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In weißer Stille
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In weißer Stille

Kriminalroman. Originalausgabe

buch
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Artikeldetails zu In weißer Stille

AutorInge Löhnig

Untertitel Kriminalroman. Originalausgabe

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-548-26865-X
  • ISBN-139783548268651
  • Verlag Ullstein Taschenbuchverlag
  • ReiheUllstein-Bücher,...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten443
  • Veröffentlicht13.01.2010
  • GenreKrimi
  • Gewicht368g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu In weißer Stille

Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.

Autorenportrait zu In weißer Stille

Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München.

Portrait

Inge Löhnig:
Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art- Directorin in verschiedenen Werbeagen-turen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Autorenportrait

Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München.

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123

50

28.03.2013

„Spannung bis zum Schluß”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Frankfurt am Main
Nach "Der Sünde Sold" ist dies der zweite Fall für den Ermittler Kommissar Konstantin Dühnfort. Der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth wird von seinem Sohn Albert in dessen Wochenendhaus am Starnberger See tot aufgefunden. Er ist mit zwei Gürteln an der Heizung im Badezimmer gefesselt. Die Kinder des Arztes, 2 Söhne und eine Tochter, könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach Ansicht von Kommissar Dühnfort käme jedes der drei Kinder als Täter in Frage. Ein Motiv hätten alle drei. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig. Aber Kommissar Dühnfort ist ein Perfektionist und was er bei seinen Ermittlungen aufdeckt, läßt die bis dahin nach außen hin erscheinende Familienidylle der Heckeroths in einem erschreckend düsteren Bild erscheinen. Inge Löhnig hat einen äußerst spannenden und in den einzelnen Handlungsphasen stimmigen Krimi geschrieben, in dem zum Schluß alles anders ist als lange Zeit angenommen. Nach 2 Bänden Kommissar Dühnfort, dessen Privatleben dem Leser sehr anschaulich nahegebracht wird, bin ich gespannt, wie es mit ihm weitergeht und welchen Fall er als nächstes lösen wird. Es gibt ja inzwischen 5 Bände, die ich jetzt nacheinander alle lesen werde. Dies sei zur Nachahmung empfohlen.

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50

13.04.2012

„nichts ist wie es scheint”

von Mandy B
"An einem stürmischen Herbstabend wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert tot und gefesselt im Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden. Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen. Erste Untersuchungen ergeben, dass der alte Mann im Laufe mehrerer Tage verdurstete."

Im zweiten Fall um Komissar Dühnfort und sein Team geht es um einen scheinbaren Raubüberfall, der sich im Laufe der Ermittlung anders darstellt. Die drei Kinder des Arztes hätten alle miteinander ein Motiv - wobei natürlich ein schwarzes Schaf besonders heraussticht. Aber da gibt es auch ein dunkles Geheimnis, eine dunkle Seite im Leben des Arztes.

Inge Löhnig ist mir aufgrund ihrer bildhaften und sehr menschlichen Schreibweise sehr ans Herz gewachsen. Ihre Charaktere sind vielschichtig und detailreich beschrieben, so dass man auch in diesem Krimi mit Tino mitermittelt und sich auch sonst sehr mit ihm verbunden fühlt.

Teilweise erhält man aufgrund der verschiedenen Erzählweisen aus verschiedenen Pespektiven mehr Einblick zum Fall als der Komissar, so dass der einmal aufgebaute Spannungsbogen nicht abebbt und man stets mitten im Geschehen ist.

Auch die zwischenmenschliche Seite kommt bei Inge Löhnig nicht zu kurz und man kann die schwierige Beziehung von Dühnfort und Agnes (die er bei seinem letzten Fall kennengelernt hat) mitverfolgen und mitleiden.

Jedem Krimileser, der es nicht ausschließlich blutig mag, kann ich die Reihe um Tino Dühnfort wärmstens empfehlen, denn Inge Löhnig zeigt eindrucksvoll, dass kein Blut nötig ist, um Spannung und Dramatik aufzubauen und aufrecht zu halten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

25.11.2011

„Dunkle Familiengeheimnisse”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ermittler Konstantin Dühnfort steckt kopfüber mit seinem Team in einem Fall, der nur aus einer einzigen Familientragödie besteht.
Und einzig und allein gilt es zu klären wer den Kinderarzt so grausam hat sterben lassen in seiner Ferienwohnung. Die Kinder des Kinderarztes sind geschockt und merken doch erst sehr spät wie schlecht sie ihren Vater gekannt haben. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin, doch sein Sohn Bertram hat ein sehr verdächtiges Motiv. Wollte er nur das Geld? Die Frage stellten sich Dühnfort und sein Team, als sie herausfanden, das Dr. Heckeroth garnicht so gut auf seinen Sohn zu sprechen war.. doch er besuchte ihn ein paar Tage zuvor bei seiner Ferienwohnung?
Sehr detailliert beschrieben von Inge Löhnig!
Wer was spannendes sucht, sollte sich dieses Buch genauer anschauen :-)

