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Extrem laut und unglaublich nah
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Extrem laut und unglaublich nah

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Artikeldetails zu Extrem laut und unglaublich nah

SchauspielerTom Hanks, Sandra Bullock, Thomas Horn, Viola Davis, John Goodman, Jeffrey Wright, Max Sydow

GenreDrama

SpracheFranzösisch, Spanisch, Englisch, Deutsch, Italienisch (Untertitel: Norwegisch, Griechisch, Finnisch, Russisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Arabisch, Schwedisch, Französisch)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 5.1, Spanisch: Dolby Digital 5.1, Französisch: Dolby Dig

  • Regie Stephen Daldry
  • FSK12
  • EAN5051890098887
  • StudioWarner Home Video
  • Veröffentlicht22.06.2012
  • Medium Blu-ray
  • BildformatHigh Definition (2.40:1) - 1080p
  • Spieldauer129 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Extrem laut und unglaublich nah



Oskar (Thomas Horn) ist davon überzeugt, dass sein Vater (Tom Hanks), der am 11. September bei den Angriffen auf das World Trade Center umgekommen ist, ihm eine letzte Botschaft hinterlassen hat, die irgendwo in der Stadt versteckt ist. Zu seiner trauernden Mutter
(Sandra Bullock) bekommt Oskar keinen Kontakt mehr, und sein unbändig wacher Verstand weigert sich strikt, an etwas zu glauben, was er nicht mit eigenen Augen sehen kann. Deshalb macht er sich in New York auf die Suche nach jenem Schloss, in das der geheimnisvolle Schlüssel passt,
den Oskar im Schrank seines Vaters gefunden hat. Bei seinen Streifzügen durch die fünf Stadtbezirke beginnt er seine sichtbare Umwelt mit anderen Augen wahrzunehmen - was ihm hilft, über seinen persönlichen Verlust hinwegzukommen.


Beschreibung der Redaktion zu Extrem laut und unglaublich nah

Vor dem Hintergrund der tragischen Ereignisse vom 11. September erzählt die Romanverfilmung "Extrem laut und unglaublich nah", wie ein kleiner Junge mit der Kraft der Liebe den traurigen Verlust seines Vaters bewältigt. Der elfjährige Oskar Schell ist ein außergewöhnliches Kind: Amateur-Erfinder, Frankreich-Fan, Pazifist. Sein Vater ist am 11. September im World Trade Center umgekommen. Eines Tages findet Oskar einen geheimnisvollen Schlüssel des Vaters und macht sich daraufhin heimlich auf eine nicht alltägliche Suche durch die fünf Stadtbezirke von New York. Bei seinen ungewöhnlichen Streifzügen begegnet er den unterschiedlichsten Menschen, die alle sehr persönliche Überlebensstrategien entwickelt haben. Seine Suche endet schließlich dort, wo sie begonnen hat, doch die vielen liebevollen Begegnungen geben Oskar Halt und Trost, um das Geschehene zu verarbeiten.

Feature zu Extrem laut und unglaublich nah

Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Featurette
Nicht verwendete Szenen

Portrait

Jonathan Safran Foer:
Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

RezensionBonus

Die Extras sind mit einer Gesamtlaufzeit von über 80 Minuten recht umfangreich aber auch inhaltlich gelungen ausgefallen. Zunächst sticht einem das 20-minütige ?Making of? ins Auge, das sehr detailliert auf die Adaptions-Arbeit des Romanes, aber auch auf die Auswahl der Darsteller sowie das Film-Design eingeht, ohne dabei auf allzu viele Filmsequenzen als Füllmenge zurückzugreifen. In ?Auf der Suche nach Oskar? erfahren wir, wie der zuvor völlig unbekannte Jung-Schauspieler Thomas Horn die Rolle des Protagonisten ergatterte und wie er sich darauf vorbereiten musste. Das gut 11 Minuten dauernde Feature ?Zehn Jahre später? erzählt, wie ein Bild eines Opfers des 11. September, das im Film zu sehen ist, von Familienangehörigen aufgenommen wurde und welche Reaktionen es hervorrief. Zuletzt gibt es noch einen gut 45 Minuten dauernden Beitrag ?Max von Sydow: Dialoge mit dem Untermieter?, bei dem erstaunlich wenig von Max von Sydow zu sehen und zu hören ist. Das Feature ist vielmehr ein B-Roll-Beitrag mit gelegentlichen Interview-Einlagen des Regisseurs und anderer Crew-Mitglieder und über die Laufzeit von knapp einer Dreivertelstunde doch etwas langatmig und wenig abwechslungsreich.

