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buchleserin
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529

buchleserins Rezensionen

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30

23.05.2013

„Ein seltsamer Ort zum Sterben”

Klappentext:
Nach dem Tod seiner Frau ist Sheldon Horowitz mit 82 Jahren zur Enkelin nach Oslo gezogen. In ein fremdes Land ohne Juden. Viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken.
Eines Tages hört Sheldon aus dem Treppenhaus Krach: Er öffnet die Tür, und in seiner Wohnung steht eine Frau mit einem kleinen Jungen. Kurze Zeit später ist die Tür aufgebrochen, die Frau tot und Sheldon mit dem Kind auf der Flucht den Oslofjord hinauf. Was wollen die Verfolger von dem Jungen? Sheldon weiß es nicht. Aber er weiß: Sie werden ihn nicht kriegen

Inhalt:
Der 82-jährige Sheldon Horowitz, ein amerikanischer Jude, ist nach dem Tod seiner Frau Mabel von New York nach Oslo gezogen.
Rhea und ihr Mann Lars wohnten bereits seit einem Jahr in Oslo, als Mabel starb und Sheldon sich entschlossen hat zu ihnen zu ziehen.
Lars ist Spieleentwickler und Rhea arbeitet als Architektin.
Sheldons Erinnerungen an den Krieg belasten ihn.
Eines Tages hört er Krach im Treppenhaus, lässt eine osteuropäische Frau mit einem kleinen Jungen in die Wohnung. Draußen vorm Haus steht ein Mercedes mit Männern in Lederjacken. Einen Moment später fahren sie weg, doch sie kommen wieder.
Die Verfolger brechen die Tür auf und Sheldon versteckt sich mit dem Jungen im Wandschrank. Die Mutter wird getötet.
Sheldon Horowitz flüchtet mit dem Jungen.

Meinung:
Das Cover ist auffällig und ansprechend gestaltet und gefällt mir sehr gut.
Der Roman fängt interessant und spannend an. Man ist gleich drin im Geschehen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Protagonisten.
Sheldon ist sehr gut beschrieben und war mir gleich sympathisch,
die anderen Charaktere blieben jedoch uninteressant.
Während Sheldon mit dem kleinen Jungen auf der Flucht ist, denkt er immer wieder zurück an die Vergangenheit.
Leider konnte mich die Geschichte nicht so ganz fesseln. Mir waren es zu viele Rückblicke in Sheldons Vergangenheit.
Ich hatte etwas mehr Spannung erwartet.

buch

Höhenfieber

Kathy Felsing

EUR 16,50 *
auf Merkliste

40

23.05.2013

„G.E.N. Bloods 03 - Höhenfieber”

Klappentext:
Vor fünf Jahren flüchtete Prinzessin Latifa vor den Plänen ihres Vaters, sie zu verheiraten, aus Dubai. Unter neuer Identität glaubt sie sich in Los Angeles in Sicherheit. Als ihre Mutter ihr über einen Privatdetektiv einen Brief übermitteln lässt, fliegt Latifa von Sehnsucht getrieben in die Heimat, doch ehe sie ihr Ziel erreicht, wird das Flugzeug gekapert.
An Bord befinden sich auch Virgin und Dix, zwei Mitglieder der G.E.N. Bloods, die sich auf der Reise zu einem Einsatz nach Indien wähnen. Stattdessen finden sie sich inmitten eines Geiseldramas, in dem das Leben von über 200 Passagieren auf dem Spiel steht. Virgin fühlt sich zu der geheimnisvollen Fremden Quinn Kirby wie magnetisch hingezogen und ihre blitzenden braunen Augen sprechen eine eindeutige Sprache, aber erst, als die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten ist, kommt er ihr näher … und alles scheint zu spät, als das Flugzeug bei der Landung in Kuba havariert.

Autorin:
Kathy Felsing wurde 1964 in Nordrhein-Westfalen geboren. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung als Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Werbekauffrau und Web-Designerin. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig.
Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. Sie lebt und arbeitet mit ihrem Mann, zwei Katzen und einem Hund in einem 50-Seelendorf.