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40

11.10.2011

„Dühnforts zweiter Fall”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wir lernen die Familie Heckeroth kennen. Der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth, wurde von seinem Sohn Albert tot und gefesselt im Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden. Niemand kann sich einen Grund außer Raubmord erklären. Doch Komissar Konstantin Dühnfort ist damit nicht zufrieden zu stellen. Die Ermittlungen ergeben, das das Opfer verdurstet ist. Das passt nicht zu einem Raubmord. Eher an Rache oder eine Strafe. Was war also das Motiv. Die aufgebaute heile Familienwelt der Heckeroths beginnt während der Untersuchungen deutlich an zu bröckeln. Das Opfer das Familienoberhaupt war ein herrschsüchtiger Mann, der seiner verstorbenen Frau nicht immer treu war. Bei seinen Abenteuern hatte er Spaß daran die Frauen zu demütigen und zu fesseln. Genauso, wie er gefunden wurde. Besteht da ein Zusammenhang? Bei den 3 Kindern läuft es auch nicht besser, jedes hat sein Päckchen zu tragen. Dunkle Familiengeheimnisse kommen zu Tage. Wodurch auch Verdachtsmomente entstehen.

Die Autorin Inge Löhnig lässt einen schon eine ganze Zeit lang ahnen, wer der Täter ist. Am Ende kommt die Auflösung und alle Wirrungen werden aufgeklärt. Zwischendurch versucht sie einen noch auf eine flasche Spur zu lenken. Die Schreibweise war sehr flüssig und sehr gut runterlesbar. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, da es mich so in den Bann gezogen hatte.

Nebenbei lernen wir den Komissar Konstantin Dühnfort, sein Privatleben und sein Team kennen. Alle werden sehr bildlich und sympathisch rüber gebracht.

Eine sehr empfehlenswerte Krimireihe!

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40

08.10.2011

„spannender Krimi mit psychologischem Background”

von Ivonne Wiese aus Berlin
Ein wirklich spannender deutscher Krimi mit viel psychologischen Hintergrund.

Im Prolog trifft ein Junge wohl eine wohlüberlegte aber langwierige Entscheidung, nachdem er offensichtlich Stunden oder gar tagelang im Keller eingesperrt war. Eine zeitliche Einordnung in die nachgestellte Geschichte gibt es nicht.

Ein angesehener Kinderarzt, im Ruhestand wird ermordet in seiner Waldhütte aufgefunden, mit Gürteln an die Heizung gefesselt. So ist vermutlich über mehrere tage dehydriert und verdurstet. Der Arzt hat ein Bilderbuchleben geführt mit eigener Praxis, zwei Söhnen und einer Tochter. Einer der Söhne hat die Praxis übernommen, der andere ist das schwarze Schaf. Und gerät prompt unter Mordverdacht, weil er Steuerschulden hatte und dringend auf das Erbe angewiesen war. Er begeht scheinbar Selbstmord.
Doch der alte Arzt hatte noch eine andere dunkle Seite. Offensichtlich hat er über Jahrzehnte junge Frauen bei erniedrigenden Fesselspielen (mit Gürteln) fotografiert und ein Album der Trophäen angelegt. Hat vielleicht eine der Frauen Rache geübt?

Die Story ist wirklich spannend und vielschichtig, die Familiengeheimnisse dunkel und tief greifend. Der Schreibstil ist insgesamt gut und flüssig, nur manchmal liest es sich wie eine Aneinanderreihung von Fakten und wirkt deswegen etwas distanziert. Trotzdem ein sehr lesenwerter psychologisch tiefgründiger Krimiroman aus deutscher Feder.

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50

10.07.2011

„Inge Löhnig - In weißer Stille”

von Kerstin Stutzke aus Berlin Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
In seinem Ferienhaus wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert, ebenfalls Kinderarzt und sein Nachfolgern, tot aufgefunden. Er wurde an die Heizung gefesselt und ist verdurstet.

Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen in diesem Fall, in dem niemand ein Motiv für die Ermordung des alten Mannes zu haben scheint. War es Raubmord? Die Kreditkarte, das Bargeld und eine teure Uhr des Opfers ist verschwunden. Doch warum dieser qualvolle, langesame Tod, der doch eher auf Rache schließen lässt?

Bei seinen Ermittlungen stößt Dühnfort jedoch auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit des alten Mannes. Er liebte es, Frauen zu unterwerfen. Als Erinnerung daran machte er Fotos, die er in einem Album sammelte. Hat eine der Frauen sich gerächt?

Doch auch Bertram, der zweite Sohn des Opfers, hätte ein Motiv gehabt. Er hat Schulden und sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Hat er seinen Vater ermordet, um an seinen Erbteil zu kommen?

Nur wenige Tage später jedoch wird Bertram tot aufgefunden. Wie es aussieht, beging er Selbstmord. Bei ihm wir eine Kopie des Testamentes seines Vaters gefunden. Dieser hat kurz vor seinem Tod seinen letzten Willen geändert, Bertram hätte so gut wie nichts geerbt, aber alles verloren, woran ihm lag. Hat er sich selbst gerichtet, weil er keinen Ausweg sah oder steckt mehr dahinter, wie Dühnfort zu glauben meint?


Der 2. Band um den Kommissar Konstantin Dühnfort und ich muss sagen, er steht dem ersten in nichts nach. Packend, fesselnd, ach was sag ich - Suchtpotential. Eine wunderbare Geschichte und von der Autorin einfach erstklassig umgesetzt. Ich mag es, dass sie den Leser in die Köpfe der Figuren blicken lässt, um ihren Gedanken zu folgen.

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40

01.07.2011

„In weisser Stille”

von Nefret
in pensionierter Arzt wird ermordet in seinem Sommerhaus gefunden. Er wurde an eine Heizung angekettet zurückgelassen und verdurstete. Bei der Suche nach dem Mörder stösst die Polizei auf düstere Familiengeheimnisse.

"In weißer Stille" ist der zweite Krimi um Kommissar Konstantin Dühnfort und der erste Roman von Inge Löhnig, den ich gelesen habe. Die Reihe spielt in München und Umgebung.

Auch wenn der Kreis der Verdächtigen schnell eingeengt werden kann, ist der Kriminalfall dennoch spannend und interessant. Denn die Hintergründe für den Mord und die Tragödien, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben, sind nachvollziehbar erzählt.

Konstantin Dühnfort ist eine sympathische Figur, deren Privatleben gerne weiterverfolgen werde.

Ich werde auf jeden Fall weitere Krimis von Inge Löhnig lesen.

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50

22.05.2011

„'Ein weißer Fleck auf der Landkarte'”

von sabatayn76 aus Deutschland
Inhalt:
Die Leiche eines alten Mannes wird gefunden - gefesselt an einen Heizkörper. Wer steckt hinter diesem Verbrechen? Welche Rolle spielt die Familie des Toten? Wieso musste der alte Mann so grausam und qualvoll sterben? In welchem Zusammenhang steht die Geschichte des Jungen im Keller, die im Prolog erzählt wird?

Mein Eindruck:
Das Buch beginnt befremdend - der Prolog ist düster und unheimlich, man kann sich den Ort des Geschehens und die Gefühlslage des Jungen sehr gut vorstellen und mitbangen. Auch der weitere Verlauf des Buches liest sich flüssig und ist spannend. Wie bereits in 'Der Sünde Sold' sind die Protagonisten überzeugend charakterisiert und die handelnden Personen, die Ereignisse und die geschilderten zwischenmenschlichen Probleme glaubwürdig und lebensnah beschrieben. Vor allem die letzten 80 Seiten sind unglaublich spannend und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will.

Mein Resümee:
Rundum gelungen - eine komplexe und fesselnde Geschichte. Meiner Meinung nach noch besser als der erste Roman der Autorin, der mir schon sehr gut gefallen hat.

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50

22.05.2011

„'Ein weißer Fleck auf der Landkarte'”

von sabatayn76
Inhalt:
Die Leiche eines alten Mannes wird gefunden - gefesselt an einen Heizkörper. Wer steckt hinter diesem Verbrechen? Welche Rolle spielt die Familie des Toten? Wieso musste der alte Mann so grausam und qualvoll sterben? In welchem Zusammenhang steht die Geschichte des Jungen im Keller, die im Prolog erzählt wird?

