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13

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123

buch

Codex Alera 1

Jim Butcher

EUR 9,99 *
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50

18.09.2013

„Fantasy der Extraklasse!”

Codex Alera - Die Elementare von Calderon ist ein wirklich absolut genialer Fantasyroman. Manchmal ist es ja so, daß man mit Informationen und Eigennamen am Anfang eines neuen Fantasyromans nur so überrollt wird, aber Jim Butcher versteht es wunderbar den Leser stückchenweise in seine Fantasywelt einzuführen. Des weiteren versteht er es sehr gut seinen Charakteren Tiefgang zu vermitteln. Die Handlung ist ein ständiges hin und her und es wird bis zum Schluß nie langweilig.
Codex Alera - Die Elementare von Calderon ist der erste Teil. Wieviele noch folgen werden ist schwer zu sagen. Aber das Buch hat ein Ende, mit dem man durchaus leben kann und was jeden Leser zufrieden stellt. Also wer nicht gerne Reihen liest, kann trotzdem sehr viel Spaß haben und viele vergnügliche Stunden verleben.

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40

18.09.2013

„Der Mythos lebt auf!”

„Sonea – Die Hüterin“ ist die direkte Fortsetzung der Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“.
Lang ersehnt und erhofft von den Fans, hat Trudi Canavan auf den Pfad ihres Erfolges zurückgefunden.

Die Handlung spielt ca. 20 Jahre nach dem Ende der Trilogie und es gibt zwei grundsätzliche Handlungsstränge. Zum einen die bereits bekannte und geliebte Hauptperson Sonea, welche jetzt eine von zwei Schwarzmagiern in der Gilde von Kyralia ist. Und zum zweiten geht es um ihren Sohn Lorkin, welcher als Gehilfe des Botschafters Dannyl ins weit entfernte und gefährliche Land Sachaka reist um endlich einen Sinn für sein Leben zu finden und nicht immer unter der Beobachtung seiner Mutter zu stehen…

„Sonea – Die Hüterin“ schließ fast nahtlos an die bisherige literarische Leistung von Trudi Canavan an. Als Leser und Fan von „Die Gilde der schwarzen Magier“ war man total begeistert und hat an dieses neue Werk riesige Erwartungen. Da man aber erstmal nur einen Band bekommt, kann man aber auch schnell enttäuscht werden.

Keine Frage „Sonea“ ist gut geschrieben und die Handlung entwickelt sich diesmal nicht so langatmig wie bei „Magie“, aber es fehlt ein wenig an der Detailverliebtheit und den Beschreibungen der Orte und Geschehnisse! Auch sind die Dialoge öfters sehr knapp und unübersichtlich geschrieben. Es werden dann einfach Einstellungen und bisherige Meinungen ganz schnell geändert und hingenommen, wo man als Leser in Grübeln kommt…

Was noch zu erwähnen bleibt, durch dieses doch recht gute Buch, bekommt der Roman „Magie“, welches als Vorgeschichte von „Die Gilde der schwarzen Magier“ gilt, ein ganz anderes Licht. Endlich versteht man als Leser was Frau Canavan einem mit „Magie“ sagen wollte… Denn als Leser fragte man sich, wozu Stara, die Sachakanerin überhaupt soviel Platz in der Handlung bekam, jetzt versteht man es endlich!

Fazit: Sonea – Die Hüterin ist wieder solide und gut geschrieben. Es macht wirklich Spaß erneut in die Welt von Sonea einzutauchen und man kann sehr gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht… Wer bisher die anderen Bücher gelesen hat, wird auch diesmal wieder Gefallen finden, aber für alle „Erstleser“: Fangt nicht mit diesem Buch an, denn es würde beim Lesen für zuviel Verwirrung sorgen.

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40

10.07.2013

„Keine Fortsetzung, aber...”

Das letzte „GoW“ Buch endete mit der Auflösung der Koalition und der Rückkehr aufs Festland. Wer nun hofft, mit diesem Buch die Handlung weitererzählt zu bekommen, der wird ein wenig enttäuscht sein. Denn diesmal gibt es keine zwei Zeitlinien, eine die die aktuelle Handlung erzählt und eine Vergangene tiefer beleuchtet. Diesmal geht es ausschließlich um die „Vergangenheit“, nämlich die Inhaftierung von Markus Fenix im berüchtigten Kerker „The Slab“.

Aber!!!! Am Anfang des Buches ist diesmal eine Timeline enthalten die das Ende der eigentlichen Haupthandlung spoilert!!! Mag ein wenig verwirren, aber scheinbar wollen/müssen die GoW-Macher nun einige Geheimnisse lüften, die still nebenbei gelaufen sind und die nun gelüftet werden müssen. Eines dieser Geheimnisse ist beispielsweise eine geheime Insel, auf der auch Fenix Sen ist.

Karen Traviss bleibt ihrem Schreibstil treu und setzt uns einen weiteren tollen SF-Roman vor die Nase. Ich bin mittlerweile süchtig nach dieser Reihe und bin gespannt ob noch weitere Bücher in der Mache sind!

