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Sieben Minuten nach Mitternacht

Roman. Ausgezeichnet mit der Carnegie Medal 2012, der Kate Greenaway Medal 2012 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Preis der Jugendjury

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Artikeldetails zu Sieben Minuten nach Mitternacht

AutorSiobhan Dowd, Patrick Ness

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit der Carnegie Medal 2012, der Kate Greenaway Medal 2012 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Preis der Jugendjury

Abbildungsvermerk schwarz-weiss Illustrationen

  • ISBN-103-442-31280-9
  • ISBN-139783442312801
  • Verlag Goldmann
  • ÜbersetzerBettina Abarbanell
  • Einbandartgebunden
  • Seiten213
  • Veröffentlicht29.08.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht495g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Monster Calls

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Rezensionen der Redaktion zu Sieben Minuten nach Mitternacht

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.12.11
Ein Wunder von einem Buch. Es gibt die Kraft wieder, die Geschichten in sich haben. Geschichten können einem die Möglichkeit geben, etwas zu erreichen, das unerreichbar erscheint. Sie können Seelentröster sein. Das Unerreichbare ist hier, Abschied zu nehmen, den Tod eines geliebten Menschen zuzulassen. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein weises Stück Literatur, das voller düsterer, märchenhafter Momente steckt. Es berührt, schüttelt einen durch und am Ende kann man seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Die Geschichte der Autoren Patrick Ness und vor allem Siobhan Dowd passen zur Geschichte. Dowd starb 2007 nach einer schweren Krebserkrankung. Patrick Ness machte aus Dowds Idee nun ein Buch, das einem lange in Erinnerung bleibt.

Beschreibung der Redaktion zu Sieben Minuten nach Mitternacht

Wir müssen die, die wir lieben, manchmal gehen lassen, um sie im Herzen zu behalten


Manchmal fällt es unsäglich schwer, einen geliebten Menschen loszulassen. Manchmal fällt es unsäglich schwer, über das zu reden, was uns am meisten bedrückt. Und manchmal sind wir gerade in unserem tiefsten Leid mutterseelenallein. Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor bange den Alptraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diese Nacht klopft etwas an sein Fenster und ruft seinen Namen: ein Wesen, das uralt ist und wild und weise - und das wie niemand sonst Conors Seele und seine geheimsten Ängste kennt. Von da an kommt das Wesen Nacht für Nacht, und allmählich begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den schwersten Stunden seines Lebens zur Seite steht. Denn Conor wird zerrissen von der einen Frage, die er sich nicht zu denken und nicht auszusprechen wagt. Der Frage, ob er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen darf? Ob er sie nicht gar loslassen muss, um selbst nicht verloren zu sein?

Autorenportrait zu Sieben Minuten nach Mitternacht

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Er hat bereits einige Romane für Erwachsene, Kinder und Jugendliche verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.


Für »Sieben Minuten nach Mitternacht« erhielt er als erster Autor gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012.


In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.

Portrait

Bettina Abarbanell:
Bettina Abarbanell wurde 1961 geboren. Sie hat Jonathan Franzen, Scott F. Fitzgerald und für den marebuchverlag Denis Johnsons Train Dreams und Kirsty Gunns Der Junge und das Meer ins Deutsche übertragen. Sie lebt in Potsdam.
Siobhan Dowd:
Siobhan Dowd (1960 - 2007), in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.
Patrick Ness:
Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Dozent für kreatives Schreiben und Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

Autorenportrait

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Er hat bereits einige Romane für Erwachsene, Kinder und Jugendliche verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.


Für »Sieben Minuten nach Mitternacht« erhielt er als erster Autor gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012.


In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte.

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12

50

30.03.2013

„Ein wunderschönes Buch über Trauer”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein herzzereissendes Buch, das den deutschen Jugendliteraturpreis mehr als verdient hat. Ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe.
Dieses Buch ist voller Emotionen und das "Monster" hilft Conor diese auszuleben. Denn Conor kann sich diese Gefühle nicht selbst eingestehen, die Trauer nicht an sich heran lassen. Denn darum geht es in diesem Buch, um Trauer, Abschied zu nehmen von einem Menschen, der einem sehr nahe stand.
Die Bilder, die passend zum Thema düster sind, unterstreichen die ganze Stimmung noch zusätzlich. Man wird durch dieses Buch berührt, und kann die Trauer richtig nachfühlen. Jeder der schon einmal einen Verlust erlitten hat wird sich in diesem Buch wieder finden und dabei ist es egal, wie alt der Leser ist.

