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Superman 4 - Die Welt am Abgrund

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Artikeldetails zu Superman 4 - Die Welt am Abgrund

SchauspielerChristopher Reeve, Gene Hackman, Jackie Cooper, Marc McClure, Jon Cryer, Sam Wanamaker, Mark Pillow, Mariel Hemingway, Margot Kidder, Damien McLawhorn, William Hootkins, Jim Broadbent, Stanley Lebor, Don Fellows, Robert Beatty

GenreAbenteuer/Action/Fantasy

SpracheFranzösisch, Spanisch, Englisch, Deutsch, Polnisch, Italienisch, Ungarisch, Portugiesisch (Untertitel: Spanisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Türkisch, Ungarisch, Isländisch, Französisch, Polnisch, Portugiesisch)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 2.0, Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1, Spanisch: Dolby D

  • Regie Sidney J. Furie
  • FSK6
  • EAN5051890029867
  • StudioWarner Home Video
  • Veröffentlicht29.07.2011
  • Medium Blu-ray
  • BildformatHigh Definition (2.40:1) - 1080p
  • Spieldauer89 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Superman 4 - Die Welt am Abgrund



Christopher Reeve trägt hier nicht nur zum vierten Mal das Cape des Helden, er war auch am Konzept der provokanten Filmstory beteiligt: Diesmal geht es um die nukleare Abrüstung. Um den Nuklearwaffenhändlern das Leben zu erleichtern, konstruiert Lex Luthor (Gene
Hackman) einen neuen Gegner für den Mann aus Stahl: den radioaktiven Nuclear Man (Mark Pillow). Es kommt zu einem explosiven Showdown der Supergegner, bei dem Superman die Freiheitsstatue rettet, einen Vulkanausbruch des Ätna verhindert und die zerstörte Chinesische Mauer
wieder aufbaut. Wer sich Spannung pur wünscht, wird hier prompt bedient!


Feature zu Superman 4 - Die Welt am Abgrund

Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Audiokommentar
Dokumentation
Nicht verwendete Szenen

Portrait

Christopher Reeve:
Christopher Reeve hatte sich spätestens seit seiner Paraderolle als "Superman" einen Ruf als einer der führenden Schauspieler der USA erworben. Seit er 1995 bei einem Reitunfall gelähmt wurde, hatte er Rückenmarksverletzungen ein menschliches Gesicht gegeben. Reeve war Vorsitzender der Christopher Reeve Paralysis Foundation (CRPF) und Stellvertretender Vorsitzender der National Organization of Disability. Er setzte sich vehement für eine Gesundheitsreform und die Beschaffung von Forschungsmitteln ein. Er war der Autor der Bestseller Still Me ("Immer noch ich") und lebte bis zu seinem Tod im Oktober 2004 mit seiner Frau Dana und seinen Kindern im Staat New York.





John Shirley:
John Patrick Shirley, 1954 in Houston/Texas geboren, ist Vorreiter des modernen Cyberpunk, Vorbild und Entdecker von William Gibson ("Neuromancer"), ist Punkmusiker und mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichneter Schriftsteller. John Shirley schrieb auch die Drehbücher für Fan-Serien wie "STAR TREK" - "Deep Space 9" und "Poltergeist" sowie für den Kultfilm "The Crow".

RezensionBild

Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 19936 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von SUPERMAN IV besitzt auf dieser Scheibe von Warner Home Video das Bildformat 2,35:1. Die Bildqualität fällt im Vergleich zu den Teilen 2 und 3 leicht ab. Das Bild ist deutlich verrauschter und etwas weniger detailliert. Trotzdem wirken Konturen stets klar definiert und kaum nachgeschärft. Die Detailzeichnung schwächelt auf Grund des oftmals recht groben Rauschens allerdings etwas und zeigt nicht die allerletzten Feinheiten. An der Kompression gibt es nichts auszusetzen, denn Blockrauschen ist nirgends zu erkennen. Die Farben erscheinen satt und natürlich, allerdings wirkt die Kontrastbalance etwas steil und es kommt zu einem leichten Überstrahlen von Weiß. Der Schwarzwert ist dabei sicherlich nicht perfekt, aber in Ordnung. Die Plastizität ist für einen 25 Jahre alten Film dabei in Ordnung, überwiegend wirkt das Bild aber eher flach. Schmutz oder analoge Defekte gibt es vom Ausgangsmaterial indes nicht zu vermelden.

