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Name:
Alexia Top 100 Rezensent
Rezensionen:
360 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 396

nicht hilfreich: 83

Rang:
54
Über mich:

Ich liebe Geschichten

Alexias Rezensionen

40

24.10.2012

„Spannend und kurzweilig”

Venetia Aldrige ist eine Karrierefrau. In ihrem Job als Anwältin ist sie herausragend. Als Mutter eine Versagerin. Das wird sich rächen. Denn eines Tages steht ihre Tochter Octavia mit einem Mann vor der Tür, den sie als ihren Verlobten vorstellt. Einem Mann, den Venetia kurz zuvor verteidigt hatte. Einem Mann, der in dem Verdacht gestanden hat, seine Tante ermordet zu haben. Venetia, die von seiner Schuld überzeugt war, ist es dennoch gelungen, ihn aus dem Gefängnis herauszuholen. Und nun das…Ihre Tochter und der Mörder. Was kann Venetia tun, um diese Verbindung zu lösen? Nichts mehr. Denn Venetia wird ermordet im Büro ihrer Kanzlei aufgefunden.

P. D. James hat mit „Was gut und böse ist“ einen spannenden, schlüssigen Kriminalroman geschrieben. Stück für Stück nähern sich Dalgliesh und seine Leute der Lösung des Falls, kommen Geschichten hinter der Geschichte auf die Spur. Ein kurzweiliges Lesseerlebnis.

Hörbuch

Die Jäger

David Baldacci

EUR 10,99 *
auf Merkliste

40

04.10.2012

„Spannend”

Stone ist, nachdem er seine zwei größten Erzfeinde ermordet hat, auf der Flucht durch die USA. Die Regierung hat einen ihrer besten Leute (Jäger) auf ihn angesetzt. Eine Zufallsbekanntschaft führt Stone in den Bergbauort Divine. Einem Ort, in dem nichts so ist, wie es scheint. Ein Ort, im Schatten eines Gefängnisses, wo Willkür und Brutalität herrschen. Und kaum angekommen wird Stone, dem gerade jetzt viel daran liegt sich so unauffällig wie möglich zu verhalten, in eine Spirale der Gewalt hineingezogen.

Auch „Die Jäger“ ist wieder eine actionreiche Geschichte rund um Stone und seine Freunde des Camel-Club. Zwar passen Stones Alter (er muss so um die 60 sein) und seine unglaubliche Fitness nicht wirklich zusammen, tun aber der Handlung keinen Abbruch. Und es ist immer wieder schön, wie er im letzten Moment, allen Widrigkeiten zum Trotz, seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Das Hörbuch „Die Jäger“ ist bislang der letzte Teil der Camel-Club Reihe und mir hat jede gut gefallen. Auch hier ist natürlich wieder der Sprecher K. Dieter Klebsch zu erwähnen, der durch seinen gelungenen Vortrag die Geschichte zum Leben erweckt.

Hörbuch

Die Wächter

David Baldacci

EUR 10,99 *
auf Merkliste

40

04.10.2012

„Auftakt zu einer guten Serie”

Oliver Stone ist ein Mann ohne Vergangenheit. Ein Mann, der für sein Land alles gegeben und dem von diesem Land alles genommen wurde. Aus dem früheren Spezialisten für besondere Einsätze ist ein Friedhofsgärtner geworden und der Kopf einer kleinen, aus vier Männern bestehenden Verbindung: Dem Camel-Club.

Als die Mitglieder des Camel-Club bei einem ihrer geheimen Treffen Zeugen einer Hinrichtung werden, die als Selbstmord getarnt wird, ahnen sie nicht, was noch alles auf sie zukommen wird. Es geht um Leben und Tod.

Die Handlung ist zwar teilweise stark übertrieben und so nicht unbedingt vorsellbar, aber dafür ist es ein Roman und kein Sachbuch. Unterhalten wurde ich sehr gut. Kompliment an K. Dieter Klebsch, der ein hervorragender Vorleser ist und aus der Geschichte alles herausholt.