Meinung:
Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam geschrieben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch lässt sich gut lesen.
Die Männer der G.E.N. Bloods Truppe “Genetic Extraordinary New Bloods” sind die Enkelkinder von deren Großeltern man wissenschaftliche Forschungen und genetische Test durchgeführt hat.
Die Mutationen treten i.d.R. immer bei den Enkelkindern auf.
Die G.E.N. Bloods werden für verschiedene Einsätze angefordert und nach ihren jeweiligen Fähigkeiten ausgewählt dafür. Max Diaz ist der Leiter dieser Truppe und besorgt die Aufträge.
Die Chataktere sind ganz gut dargestellt. Die G.E.N. Bloods haben mir sehr gut gefallen. Der beauftragte Privatdetektiv, der auf der Suche nach Prinzessin Latifa war, ist in der Story ganz humorvoll beschrieben und hat mir auch ganz gut gefallen. Auch die anderen Protagonisten waren ganz sympathisch und andere wiederum unsympathisch dargestellt.
Ich hätte gerne noch ein wenig mehr von den G.E.N. Bloods erfahren.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich bin neugierig geworden auf Teil 1 und 2.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Roman aus dem Genre Romantic Thrill.

40

23.05.2013

„Die Entscheidung der Krähentochter”

Klappentext:
Der Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges. In Teichdorf sorgt ein rätselhafter Fremder für Unruhe. Bernina, die „Krähentochter“, gewährt ihm dennoch Unterschlupf. Am nächsten Tag ist er verschwunden – und mit ihm die wertvolle Familienchronik. Bernina reist zu den Freiburger Markttagen und plötzlich ist der Diebstahl ihr kleinstes Problem: Eine große Armee zieht ihren tödlichen Ring um Freiburg. Schon bald ertönt Kanonendonner – die Schlacht steht unmittelbar bevor und Bernina sitzt in der Falle…

Autor:
Oliver Becker, geboren 1969, wuchs in Blumberg im Schwarzwald auf und lebt heute in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur tätig ist.

Meinung:
Die „Entscheidung der Krähentochter“ ist der dritte Band der Krähentochter-Trilogie.
Man kann den dritten Band auch lesen, wenn man Band 1 „Das Geheimnis der Krähentochter“ und Band 2 „Die Sehnsucht der Krähentochter“ noch nicht kennt, da jeder Band für sich gelesen werden kann.
Der Roman ist spannend und unterhaltsam.
Die spannende Atmosphäre fesselt einen schon gleich zu Anfang.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Im Schwarzwald tobt der Dreißigjährige Krieg und Bernina gewährt einem mysteriösen Fremden Unterkunft. Der Fremde verschwindet jedoch am nächsten Tag mit der Familienchronik.
Bernina reist zu den Markttagen nach Freiburg und die Armee kommt immer näher. Nach ihrer Flucht aus Freiburg treffen sie auf die Bewohner Teichdorfs und auch auf Söldner.
Durch die bildhafte Beschreibung der Geschichte kann man sich alles wirklich gut vorstellen.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und einige Charaktere waren mir sympathisch und andere wiederum nicht.
Sehr gut gefallen haben mir Bernina und Nils und auch der Knecht Baldus, der Bernina nach Freiburg begleitet hat. Ich war begeistert von seinem trockenen Humor und von seiner hilfsbereiten Art.
Dies war mein erstes Buch von Oliver Becker und nun bin ich neugierig geworden auf Band 1 und 2.

Fazit:

Ein sehr spannender und unterhaltsamer historischer Roman.

