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3030

Rezensionen

12

50

17.09.2012

„Kurzweilige Australien-Saga”

Dieses Buch ist der zweite Teil einer Australien-Saga und schließt direkt an den Vorgänger „Das Lied der roten Erde“ an. Erzählt wird die Geschichte der ausgewanderten Irin Mora und ihrem Geliebten Duncan, den Schwierigkeiten des einfachen Lebens, dem Glück der Geburt ihres Kindes, dem Kampf um dieses Kind, welches ihr Noch-Ehemann Alistar für sich beansprucht.
Kein wirklich historischer Roman, eher eine Liebesgeschichte, in welche man sich aber auch ohne Vorkenntnis des ersten Teils schnell durch kurze Rückblicke in die Vergangenheit hineinversetzen kann. Schnell zu lesen, eingängig geschrieben. Nicht unbedingt große tiefgängige Literatur, aber eine schöne, kurzweilige und teils auch spannende Lektüre für zwischendurch.

20

13.07.2012

„Nichts für zwischendurch”

Den Schreibstil von Véronique Olmi finde ich wunderbar, wenn auch schwer zu lesen. Die vielen Protagonisten mit ihren unterschiedlichen Charakteren bringen mich durcheinander, ich kann mir schlecht ihre Zuordnung merken, da ich das Buch in vielen kleinen Etappen gelesen habe. Sicher mein persönliches Problem, hat mir aber das Verstehen des Inhaltes sehr erschwert. Zu keiner Person kann ich ein Verhältnis entwickeln. Wer hier seichte Urlaubsunterhaltung erwartet, wird jedenfalls enttäuscht werden.

40

24.05.2012

„Frauenroman”

Schon das schön und mit dem Guckloch besonders gestaltete Cover (wenngleich dieses keinen Bezug zur eigentlichen Geschichte hat) verspricht - hier gibt es einen Frauenroman zu lesen.

Eine Frau in den 50ern merkt plötzlich, dass ihr bisheriges Leben doch nicht das Leben war, welches sie auch weiterhin leben möchte. Und nun soll sich daran etwas ändern.

Der Schreibstil von Tessa Hennig gefällt mir sehr gut, er ist flüssig zu lesen und lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonsiten allesamt gut dargestellt, entstehen von selbst vor dem inneren Auge. Etwas Selbstmitleid, etwas Romantik, Urlaubsfeeling, Träume.

In der einen oder anderen Situation erkennt sich sicherlich jede Frau im mittleren Alter wieder und das macht das Buch so liebens- und lesenswert. Ein kurzweiliger Roman für den Urlaub oder laue Stunden im Garten.

10

23.04.2012

„Nicht meins”

Anhand der Leseprobe bei vorablesen erwartete ich ein Buch, welches mit einem Schmunzeln den Weg einer Feministin vom Kind zur Frau beschreibt.
Es gibt sicher solche Stellen, wo Frau sich mit einem gewissen Grinsen an die eigene Pubertät erinnert fühlt. Doch wenn dann die Sprache ins Derbe, Vulgäre übergeht, frage ich mich, was das ganze Buch eigentlich bezwecken soll. Für wen es eigentlich geschrieben ist. Auch wenn einige Ansätze - im Sinne von: was kümmert es mich, was andere von mir als Frau erwarten - sicherlich gut sind. Die Art, wie sie zum Ausdruck kommen, ist nicht meins.
Zum Glück lässt sich das Buch schnell lesen, da es vom Schreibstil her recht einfach gehalten ist. Einige Seiten habe ich auch nur quergelesen und hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Ich war froh, als der Epilog kam, der meiner Meinung nach der beste Teil des ganzen Buches ist und ich das Buch endlich aus der Hand legen konnte. Ich kann es nicht weiter empfehlen.

40

19.03.2012

„Überrascht”

Madeline und Jonathan stoßen am Flughafen zusammen und vertauschen ihre Handys. Doch ehe sie diese dem jeweiligen Eigentümer zukommen lassen wollen, schnüffeln sie erstmal in dessen Smartphone herum. Und da kommen so einige brisante Dinge zum Vorschein.

Was zuerst wie eine vorhersehbare Liebeskomödie daherkommt, entpuppt sich im Verlauf des Buches als Krimi. Zwei Menschen, die auf schicksalhafte Weise schon länger miteinander verbunden sind.

Dieses Buch ist mit seinen 463 Seiten schon ein recht umfangreicher Wälzer. Doch der schöne, flüssig zu lesende Schreibstil lässt einen das Buch in kürzester Zeit nahezu verschlingen. Schön auch die vor jedem Kapitel stehenden passenden Sprüche/Zitate.
Die beiden Protagonisten wachsen einem sofort ans Herz.
Wenn auch die ganze Geschichte mehr als an den Haaren herbeigezogen ist, tut das doch dem kurzweiligen Lesevergnügen keinen Abbruch.
Schöne Lektüre für kommende Strandtage.

50

18.11.2011

„Martha mit Geheimnissen”

Schon das Cover verspricht witzig-spritzige Lektüre und der Eindruck täuscht auch nicht.