RezensionTon

Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 2.0 / 48 kHz / 2024 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Kommentar: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Französisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Deutsch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Ungarisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Italienisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Polnisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Spanisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Thai: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Portugiesisch: Dolby Digital Audio / 1.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Spanisch: Dolby Digital Audio / 1.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB

Leider hat man bei SUPERMAN IV nicht einmal dem englischen Originalton einen 5.1-Upmix spendiert, sondern bietet nur eine DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo)-Variante an. Die deutsche Synchronisation wurde dagegen in Dolby Digital 2.0 (Surround) abgemischt. Beide Tracks klingen etwas muffig und nicht sonderlich klar. Die Höhen wirken beschränkt. Surroundeffekte gibt es eigentlich nicht, nur sehr dezente Umgebungsklänge sowie etwas Musik schallen von hinten. Auch der Tiefbassbereich wird niemals richtig gefordert, ein diskreter LFE-Kanal fehlt ja sowieso. Die Dialogwiedergabe ist aber jederzeit bestens zu verstehen und zwar in beiden Sprachfassungen. Verzerrungen gibt es zwar nicht, dafür wirkt der Sound wie bereits erwähnt, wenig dynamisch mit zu schwach ausgeprägten Höhen, ordentlichen Mitten sowie einem zufriedenstellenden Bassfundament.

Zitat

SUPERMAN IV - DIE WELT AM ABGRUND ist der leidliche Abschluss der SUPERMAN-Reihe. Im Gegensatz zu den ersten drei Filmen wurde das Werk aus dem Jahr 1987 nicht mehr von der Salkind-Familie, sondern von Menahem Golan und Yoram Globus produziert, die das berühmt-berüchtigte B-Film-Studio Cannon Film betrieben. Cannon hatte ursprünglich ein Budget von 36 Millionen US-Dollar für SUPERMAN IV veranschlagt, nachdem das Studio in den späten 1980er Jahren aber vermehrt in Finanznot geriet, strich man das Budget auf die Hälfte zusammen - mit ziemlich fatalen Folgen. In den Regiestuhl wurde Sidney J.Furie gehoben, der sich eher im Direct-to-Video-Bereich einen Namen gemacht hat, aber auf der großen Leinwand mit Filmen wie DER STÄHLERNE ADLER nur wenig Erfolg zu verzeichnen hat. Die Handlung orientiert sich nach dem albernen dritten Film wieder mehr am ersten Teil, denn Supermans Erzfeind Lex Luthor (Gene Hackman; THE FRENCH CONNECTION) bricht aus dem Knast aus, um Superman mit seinen eigenen Waffen beziehungsweise Genen zu schlagen. Nachdem Superman (Christopher Reeve) bei der UNO verkündet, sämtliche Atomwaffen der Welt zu vernichten, schmuggelt Luthor ein Haar von Superman in eine der Raketen, die von diesem in die Sonne geschleudert wird. Dort mutieren die Gene mit der Radioaktivität und bilden Nuclear Man, der die gleichen Fähigkeiten wie Superman besitzt aber abgrundtief böse ist. Mit der Hilfe von Nuclear Man will Lex Luthor nun Superman bei Seite schaffen und die Weltherrschaft an sich reißen.

Das zusammengestrichene Budget merkt man SUPERMAN IV doch deutlich an. Die Spezialeffekte sind teilweise schlechter als in den Vorgängern, teilweise wurden sogar Szenen recycelt. Die ganz großen Actionszenen fehlen, dafür prügelt sich Superman mit Nuclear Man eine gefühlte Ewigkeit von Planet zu Planet. Außerdem hat man eine Dreiecksgeschichte zwischen Clark Kent, Lois Lane und der neuen Besitzerin des Daily Star, Lucy Warfield, eingebaut, die aber einen eher alibihaften Charakter besitzt und eigentlich nichts zur Handlung beiträgt. Der Großteil des Budgets ging wohl für die Gagen der Darsteller drauf, wovon Gene Hackman und Christopher Reeve, der übrigens auch am Drehbuch mitschrieb, sich wohl den größten Batzen gönnten. Insgesamt kann man SUPERMAN IV leider nur als unrühmlichen Abschluss der Film-Quadrilogie bezeichnen. Das geringe Budget macht sich doch zu sehr bemerkbar und verhindert gute Action und Spannung. Nicht umsonst ignoriert SUPERMAN RETURNS aus dem Jahr 2006 sowohl diesen als auch den dritten Teil, was die Charaktergeschichte angeht.

Die Blu-ray Disc von Warner Home Video zeigt SUPERMAN IV in durchschnittlicher Bild- und Tonqualität. Beides ist verbesserungswürdig. Die Ausstattung ist aber wieder einmal nett.

RezensionBonus

Untertitel für SUPERMAN IV sind in Deutsch, Englisch sowie einigen weiteren Sprachen vorhanden. Das Bonusmaterial beginnt mit dem Audiokommentar von Autor Mark Rosenthal und fällt recht uninteressant aus, da es kaum Einblicke in die Dreharbeiten gibt, sondern nur die Handlung und Comic-Vorlagen. Das 48 Minuten lange \"Superman 50th Anniversary Special\" gibt einen Einblick in die Entstehung der Comic-Reihe sowie die verschiedenen Verfilmungen. Ein sehr interessantes und informatives Feature! Danach folgen noch 15 entfernte Szenen mit einer Gesamtlänge von 31 Minuten, welche teilweise wirklich sehenswert sind, da dem Film manchmal neue Aspekte hinzugefügt werden. Zum Abschluss gibt es dann noch den USA-Kinotrailer.

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