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Kayla

Gesamte Bewertungen 47 (ansehen)


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Katrin plaudert wieder aus dem Nähkästchen

Kayla , am 17.02.2016

Den Titel finde ich unglaublich gelungen. Wie oft habe ich mich schon über den Zusatz "Hinten sind Rezepte drin" geärgert! Die Symbolik des Titelmotivs finde ich aber etwas platt; andererseits ist Katrin natürlich eine Augenweide und daher die beste Werbung für ihr eigenes Buch. Ihren Erstling habe ich geliebt!

Daher war für mich zunächst klar: Die fast 15 Tacken für "Hinten sind
Rezepte drin" müssen gut investiertes Geld sein!

Und anfangs schien es auch so zu sein: Bauerfeind erzählt aus ihrem Leben, vom Frausein, aber sie berichtet auch von Alltagsphänomenen, die sie staunend kommentiert: Emojis, sexting und überhaupt das digitale Leben! Dann geht es natürlich auch um Beziehungskisten. Manchen Thesen stimme ich zu, anderen nicht, und oft dachte ich beim Lesen: "Dito" ! Besonders die erste Hälfte des Buches ist humorvoll, geistreich und sehr lustig geschrieben, wobei ich die Gedanken zum Thema Religion und Katholizismus schon ein wenig flach fand.
Die zweite Hälfte des Buches fand ich leider nicht so gelungen, und manche Aussagen waren mir regelrecht unsympathisch: "Darf man noch Neger sagen? " fragt Bauerfeind, und an anderer Stelle spricht sie von "den Behinderten" als Kollektiv, als sie sich vorstellt, bei WWM für eine Behindertenwerkstatt Geld zu erspielen.

Ich stelle fest:

Political Correctness ziehen immer die Menschen durch den Kakao, die nicht betroffen sind.

Es werden auch Themen angeschnitten, die schon im ersten Buch thematisiert wurden: Katrins Haare/Haut/Gewicht, ihre Familie, Oma/Mama/Papa Bauerfeind. Teils hatte ich beim Lesen leider das Gefühl, daß zum Ende hin Seiten gefüllt werden mussten.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, der sehr umgangssprachlich gehaltene Erzählton hat mich nicht gestört.

Fazit:

Leider kann ich dieses Mal keine 5 Sterne vergeben, aber 4 Sterne erhält "Hinten sind Rezepte drin" .

Hinten sind Rezepte drin
von Katrin Bauerfeind
(59)
Buch
14,99

Kitsch hoch zehn

Kayla , am 30.09.2015

Kitsch meets mummy porn

Klappentext:

"Er ist ein Herzensbrecher. Bis er mit ihr die Liebe entdeckt.
Olivia Holloway hat es satt, Single zu sein. Warum muss sie auch immer gleich Reißaus nehmen, wenn ein attraktiver Mann nur in ihre Nähe kommt? Die hübsche Amerikanerin ist notorisch schüchtern. Ihr bester Freund Nate Sawyer flirtet dagegen für sein Leben gern. Deshalb sagt er auch sofort zu, als Olivia ihn bittet, ihr Nachhilfe im Flirten zu geben. Zuerst ist es nur ein Spiel, leidenschaftlich und sexy. Dann merkt Olivia, dass da mehr ist. Viel mehr. Doch Nate ist kein Mann für feste Beziehungen. Und plötzlich steht alles in Frage: ihre Freundschaft, ihr Vertrauen, ihre Liebe."






Meine Meinung: Die Protagonisten eint ein schweres Schicksal - beide verloren ihre Liebsten durch Krebs. Liv verlor ihre Mutter, sodass sie keine normale Pubertät hatte. Nate seine erste grosse Liebe Alana. Ihr zu Ehren trägt er ein Tatoo auf der Brust.

Liv ist eine schüchterne Bibliothekarin, die sich nicht traut, ihren Schwarm Ben anzusprechen. Überhaupt hat sie bei schönen Männern Maulsperre. Sie findet sich hässlich und ihr erstes Mal war eine Katastrophe.

Eine schüchterne Bibliothekarin, das ist so ein Klischee. Nate ist der totale womanizer, gibt sich aber mit Liv ab, weil sie einen ach so tollen Humor hat. Aber zunächst läuft zwischen den beiden nichts.