Mein Eindruck:
Das Buch beginnt befremdend - der Prolog ist düster und unheimlich, man kann sich den Ort des Geschehens und die Gefühlslage des Jungen sehr gut vorstellen und mitbangen. Auch der weitere Verlauf des Buches liest sich flüssig und ist spannend. Wie bereits in 'Der Sünde Sold' sind die Protagonisten überzeugend charakterisiert und die handelnden Personen, die Ereignisse und die geschilderten zwischenmenschlichen Probleme glaubwürdig und lebensnah beschrieben. Vor allem die letzten 80 Seiten sind unglaublich spannend und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will.

Mein Resümee:
Rundum gelungen - eine komplexe und fesselnde Geschichte. Meiner Meinung nach noch besser als der erste Roman der Autorin, der mir schon sehr gut gefallen hat.

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50

12.05.2011

„Trügerische Familienidylle ”

von Nijura aus Oberfranken
Dies ist der zweite Kriminalroman mit Kommissar Konstantin Dühnfort.
Auch wenn man Teil 1 nicht kennt, lässt sich das Buch gut lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist.

Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird qualvoll verdurstet an eine Heizung seines Wochenendhauses am Starnberger See aufgefunden.
Kommissar Dühnfort begibt sich auf Spurensuche und entdeckt, dass die anfängliche Familienidylle trügt, alle drei Kinder hatten ausreichende Motive für einen Mord...

Auch der zweite Kriminalroman von Inge Löhnig ist stimmig geschrieben. Man ahnt zwar recht bald, wer der Mörder sein könnte, aber das Motiv überrascht einen dann doch. Die Autorin geht auf die Gefühle der Protagonisten sehr gut ein, man kann sich gut in die Personen hineinversetzen.
Gekonnt verbindet Inge Löhnig alle Handlungstränge zu einem plausiblen Schluß.

Ich freue mich schon auf Teil 3 der Reihe :)

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40

21.02.2011

„Tod im Wochenendhaus”

von subechto
Um es gleich vorweg zu nehmen: In weißer Stille ist Inge Löhnigs zweiter Kriminalroman in der Serie mit Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort und hat mir noch besser gefallen als "Der Sünde Sold". Doch worum geht es?

Das Buch beginnt mit einer Rückblende: Ein kleiner Junge, der sich im Keller eines Hauses versteckt hat und eine schwere Entscheidung treffen muss. Anschließend lernen wir Barbara - genannt Babs - und ihren Mann Alfred, einen Kinderarzt, kennen. Sie haben zusammen zwei Söhne und zwar Zwillinge. Kurz darauf geschieht ein Mord: In einem Wochenendhaus am Starnberger See findet Alfred seinen Vater, der früher ebenfalls Kinderarzt war, tot und an eine Heizung gefesselt auf.

Mal abgesehen davon, dass es anscheinend Eltern gibt, die ihre Kinder nach dem Alphabet benennen: Alfred, Bertram, Caroline... oder Palindrome schön finden: Alfreds Kinder heißen Leon und Noel, ist die Geschichte interessant geschrieben, sind die Figuren stark gezeichnet. Bereits von Anfang an, bröckelt die Fassade der vordergründig heilen Familie, von der Autorin deutlich gemacht durch Einschübe - teils nur einzelne Wörter, teils ganze Sätze - in Kursivschrift. Aber auch mit der Beziehung von Kommissar Dühnfort und seiner Freundin Agnes steht es nicht zum besten...

Gut gefallen haben mir die vielen falschen Fährten, die Frau Löhnig für den Leser auslegt und somit die Geschichte voran und die Spannung in die Höhe treibt. Auch sprachlich hat sich die Autorin meiner Meinung nach weiterentwickelt. Das Buch 'lebt' im wahrsten Sinne des Wortes durch Zitate. So stammt z. B. der Titel "In weißer Stille" aus Islandfischer von Pierre Loti und hat somit nichts mit unserer gegenwärtigen Wettersituation zu tun.

Dafür passt er jedoch umso besser zum Ende des Buches, welches ich hier nicht vorwegnehmen möchte. Nur so viel sei verraten, als dass es sich um einen Cliffhänger handelt, der hoffen lässt, dass die Reihe mit Kommissar Dühnfort fortgesetzt wird. Vielleicht sogar mit einer neuen Liebe? Alles hat seine Zeit.

Bereits mit ihrem Krimi-Debüt "Der Sünde Sold" gelang Inge Löhnig ein kleines Meisterwerk auf dem deutschen Autorenmarkt. Mit "In weißer Stille" kann sie das sogar noch toppen. Lediglich, dass mir ziemlich schnell klar war, wer der Täter ist, hat mein Lesevergnügen etwas getrübt.