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50

10.07.2013

„Allein unter Freigeborenen, die Hölle für einen Claner.”

Arous Brokens Bear-Zyklus geht in die vierte Runde und meiner Meinung nach ist Band Vier „Erster Kontakt“ der bisher beste Teil.

George und seine neue „Familie“ die Söldner der Doom Angels kehren nach Outreach zurück und wollen sich wieder aufrüsten und ein wenig erholen. Nach einer völlig überraschen Mordanschlagsserie auf die Doom Angels und der damit fast vollständigen Vernichtung der Einheit, ist George plötzlich vollkommen mittellos auf einem Planeten gestrandet, den er weder kennt noch versteht. Nur sein 25T Kommando ist ihm geblieben und ihm bleibt keine andere Möglichkeit, als seine eigene Söldnereinheit zu gründen…

Ich fand die Geschichte sehr gelungen und war öfters amüsiert über die Ansichten des Claners und der Wirklichkeit des Söldnerlebens. Gern hätte man die ein oder andere Stelle noch ausbaun können, aber die Vorfreude auf weitere Abenteuer ist bereits jetzt sehr groß!

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50

10.07.2013

„Unglaublich genial!!!”

Ich war regelrecht enttäuscht als ich „Die blendende Klinge„ ausgelesen hatte… Aber nicht weil mir das Buch nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil, weil es wohl eines der besten Bücher überhaupt war die ich jemals in die Finger bekommen habe!

Nach Band Eins war man ja schon regelrecht gefesselt und dachte besser kann es fast nicht mehr werden, aber Brent Weeks hat die Latte tatsächlich noch einmal höher legen können und die Handlung so unvorhersehbar geschrieben, daß man ständig am grübeln war, passiert jetzt dies oder jenes und am Ende kam es komplett anders als gedacht.
Die Geschichte wird auch immer komplexer und egal bei welchem Handlungsstrang, kann man kaum erwarten wie es weitergeht und ist regelrecht traurig wenn dann ein Szenenwechsel ansteht.

Für mich eines der besten Bücher überhaupt und ich bin jetzt schon ganz hippelig wenn ich nur daran denke wie es wohl weitergehen wird und hoffe der Autor kann das Level halten und vielleicht noch einmal steigern…?

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50

10.07.2013

„• Ein Battletech Soloroman. ”

Das Battletech-Universum ist riesig. Dieser Roman von Caroline Möbis ist ein Soloroman, ohne Bezüge auf bereits erschienen Bücher. Hervorragend geschrieben, fesselt er den Leser von Seite eins an und läßt ihn nicht mehr los. Dieses Buch ist nicht nur für Battletechfans ein Genuß.

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40

10.07.2013

„Geras of War die Dritte.”

„Anvil Gate“ ist der dritte Teil der „Gears of War“ Reihe. Wie bisher immer, wird die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal die Fortsetzung der aktuellen Geschichte und eine Erzählung aus der „Vergangenheit“. Diesmal wird aus der „Vergangenheit“ wie im Titel bereits erwähnt, die Schlacht um Anvil Gate erzählt. Zwar wurde dieser Name bereits in den Vorgängerromanen erwähnt, aber nie genauer unter die Lupe genommen, obwohl bereits angedeutet wurde, daß diese Schlacht nicht die Ruhmreiste für die Gears war.

Im normalen Erzählungsstrang scheint eine neue Bedrohung für den Rest der Menschheit auf der Bildfläche zu erscheinen. Man muß sich nicht nur mit Piraten rumärgern, auch verschwinden unerklärlicherweise regelmäßig Schiffe auf dem Meer und außer Tausenden von Wrackteilen bleibt nichts übrig. Aber keine den Menschen bekannte Waffe wäre zu solch einer totalen Zerstörung eines Schiffes fähig.

Ich freu mich nach Ende dieses Teils schon auf den nächsten, auch wenn man sagen muß, ok ein Feind besiegt schon kommt der Nächste. Klar klingt das langweilig und nervig, aber ich habe meinen Spaß an dieser Reihe und kann sie jedem guten Gewissens ans Herz legen.

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50

10.07.2013

„Entweder du wirst Postbote, oder...”

Going Postal ist die dritte Verfilmung von einem Terry Pratchett Roman, auch wenn diesmal nicht ganz soviel Humor drin vorkommt und alles ein wenig ernster erzählt ist, so war es für mich doch der bisher beste Film.

Es geht um einen Trickbetrüger der zum Tode verurteilt wird. Heimlich still und leise wird er „gerettet“ und vor die Wahl gestellt, entweder Stoß in eine unendliche Grube, oder Widereröffnung der Postzentrale. Ok, die Wahl ist klar.

Aber es wäre kein Terry Pratchett Film, wenn alles glatt laufen würde… Es gibt böse Konkurrenten, gefähliche Banshees und merkwürdige Golems… Also jede Menge Spaß und Gefahr….