RezensionBild

Warner präsentiert uns hier einen wunderschön scharfen und detailreichen 1080p/AVC MPEG-4 Transfer im Seitenverhältnis von 2.40:1, was dem Original entspricht. Das Bild bietet sowohl in Totalen als auch Weitwinkel-Aufnahmen durchgehend nahezu perfekte Schärfewerte sowie eine tolle Farbreproduktion, die das Gezeigte sehr natürlich und lebendig wirken lassen. Kleine Patzer leistet sich der Transfer nur in dunklen Sequenzen, wo die Kantendarstellung sowie die Auflösung der Graustufen feiner sein könnten, sowie minimales Aliasing, das man aber nur durch fast schon krampfhafte Observation an einigen Stellen des Filmes beobachten kann. Ansonsten bleibt die Kompression unauffällig und sorgt für eine tadellose Reproduktion des Filmes auf der Leinwand.

RezensionTon

Im Gegensatz zur verlustfrei enkodierten DTS HD 5.1 Master Audio Tonspur des englischen Originals müssen Zuschauer, die auf die deutsche Synchronisation angewiesen sind, wieder einmal mit verlustbehaftetem Dolby Digital 5.1 ? Sound vorlieb nehmen, was in diesem Falle zwar keine gravierenden qualitativen Unterschiede zu Tage fördert, aber dennoch leicht herauszuhören ist. Die meiste Zeit spielt sich das Geschehen auf dem Center beziehungsweise den vorderen Stereo-Kanälen ab. Dabei bleibt der Sound stets unangestrengt und leichtfüßig, mit nur wenigen \'offensiven\' direktionalen Effekten. Vielmehr wird das Schauspiel durch permanent zum Einsatz kommende leise Umgebungsgeräusche und Score-Elemente am Leben gehalten und dadurch ein sehr unaufdringliches, aber durchaus weiträumiges Surround-Panorama geschaffen.

Zitat

Filme, welche die Anschläge des 11. September 2001 thematisieren, gibt es inzwischen viele ? nicht jeder geht direkt auf die traumatischen Ereignisse ein, sondern befasst sich mit den Folgen des Attentats. So auch das hier vorliegende Werk des Regisseurs Stephen Daldry (\'The Hours\', \'Der Vorleser\') \'Extrem laut und unglaublich nah\' (USA, 2011), das jedoch etwas kreativer mit der Materie umzugehen weiß. Die Geschichte ist über weite Strecken glaubhaft und ansprechend inszeniert, wenn auch die Grenze zwischen rührenden und rührseligen Szenen oftmals fließend ist. Neben Sandra Bullock, die hier leider nur viel zu kurz zeigen kann, dass sie sich spätestens seit \'The Blind Side\' zu einer ernst zu nehmenden Schauspielerin entwickelt hat, ist es vor allem Jungschauspieler Thomas Horn, der hier in Szene gesetzt wird und seine Sache durchaus gut macht. Dennoch gibt es einige Szenen, welche die Glaubwürdigkeit seines Charakters in Frage stellen und durch stellenweise übertriebenes Overacting noch verstärkt wird. Heimlicher Star des Filmes ist aber Max von Sydow, der alleine durch seine Mimik mehr zu vermitteln vermag als der gesamte Rest des Casts, einschließlich dem blass bleibenden Tom Hanks.

\'Extrem laut und unglaublich nah\' ist einer der Filme der vergangenen zwei Jahre, welcher die Kritiker mit am meisten polarisierte. Die Rezensionen ragen von \'unanschaubar\' bis zu \'weltklasse\', doch die Wahrheit liegt ? wie so oft ? irgendwo dazwischen. Stephen Daldry schuf sicherlich kein Meisterwerk, dennoch versteht er es, den Zuschauer über die gesamte Spielzeit am Schicksal der Protagonisten Teil haben zu lassen und durch einige schön fotografierte sowie inszenierte Momente durchaus Gefühle zu transportieren. Letztendlich fehlt es dem Werk ein wenig an Authentizität, da doch zu viel der Geschichte zu stark konstruiert wirkt.

