspielerStefan Knüpfer, Pierre-Laurent Aimard, Alfred Brendel, Lang Lang

Regie Robert CibisLilian Franck

GenreDokumentation/Musik

SpracheDeutsch

TonformatDeutsch: Dolby Digital 5.1

  • FSKOhne Altersbeschränkung
  • EAN4250128406925
  • StudioLighthouse
  • VeröffentlichtApril 2011
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • Spieldauer96 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Pianomania

PIANOMANIA ist ein Film über Liebe, Perfektion und ein kleines bisschen Wahnsinn. "Der Ton atmet nicht." - klagt der Pianist Pierre-Laurent Aimard verzweifelt. Das ist ein typischer Satz im beruflichen Alltag des Cheftechnikers und Meisterstimmers von Steinway & Sons Stefan Knüpfer. Denn jedes Klavier hat seine eigene Persönlichkeit, jedes Stück verlangt nach der ihm eigenen Klangfarbe und jede Interpretation hat ein besonderes Temperament. Stefan Knüpfer ist Cheftechniker von "Steinway Austria". Seine Arbeit an Konzertflügeln für so renommierte Pianisten wie Pierre-Laurent Aimard, Alfred Brendel und Lang Lang ist weit mehr als reines Handwerk, es erfordert höchste Präzision und eine Pedanterie, die ans Verrückte grenzt. Was Knüpfer aber besonders auszeichnet ist sein Enthusiasmus beim Stimmen der Instrumente. Robert Cibis' und Lilian Francks fokussierte und dennoch stets mühelos leichte Doku über einen "Pianomanen" schildert auch humorvoll Lust und Last des Perfektionismus und wendet sich nicht nur an Klassik-Insider, sondern zeichnet auch für jeden Laien leicht verständlich nach, was hinter den Türen von großen Konzerthäusern (hier: Wien) geschieht. Als roter Faden erweisen sich die Vorbereitungen für die Aufnahmen von Bachs "Die Kunst der Fuge", auf die Protagonist Knüpfer und Starpianist Aimard ein ganzes Jahr lang hinarbeiten.

Feature zu Pianomania

Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Interviews
PIERRE-LAURENT AIMARD
DAS 1x1 DES KLAVIERS MIT STEFAN KNÜPFER
DELETED SCENES

Portrait

Alfred Brendel:
Alfred Brendel, geboren 1931 in Wiesenberg/Nordmähren, entstammt einer österreichisch-deutsch-italienisch-slawischen Familie. Er studierte Klavier, Komposition und Dirigieren in Zagreb und Graz und schloss seine pianistische Ausbildung bei Paul Baumgartner, Edwin Fischer und Eduard Steuermann ab. 1949 begann seine internationale Karriere mit dem Preis beim Busoni-Wettbewerb. Seither konzertiert er in aller Welt. Zahlreiche Plattenaufnahmen. Brendel lebt seit 1970 in London. 2004 erhält er den Ernst von Siemens Musikpreis.
Rudolf Buchbinder:
Rudolf Buchbinder, geboren 1946 in Leitmeritz (Litomerice), war mit fünf Jahren der jüngste Student, der jemals an die Wiener Musikhochschule aufgenommen wurde und begann seine umfassende Karriere als Kammermusiker. Inzwischen musiziert Rudolf Buchbinder weltweit mit allen großen Orchestern und Dirigenten und ist regelmässiger Gast bei den Salzburger Festspielen und anderen bedeutenden Festivals. Rudolf Buchbinders umfangreiches Repertoire schließt auch zahlreiche Komponisten des 20. Jahrhunderts mit ein.
Lang Lang:
Lang Lang, geboren 1982 im chinesischen Shenyang, gewann bereits mit fünf Jahren seinen ersten Klavierwettbewerb. Heute gehört er zu den Stars der Musikwelt. Zahlreiche Konzertreisen und Fernsehauftritte machten ihn über die Grenzen der Klassik hinaus bekannt.