Dennoch, ich bin begeistert! Aber ihr solltet euch unbedingt selber ein Urteil bilden...

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50

11.02.2011

„Stark wie der erste Band!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Inge Löhnig hat auch mit ihrem zweiten Buch um Kommissar Dühnfort einen Hit gelandet!
Die Geschichte ist spannend geschrieben, mit zahlreichen Irrungen, Wirrungen und Wendungen - man ermittelt mit Dühnfort mit und wird immer wieder eines besseren belehrt, wenn man sich zu sehr auf den einen oder anderen potenziellen Mörder festgelegt hat.

Zusätzlich zu den Morden kommt noch eine weitere Ebene an Verbrechen hinzu, die subtil und ganz langsam beginnt, sich aber im Laufe der Erzählung steigert und schließlich die Morde überlagert.

Ein Krimi, den man ungern aus der Hand legt und der fesselnd und packend geschrieben ist, und bei dem man definitiv lernt, dass sich ein Blick hinter jede Fassade lohnt!

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50

14.10.2010

„Dühnforts zweiter Fall”

von horrorbiene
In weißer Stille ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, die in der Umgebung Münchens angesiedelt ist. Der Vorgänger ist unter dem Namen "Der Sünde Sold" erschienen.
In seinem zweiten Fall wird Dühnfort zu einer Leiche gerufen, die im Wochenendhaus an einer Heizung verdurstet ist. Schnell wird die Richtung, in die er ermittelt klar: Einer der Söhne musste immer einstecken. Zerbricht so das so akkurate Bild der heilen Familie Dr. med. Heckeroth?
Mit von der Partie sind die aus dem ersten Teil bekannten Kollegen, wie z.B. Gina und Alois als auch Agnes. Die Figuren werden identisch dem ersten Teil beschrieben und auch auf deren Entwicklung hin wird Bezug genommen. Das bedeutet, dass man das Buch auch ganz entspannt lesen kann, ohne vorher den Vorgänger zu kennen. Und für die, die es kennen, sind die Wiederholungen so schön kurz, das sie beinahe gar nicht auffallen. Dies ist auch sehr gut, wenn die Abstände, in denen man das Buch liest, etwas größer sind.
Obwohl eigentlich sehr schnell klar war, in welcher Umgebung der Mörder zu suchen war, schafft es die Autorin, dass der Leser sich nicht allzu schnelle eine Figur herauspicken kann, die der vermeintliche Mörder war. Unklar bleibt auch lange, wer der Junge im Prolog ist, der beinahe verdurstet ist. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, die die Ermittlung für Dühnfort anstrengend machen, für den Leser jedoch spannend. Die Nebenhandlungen z.B. die um Gina, sind gut gestrickt und stellen die Protagonisten als Menschen dar. Die letzte Szene mit Dühnfort deutet eine Entwicklung an, die schon im ersten Teil etwas hervorgeblitzt hat. Wir dürfen gespannt sein.
Die Hauptperson ist wie so oft nicht einer heilen Welt entsprungen, sonder hatte in der Vergangenheit auch an einigen Problemen zu knabbern, die er allmählich versucht zu lösen. Seine Handlungs- und Denkweise lassen ihn für den Leser sympathisch erscheinen und auch die Frauen, die er unterwegs z.B. in einer Buchhandlung trifft, sind von seiner Erscheinung auch angetan. Nun ist er 41, immer noch ledig und sein größter Wunsch ist es, die Frau für's Leben zu finden und eine Familie zu gründen. Doch ob das eine so gute Idee ist? Sieht er doch so häufig gestörte Familien - wie auch in diesem Buch.
Fazit: Mir hat das Buch - wie auch der erste Teil - wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig (sporadisch taucht sogar etwas Mundart auf) und die Protagonisten sind sympathisch. Es wird genau das richtige Maß an Details zur Polizeiarbeit eingearbeitet, so dass diese Handlungen authentisch wirken, ohne jedoch mit Fachvokabeln zugepflastert zu sein. Perspektivwechsel (Dühnfort, Schwiegertochter und Tochter des Opfers) machen aus dem Buch ein Lesevergnügen, da der Leser so z.T. mehr weiß als Dühnfort. Ein schöner Krimi, den man wirklich gut lesen kann. Das Buch und diese Reihe kann ich wirklich weiterempfehlen.

