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Hotel Lux

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Artikeldetails zu Hotel Lux

SchauspielerMichael "Bully" Herbig, Jürgen Vogel, Thekla Reuten, Alexander Senderovich

GenreKomödie

SpracheDeutsch (Untertitel: Deutsch)

TonformatDeutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1

  • Regie Leander Haussmann
  • FSK12
  • EAN4011976880387
  • StudioConstantin Film
  • Veröffentlicht26.04.2012
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • Spieldauer102 Minuten

Kurzbeschreibung zu Hotel Lux



Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von Hollywood, doch dann landet er in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel LUX. Es ist der
Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Stalins
Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im LUX auch seinen früheren Bühnenpartner Siggi Meyer (Jürgen Vogel) und die niederländische Untergrundkämpferin Frida (Thekla Reuten) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein
Abenteuer auf Leben und Tod.


Beschreibung der Redaktion zu Hotel Lux

Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Stalin-Parodist Hans Zeisig (MICHAEL BULLY HERBIG) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von einer Karriere in Hollywood, doch er landet in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel "Lux". Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Josef Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im "Lux" auch seinen früheren Bühnenpartner, den jüdischen Hitler-Parodisten Siggi Meyer (JÜRGEN VOGEL) und die niederländische Untergrundkämpferin Frida van Oorten (THEKLA REUTEN) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Feature zu Hotel Lux

Kapitel- / Szenenanwahl
Making Of
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Interviews
Darstellerinformationen

Portrait

Leander Haussmann:
Leander Haußmann studierte an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. 1991 wurde er zum besten Nachwuchsregisseur gekürt, 1995 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Bochum. Für seinen Kinofilm Sonnenallee erhielt Haußmann zusammen mit Thomas Brussig den Drehbuchpreis der Bundesregierung und den Filmpreis in Silber.
Uwe Timm:
Uwe Timm wurde am 30. März 1940 in Hamburg geboren. Nach der Volksschule absolvierte er eine Lehre als Kürschner und besuchte das Braunschweigkolleg. 1963 bestand er sein Abitur. Es folgte ein Studium der Germanistik und Philosophie in München und Paris. 1967/68 politische Tätigkeit im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). 1970-1972 Studium der Soziologie und Volkswirtschaft in München. Seit 1971 freier Schriftsteller. 1971/72 gründete die "Wortgruppe München" und war Mitherausgeber der Zeitschrift "Literarische Hefte". Von 1972 - 1982 gab er die "Autoren-Edition" heraus. 1981 "Writer in residence" an der Universität Warwick, Großbritannien. 1981-1983 Aufenthalt in Rom. 1991/92 Paderborner Gastdozentur für Schriftsteller. Seit Herbst 1994 ist er ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, und des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. 2006 erhält er den Jakob-Wassermann-Preis und Premio Napoli.
Günter Rohrbach:
Günter Rohrbach, geboren 1928, war Leiter der WDR-Programmbereiche Fernsehspiel, Unterhaltung, Familie und ab 1979 Chef der Produktionsgesellschaft Bavaria Film. Seit 1994 ist er als freier Produzent tätig.
Helmut Dietl:
Helmut Dietl wurde 1944 in Bad Wiessee geboren, wuchs in München auf und hat mit den TV-Serien 'Münchner Geschichten' (1975), 'Der ganz normale Wahnsinn' (1978), 'Monaco Franze' (1983) und 'Kir Royal' (1986) bewiesen, daß er das vielleicht größte satirische Talent im deutschen Filmgewerbe ist. Sein Kinofilm 'Schtonk' (1992) erhielt zahlreiche Preise und wurde für den Golden Globe und den Oscar nominiert. Dietl lebt in München.

Zitat

Wenn man Komödien über den Holocaust und Hitler machen kann, dann ja wohl auch über Stalin, die Säuberungen und die Jahre des Terrors. Dachte sich wohl Leander Haußmann (SONNENALLEE, DINOSAURIER) und inszenierte HOTEL LUX (BRD, 2011) als eine Tragikkomödie mit satirischen Tönen.