40

20.05.2013

„Die Hure und der Meisterdieb”

Klappentext:
Thüringen, im Dezember 1695. Der ehemalige Soldat und Wirt Nickel List, eigentlich ein herzensguter Kerl, zündet seine Wirtschaft an, um sich an seinem verräterischen Eheweib Magdalena und ihrem Liebhaber zu rächen. Enttäuscht verlässt er seine Heimat und trifft auf die schöne Diebin Anna. Die ist ihrem Mann, einem reichen Hamburger Weinhändler, davongelaufen und ebenso wie Nickel auf der Flucht. Jahre später ziehen sie als Herr von der Mosel und Anna von Sien durch den Norden. Selbst die größten Kirchen sind vor dem berühmt-berüchtigten Räuberpaar nicht mehr sicher. Doch ihre Häscher sind ihnen bereits auf den Fersen …

Info von der Autorin Bettina Szrama:
Grundlage dieses turbulenten Romans ist die Lebensgeschichte des größten deutschen Räubers Nickel List, geboren 1656 in Waldenburg, hingerichtet 23. Mai 1699 in Celle. Er hatte geschickte Hände, war ein kluger Kopf, der sich nach einem Herd und einem Weib sehnte, aber durch intrigante Freunde den falschen Weg ging und daraus das Beste machte. Er organisierte ein einzigartiges Räuberheer von Thüringen bis Hamburg, das, unter seiner Führung, so berühmte Kirchen, wie den Hamburger Dom und die St. - Katharinen-Kirche zu Braunschweig ausraubte.

Meinung:
Das Cover ist gut gewählt, sofort als historischer Roman erkennbar und passt sehr gut zur Geschichte.
Hinten im Buch gibt es noch ein Nachwort der Autorin und ein Personenregister.
Dieser historische Roman basiert auf Grundlage der Lebensgeschichte des legendären Kirchenräubers Nickel List und dessen Geliebte Anna von Sien.
„Die Hure und der Meisterdieb“ beginnt unterhaltsam und spannend.
Der Schreibstil ist flüssig und der Roman lies sich gut lesen.
Es ist eine turbulente Geschichte über den Räuberhautmann Nickel List und seine Gesellen und über seiner großen Liebe zu Anna.
Auch ist alles gut beschrieben, so dass man sich bildlich alles sehr gut vorstellen kann.
Nickel Lists Räuberbande wird immer größer. Es werden Intrigen gesponnen, jeder betrügt jeden und Nickel verfällt immer wieder dem falschen Charme der Diebin Anna Meyer.
Gemeinsam zieht das Räuberpaar später als Herr von der Mosel und Anna von Sien durch den Norden.
Die Spannung hat im Laufe der Geschichte ein wenig nachgelassen. Zum Schluss wurde es jedoch wieder spannender und die Hinrichtung der Räuber war ziemlich heftig beschrieben. Lt. Bettina Szrama wurden die Hinrichtungsszenen wurden fast originalgetreu aus historischen Quellen übernommen. Der Roman wurde sehr gut recherchiert.
Die Protagonisten sind ebenfalls gut beschrieben, es waren hinterlistige durchtriebene Gesellen.

Fazit:

Der historische Roman „Die Hure und der Meisterdieb“ ist eine turbulente Geschichte über den Räuberhauptmann Nickel List und seiner Bande.

40

20.05.2013

„Flügel aus Asche”

Klappentext:
Schon seit etlichen Jahren regiert der Herrscher der fliegenden Stadt Rashija mit harter Hand über sein Reich. Der junge Adeen arbeitet als niederer Schreiber und muss die Schikanen der höhergestellten Magier ertragen. Als er eines Tages mit einer Gruppe von Rebellen in Kontakt kommt, ist Adeen sofort Feuer und Flamme. Er ahnt nicht, dass er in eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod geraten ist, in der er eine entscheidende Rolle spielen soll. Denn nur Adeen kann den Aschevogel beschwören, ein Wesen von unheimlicher Schönheit und einzigartiger Stärke. Der Kampf um Rashija und um die Freiheit hat begonnen.