Dann bittet Liv Nate um Sex- Nachhilfe, denn sie möchte ihren Schwarm erobern. Obwohl er von sich aus Liv nie anbaggerte, willigt Nate ein. Der Sex ist sofort klasse, Liv kriegt nur einmal einen Wadenkrampf, entpuppt sich aber als totale Sexgöttin & eine Beziehung bahnt sich an....

Die story strotzt nur so vor Logiklöchern, und es ist eine eigentümliche Mischung aus Porno und Kitsch. Auch die meisten Nebenfiguren sind vom Leben schwer gebeutelt, aber tolle, schöne, erfolgreiche Menschen, die wahlweise heiraten und/oder promovieren. Ausserdem sind fast alle in Jamaica Lane schön, obwohl Olivia über "Schwabbel" an den Armen lamentiert. Obwohl Nate von sich aus keine Beziehung mit der Bibliotheksmaus anfing, schwärmt er im weiteren Verlauf von ihren "langen Beinen" & findet sie auf einmal - peng!- wunderschön.

Krankheit & Lebenskrisen werden bagatellisiert & verkitscht, und auch die Moral von der Geschichte ist irgendwie seltsam: Geh' mit deinem besten Freund ins Bett, dann wird 'ne Beziehung daraus.

Das Ganze macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn und liest sich trotzdem (oder deshalb) recht flüssig. Vielleicht, weil es so vorhersehbar ist.

Jamaica Lane - Heimliche Liebe
von Samantha Young
(9)
Buch
9,99

Wirklich spannend

Kayla , am 30.09.2015



Der in Los Angeles tätige Profiler Robert Hunter ist bereits auf dem Weg in seinen wohlverdienten Urlaub, als er vom FBI angefordert wird. Sein ehemaliger Kommilitone, Lucien Folter, wurde verhaftet. Und nur seinen "alten Freund " Robert will er ins Vertrauen ziehen. Obwohl Leichenteile im Kofferraum seines Autos gefunden wurden, beteuert Lucien zunächst seine Unschuld, und auch Robert will zunächst an die Unschuld seines Freundes glauben, doch schon bald wendet sich das Blatt & es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

"Die stille Bestie" ist bereits der sechste Band aus der Reihe um Hunter & Garcia. Das Tolle an dem Roman ist, dass man ihn auch getrost als stand-alone lesen kann, da man als Leser wirklich alle relevanten Informationen erhält. Das Buch liest sich extrem flüssig und das Geschehen ist sehr spannend, ich konnte den Band kaum beiseite legen!
Ich konnte es kaum erwarten mehr zu erfahren, obwohl es kein Whodunit ist.
Trotzdem möchte ich den Roman gerne allen Thrillerfans ans Herz legen, da vor allem die psychologischen Aspekte interessant sind, auch wenn Carter manchmal etwas dick aufträgt. Genie und Wahnsinn liegen wohl nah beieinander!

Formal ist der Roman in drei Teile gegliedert, und ich fand keinen Abschnitt langweilig. Man muss sich aber auf die Geschichte einlassen. Ausserdem sollte man starke Nerven haben, denn es gibt sehr brutale und auch abstossende Schilderungen. Das Buch ist definitiv nichts für Sensibelchen! Dies ist der erste Thriller aus Carters Feder, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat, daher finde ich, dass der Autor sich gesteigert hat. Es ist sicher interessant zu wissen, dass der Autor Carter durch sein Psychologiestudium weiß, wovon er schreibt, denn in Forensik & Co. kennt er sich aus, was der Glaubwürdigkeit seines Romans zugute kommt.
Auch sprachlich und stilistisch konnte mich das Buch überzeugen, auch wenn manche Slang - Ausdrücke auf Englisch sicher weniger seltsam als in der dt. Übersetzung klingen.

Fazit:

Keine leichte Kost! Ein spannender Thriller mit vielen brutalen Szenen, nichts für schwache Nerven.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen & spreche daher eine absolute Leseempfehlung aus.