2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

14.10.2010

„Dühnforts zweiter Fall”

von horrorbiene
In weißer Stille ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, die in der Umgebung Münchens angesiedelt ist. Der Vorgänger ist unter dem Namen "Der Sünde Sold" erschienen.
In seinem zweiten Fall wird Dühnfort zu einer Leiche gerufen, die im Wochenendhaus an einer Heizung verdurstet ist. Schnell wird die Richtung, in die er ermittelt klar: Einer der Söhne musste immer einstecken. Zerbricht so das so akkurate Bild der heilen Familie Dr. med. Heckeroth?
Mit von der Partie sind die aus dem ersten Teil bekannten Kollegen, wie z.B. Gina und Alois als auch Agnes. Die Figuren werden identisch dem ersten Teil beschrieben und auch auf deren Entwicklung hin wird Bezug genommen. Das bedeutet, dass man das Buch auch ganz entspannt lesen kann, ohne vorher den Vorgänger zu kennen. Und für die, die es kennen, sind die Wiederholungen so schön kurz, das sie beinahe gar nicht auffallen. Dies ist auch sehr gut, wenn die Abstände, in denen man das Buch liest, etwas größer sind.
Obwohl eigentlich sehr schnell klar war, in welcher Umgebung der Mörder zu suchen war, schafft es die Autorin, dass der Leser sich nicht allzu schnelle eine Figur herauspicken kann, die der vermeintliche Mörder war. Unklar bleibt auch lange, wer der Junge im Prolog ist, der beinahe verdurstet ist. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, die die Ermittlung für Dühnfort anstrengend machen, für den Leser jedoch spannend. Die Nebenhandlungen z.B. die um Gina, sind gut gestrickt und stellen die Protagonisten als Menschen dar. Die letzte Szene mit Dühnfort deutet eine Entwicklung an, die schon im ersten Teil etwas hervorgeblitzt hat. Wir dürfen gespannt sein.
Die Hauptperson ist wie so oft nicht einer heilen Welt entsprungen, sonder hatte in der Vergangenheit auch an einigen Problemen zu knabbern, die er allmählich versucht zu lösen. Seine Handlungs- und Denkweise lassen ihn für den Leser sympathisch erscheinen und auch die Frauen, die er unterwegs z.B. in einer Buchhandlung trifft, sind von seiner Erscheinung auch angetan. Nun ist er 41, immer noch ledig und sein größter Wunsch ist es, die Frau für's Leben zu finden und eine Familie zu gründen. Doch ob das eine so gute Idee ist? Sieht er doch so häufig gestörte Familien - wie auch in diesem Buch.
Fazit: Mir hat das Buch - wie auch der erste Teil - wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig (sporadisch taucht sogar etwas Mundart auf) und die Protagonisten sind sympathisch. Es wird genau das richtige Maß an Details zur Polizeiarbeit eingearbeitet, so dass diese Handlungen authentisch wirken, ohne jedoch mit Fachvokabeln zugepflastert zu sein. Perspektivwechsel (Dühnfort, Schwiegertochter und Tochter des Opfers) machen aus dem Buch ein Lesevergnügen, da der Leser so z.T. mehr weiß als Dühnfort. Ein schöner Krimi, den man wirklich gut lesen kann. Das Buch und diese Reihe kann ich wirklich weiterempfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

14.10.2010

„Dühnforts zweiter Fall”