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50

12.03.2013

„Absolut bewegend...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der kleine Conor versucht den nahenden Tod seiner Mutter zu verdrängen, doch das Monster Leben weist ihn auf seine Weise immer wieder darauf hin...

Die Illustrationen sind auf den ersten Blick etwas düster, beim Lesen betrachtet man sie jedoch als gelungene Umsetzung, passend zur Geschichte.

Trauriger Hintergrund ist noch, dass die Autorin Siobhan Dowd selbst an Krebs erkrankt war und dieses Buch nicht selbst vollenden konnte...

Wohl eines der traurigsten Bücher, das ich bis jetzt gelesen habe.

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50

28.03.2012

„Halten Sie die Taschentüscher bereit!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Meisterhaft erzählt Patrick Ness die Geschichte von einem Jungen dessen Mutter am sterben ist und der ein dunkles Geheimnis mit sich trägt.
Nur die alte Eibe die vor seinem Fenster steht kann ihm dieses überlebenswichtige Geheimnis entlocken.

Schon die Geschichte um das Buch ist rührend, denn die eigentliche Autorin Siobhan Dowd ist mitten in den Schreibarbeiten an Krebs gestorben.
Eines der bewegendsten und am schönsten verarbeiteten Bücher die ich jemals lesen durfte!

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50

20.03.2012

„Unglaublich berührend und (optisch) wunderschön ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte des kleinen Conor, der sich dem bevorstehenden Tod seiner Mutter stellen muss, ist unglaublich berührend. Jede Nacht besucht ihn in seinen Albträumen ein Monster, welches ihn mit seinen Verlustängsten und Schuldgefühlen konfrontiert und ihn so auf den Abschied von dem Menschen, den er am meisten liebt, vorbereitet.

Doch auch das Buch als solches ist wirklich besonders schön: von der Wahl des verarbeiteten Papiers bis hin zu den intensiven Kohlezeichnungen, welche mit dem Text verschmelzen und so Teil der Geschichte werden. Dieses hochwertig ausgestattete, originell illustrierte Buch sollte daher nicht als eBook gekauft werden, denn hier steht der Akt des Lesens selbst im Vordergrund und wird zu einem unverzichtbaren Erlebnis für Kinder wie auch für Erwachsene.

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40

17.02.2012

„Mehr als 'nur' ein Kinderbuch”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was für ein intensives Buch!
Und dazu genau die passenden Illustrationen!
Der drohende Verlust der Welt, wie ein kleiner Junge sie bisher kannte. Der nahe Tod der Mutter läßt ihn verstummen, weil er die Schuld dafür bei sich selbst sucht. Er ist beinahe erleichtert, daß ihn in jeder Nacht ein Monster aus dem Schlaf reißt, um ihn an seine Versäumnisse zu erinnern. Alles, alles ist besser als über die mögliche neue Situation nachdenken zu müssen. Das Monster läßt sich nicht zurückweisen, und führt den Jungen schließlich an den Punkt, vor dem er sich am meisten fürchtet. Er erkennt: "Wenn du die Wahrheit aussprichst, wirst du allem ins Auge blicken können, egal was passiert !"

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50

15.02.2012

„Eines der besten (Nicht-nur-)Kinderbücher über den Tod”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Jede Nacht, um sieben Minuten nach Mitternacht, erwacht das Monster - eine alte bedrohlich-knorrige Eibe vor dem Schlafzimmerfenster des 13-jährigen Connor. Das Monster spricht mit Connor, ängstigt ihn - und fängt plötzlich an, ihm Geschichten zu erzählen, Geschichten, die wie langweilige Standardmärchen beginnen und sich als tückische Geschichten mit doppeltem Boden erweisen. Welchen Sinn diese Geschichten haben, versteht Connor nur langsam. Aber eines ist klar: sein größtes Problem im Leben ist weder das Monster noch sind es die Schlägertypen auf dem Schulhof. Connors größtes Problem ist seine eigene Mutter - denn die hat Krebs, und die Therapierungsmöglichkeiten werden langsam verdammt knapp...