Inhalt:

Rashija ist eine fliegende Stadt, in der seit langer Zeit ein sehr strenger Kaiser herrscht.
Der junge Adeen arbeitet als niederer Schreiber in der dieser geheimnisvollen Stadt.
Er ist der Sohn einer edlen Darquerin und eines Menschen und wird „Krähe“ genannt, denn seine Haut und Haare sind schwarz.
Als Krähe steht er am unteren Ende der Rangordnung der Gesellschaft.
In der Akademie werden unter Aufsicht Schriftrollen mit Zaubersprüchen für die höhergestellten Magier angefertigt. Lesen kann jedoch keiner der Schreiber die filigranen Schriftzeichen. Papier und Tinte wurden mit spezieller Magie getränkt. Das Zeichnen von nicht genehmigten Bildern ist per Gesetz verboten.
Der Magier Charral ist verärgert über Adeen, da ein paar Schriftrollen Tintenflecke aufweisen.
Zur Strafe soll Adeen den Zauber einer Schriftrolle spüren, doch beim Vorlesen des Zaubers geht der Meister in Flammen auf und eine Magierschülerin kommt ihm mit einem Eimer Wasser zur Hilfe.
Bevor Adeen den Zorn des Meisters zu spüren bekommt, wird dieser zu Talanna gerufen.
In der Stadt bereitet man sich für die Landung vor. Die letzte Landung ist schon viele Jahre her.
Die Wachen tragen Köcher mit magischen Schriftrollen am Gürtel.
Als Adeen auf dem Markt Rakash-Wurzeln kauft, um daraus Farbe herzustellen, was eigentlich verboten ist, trifft er auf Charral und sieht sich in einem Kampf mit ihm wieder.
Plötzlich erscheint Talanna, Charrals Verlobte…

Meinung:

Das Cover ist sehr schön und auffällig gestaltet. Es passt super zur Geschicht und gefällt mir sehr gut.
Der Roman beginnt schon sehr interessant und ich war gleich gefesselt von dieser geheimnisvollen fliegenden Stadt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm leicht zu lesen.
Die Protagonisten sind gut beschrieben.
Adeen, die Krähe, war mir schon gleich sehr sympathisch und Charral überhaupt nicht.
Talanna ist eine Draquerin mit lila Haut und feuerroten Haaren und die Verlobte von Charral.
In dem Roman geht es um Rebellen, die in der fliegenden Stadt um ihre Freiheit kämpfen. Auch die Bodenbewohner führen Krieg mit Rashija.
Und es erscheint ein Aschevogel, den nur Adeen beschwören kann.
Der Roman beginn spannend und interessant, er hatte jedoch zwischendurch auch ein paar Längen.
In der Geschichte gibt auch eine kleine Romanze, die ist aber nebensächlich.
Die Idee von einer fliegenden Stadt mit ihren magischen Bewohnern hat mir richtig gut gefallen.

Fazit:
„Flügel aus Asche“ ist ein sehr gelungener Fantasy-Roman.

50

15.05.2013

„Die Wächter von Avalon”

Klappentext:

Vertraue darauf, was mit dir geschieht. Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?

Meinung:

Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt sehr gut zur Geschichte, es ist wirklich sehr gelungen.
Hinten im Buch ist eine Ahnentafel der Erben Merlins.

„Die Prophezeiung“ ist der Auftakt der Trilogie „Die Wächter von Avalon“.
Die Fortseztung „Der Fluch des Suadus“ ist bereits in Arbeit.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen.
Durch die schönen, detaillierten Beschreibungen kann man sich alles bildlich richtig gut vorstellen und den Zauber von Avalon spüren.
Amanda Koch hat einen ganz wunderbaren Erzählstil.
Man taucht ein in die magische Welt von Avalon.
Der Roman ist sehr gefühlvoll und mitreißend erzählt.
Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt und auch ihre Gefühle sind wunderbar beschrieben.
Die Hauptcharaktere Esmé und Raven waren mir gleich sehr sympathisch.
Esmé fühlt sich irgendwie anders und spürt einen Zauber um sich und sie hat Visionen. Und dann ist da noch die Prophezeiung.
Raven der als kleiner Junge fast gestorben wäre, wird einer der Wächter von Avalon. Die beiden kommen sich näher.
Auch die Nebencharaktere sind sehr gut beschrieben. Raven hat noch drei Geschwister. In dieser Generation wird es vier Wächter von Avalon geben.
Der Großvater Cranos hat die Geschwister auf dem Anwesen Rocca Lovo in Irland, mit einem Schutzzauber in Sicherheit gebracht und auf ihre Aufgabe als Wächter vorbereitet.
Denn Sharok, der Fürst der schwarzen Alben, der Dämonen der Finsternis, ist aus der Verbannung entkommen.