Die stille Bestie
von Chris Carter
(42)
Buch
9,99

Histoschmöker

Kayla , am 08.01.2013


"Bretagne, 1440. Grausame Dinge geschehen in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen und Angst machen sich breit und stellen die sonst so harmonische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Denn es gibt Spuren, und die führen zum nahegelegenen Schloss. Niemand ahnt, dass sich auch der Bischof von Nantes mit einer geheimen Untersuchung der Vorgänge einschaltet (Kurzbeschreibung)." Adel, Klerus, Pöbel - alles was das Leserherz begehrt! Das Buch ist der perfekte Pageturner im Winter. Man kann sich schön in den Lesesessel kuscheln und nach Herzenslust schmökern. Die Idee des Buches erinnerte mich sehr an die Filme "Pakt der Wölfe" und "The Village". Nichtsdestotrotz ist "Sehet die Sünder" ein sehr spannendes Buch, welches nicht nur Genrefans begeistern kann. Da ich ein Faible für Frankreich habe, hat es mir besonders gefallen, dass die Handlung des Romans in einem bretonischen Dorf angesiedelt ist. Sehr hilfreich fand ich ferner das dem Werk vorangestellte Personenregister. Es half mir bei der Orientierung. Auch sprachlich konnte mich das Buch einigermassen überzeugen. Einzig die Auflösung hätte man noch besser machen können. Ergo: Ein fast perfekter Historoman. Wertung : 4 von 5 Sternen.

Sehet die Sünder
von Liv Winterberg
(27)
Buch
14,90

Liebe & Tod

Kayla , am 27.11.2012

Eigentlich führt Rebecka das perfekte Leben. Job, Ehemann, Traumhaus - all diese Dinge hat die Mittdreissigerin schon erreicht. Und doch nimmt sie sich das Leben. Zwar zögert sie im Moment des Suizids, doch dann ist es unumgänglich. Fortan hat sie einen Engel namens "Arayan" an ihrer Seite. Rebecka kann jedoch noch nicht von ihrem "alten" Leben lassen und vor allem an Mikael, ihrem Mann, hängt sie noch. Sukzessive wird enthüllt, was zu Rebeckas Entscheidung beigetragen haben könnte. So versuchte sie stets, unabhängig zu wirken, schlug gar eine kirchliche Hochzeit aus. Die Gründe für dieses Verhalten liegen in der Kindheit der Protagonistin - der Vater verliess einst die Mutter, welche daraufhin erkrankte und in schwere Depressionen verfiel. Rebecka schwört sich, nie den selben "Fehler" wie ihre Mutter zu machen, sie möchte Mikael nie eine schlechte, "klammernde" Partnerin sein. Ihre Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, stürzt jedoch Mikael in tiefe Verzweiflung, und Rebecka hadert mit all den Beschlüssen, die sie einst fasste...
"Der Himmel so fern" ist ein Roman, der sich schnell und zügig lesen lässt, da die Autorin in einem flüssigen Stil schreibt, der keine Längen aufkommen lässt.
Es ist jedoch nicht so einfach, das Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen. Zwar ist es keine oberflächliche "chicklit", aber doch in gewisser Weise ein "Frauenbuch". Es gibt auch leicht esoterisch wirkende Anteile, die surreal wirken und auf das Fantasygenre verweisen könnten. Beim Lesen fühlte ich mich an Filme wie " Ghost - Nachricht von Sam" oder "Stadt der Engel" erinnert. Der Roman regt auf jeden Fall zum Nachdenken an!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Der Himmel so fern
von Kajsa Ingemarsson
(37)
Buch
12,00

Tolles Popcornkino

Kayla , am 05.06.2012

Von diesem Film sollte man nichts Tiefsinniges erwarten. Er bietet top Unterhaltung und macht Spass. Dass die Handlung von NY nach Abu Dhabi verlegt wurde, ist ein guter Kniff! Samantha macht Promo und nimmt ihre Freundinnen mit - Carrie, die Ehelangweile empfindet, Charlotte, die gestresste Mummy, Miranda, die verkannte Anwältin. Ein Film zum Gucken und Spass haben, die Kostüme sind gewohnt phantastisch.

Sex and the City 2
(11)
Film
7,99

Nur mit Dir

Kayla , am 02.06.2012

Der junge Landon verliebt sich in Jamie, die unbeliebt in der Schule ist, und vor allem wegen ihrer altmodischen Strickjacke gehänselt wird. Anfangs kann er vor seinen Freunden nicht zu ihr stehen, doch ihr toller Charakter überzeugt ihn. Ihr Vater, der Pfarrer, akzeptiert Landon schliesslich. Doch das Glück der Teenager soll nur von kurzer Dauer sein.
Der Film ist ein einigermassen typischer Teeniefilm, der einen guten Soundtrack hat. Ein wenig mehr Tiefe würde nicht schaden, das Buch ist jedenfalls besser.

Ein guter Film für die Ziielgruppe.

Nur mit Dir
(30)
Film
7,99

Hex Hall 3

Kayla , am 14.05.2012

Der letzte Teil der "Hex Hall" -Reihe beginnt rasant.

