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Sinn und Sinnlichkeit (Berlinale)
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Sinn und Sinnlichkeit (Berlinale)

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Artikeldetails zu Sinn und Sinnlichkeit (Berlinale)

SchauspielerElizabeth Spriggs, Emilie François, Hugh Grant, Gemma Jones, Emma Thompson, Kate Winslet, Harriet Walter, Tom Wilkinson, James Fleet

SpracheEnglisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch, Englisch)

  • Regie Ang Lee
  • Altersempfehlung6 - 99
  • FSK6
  • ISBN-103-86615-750-9
  • EAN9783866157507
  • StudioSüddeutsche Zeitung...
  • Veröffentlicht07.01.2010
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • OriginaltitelSense and Sensibility
  • KopierschutzJa
  • Spieldauer131 Minuten

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Kurzbeschreibung zu Sinn und Sinnlichkeit (Berlinale)

"England im 19. Jahrhundert, zwei Schwestern auf der Suche nach dem großen Glück: Nachdem der verstorbene Patriarch seinen gesamten Besitz an den Bruder der beiden vererbt, machen sich Marianne und Elinor auf, ihren eigenen Weg zu finden. Zunächst misslingt es ihnen bis sie schließlich erkennen, dass sie Standesdünkel und Materialismus hinter sich lassen müssen, um glücklich zu sein."

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50

04.09.2011

„Das volle Programm Leben im 19. Jahrhundert”

von Fugu
Ich liebe fast alles von Jane Austen und Grossbritannien. Ihre Geschichten sind wunderbar erzählt und sie nimmt einen immer auf eine wunderbare Reise mit. SInn und Sinnlichkeit wurde sehr gut verfilmt, mit hervorragenden Schauspieler. Man leidet mit, lacht, staunt und fühlt einfach mit den Schwestern Dashwood mit. Jede sucht das Glück auf ihre Weise und oft gibt es Rückschläge - aber es gibt auch hier ein Happy End. Eigentlich gleich mehrere.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Stolz und Vorurteil, Emma

50

20.03.2011

„Ein wunderbarer Film”

von Alexia Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Als Mr. Dashwood im Sterben liegt, bittet er seinen Sohn John, sich um seine zweite Frau und um seine Halbschwestern Elinor, Marianne und Margret zu kümmern und diese großzügig zu unterstützen. Fanny, die Frau seines Sohnes, kann ihren Mann allerdings schnell davon überzeugen, dass eine allzu großzügige Unterstützung unnötig ist und so wird das Geld, was Mr. Dashwood ursprünglich seiner Stiefmutter und seinen Halbschwestern zukommen lassen wollte, immer weniger und weniger und weniger, bis kaum noch etwas zum Leben für die Damen Dashwood übrig bleibt. Und überdies müssen sie auch noch ihr Haus verlassen, da John mit seiner Familie dort einziehen wird. Da kommt den Damen das Angebot eines entfernten Verwandten gerade recht, in sein leer stehendes Cottage zu ziehen. Weit weg von ihrer alten Heimat. Dort angekommen, verliebt sich Marianne in einen jungen Mann namens Willoughby, der ihr so offensichtlich den Hof macht, dass in der feinen Gesellschaft von Hochzeit gemunkelt wird. Elinor ist in den Bruder ihrer Schwägerin Fanny, Edward Ferrars, verliebt. Eine Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht. Aber leider steht Edwards Familie dieser Verbindung kritisch gegenüber und plant schon seine Hochzeit mit einer reichen Erbin. Aber dann überschlagen sich nach allen Seiten die Ereignisse und nichts kommt so wie vermutet und zum Ende hin scheinen die Schwestern Dashwood die großen Verliererinnen in dem Liebesreigen zu sein.

Der Film "Sinn und Sinnlichkeit", basierend auf Jane Austens Roman "Gefühl und Verstand", beeindruckt durch seine außergewöhnlichen Darsteller. Emma Thompson, die das Drehbuch verfasste und dafür einen Oscar erhielt, spielt Elinor, die ältere der beiden Dashwood-Schwestern mit einer intensiven Eindringlichkeit. Ein Blick von ihr, sagt mehr als „tausend Worte“. Besonders bezaubernd ist die damals noch weitgehend unbekannte Schauspielerin Kate Winslet, die in der Rolle der Marianne aufgeht. Und auch Alan Rickman, der Colonel Brandon darstellt, der sich hoffnungslos in Marianne verliebt hat, beeindruckt ebenfalls durch die Intensität seines Spiels.

Auch wenn es einige Unterschiede vom Film zum Buch gibt, ist es eine sehr gelungene Verfilmung von Jane Austens Roman. Wirklich sehenswert!

4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

18.03.2010

„... Liebesturbulenzen in satten Farben”

von Don Alegre aus Bayern Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Die Vorlage zu diesem humorvollen, sozialkritischen, romantischen und überaus erfolgreichen Film stammt von Jane Austen, einer englische Pfarrerstochter, die vor ca. 200 Jahren lebte und sich mit Ironie, Witz, Liebe und Detailfreudigkeit gesellschaftskritisch Liebes- und Ehegeschichten eines Englands im ausgehenden 18ten und beginnenden 19ten Jahrhundert widmete.
Dieses Thema aufgreifend haben Regisseur Ang Lee und Emma Thompson als Autorin mit viel Gefühl für Poesie und leise Töne einen impressionistisch orientierten und starke Emotionen weckenden Film im reizvollen Empirestil geschaffen, einen turbulenten und farbenprächtigen Reigen geträumter und idealisierter Liebe mit bis in die letzte Rolle perfekt besetzten und hervorragend gezeichneten Charakteren und ihren tragischen und ironisch-witzigen Eigenheiten.

Geschickt, locker und plastisch windet sich der Film, ohne (im Sinne von Jane Austen) etwas anzuprangern, erzählend und mit viel Witz in überwältigenden Bildern und Farben durch wahrscheinliche und unwahrscheinliche Verwicklungen von Gefühls- und Verstandsentscheidungen, von Bankrotterklärungen und Forderungen des Herzens, bis hin zum idealisierten und geträumten Luxus einer Ehe unter den Statuten der Sicherheit UND der Liebe und bietet so dem Zuschauer, dem Lächeln näher als den Tränen, einen genüsslichen Parcours mit brillant dargestellten Emotionen eines stilsicheren Gefühlkinos.

Hauptdarsteller
* Emma Thompson : Elinor Dashwood
* Kate Winslet : Marianne Dashwood
* Hugh Grant : Edward Ferrars
* Alan Rickman : Colonel Christopher Brandon
* Greg Wise : John Willoughby
* Emilie François : Margaret Dashwood
* Tom Wilkinson : Mr. John Dashwood
* Harriet Walter : Fanny Dashwood, geb.Ferrars
* Robert Hardy : Sir John Middleton
* Elizabeth Spriggs : Mrs. Jennings
* Imogen Stubbs : Lucy Steele
* Hugh Laurie : Mr. Thomas Palmer

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