„Die Prophezeiung“, der Auftakt der Trilogie „Die Wächter von Avalon“, ist wirklich sehr gelungen.

buch

Giftgrün

Bettina Plecher

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

15.05.2013

„Giftgrün”

Klappentext:

Gift & Gallenkolik. Friedas erste richtige Stelle als Stationsärztin an einem Münchner Klinikum beginnt mit einem Paukenschlag: Schon am zweiten Tag ist ihr Doktorvater tot. Colchizin-Vergiftung, stellt Friedas Mitbewohner, der Toxikologe Quast, schnell fest. Für die Klinikleitung ist der Fall damit geklärt – nicht das erste Mal, dass ein Hobbykoch beim Kräutersammeln im Englischen Garten Bärlauch mit der hochgiftigen Herbstzeitlose verwechselt hat. Doch Frieda und Quast hegen Zweifel. Und tatsächlich stellt sich heraus, dass der Tote selbst einige Leichen im Keller hatte - und dass Professor Naders Ableben mehr als einem Kollegen an der Eisbachklinik durchaus gelegen kommt …

Autorin:

Bettina Plecher wurde 1969 in München geboren. Nach ihrem Studium der Klassischen Philologie und Germanistik arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Lehrerin und Schulbuchautorin in Yorkshire, Würzburg und München. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Klinikarzt, und ihren beiden Kindern in München.

Meinung:

Das Cover ist sehr auffällig gestaltet und passt sehr gut zu der Geschichte. Das Glas Pesto, die Deck und der blaue Himmel dazu fallen doch sehr auf. Am auffälligsten ist das Glas Pesto mit der roten Aufschrift „Giftgrün“.
Der Schreibstil von Bettina Plecher gefällt mir sehr. Der Roman liest sich angenehm flüssig und ist unterhaltsam und spannend geschrieben.
Die Beschreibungen der Schauplätze in der Münchener Gegend und auch vom leckeren Essen sind sehr gelungen, so dass man sich alles wunderbar vorstellen konnte.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und Quirin Quast und Frieda May waren mir gleich sympathisch und auch der Karl Zitzelsberger, der noch bei seiner Mutter wohnt.
Die Assistenzärztin Frieda May und ihr Mitbewohner der Toxikologe Quirin Quast versuchen herauszufinden, wer den leitenden Oberarzt Gabor Nader vergiftet hat und wer dieses Glas Kräuterpesto mitgebracht hat. Ein sympathisches Ermittlerteam und eine spannende und unterhaltsame Geschichte.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und freue mich schon auf den nächsten Band dieser Reihe.

Fazit:

Ein unterhaltsamer und spannender Münchner Giftmord-Krimi.

40

15.05.2013

„Rosendorfer muss dran glauben”

Klappentext:
Als der siebzehnjährige Moritz für einen Buchverlag „urban legends" erfinden soll, klingt das wie ein Traumjob. Seltsam findet er nur, dass seine Geschichten auf einmal ein Eigenleben entwickeln. Der Albtraum beginnt, als Moritz einen Mord erfindet, der im Anschluss wirklich geschieht. Gibt es jemanden, der seine Geschichten in die Tat umsetzt? Welche Rolle spielt sein Verleger? Und wo liegt die Grenze zwischen Fantasie und Realität?
Ein raffinierter Jugendroman des bekannten Autors Rüdiger Bertram - voller trügerischer Wahrheiten, packend durch seine überraschenden Wendungen und faszinierenden Irrwege.