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50

19.04.2011

„"Der Ton atmet nicht!"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Okay - "Was will uns 'der Autor' damit sagen?" dürften sich die meisten Leute nach dieser Aussage fragen.

Stepfan Knüpfer jedoch weiß mit dieser Aussage des Pianisten Pierre-Laurent Aimard etwas anzufangen. Stepfan Knüpfer ist Meisterstimmer und Cheftechniker bei Steinway Österreich und arbeitet mit den renommiertesten Pianisten der Welt zusammen: Lang Lang, Alfred Brendel und Pierre-Laurent Aimard sind nur ein paar Beispiele, die auch in diesem Dokumentarfilm in Erscheinung treten. Sie alle schätzen Knüpfers Handwerk, seine Präzision und seinen Enthusiasmus.

Robert Cibis und Lilian Franck haben Knüpfer etwa ein Jahr lang bei seiner Arbeit begleitet und dabei diese wunderbare Dokumentation gedreht.

Auch der Laie und Nicht-Musikkenner wird hier schnell merken, dass jedes Klavier seine eigene Persönlichkeit hat, jedes Stück andere Klangfarben erfordert und jeder Interpret das gleiche Stück irgendwie anders spielt. Es ist einfach beeindruckend wie Knüpfer ein Klavier quasi auseinandernimmt und schließlich sogar mit einer Bohrmaschine den Tasten zu Leibe rückt, nur um ein bestmögliches Klangergebnis und -erlebnis zu bekommen.

Diese Dokumentation ist ein faszinierendes Beispiel für ein ganz besonderes Handwerk, Lust und Last des Perfektionismus und ein toller Einblick hinter die Kulissen eines großen Konzerthauses ... und danach hört man den Ton atmen ;-)

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50

11.04.2011

„Ein Meisterwerk unter den Dokumentarfilmen”

von Sebastian-J aus Nürnberg
"Pianomania" nimmt den Zuschauer mit in die geheimnisvolle Welt der Töne. Dieser Film zeigt Stefan Knüpfer, Meisterstimmer und Cheftechniker beim Klavierbauer "Steinway & Sons", bei seiner ungewöhnlichen Arbeit mit den großen Stars der Szene, wie z. B. Lang Lang, Pierre-Laurant Aimard oder Alfred Brendel.

Den Filmemachern Lilian Franck und Robert Cibis und vor allem ihren Tonmeistern ist es gelungen, die Klangnuancen fürs Kino und jetzt für das Heimkino hörbar zu machen. Wenn einem klar und hörbar gemacht wird, warum Pierre-Laurent Aimard, wenn er "Die Kunst der Fuge" von Bach aufnimmt, den Klang so haben will und nicht anders... Das ist die Kunst, die diesen Film auszeichnet.

Dieser tolle Dokumentarfilm richtet sich nicht nur an Klassik-Insider. Der Film zeichnet auch für Laien klar und verständlich nach, was hinter den Türen von großen Konzerthäusern geschieht. Jedes Klavier hat seine eigene Persönlichkeit, jedes Stück hat seine eigene Klangfarbe. Nie schweift das Regieduo auch nur einmal von dieser Linie ab, so sehr haben sie ihre Einblicke in einen ganz und gar ungewöhnlichen Arbeitsalltag im Griff. Der fällt mal nervenaufreibend spannend, mal leicht verrückt und nicht selten gelöst heiter aus, wird aber immer auf höchstem Niveau eingefangen.

Die DVD erhält man in einer hochwertigen Aufmachung. In der DVD-Hülle erhält man eine Kurzbiographie von Stefan Knüpfer sowie zwei Zitate der Regisseure. Zudem ist auf der DVD auch eine Fülle an Bonusmaterial enthalten. Man erhält u. a. ein Interview mit Stefan Knüpfer, das 1 x 1 des Klaviers, erklärt von Stefan Knüpfer sowie "Nicht verwendeten Szenen".

Fazit:

Ein Meisterwerk unter den Dokumentarfilmen. Unbedingt empfehlenswert!

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