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50

27.03.2013

„Bin auf die weiteren Bände gespannt! ”

Robert Corvus ist ein Pseudonym. Der Autor hat bereits unter einem anderen Namen erfolgreich Bücher in den SF -und Fantasyuniversen „Battletech“ und „Das schwarze Auge“ geschrieben und veröffentlicht. Nun darf er beim Piper Verlag eine eigene Welt in Form seiner Schattenhern-Trilogie in Szene setzen und tut dies mit dem ersten Teil „Feind“ ganz hervorragend!

Die Schattenherren sind unsterblich und nur durch Silber zu verletzen und mit ein wenig Glück auch zu töten. Ihre ungeheure Macht beziehen sie aus den Gefühlen der Menschen und entziehen ihnen dabei die Lebenskraft. Da ihre einzige Schwachstelle Waffen aus Silber sind, sind die Schattenherren natürlich daran interessiert jede Silbermine zu erobern und/oder zu kontrollieren.

Den freien Völkern steht nur noch eine Silbermine zu Verfügung und deren Vorrat ist auch nicht unendlich. Aus diesem Grund plant der Orden der Mondschwerter einen verzweifelten Versuch die Vorherschafft der Schattenherren zu brechen und so eventuell genügend Zeit und Ressourcen für einen entscheidenden Schlag zu sammeln. Helfen soll dabei der Magier Modranel, der bei einem Pakt mit den Schattenherren seine älteste Tochter Lióla als Bezahlung an die Schatten verschenkt hat… Er, seine jüngste Tochter und der Paladin Helion machen sich auf den Weg, den an Selbstmord grenzenden Plan in die Tat umzusetzen.

Robert Corvus hat eine wirklich düstere und grausame Welt erschaffen, die einen einfach nicht loslassen will. Die Handlung ist selten vorhersehbar und das Ende ist wirklich grandios, da komplett anders als erwartet und alle Möglichkeiten für die beiden weiteren Bände bestehen bleiben!

Der einzige wirkliche Kritikpunkt richtet sich an das Seitenlayout, denn teilweise sind Szenenwechsel nicht sofort erkennbar, da manchmal keine „Trennzeichen“ vorhanden sind, oder wenn man umblättert plötzlich bei einer anderen Handlung ist. Aber dies ist eher eine Kritik am Layout seitens des Verlages.

schulbuch

Die Brüder Boateng

Michael Horeni

EUR 6,99 *
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50

27.03.2013

„Drei Menschen, drei Wege, drei Geschichten!”

Dieses Buch ist entstanden durch Gespräche mit den Brüdern Jérôme und George und mit der Billigung des Dritten, Kevin. Alles in allem bekommt man sehr interessanten Lesestoff, welcher einem ein paar Blicke hinter die Kulissen des Fußballs gibt und die unterschiedlichen Versuche über Profiwerden von drei unterschiedlichen Charakteren.


Es geht (wie der Titel bereits verrät) um die drei recht ungleichen Brüder Boateng, welche den gleichen Vater aber zwei unterschiedliche Mütter haben und somit auch in zwei unterschiedlichen Stadtteilen von Berlin aufwachsen. Es geht um die Widrigkeiten in diesen „Ghettos“ (Alkohol/Drogen/Kriminalität/Arbeitslosigkeit/), die rassistischen Anfeindungen andere Eltern
und die Problematik von Images, welche man sich teilweise selber nicht ausgesucht hat, aber liebend gerne annimmt und dann bedauert.


Es ist aus mehreren Gründen höchst interessanter Lesestoff, denn die erzählte Geschichte ist noch nicht wirklich alt und es wird von 3 Leben erzählt, die noch viele Jahre Profifußball vor sich haben. Des Weiteren natürlich der Aspekt der „Integration“ bzw. anderen Hautfarbe und nicht zu vergessen die doch extreme Medienaufmerksamkeit und die teilweise doch sehr bösartigen Artikel und die Lust auf schnelle schlagkräftige Artikel, ohne dahinter schauen zu wollen.


Ich persönlich kann durch diesen kleinen Blick hinter die Kulissen die Brüder besser verstehen und finde dadurch Jérôme noch sympathischer und auch Kevin kommt dadurch ins bessere Licht, aber man muß kein Hellseher sein, um sagen zu können die nächste Schlagzeile wird definitiv kommen, ob gewollt oder nicht.


Ich finde es hat sich gelohnt, da die erzählte Geschichte weniger eine Biografie ist, sondern eher ein Erfahrungsbericht, der aus jeder X-beliebige Stadt stammen könnte mit X-beliebigen Hauptpersonen, nur daß in diesem Fall zwei in Deutschland bekannte Profispieler ihre Geschichte aufzeigen. Es ist zwar schade, daß Kevin-Prince Boateng nur seine Billigung gegeben hat, aber leider nicht offensiv daran mitarbeitete. Allerdings muß der Wunsch, seine eigene Geschichte irgendwann einmal erzählen zu wollen, toleriert werden und umso gespannter kann man auf seine Sicht der Dinge sein.

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