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Spiel mir das Lied vom Tod
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Spiel mir das Lied vom Tod

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Artikeldetails zu Spiel mir das Lied vom Tod

SchauspielerHenry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards, Charles Jarrott, Gabriele Ferzetti, Paolo Stoppa, Woody Strode, Jack Elam, Keenan Wynn, Frank Wolff, Lionel Stander, Livio Andronico, Salvatore Basile, Aldo Berti, Frank Braña

GenreWestern

SpracheEnglisch, Spanisch, Französisch, Deutsch (Untertitel: Französisch, Schwedisch, Finnisch, Spanisch, Englisch, Norwegisch, Dänisch, Deutsch, Niederländisch)

TonformatEnglisch: DTS-HD Master Audio 5.1, Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono, Französisch

  • Regie Sergio Leone
  • FSK16
  • EAN4010884259865
  • StudioParamount
  • Veröffentlicht09.06.2011
  • Medium Blu-ray
  • Bildformat16:9 anamorph
  • Spieldauer165 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Spiel mir das Lied vom Tod



Ein rätselhafter Fremder (Charles Bronson) trifft am Bahnhof eines staubigen Wüstennestes ein. Er spricht kaum ein Wort, doch seiner Mundharmonika entlockt er eine unheimliche Melodie, die jedem Angst einjagt. Der Fremde hat noch eine Rechnung mit dem Killer Frank (Henry
Fonda) zu begleichen...



Frank ebnet dem Eisenbahn-Tycoon Morton den Weg nach Westen. Er legt dabei jeden kaltblütig um, der seine Pläne durchkreuzt. Anfangs wird der Bandit Cheyenne (Jason Robards) dieser brutalen Morde verdächtigt. Und auch der Mundharmonikaspieler glaubt zunächst an Cheyennes
Schuld. Doch bald weiß er, wer der wahre Täter ist: Frank, jener Mann, den er schon seit Jahren sucht. Gemeinsam mit der undurchsichtigen Jill (Claudia Cardinale), deren gesamte Familie von Frank getötet wurde, stellt sich der Mundharmonikaspieler ihm in den Weg.


System-Anforderungen von Spiel mir das Lied vom Tod

TV-Norm: HDTV 1080p. Sprachversion: Deutsch,DD 2.0 Dual Mono, Englisch,DTS-HD 5.1 Master Audio, Französisch,DD 2.0 Dual Mono, Spanisch,DD 2.0 Dual Mono

Feature zu Spiel mir das Lied vom Tod

Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Audiokommentare
Eine Oper der Gewalt
Der Lohn der Stunde
Die Verbindung mit dem Tod

Portrait

Aldo Berti:
Nach einem Initiationserlebnis während einer Nahtoderfahrung gab Aldo Berti seinen Beruf als Opernsänger auf und ließ sich in verschiedenen Techniken der Energiearbeit ausbilden. Er erlernte Pranaheilung, wurde Reiki-Meister und -Lehrer, studierte die Traditionelle Chinesische Medizin und wurde durch ein Vollzeitstudium an der Deutschen Paracelsus Schule in Hamburg zum Heilpraktiker. Nach und nach entwickelte seine eigene Art zu heilen. Seine Erfolge, besonders bei sogenannten "austherapierten" Krebspatienten, machten ihn zu einem Heiler, den Patienten aus der ganzen Welt aufsuchen. Er arbeitet mit Ärzten und Krankenhäusern zusammen und gibt regelmäßig Seminare und Workshops zum Thema "Geistiges Heilen und bioenergetische Medizin" im In- und Ausland.
John Frederick:
John Frederick lebt seit 12 Jahren in Nepal. Engagiert widmet er sich den Themen Prostitution, Menschenhandel und sexueller Missbrauch. Er ist Autor mehrerer Bücher und seine Artikel zum Thema Prostitution erscheinen in vielen Magazinen und Zeitschriften. Er ist Berater internationaler Organisationen zum Thema Sexarbeit in Südasien.
Michael Harvey:
Michael Harvey studierte Rechtswissenschaften, Journalismus und Altphilologie. Er ist preisgekrönter Schriftsteller, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer. Seit langem lebt er in Chicago.

Zitat

C\'ERA UNA VOLTA IL WEST (Originaltitel; Italien, USA, 1968) ist ein grandioser Klassiker, ein zeitloses Epos, das bis heute nichts von seiner Güte verloren hat. Nach der Beendigung der \"Dollar-Trilogie\", war dies der Beginn, der erste Teil, der \"Amerika-Trilogie\", die mit A FISTFUL OF DYNAMITE (Todesmelodie, 1971) und ONCE UPON A TIME IN AMERICA (Es war einmal in Amerika, 1984) ihren Fortgang fand.