Familie Thieme möchte in den Schottlandurlaub und sich nur kurz von Erbtante Martha verabschieden. Doch Martha will mit. Im Verlauf der Reise entpuppt sich die "alte senile gebrechliche Tante" als ganz anderes Format. Eine Frau mit Geheimnissen und vielen Talenten, die mit beiden Beinen im Leben steht und den Jüngeren so manches vormacht.

Wunderbar dargestellt sind die Protagonisten, die Handlung kurzweilig und in gut lesbarem Schreibstil geschrieben. Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch.

20

23.10.2011

„Nicht mein Fall”

Das Cover gefällt mir überhaupt nicht und wird meiner Meinung nach dem Buchinhalt auch nicht gerecht.
Das Buch ist wunderbar flüssig zu lesen, in schöne kleine Kapitel unterteilt und in der Ich-Form geschrieben. Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt und auch sehr sympathisch. Dennoch plätschert die Geschichte, welche schon stellenweise auch Tiefgang hat, so vor sich hin. Ich vermisse den Witz, den so andere Frauenromane inne haben. Frau erkennt sich sicherlich an der einen oder anderen Stelle wieder, aber im Großen und Ganzen ist mir dieses Buch zu "normal", eben weder witzig, noch spannend, noch ergreifend.

buch

Nichtschwimmer

Matthias Stolz

EUR 8,99 *
auf Merkliste

40

23.08.2011

„Lesenswert”

Felix und Sonja, ein Paar wie viele andere auch. Kinderwunsch stellt sich ein - aber es will nicht klappen. Nachdem bei Sonja alles in Ordnung zu sein scheint, wird jetzt Felix untersucht - und damit nimmt das "Unternehmen Kind" seinen Lauf.

Das Cover ist schon sehr treffend gestaltet und jeder weiß sofort, worum es in diesem Buch gehen wird: "Von Spermien, die nicht können und einem Mann, der will".

Der Autor schreibt unter dem Pseudonym Felix Wegener seine eigene wahre Geschichte nieder, seine Gedanken, Gefühle, Ängste, seinen schwierigen und emotionalen Weg zum Wunschkind, an dem manchmal sogar die Partnerschaft zu zerbrechen droht.

Zeugungsunfähigkeit - ein Tabuthema - wird hier teils mit Humor, teils mit Galgenhumor aufgegriffen. Gut zu lesen, kein Fachbuch, dennoch kann Mann und Frau sich gut ein Bild des medizinischen Prozedere machen. Zu empfehlen für beide Parteien, Mann und Frau, zum besseren Verständnis des anderen in einer für ein Paar so schwierigen Situation.

20

13.07.2011

„Traummann?”

Die Grundidee des Buches ist ja eigentlich ganz nett. Im Himmel wird beim wöchentlichen Meeting gewettet, ob der perfekte Traummann bei einer Frau gut ankommt und in Folge dessen Raphael, ein Engel, als Traummann für Theresa auf die Erde geschickt.

Soweit so gut. Und natürlich weiß jeder schon, wie das Fazit der Geschichte ausfallen wird...

Lockerleicht geschrieben und zu lesen, für einen Strandtag genau richtig. Das wars allerdings auch schon. Ich lese gern zwischendrin mal leichte Frauenromane, doch hier konnte mich das Buch nicht wirklich unterhalten, auch wenn die Protagonisten sympathisch sind. Von "Himmlisch witzig und höllisch gut" - wie es die Rückseite des Buches verspricht - meiner Meinung nach weit entfernt.

buch

Mensch, Paul!

Anette Göttlicher

EUR 8,99 *
auf Merkliste

30

28.06.2011

„Marie ist nicht mehr Marie”

Dieser Roman von Anette Göttlicher ist nun Teil 5 der Paul-Reihe. Dennoch braucht man kein Vorwissen aus den vorangegangenen Teilen, jedes Buch erklärt die Vorgeschichte und man (Frau) findet sich schnell in die Story hinein.
Ein locker-flockiger Erzählstil lässt einen die Zeilen in Windeseile verschlingen. Da die Geschichte im letzten Sommer rund um die WM spielt, fühlt man sich richtig gut in die Zeit hinein versetzt. An viele Details erinnert man sich schließlich noch.
Marie, die Hauptfigur, ist eine liebenswerte Chaotin, wenngleich sie in diesem Roman doch recht bieder und fast langweilig im Vergleich zu den Vorgängerbüchern wirkt. Doch irgendwie erkennt sich fast jede Frau ein wenig in Marie wieder :)
Wer nicht zu viel erwartet, wird diese Sommer-Frauen-Lektüre lieben. Sie hat zwar einige inhaltliche Fehler und kommt keineswegs an die Bücher 1-3 der Paul-Reihe heran, welche wesentlich spritziger geschrieben sind. Doch Maries Kopfkino sorgt für den einen oder anderen Abstecher der erotischen Art und als Entspannungsliteratur sorgt das Buch allemal für ein paar nette Lesestunden.

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