30

04.10.2012

„Solider historischer Kriminalroman”

Der erste Fall für die Apothekerstocher Adelina führt sie ins Beginenhaus der Stadt Köln. Im dortigen Spital, das eine „Heimat“ für körperlich und geistig Behinderte ist, kommt es zu grausamen Todesfällen. Als Adelina sich mit der Sache befasst und den Verdacht äußert, dass die Opfer vergiftet worden sind, stößt sie in ein Wespennest und bringt sich in höchste Gefahr. Doch ihr zur Seite steht der Medicus Neklas Burka, ein junger Mann, der in Adelinas Elternhaus zur Untermiete wohnt. Gemeinsam versuchen sie, dem Töten Einhalt zu gebieten und die Schließung des Spitals zu verhindern…

„Tod im Beginenhaus“ ist ebenfalls, so wie die übrigen Romane der Adelina-Reihe, eine kurzweilige angenehme Unterhaltung. Zwar wird auch dieser Band von Sabine Swoboda nicht gut vorgelesen, aber da die Geschichte grundsätzlich unterhaltsam war, kann man in diesem Fall darüber „hinweghören“.

30

04.10.2012

„Gute Unterhaltung”

Der Ratsherr Thönnes van Kneyart ist regelmäßiger Gast im Dirnenhaus. Er hat sich in die Dirne Elsbeth verliebt und möchte sie gerne heiraten. Doch dazu kommt es nicht mehr. Bei seinem letzten Besuch im Dirnenhaus bricht van Kneyart tot zusammen. Zunächst ist die Todesursache unklar. Äußere Einflüsse sind nicht erkennbar. Dann gibt es weitere Todesopfer im Dirnenhaus und die Aufregung ist groß. Die Apo-thekerstochter Adelina wird in die Ermittlungen hineingezogen. Gefahr droht ihr, als klar wird, dass das von ihr hergestellte Konfekt der Grund für die Todesfälle war…

„Mord im Dirnenhaus“ ist eine nette Geschichte rund um die Apothekerin Adelina und ihre Familie. Allerdings hat mich das Grundgerüst der Handlung, wie auch bei den Romanen „Tod im Beginenhaus“ und „Verrat im Zunfthaus“ sehr stark an Andrea Schachts Beginenromane erinnert. Gleiche Örtlichkeiten, gleicher Typ Frau, ähnlicher Schreibstil. Etwas anstrengend und eigentlich in diesem Ausmaße auch unnötig, ist die Handlung um ihren Bruder und ihren Vater.Nichtsdestotrotz ist „Mord im Dirnenhaus“ kurzweilige Unterhaltung. Und das, obwohl die Sprecherin Sabine Swoboda sich keine Mühe gibt, die Geschichte gut vorzulesen.

Hörbuch

Die Spieler

David Baldacci

EUR 10,99 *
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50

04.10.2012

„Rasante Geschichte”

Die Spieler

Annabelle Conroy hat immer noch das Problem, auf der Abschussliste des Kasinokönigs Jerry Bagger an erster Stelle zu stehen. Jerry, den sie um 40 Millionen Dollar gebracht hat… Noch ist Annabelle nicht soweit, sich Oliver Stone, dem Chef des Camel Clubs anzuvertrauen. Doch als sich die Schlinge immer enger um ihren Hals zieht, muss sie in die Offensive gehen. Und auf einen Menschen zugehen, mit dem sie niemals wieder zu tun haben wollte…

Oliver und seine Freunde vom Camel-Club haben derweil auch mit großen Problemen zu kämpfen. Oliver alias John Carr, der früher als Killer in einer Spezialeinheit für die Regierung gearbeitet hat, gilt offiziell als tot. Seine Grabstätte ist auf dem Friedhof in Arlington. Doch dann werden Olivers frühere Kameraden der Spezialeinheit getötet und das Grab von John Carr geöffnet. Und der unbekannte Jäger beginnt seine Jagd auf John Carr...

Auch „Die Spieler“ ist wieder eine rasante Geschichte rund um den Camel-Club. Kurzweilig und spannend, mit sympathischen Protagonisten. Aber, wie bei allen Hörbüchern, steht und fällt die Geschichte auch mit dem Vorleser. Und da kann ich an K. Dieter Klebsch nur die Höchstpunktzahl vergeben. Klasse vorgelesen!

buch

Asche zu Asche

Elizabeth George

EUR 9,95 *
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20

04.10.2012

„Langweilig”

Kenneth Fleming, ein berühmter Cricket-Spieler, wird im Haus seiner Geliebten Gabriella tot aufgefunden. Von Gabriella fehlt jede Spur. Da nicht zu erwarten war, dass sich Fleming, der ursprünglich mit seinem Sohn in Griechenland sein sollte, in dem Haus aufhalten würde, stellt sich schnell die Frage, ob sein Tod überhaupt gewollt oder Zufall war. Flemings Privatleben ist verwirrend. Zum einen ist er noch mit Jean verheiratet, seiner Liebe aus Kindertagen. Mit ihr hat er drei Kinder. Zusammenleben tut er jedoch mit der wesentlich älteren Miriam Whitelaw, seiner Gönnerin schon aus Jugendjahren, der die Ehe mit Jean schon immer ein Dorn im Auge war. Und dann ist da noch Gabriella, die Frau, die er liebt und nach seiner Scheidung heiraten möchte. Und welche Rolle spielt Miriams Tochter Olivia, die sich vor vielen Jahren schon mit ihrer Mutter überworfen hat und Kenneth Fleming hasst?

