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Hurengespräche

Hurengespräche

Vorw. v. Winfried Ranke

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Artikeldetails zu Hurengespräche

AutorHeinrich Zille

Untertitel Vorw. v. Winfried Ranke

Abbildungsvermerk zahlreiche Zeichnungen und Faks. 23,5 cm

  • bol.de-Verkaufsrang2.161
  • ISBN-103-88814-081-1
  • ISBN-139783888140815
  • Verlag Schirmer/Mosel
  • Einbandartgebunden
  • Seiten94
  • Auflage7. Auflage
  • Veröffentlicht12.01.2009
  • Gewicht427g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Hurengespräche

Heinrich Zille (1858–1929), als Zeichner und Photograph
der wohl populärste Chronist des Berliner „Milljöhs“, hat
auch vor den Schlafstuben und Absteigen der hauptstädtischen
Hinterhöfe nicht Halt gemacht. 1913 veröffentlichte
er im Privatdruck und unter dem Pseudonym W. Pfeifer
eigene, dem Volksmund abgelauschte Aufzeichnungen und
Illustrationen, denen er den Titel "Hurengespräche" gab und
die, wie nicht anders zu erwarten, unmittelbar nach ihrem
Erscheinen von den kaiserlichen Sittenrichtern in die
Illegalität verbannt wurden. In seiner ebenso drastischen
wie authentischen „Sozialstudie“ zum Berliner Dirnen -
milieu erweist sich Zille nicht nur als intimer Kenner der
Szene, sondern auch als der „preußische Boccaccio“ des
Berliner Proletariats.
Wir freuen uns, dieses Urgestein erotischer Hauptstadtliteratur jetzt in siebter Auflage anbieten zu können.

Portrait

Heinrich Zille:
Heinrich Zille, geboren am 10. Januar 1858 in Radeburg bei Dresden; gestorben am 9. August 1929 in Berlin, war Maler, Zeichner und Fotograf.§Er war neun Jahre alt, als er 1867 mitten in der Aufbruchstimmung der Gründerzeit mit der starken Zuwanderung aus dem Osten und all ihren sozialen Auswüchsen zum ersten Mal nach Berlin kam. Als Sohn eines armen Handwerkers lernte er sehr schnell das dunkle Berlin kennen, dass er in seinen Zeichnungen immer wieder eindrucksvoll und anklagend porträtiert. Schon bald war Zille einem großen Publikum vertraut. Er publiziert im "Simplicissimus" und in den "Lustigen Blättern". 1924 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.

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