Leone durfte erstmals mit Unterstützung eines großen Studios, Paramount, und entsprechend großem Budget ein aufwendiges Epos schaffen, das ein Abgesang auf das Genre und zugleich das ultimative Genrestück wurde. Immerhin schuf Leone einen durch und durch stilisierten, opernhaften Western, der vom Mythos der Eroberung des Westens erzählt. Dieser amerikanische Mythos wird aber bei Leone entzaubert und entromantisiert, da er hier mit aller Härte und Brutalität vorgeführt wird. Wer sich in den Weg der Eisenbahn und seiner Besitzer bzw. jener, die davon profitieren, stellt, wird beiseite geschafft. Das Drehbuch von Sergio Leone und Sergio Donati, nach einer Story von Bernardo Bertolucci, Dario Argento und Leone, entwirft dabei eine komplexe, episch anmutende Geschichte rund um Rache, Killer, Landrechte, die skrupellosen Methoden der Eisenbahn-Magnate und Dreiecksbeziehungen.

Was Leone daraus schuf, ist ein von Anfang an furioser und brillanter Film, mit ikonographischen Szenen, die Filmgeschichte schrieben und für alle Zeit im Gedächtnis blieben. Seine Kollaboration mit Stamm-Kameramann Tonino Delli Colli brachte erneut atemberaubend schöne Bilder hervor, jedes einzelne zum An-die-Wand-hängen tauglich. Dazu kommt der unvergessene Soundtrack von Ennio Morricone, der die Geschehnisse kongenial unterstrich. Das Wechselspiel, die Wechselwirkung von Musik und Bild ist unübertroffen. Beides ist nicht mehr voneinander zu trennen und hat sich eingebrannt.

Der Film ist bis ins Kleinste perfekt besetzt: Sei es Charles Bronson als wortkarger Rachenengel oder vor allem Henry Fonda als gegen den Strich besetzter Bad Guy, womit Fonda sein vorher unerschütterliches Heldenimage einriss. Auch die Nebenrollen sind mit Claudia Cardinale, Jason Robards, Gabriele Ferzetti, Jack Elam, Woody Stroode, Al Mulock, Frank Wolff oder Lionel Stander grandios ausgefüllt. Leone hatte eben schon immer ein gutes Gespür für Menschen und besonders für \"Typen\", denen er gerne fantastische Großaufnahmen schenkte und deren Gesichter wie einzigartige Landschaften wirkten.

Leone ist berühmt dafür Filme mit Überlänge zu machen. Doch sein Gespür für Rhythmus und Tempo schafft es immer wieder, diese Filme niemals langweilig werden zu lassen. Dieses sich Zeit nehmen für Details und scheinbare Kleinigkeiten oder die pure Dehnung von Zeit zum Zwecke des Spannungsaufbaus ist ebenso dramaturgisch wie stilistisch ein genialer Schachzug und macht das Gesamtwerk so einzigartig. Leones einzigartiges Talent zum Geschichten erzählen, machte ihn nicht umsonst zu einem der interessantesten und besten Regisseure des 20. Jahrhunderts.

Die brillante Einheit aus der Regieleistung von Leone, der Bildgestaltung von Tonino Delli Colli, der unvergessenen Musik von Ennio Morricone, dem Szenenbild, der Ausstattung, der Kostüme, dem Schnitt sowie natürlich der schauspielerischen Leistung, macht den Film zu einem Klassiker, der nicht nur einer der besten Western, sondern sicher auch einer der besten Filme aller Zeiten ist. SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD bzw. ONCE UPON A TIME IN THE WEST ist ein seltenes und gelungenes Beispiel dafür, dass sich Filmkunst und Mainstream zu einem Gesamtkunstwerk vereinen können.

ANMERKUNG: Der Film liegt in zwei Fassungen auf der Blu-Ray vor, die per Seamless Branching zugänglich sind: Die sogenannte \"Kinofassung\" und eine restaurierte Version, die 39 Sekunden länger läuft, wovon 17 Sekunden die Texttafel zu Beginn ausmachen und nur 20 Sekunden wirklich neu und anders sind. Die 20 Sekunden kommen wohl nur durch einige neue, wenn auch kurze, Einstellungen aus der Eröffnungsszene zusammen.

Die vorliegende Blu-ray präsentiert den Film in nie da gewesener Qualität. Dennoch sind kleine Einschränkungen zu nennen, denn ins Detail geht es, wenn man akkurat sein möchte. Dann müsste man über die falsche Musik am gekürzten Ende sprechen, die umstrittene Charles-Bronson-erhebt-sich wieder-Szene und einiges andere. Doch an dieser Stelle wird auf eine Rosinenpickerei verzichtet.

Leones Filme hatten es immer schwer: Sie wurden oft zerstückelt und entstellt und existieren bis heute in vielen, oftmals dubiosen Fassungen, so dass niemand mehr ganz genau weiß, was die einzig richtige wäre. Die Blu-ray-Fassung ist vielleicht nicht die definitive Version, aber die momentan bestmögliche.

RezensionBild

Das Bild (2,35:1; 1080p) der Blu-ray wurde aufwendig und gemeinsam von Paramount, The Film Foundation, The Rome Film Festival und Sergio Leone Productions restauriert und lässt den Film in einer exzellenten Qualität erstrahlen, die der alten DVD überlegen ist. Natürlich darf man keine makellosen Werte eines modernen Filmes erwarten, aber die Resultate für ein Werk von 1968 sind erstaunlich. Zumal der Film in \"Techniscope\" gedreht worden ist, einer Technik, die nicht immer allerbeste (Schärfe-)Werte hervorrief.