„Asche zu Asche“ ist leider kein guter Kriminalroman. Zu Anfang hat die Geschichte sich spannend angelesen, aber das war schnell vorbei. Schon nach 100 Seiten kam in mir die Frage auf, wie die Geschichte 756 Seiten füllen soll. Antwort: Überhaupt nicht. Keine Spannung, viel zu viel unnützes Geplänkel, das überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hat (wobei man darüber noch hinwegsehen könnte, wenn es wenigstens fesselnd geschrieben wäre). Die Personen bleiben leer. Fazit: Ein langweiliger und langatmiger Roman, ohne vernünftigen Handlungsstrang, durch den ich mich durchbeißen musste. Und nun steht wieder ein Buch im Regal, das ich mit Sicherheit nicht mehr lesen werde. Schade um den Platz.

20

12.09.2012

„Eine schwache Handlung”

Die Leiche eines Mannes schwimmt in einem Kanal in Venedig. Er wurde erstochen, seine Papiere fehlen. Alles sieht nach einem Raubüberfall aus. Brisanz bekommt der Fall als sich herausstellt, dass der Tote Amerikaner und auf einem Stützpunkt in der Nähe von Venedig stationiert war. Brunettis Ermittlungen werden weder von den Amerikanern, noch von seinem Chef Patta gerne gesehen und auch boykottiert. Als Brunetti dahinter kommt, dass Giftmüll in großem Stil in Italien frei zugänglich illegal gelagert wird und auch der Tote an dieser Geschichte dran war, bekommt der Fall eine ganz andere Dimension.

„Endstation Venedig“ ist eine langweilige Geschichte ohne jegliche Spannung. Einzig gut beschrieben sind die Begegnungen zwischen Brunetti und der Familie seiner Frau. Die Noblesse der Schwiegereltern wird sehr anschaulich dargestellt. Ansonsten kommen die handelnden Personen, allen voran Brunetti, der scheinbar nur von Boot zu Boot und von Kanal zu Kanal hüpft, sehr blass und unausgegoren daher.

40

12.09.2012

„Von allem etwas”

John Sutter und seine Frau Susan leben an der sogenannten Goldküste in, der Nähe von New York. Sie stammen beide aus gut situierten, angesehenen Familien, wobei Sutters Frau ihn, was die familiäre Herkunft betrifft, noch übertrumpft. An der Goldküste herrschen strenge Regeln untereinander und nach außen. Es gibt ein beispielloses Ranking. Wichtig ist, wer zu welchem Club gehört, wer sich mit wem abgibt, wie lange der Familienstammbaum zurückreicht usw. usf. John ist in diesem System groß geworden. Jeder Tag, jede Woche hat einen eigenen, immer wiederkehrenden Ablauf. Das kann auf die Dauer vielleicht etwas langweilig werden, oder? Doch das wird sich ändern. Die Langeweile, die in Johns und Susans Leben ist, wird vergehen. Denn in die Villa nebenan zieht der landesweit bekannte Mafiaboss Frank Bellarosa. Und ehe John sich versieht, ist er in Bellarosas System eingebunden, wie eine Fliege in das Netz einer Spinne. Und nichts ist mehr wie es war.

Gleich vorweg: Wer einen typischen Kriminal-/Mafiaroman erwartet, sollte von dem Buch die Finger lassen. „In der Kälte der Nacht“ ist eher eine von dem Ich-Erzähler John erzählte Gesellschaftsstudie von den Reichen und Schönen der Goldküste. Und was passieren kann, wenn die seit Jahrzehnten mit- und untereinander streng geregelten Abläufe ins Wanken kommen und zusammenbrechen. Und das Leben dann kein langer, ruhiger Fluss mehr ist. Johns Sarkasmus ist göttlich. Sein Blick auf die Gesellschaft, die ihn geprägt hat, interessant. DeMilles schwarzer Humor, seine Treffsicherheit, sein flüssiger Schreibstil haben mich fasziniert und mich vergessen lassen, dass ich eigentlich einen Kriminalroman lesen wollte.