von horrorbiene
In weißer Stille ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, die in der Umgebung Münchens angesiedelt ist. Der Vorgänger ist unter dem Namen "Der Sünde Sold" erschienen.
In seinem zweiten Fall wird Dühnfort zu einer Leiche gerufen, die im Wochenendhaus an einer Heizung verdurstet ist. Schnell wird die Richtung, in die er ermittelt klar: Einer der Söhne musste immer einstecken. Zerbricht so das so akkurate Bild der heilen Familie Dr. med. Heckeroth?
Mit von der Partie sind die aus dem ersten Teil bekannten Kollegen, wie z.B. Gina und Alois als auch Agnes. Die Figuren werden identisch dem ersten Teil beschrieben und auch auf deren Entwicklung hin wird Bezug genommen. Das bedeutet, dass man das Buch auch ganz entspannt lesen kann, ohne vorher den Vorgänger zu kennen. Und für die, die es kennen, sind die Wiederholungen so schön kurz, das sie beinahe gar nicht auffallen. Dies ist auch sehr gut, wenn die Abstände, in denen man das Buch liest, etwas größer sind.
Obwohl eigentlich sehr schnell klar war, in welcher Umgebung der Mörder zu suchen war, schafft es die Autorin, dass der Leser sich nicht allzu schnelle eine Figur herauspicken kann, die der vermeintliche Mörder war. Unklar bleibt auch lange, wer der Junge im Prolog ist, der beinahe verdurstet ist. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, die die Ermittlung für Dühnfort anstrengend machen, für den Leser jedoch spannend. Die Nebenhandlungen z.B. die um Gina, sind gut gestrickt und stellen die Protagonisten als Menschen dar. Die letzte Szene mit Dühnfort deutet eine Entwicklung an, die schon im ersten Teil etwas hervorgeblitzt hat. Wir dürfen gespannt sein.
Die Hauptperson ist wie so oft nicht einer heilen Welt entsprungen, sonder hatte in der Vergangenheit auch an einigen Problemen zu knabbern, die er allmählich versucht zu lösen. Seine Handlungs- und Denkweise lassen ihn für den Leser sympathisch erscheinen und auch die Frauen, die er unterwegs z.B. in einer Buchhandlung trifft, sind von seiner Erscheinung auch angetan. Nun ist er 41, immer noch ledig und sein größter Wunsch ist es, die Frau für's Leben zu finden und eine Familie zu gründen. Doch ob das eine so gute Idee ist? Sieht er doch so häufig gestörte Familien - wie auch in diesem Buch.
Fazit: Mir hat das Buch - wie auch der erste Teil - wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig (sporadisch taucht sogar etwas Mundart auf) und die Protagonisten sind sympathisch. Es wird genau das richtige Maß an Details zur Polizeiarbeit eingearbeitet, so dass diese Handlungen authentisch wirken, ohne jedoch mit Fachvokabeln zugepflastert zu sein. Perspektivwechsel (Dühnfort, Schwiegertochter und Tochter des Opfers) machen aus dem Buch ein Lesevergnügen, da der Leser so z.T. mehr weiß als Dühnfort. Ein schöner Krimi, den man wirklich gut lesen kann. Das Buch und diese Reihe kann ich wirklich weiterempfehlen.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

19.08.2010

„Inge Löhnig, eine Entdeckung !”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der 2. Krimi rund um den sympathischen Ermittler Konstantin Dühnfort. Lesen sie zuerst "Der Sünde Sold" und dann "In weisser Stille". In beiden Krimis der deutschen Autorin Inge Löhnig werfen Sie detaillierte, sezierende Blicke hinter eine vermeintlich heile Fassade.
In diesem Buch geht es um den grausamen Mord an einem pensionierten Kinderarzt, der, an seine Heizung gefesselt, qualvoll verdurstet.
Wer hasste ihn so sehr und warum ?
Kommissar Dühnfort könnte den Lesern von Jacques Berndorf und Volker Klüpfel ans Herz wachsen.

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30

11.08.2010

„in weißer Stille”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
Nachdem Teil 1 mich dermaßen gepackt hatte, stand es außer Frage, dass ich Teil 2 unbedingt lesen mußte! Ich brannte förmlich darauf zu erfahren, wie die Liebesgeschichte zwischen Agnes und Kommissar Konstantin Dühnfort weiter ging, und wurde nicht enttäuscht: Sie ging weiter. Auch mußte ich unbedingt erfahren, ob das sympathische Team um den netten, etwas lebensenttäuschten Polizisten in einem neuen Fall auch so schnell und kompetent ermitteln konnte: Ja, sie konnten das Rätsel lösen. Auch interessierte es mich, ob die Autorin Inge Löhnig die anderen handelnden Personen wieder so lebensnah schildern konnte, dass man beinahe denken konnte, es wäre in der Nachbarschaft geschehen: Es funktionierte wieder.

Kommissar Wallander, ich meine natürlich Dühnfort - auch wenn er in Aussehen und den Lebensumständen seinem schwedischen Kollegen sehr gleicht - hat einen neuen Fall. Ein pensionierter Kinderarzt wird tot von seinem Sohn und Nachfolger in seinem Wochenendhaus gefunden. Die Ermittlungen beginnen. Allerdings ist diesmal viel kriminalistisches Fingerspitzengefühl gefordert, da der eigentlich simple Raubmord sich zu einer Familientragödie entwickelt, deren wahren Ausmaße sehr weite Kreise zieht. Vielleicht zu weite Kreise, da der Fall sich in die Länge zieht und die anfängliche Spannung schnell verpufft. Inge Löhnig schreibt in ihrem gewohnt flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen läst. Trotzdem scheint sie bei diesem Krimi irgendwie ein Formtief gehabt zu haben, denn er konnte mich, trotz guter Ausarbeitung der Hintergründe und Charaktere nicht überzeugen. Nachhaltig in Erinnerung ist mir nur ein Mountenbike geblieben und die simple Wahrheit, dass man seinen Mitmenschen nur vor den Kopf gucken kann.