Ein berührendes Buch, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es noch in vielen Jahren in einem Atemzug mit "Die Brücke nach Terabithia" und Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" genannt wird.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Brücke nach Terabithia (9783473524013)

50

13.02.2012

„Erschütternd”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es fängt an wie eine ganz normale Kindergeschichte, doch man merkt schnell, dass bei „Sieben Minuten nach Mitternacht“ wesentlich mehr dahinter steckt. Ein unglaublich berührendes Buch über Verlust, Schuld und die Frage, wie viel ein Kind ertragen kann. Da sich diese Frage letzten Endes uneingeschränkt auf jeden Menschen übertragen lässt, ist „Sieben Minuten nach Mitternacht“ längst nicht als reines Kinderbuch zu verstehen. Haben Sie auf jeden Fall ein Taschentuch zur Hand, wenn Sie es lesen.

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40

05.02.2012

„Kurz nach Mitternacht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es erscheint jeden Tag. Jeden Tag um sieben Minuten nach Mitternacht.
Als Conor eines Nachts aufwacht, bemerkt er zum ersten Mal das Monster vor seinem Fenster. Es erscheint in Form der großen Eibe, die schon seit er denken kann im Garten seiner Mutter steht. Die Eibe sucht ihn jeden Tag in seinen Träumen auf. Immer wieder hat er diese Albträume, seine Mutter droht abzustürzen. Ihre Hände reichen nach ihm, er versucht sie zu halten und zu sich zu ziehen, doch es gelingt ihm nicht, sie entgleiten ihm…..

Patrick Ness hat das unvollendete Skript der krebskranken Siobhan Dowd auf ihren Wunsch hin fertig gestellt und damit eine tolle, berührende und aufwühlende Geschichte geschaffen, die über einen Jungen erzählt der versucht mit der Krebskrankheit seiner Mutter umzugehen und sich schlussendlich seinen Ängsten stellt und lernt sie, so schwer es auch fällt, loszulassen.
Toll geschrieben! Großartig illustriert! Berührend bis zum Schluss und darüber hinaus.

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50

16.12.2011

„Bewältigung der Angst”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
- Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt, knurrte das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich. -

Sieben Minuten nach Mitternacht ist schon aufgrund seiner Entstehungsgeschichte ein besonderer Roman. Siobhan Dowd war eine bekannte Jugendbuchautorin, die für das vorliegende Buch bereits die Figuren, ein detailliertes Exposé und einen Anfang erschaffen hatte. Bevor sie das Werk vollenden konnte, erlag sie 2007 ihrem Krebsleiden. Die schon geschriebenen beziehungsweise skizzierten Teile waren in den Augen der Verantwortlichen jedoch so vielversprechend, dass sie jemanden suchten, der das Buch vollenden könnte. Der mehrfach ausgezeichnete Patrick Ness wagte sich schließlich an diese Aufgabe. Er hat aber ganz bewusst kein Buch in der Sprache von Dowd erschaffen. Er hat die Ideen aufgegriffen und sie weiter verfolgt, ausgebaut und teilweise ein bisschen umgeschrieben. Sein Anspruch war es ein Buch zu schreiben, dass Siobhan Dowd gefallen hätte. Und meiner Meinung nach hat er es geschafft!

Conors Mutter ist an Krebs erkrankt. Lange Zeit sah es so aus, als ob sie ihre Krankheit bereits besiegt hätte. Doch dann kommt ein Rückfall, der sie dazu zwingt in ein Krankenhaus zu gehen. Und obwohl sie alles erdenkliche probiert, scheint es keine Hoffnung mehr zu geben.
Conor leidet nicht nur äußerlich darunter. Immer wieder hat er denselben Albtraum, in dem er seine Mutter verliert. Und jetzt erscheint da auch noch ein Monster, dass ihm Geschichten erzählen will. Geschichten die ihn belehren, aber auch schmerzen. Sie sind gemein und böse, aber trotzdem sollen sie Conor stärken. Dieser sonderbare Traum wäre zu verschmerzen, wenn er nicht so real wäre und wenn er nicht in die Realität übergreifen würde. Handlungen, die in dem Traum vorgenommen werden wirken sich auf die normale Welt aus. Ist das Monster vielleicht doch real? Und was will es eigentlich von Conor? In jeder Nacht um 00:07 Uhr erfährt er der Junge mehr über das dunkle Wesen und sich selbst. Denn das Monster will, dass sich Conor in seine eigene Seele begibt und sich endlich der Wahrheit stellt.