Michael \"Bully\" Herbig gibt hier einen leiseren, differenzierteren Charakter als sonst. Das dürfte für viele Fans etwas Neues sein und vielleicht auch schwer zu akzeptieren, aber der eigentliche Fehler liegt darin, dass Herbig der Falsche dafür ist. Er ist schlichtweg nicht gut genug, um eine solche Figur auszufüllen und zum Leben zu erwecken. Er ist stets zu deutlich und zu wenig subtil oder gar differenziert. Was in seinen eigenen Filmen funktioniert, wird hier zum Manko.

Wenig Unterstützung bekommt er dabei auch vom Drehbuch. Das Script wirkt nach den ganzen Überarbeitungen von verschiedenen Seiten nicht mehr wie aus einem Guss. Es herrschen verschiedene Ideen und Vorstellungen vor, manchmal nur ein paar amüsante Szenen und Anekdoten, die alle für sich ganz nett sind, aber gemeinsam kein Ganzes ergeben. Mal hat man es mit einem historischen Drama zu tun, dann wieder mit einer albernen Verwechslungskomödie, die in einigen Szenen übertrieben grotesk ausfällt. Die Ausgewogenheit aus allen Elementen fehlt aber.

Der gezeigte Humor ist allerdings nie wirklich brachial und liegt jenseits von üblichen Bully-Witzen. Es gibt also keine Schenkelklopfer, sondern es herrschen eher leisere Töne mit z.T. subtilen oder bösen, schwarzhumorigen Gags vor, die einem schon mal im Halse stecken bleiben können.

HOTEL LUX ist kein schlechter Film, allein handwerklich gibt es viel Gutes und Interessantes zu sehen, man möge nur auf die Bildgestaltung (DoP: Hagen Bogdanski, auch ANTIKÖRPER, CASE 39, DAS LEBEN DER ANDEREN) und die visuellen Effekte achten, aber inhaltlich gibt es eben doch sichtbare Schwächen und so ist die Balance zwischen Ernst und Komik nicht immer stimmig genug.

RezensionBild

Das Bild der DVD (2,35:1; anamorph) ist gut, aber nicht ohne Mankos. Die Schärfe könnte besser sein, da es doch immer wieder weiche und detailärmere Eindrücke gibt, die wohl unter der niedrigen Kompressionsrate leiden, weshalb hier eine Blu-ray besser ausfallen dürfte. Der Kontrast ist weitgehend ausgewogen, aber in dunklen Flächen kommt es doch immer mal wieder zum Verschlucken von Details. Der Schwarzwert ist tief und satt. Es gibt aber ein deutliches Bildrauschen, welches insbesondere in einigen dunklen Szenen recht stark zur Geltung kommt und sogar manchmal wie ein Schleier über dem Bild liegt. Die Kompression fällt wiederholt durch leichte Unruhen und Blockbildung auf.

RezensionTon

Neben der deutschen Originalfassung in Dolby Digital 5.1 gibt eine zusätzliche DD 2.0-Spur mit einer Hörfilmfassung für Blinde. Da der Film recht dialoglastig ist, spielt sich das Geschehen überwiegend an der Front ab. Die hinteren Boxen kommen aber immer wieder durch Musik, Soundeffekte oder Umgebungsgeräusche zum Einsatz. Hier entsteht dann eine angenehme räumliche Kulisse. Insgesamt gesehen bleibt es in den Rears aber doch zu verhalten, um rundum vollendet zu sein.

Es gibt optionale deutsche Untertitel.

RezensionBonus

Die Extras bestehen aus einem umfangreichen Making of (ca. 46 min), das sich als recht informativ und erhellend erweist, einem VFX Making of (ca. 5 min), sechs Interviews mit den drei Hauptdarstellern, dem Regisseur und zwei der Produzenten (ca. 17 min) sowie den üblichen Darstellerinformationen in Form von Texttafeln.

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