Mein Fazit: Ein gutes Buch. Nicht mehr, nicht weniger. Trotzdem hoffe ich auf eine Fortsetzung, auch wenn dies unwarscheinlich ist in dieser Besetzung.

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30

08.08.2010

„Heile Familienwelt”

von Toschi3 aus Königswinter
Ein angesehener Kinderarzt in Pension wird ermordet in seinem Wochenendhaus aufgefunden. Es sieht aus wie ein Raubmord, doch seine Vergangenheit birgt dunkle Geheimnisse, so dass auch schnell Rache als Motiv in Frage kommt. Je tiefer Kommissar Dühnfort mit seinem Team gräbt, desto größer wird die Zahl der potentiellen Täter. Und welche Rolle spielen die drei Kinder des Toten?
Die Autorin Inge Löhnig legt uns hier solide Krimikost vor. Die Geschichte ist interessant aufgebaut, die handelnden Personen sind nicht nur schwarz oder weiß, es gibt angenehm viel grau dazwischen. So lässt sich nicht allein anhand von Sympathie oder Antipathie auf den Täter oder die Täterin schließen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Länge der Kapitel ist angenehm. Dennoch schafft es die Autorin in meinen Augen nicht, den Leser wirklich an die Geschichte zu fesseln und mitzureißen. Zu langatmig sind oft die Beschreibungen der privaten Probleme der Ermittler, zu vorhersehbar doch einige Entwicklungen in der Mordermittlung. Auch das Ende des Buches hat mich nicht wirklich überzeugt.
Fazit: ein durchschnittlicher Krimi, der nicht lange im Gedächtnis bleibt. Schade, die Handlung hätte mehr verdient.

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30

08.08.2010

„Heile Familienwelt”

von Toschi3 aus Königswinter
Ein angesehener Kinderarzt in Pension wird ermordet in seinem Wochenendhaus aufgefunden. Es sieht aus wie ein Raubmord, doch seine Vergangenheit birgt dunkle Geheimnisse, so dass auch schnell Rache als Motiv in Frage kommt. Je tiefer Kommissar Dühnfort mit seinem Team gräbt, desto größer wird die Zahl der potentiellen Täter. Und welche Rolle spielen die drei Kinder des Toten?
Die Autorin Inge Löhnig legt uns hier solide Krimikost vor. Die Geschichte ist interessant aufgebaut, die handelnden Personen sind nicht nur schwarz oder weiß, es gibt angenehm viel grau dazwischen. So lässt sich nicht allein anhand von Sympathie oder Antipathie auf den Täter oder die Täterin schließen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Länge der Kapitel ist angenehm. Dennoch schafft es die Autorin in meinen Augen nicht, den Leser wirklich an die Geschichte zu fesseln und mitzureißen. Zu langatmig sind oft die Beschreibungen der privaten Probleme der Ermittler, zu vorhersehbar doch einige Entwicklungen in der Mordermittlung. Auch das Ende des Buches hat mich nicht wirklich überzeugt.
Fazit: ein durchschnittlicher Krimi, der nicht lange im Gedächtnis bleibt. Schade, die Handlung hätte mehr verdient.

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30

08.08.2010

„Heile Familienwelt”

von Toschi3 aus Königswinter
Ein angesehener Kinderarzt in Pension wird ermordet in seinem Wochenendhaus aufgefunden. Es sieht aus wie ein Raubmord, doch seine Vergangenheit birgt dunkle Geheimnisse, so dass auch schnell Rache als Motiv in Frage kommt. Je tiefer Kommissar Dühnfort mit seinem Team gräbt, desto größer wird die Zahl der potentiellen Täter. Und welche Rolle spielen die drei Kinder des Toten?
Die Autorin Inge Löhnig legt uns hier solide Krimikost vor. Die Geschichte ist interessant aufgebaut, die handelnden Personen sind nicht nur schwarz oder weiß, es gibt angenehm viel grau dazwischen. So lässt sich nicht allein anhand von Sympathie oder Antipathie auf den Täter oder die Täterin schließen.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Länge der Kapitel ist angenehm. Dennoch schafft es die Autorin in meinen Augen nicht, den Leser wirklich an die Geschichte zu fesseln und mitzureißen. Zu langatmig sind oft die Beschreibungen der privaten Probleme der Ermittler, zu vorhersehbar doch einige Entwicklungen in der Mordermittlung. Auch das Ende des Buches hat mich nicht wirklich überzeugt.
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