Autor:
Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren und arbeitet seit seinem Studium (Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik) als freier Journalist, Kolumnist und Autor. Er übersetzte zahlreiche BBC-Tierfilme ins Deutsche und schreibt heute neben Kinderbüchern vor allem Drehbücher für Sitcoms und Komödien. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Köln.

Meinung:
Das Cover ist auffällig gestaltet und passt ganz gut zur Geschichte.
Der Erzählstil von „Rosendorfer muss dran glauben“ ist ungewöhnlich und interessant. Mir hat er gefallen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich angenehm lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt nur der Schluss hat mir nicht so ganz gefallen.
Diese Geschichte wird die ganze Zeit von einem Beobachter erzählt und man rätselt, wer dieser Mann sein könnte.
Moritz ist zunächst erfolglos mit seinen Geschichten und wird dann jedoch von einem Verleger unter Vertrag genommen.
Für Hobbe soll Moritz sich „urban legends“ ausdenken und diese Geschichten soll der Kollege Pascal erstmal im Internet verbreiten und später soll ein Buch gedruckt werden.
Doch plötzlich werden diese Geschichten wahr und Moritz Freundin Anne glaubt ihm nicht und hält ihn für verrückt und meint er bildet sich das alles ein. Moritz Mutter erzählt ihr von der „Rosendorfer Krankheit“.
Moritz fühlt sich beobachtet und wird tatsächlich von zwei Männern verfolgt und natürlich von dem geheimnisvollen Beobachter.
Die Charaktere sind ganz gut dargestellt, richtig sympathisch war mir jedoch keiner, aber das muss es ja auch nicht immer.
Am interessantesten fand ich jedoch diesen geheimnisvollen Beobachter, der die Geschichte erzählt.
Ich habe die ganze Zeit gerätselt, warum Moritz beobachet wird und wer dieser Mann sein könnte.
Am Schluss wird es dann noch mal richtig spannend.
Aber es bleiben noch Fragen offen bzw. es stellen sich noch neue.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, bis auf den Schluss.

Fazit:
Ein spannender Rätsel-Krimi mit einem ungewöhnlichen Erzählstil.

40

10.05.2013

„Die 13 Heiligtümer”

Inhalt:
Die Dämonen haben einen Plan, der über Jahrhunderte vorbereitet wurde. Dieser lautet, die 13 Heiligtümer zusammenzubringen und die Pforte zwischen den Welten zu öffnen.
Diese 13 Heiligtümer wurden geschaffen, um die Menschheit vor den Dämonen zu beschützen.
Vor zweitausend Jahren wurden die Heiligtümer das erste Mal nach England gebracht. Und vor 70 Jahren wurden dreizehn Kinder aus allen Teilen Südenglands evakuiert und in einem Dorf in Wales einquartiert.
Ein Vagabund namens Ambrose übergab ihnen damals die 13 Heiligtümer.
Die 23-jährige Tänzerin Viola Jillian fühlt sich auf ihrem Weg nach Hause verfolgt. Im Wohnhaus angekommen hört sie Geräusche und laute Musik aus der Wohnung ihrer Nachbarin. Sie findet die alte Dame misshandelt und mit durchschnittener Kehle in ihrem Bett vor. Der Täter ist noch in der Wohnung und Viola wird mit einem Speer erstochen.
Judith Walker verfolgt seit einiger Zeit die Todesfälle in der Zeitung.
In London ist ein moderner Ripper unterwegs.
Fünf Menschen sind bereits ermordet worden. Judith kennt sie alle, denn sie ist eine von den Hütern der Dreizehn Heiligtümer Britanniens. Auch die Toten haben eins von den Artefakten besessen. Und diese Heiligtümer dürfen niemals zusammengebracht werden. Die Hüter sind nun schon alt geworden.
Mittlerweile sind sogar schon neun der heiligen Hüter tot und vier sind nur noch übrig.
Irgendjemand ermordet die Hüter und raubt die Heiligtümer um die Pforten zur Hölle zu öffnen.
Die junge Bankangestellte Sarah Miller schreitet ein, als zwei Schläger eine alte Dame überfallen. Judith Walker ist die Hüterin eines uralten Schwertes, das eins der 13 Heiligtümer ist.
Nach einem erneuten Überfall wird die alte Frau schwer misshandelt und noch im Sterben bittet die Sarah das Schwert zu ihrem Neffen zu bringen.