Der Roman ist formal in drei Teile aufgeteilt. Sophie Mercer erfährt, dass sie eigentlich eine Brannick ist.
Das Internat für Prodigien, Hex Hall, scheint vernichtet und auch Archer und Jenna scheinen verschollen zu sein.
Doch Sophie ist eine Auserwählte: Sie soll die magische Welt retten.
Dabei ist es von Vorteil, dass sie zeitweise von einem Geist, welcher ihr seine Kraefte leiht, heimgesucht wird.
Dummerweise handelt es sich um Archers Ex-Freundin.
Doch Sophie lässt sich nicht beirren und geht ihren Weg - und am Ende wird sie gar zur Leiterin ihrer ehemaligen Schule auserkoren.

Der Roman war sehr unterhaltsam, auch wenn die Einführung neuer Figuren im Finalband fragwürdig ist. Sophie ist nie um eine Antwort verlegen und auch das "love triangle" um Archer - Sophie - Cal wird schlussendlich aufgelöst. Wer Teil eins und zwei der Reihe mochte, sollte auf jeden Fall "Dämonenbann" lesen. Das Buch liest sich sehr flüssig und es gibt die eine oder andere Überraschung.
Wer "Harry Potter" mochte, wird "Hex Hall" lieben.

Hex Hall 03. Dämonenbann
von Rachel Hawkins
(4)
Buch
9,99

Der Boss

Kayla , am 19.03.2012

Was ist zu sagen? Den Roman kann man sehr zügig lesen.

Die ersten sieben Kapitel von "Der Boss" hatte ich flugs gelesen. Und ich war wirklich positiv überrascht, da der Autor zwar mit Klischees arbeitet, diese aber gekonnt karikiert.

Kurzum:

In dem Buch geht es um eine deutsch - türkische Hochzeit. Netenjakob hat liebenswerte und originelle Figuren geschaffen - die Familie des Protagonisten etwa: Mutter und Vater freigeistige Intellektuelle mit Oma Berta im Schlepptau. Die Stoffeligkeit des Helden Daniel wird stets betont, bis ihm mal der Kragen platzt.

Die Familie Aylins zeichnet sich durch Warmmherzigkeit und einen Hang zum Kitsch ( etwa Nippes und Tüll ) aus. Bruder Cem ist eigen, aber "eigentlich gibt es sowas bei den Türken nicht".

Die Dialoge sprühen nur so vor Esprit- zum Thema Atheisten: "Sind nämlich geisteskrank und brauchen Behandlung."- "Tja." -"Habe ich Mitleid"- "Immerhin" - "vielleicht muss man auch erschießen. Aber nur wenn nicht anders geht."

Netenjakob schildert quasi einen Clash der Kulturen, ohne dabei allzu wertend zu sein. Es fehlt der moralische Zeigefinger oder ein Besserwissertum; dies kann man dem Autor gar nicht hoch genug anrechnen. Bei der Lektüre musste ich oft schmunzeln.Das letzte Drittel des Buches schwächelt aber ein wenig - die Entwicklung war zu vorhersehbar. Mir waren es auch zu viele Verweise auf zeitgeistige Populärkultur ("Frauentausch") - ein Roman veraltet schnell, wenn derlei Rückgriffe geschehen.

Auch die Werbebranche wird auf's Korn genommen, ausserdem erhält der Leser die geballte Ladung Kölner Lokalkolorit. Dies muss man mögen. Der Roman ist die ideale Urlaubslektüre, nicht allzu tiefschürfend, aber sehr lustig. Wer Standup - Comedy mag, wird das Buch lieben!

Der Boss
von Moritz Netenjakob
(17)
Buch
14,99

Toller Film, mittelmässige DVD Qualität

Kayla , am 01.03.2012

Zum Inhalt: Rachel Marron (Houston) wird von einem Stalker bedroht. Also engagiert ihr Mitarbeiter den Bodyguard Frank Farmer (Costner), der schon für Präsident Ronald Reagan arbeitete. Rachel und Frank kommen sich näher, doch der Personenschützer findet den Job wichtiger als die Liebe. Als Rachels Leben bedroht wird, bringt Frank sie zu seinem Vater auf's Land. Dort kommt es zum Showdown....
Der Film ist auch im Jahre 2012 noch sehenswert, der Soundtrack ist super. Einzig das lieblose DVD - Menü und die Tonqualität lassen zu wünschen übrig.

Bodyguard
(3)
Film
6,99

 
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