Technisch ist die vorliegende Blu-ray Disc absolut auf dem Stand der Zeit angekommen. Die Bildqualität ist durch ihre Brillanz und natürlichen Farben bestechend gut. Der Sound überzeugt vor allem im englischen Original mit sauber aufgelösten Stimmen und gut eingebundenen Umgebungsgeräuschen. Die Extras sind einigermaßen umfangreich und zum Teil auch wirklich spannend anzusehen.

Subjektive Filmwertung: 6.75 von 10 Trauma-Bewältigungs-Strategien der etwas anderen Art

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50

08.04.2013

„Tolle Verfilumg!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Bei diesem Film hat der Regisseur Stephen Daldry wirklich wieder ganze Arbeit geleistet! Mir hat das Buch schon so gut gefallen und ich hatte gehofft, dass die Verfilmung dazu auch schön wird – und ich wurde nicht enttäuscht. Vorallem der junge Schauspieler Thomas Horn hat mich mit seiner geringen Schauspielerfahrung sehr überzeugt und ich hoffe, dass man noch vieles von ihm sehen wird. Man konnte zu jedem Zeitpunkt mitfühlen, wie der Junge sich gefühlt haben muss, als er seinen Vater verloren hat und konnte auch sehr gut nachvollziehen, wieso er so zwanghaft versucht hat herauszufinden, was mit diesem Schlüssel ist und vorallem was sein Vater damit zu tun hat.
Die Geschichte ist in Anbetracht zum Buch zwar sehr gekürzt worden, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass etwas Wichtiges gefehlt hat und man konnte die Geschichte trotzdem gut verfolgen, auch wenn man das Buch nicht gelesen hat.
Einfach ein toller Film, bei dem man viel lachen aber auch weinen kann.

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50

25.08.2012

„Beklemmend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser Film ist absolut sehenswert! Auch wenn das Plakat etwas anderes verspricht, sind Sandra Bullock und Tom Hanks in dieser Literaturverfilmung nur Nebendarsteller. Die ganze Aufmerksamkeit zieht der junge Thomas Horn auf sich! Seine Rolle als Oscar Schell, der seinen Vater am 11. September verliert, und ein Jahr später in dessen Kleiderschrank einen Schlüssel findet und sich damit auf die Suche nach dem passenden Schloss begibt, spielt er extrem intensiv! Die Bewältigung seines Verlustes und die Reaktionen seiner Mitmenschen sind der rote Faden der Geschichte! Durch ungewöhnliche Kameraführung und einen Plot, der einem am Ende die Tränen in die Augen treibt, wird dieses Werk zu einem beklemmenden und nachhaltigen Filmereignis!

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50

26.07.2012

„Gelungene Literaturverfilmung”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Oskar Schell ist ein hochbegabter, altkluger aber auch sehr ängstlicher Junge.
Sein Vater wird bei den Anschlägen vom 11. September getötet. Ein Jahr später beginnt Oskar im Zimmer seines Vaters herumzustöbern und wirft unabsichtlich eine blaue Vase zu Boden, sie zerbricht und bringt einen Umschlag mit einem Schlüssel zu Tage.
Da Oskar und sein Vater immer gerne Entdeckungsreisen und Spiele gemacht haben, ist Oskar sicher, dass der Vater den Schlüssel mit Absicht versteckt hat und Oskar ein neues Rätsel hinterlassen hat.
Da auf dem Umschlag "Black" steht beginnt Oskar herauszufinden, wie viele Blacks es in New York gibt und macht sich auf den Weg alle von Ihnen zu besuchen.
Das kostet ihn viel Mut und Überwindung, weil er eigentlich nicht gerne unter Fremden ist und schon gar nicht mit der U-Bahn fahren will.
Ein Buch über den schmerzlichen Verlust des Vaters und eine Reise auf dem Weg zu sich selbst.

Jonathan Safran Foer hat ein großartiges Buch geschrieben, voller Leben, voller Trauer und voller Mut.
Oskar Schell wird großartig gespielt von dem jungen Nachwuchsschauspieler Thomas Horn.

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