Die Schärfe hier ist grandios und zeigt ungeahnte Details in aller Ausführlichkeit. Gerade porentiefe Großaufnahmen von Gesichtern sind eine wahre Freude. Das Bild ist hier detailreich, crisp und stellenweise auch plastisch. Nur Totalen zeigen etwas weniger Details und wirken etwas weicher. Es gibt ein leichtes Grundrauschen, welches auf das Filmkorn zurückzuführen und zum Glück nicht weggefiltert worden ist. Der Kontrast ist zumeist exzellent und bietet eine hervorragende Durchzeichnung, dazu gibt es einen satten Schwarzwert. Die Farben wurden neu bearbeitet und sehen wieder so aus, wie es einst intendiert war. Die Farben sind kräftig und bieten eine breite Palette an zumeist warmen, sonnigen oder erdigen Tönen. Nicht alle analogen Defekte wurden entfernt, sondern nur die gröbsten und schlimmsten. Dies war wahrscheinlich eine gute Entscheidung, damit der Film nicht zu sauber und steril aussieht. Die Kompression arbeitet unauffällig.

RezensionTon

Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Französisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Mono

Eine echte Originalfassung gibt es nicht, da der Film, wie in Italien üblich, stumm, ohne Ton gedreht und alles später nachvertont wurde. Die englische Synchronfassung liegt sowohl in einem DTS-HD MA 5.1-Upmix, als auch in einer restaurierten DD 2.0 Monofassung vor. Der moderne Upmix macht seine Sache recht gut, da er recht geschmackvoll versucht, einen Surroundton zu erzielen. Das Klangbild geriet deshalb recht ansprechend, da Musik, Umgebungsgeräusche und Soundeffekte gut auf alle Boxen verteilt wurden. Die Tonspur klingt ziemlich kraftvoll und voluminös. Gerade die Musik und die Soundeffekte, die so eminent wichtig sind für den Film, kommen hier ausgesprochen gut zur Geltung. Die Dialoge sind bei beiden englischen Fassungen kein Problem. Sie sind jederzeit klar und verständlich. Der für Puristen gedachte Originalmix in Mono kommt sauber und ordentlich daher. Die Balance aus Dialogen, Musik und Geräuschen ist ausgewogen, nichts geht unter oder dominiert.

Die deutsche Synchronversion in DD 2.0 Mono wurde nicht restauriert, macht aber einen soliden Eindruck. Man merkt, dass die Tonspur schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und deshalb nicht mehr ganz frisch wirkt. Die Dialoge haben einige dezente Unsauberkeiten, stören aber nicht wirklich. Die Tonspur ist ebenfalls gut ausbalanciert. Sie ist darüber hinaus weitgehend rauschfrei.

Es gibt optionale deutsche und englische Untertitel und viele weitere mehr.

RezensionBonus

Die Extras sind zahlreich, aber es gibt nichts Neues zu vermelden, denn das gesamte Bonusmaterial wurde von der 2 Disc Special Edition DVD übernommen.

Die Extras bestehen aus einem informativen Audiokommentar mit Beiträgen von John Milius, John Carpenter, Alex Cox, Filmhistoriker Sir Christopher Frayling & Dr. Sheldon Hall sowie Besetzung & Crew, den Featurettes: Eine Oper der Gewalt (ca. 29 min), Der Lohn der Sünde (ca. 20 min), Die Verbindung mit dem Tod (ca. 18 min), Eisenbahn: Die Revolutionierung des Westens (ca. 7 min), einem Foto-Vergleich Die Drehorte: Damals und heute (ca. 5 min) sowie einer Produktionsgalerie und einem englischsprachigen Trailer.

Alle Extras liegen in SD-Qualität und Englisch mit vielen optionalen Untertiteln vor.

Bewertung unserer Kunden zu Spiel mir das Lied vom Tod

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50

09.06.2011

„Toller Klassiker auf sehr guter Blu-ray !”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Film wurde extra für die Blu-ray Version aufwendig restauriert, was sich im Vergleich zu der DVD sehr deutlich bemerkbar macht. Sehr zu empfehlen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

09.06.2011

„Klassiker endlich in bester HD-Qualität”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Haltern am See
Die Blu-ray von "Spiel mir das Lied vom Tod" ist längst überfällig gewesen! Nun erstrahlt der Film und vor allem sein unglaublich guter Soundtrack in neuem Glanz. Wenn Paramount es jetzt noch geschafft hat, dem Cover der Amaray-Variante ein Wendecover zu spendieren bleiben keine Wünsche offen. Wer es gerne mit etwas mehr SchnickSchanck möchte, kann sich für das parallel erschienene Steelbook entscheiden. Mir kommt es auf den Film an und nicht so auf die Verpackung, darum für mich die einfache Variante.

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