Meinung:
Das Cover sieht düster und geheimnisvoll aus. Der Blick fällt sofort auf die Augen und den Titel.
„Die 13 Heiligtümer“ beginnt bereits unheimlich spannend.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Roman lies sich zügig lesen.
Die Seiten flogen nur so dahin. Die Spannung stieg immer mehr an.
Das Buch hatte sofort mein Interesse geweckt und ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte.
Sarah trifft auf die alte Dame Judith Walker und erfährt, dass diese die Hüterin eines uralten Schwertes ist. Nach und nach werden die Hüter der 13 Heiligtümer umgebracht. Sarah ist später zusammen mit Owen Walker, dem Neffen von Judith, auf der Flucht vor den Männern, die hinter dem Schwert her sind und auch vor der Polizei, die Sarah des Mordes beschuldigen. Sarah und Owen versuchen das Rätsel um die 13 Heiligtümer zu lösen.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen den verschiedenen Carakteren.
Es gibt actionreiche Kämpfe und Verfolgungsjagden und auch ziemlich brutale Folterszenen und bestialische Morde.

„Die 13 Heiligtümer“ ist ein sehr spannender und geheimnisvoller Mysterythriller.

50

07.05.2013

„Töchter der Lagune”

Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt wunderbar zum Roman.
Hinten im Buch ist eine Karte abgedruckt, auf der man nachsehen kann, wo sich die Schauplätze befinden und die Route der Schiffe verfolgen kann.
Es gibt auch noch eine Information zu Fakten und Fiktion und zur Person Shakespeares.
Dieser historische Roman ist eine Othello-Adaption.
„Töchter der Lagune“ spielt im 16. Jahrhundert und die Hauptschauplätze sind Veneding, Konstantinopel und die Insel Zypern.
Zur Geschichte kam ein zweiter Handlungsstrang, die Entführung von Elissa di Morelli. Die beiden Handlungsstränge werden später miteinander verknüpft.
Die Kapitel sind sehr kurz und dadurch wird ein hohes Tempo erzeugt.
Doch über jedem Kapitel ist eine Überschrift, so dass man immer weiß an welchem Schauplatz man sich gerade befindet. Dem häufigen Wechsel der Erzählperspektive konnte man so immer gut folgen.
Anfangs musste ich mich beim Lesen jedoch etwas mehr konzentrieren auf die verschiedenen Handlungen und Protagonisten, was nach ein paar Kapiteln dann aber kein Problem mehr war.
Die Schauplätze sind gut beschrieben, so dass ich mir alles bildlich gut vorstellen konnte. Sehr gut gefallen hat mir auch die Szene mit dem Piratenüberfall und Elissa anschließende Gefangennahme.
Die Protagonisten im Roman sind sehr gut dargestellt. Die Hauptcharaktere sind die Töchter des wohlhabenden venezianischen Senators Brabantio, Desdemona und Angelina, General Christoforo Moro und Francesco di Lamones, Elissa di Morelli und Sultan Selim II. und Major Jago.
Besonders fasziniert war ich aber von Elissas Geschichte, die Gefangennahme durch Piraten und ihrem Leben im Sultanspalast.
Mir hat dieser historische Roman sehr gut gefallen.

„Töchter der Lagune“ ist exotisch, spannend und abenteuerlich.

12345678
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