Patrick Ness ist, nach Vorlage von Siobhan Dowd, eine düstere Geschichte gelungen, die trotz ihrer fantastischen Elemente viel Weisheit und einen engen Bezug zur Realität besitzt. In einer sehr verständlichen und gleichzeitig sehr malerischen Sprache, die Jugendliche sehr ansprechen wird, erzählt er von Conors Trauer und seinem bevorstehenden Verlust. Er berichtet von den Gefühlen und Problemen, die der Junge in der Familie und der Schule hat. Gleichzeitig zeigt er aber auch wie er auf seinem Weg immer stärker, immer verständnisvoller wird. Dabei wird er ein bisschen erwachsener, lässt aber auch wieder andere Menschen an sich heran. Und ihm wird klar:

Wir müssen die,
die wir lieben,
manchmal
gehen lassen, um sie im Herzen
zu behalten.


Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Buch über Angst, Verlust, Tod und die Bewältigung aller Dinge.

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40

10.12.2011

„So schön, so bewegen und so traurig ...”

von Anke Klos aus Zweibrücken
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat, diese schrecklich schöne Geschichte kann jeden für sich gewinnen und lässt einen mit einem leicht bedrückenden Gefühl zurück. Und trotzdem kann ich nur betonen, wie wunderschön "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist!!
Unbedingt lesen und die wundervoll düsteren Illustrationen genießen.

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50

09.12.2011

„„Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt“”

von einer Kundin oder einem Kunden
Conors Mutter ist schwerkrank. Er weiß, dass sie sterben wird. Er findet weder Halt bei seinem Vater, noch bei seiner Großmutter oder Freunden und isoliert sich zunehmend von Anderen.
Connor liegt in seinem Bett als ihn kurz nach Mitternacht ein Monster besucht. Das Monster ist gekommen um Conor drei Geschichten zu erzählen. In der letzten Nacht in dem das Monster zu Connor kommt, soll Connor ihm seine eigene Geschichte erzählen. Die Geschichte, die er am meisten fürchtet...
Patrick Ness erzählt einfühlsam und authentisch, dazu ist die Geschichte hervorragend illustriert.
Ein wirklich ergreifendes Buch darüber, was ein Junge ertragen kann.

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50

14.11.2011

„"Sieben Minuten nach Mitternacht"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wie geht man mit dem Wissen um, dass ein geliebter Mensch todkrank ist und man nur hilflos zusehen kann? Warum kommt jede Nacht ein unheimlicher Baumgeist und will einen nicht in Ruhe lassen?
Diese schrecklichen Erfahrungen macht Conor. Er muss sich mit seinen widerstreitenden Gefühlen auseinandersetzen und reagiert unvorhersehbar und verstörend.
Der Leser begleitet ihn beim Abschiednehmen und Annehmen.
Ein bewegendes und aufwühlendes Buch, wunderschön gestaltet mit einzigartigen Illustrationen.

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50

10.11.2011

„Fantastisch, einfühlsam”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Buch, das nicht nur durch seine Geschichte begeistert, sondern auch seine beeindruckenden Illustrationen fesseln. Ein besonderes Buch mit besonderem Format, erzählt die Geschichte eines Jungen, der versucht mit der schweren Krankheit seiner Mutter fertig zu werden. Er steht seinen Ängsten gegenüber und ruft somit unerwartet Hilfe herbei. Wie diese Hilfe aussieht müssen Sie selber nachlesen. Ein Buch das Bewegt.

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50

30.10.2011

„Schwieriges Thema – gefühlvoll aufgearbeitet”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wohin mit der Furcht und den Schuldgefühlen, wenn die eigene Mutter sterbenskrank ist?
Der alptraumgeplagte 13jährige Connor isoliert sich zunehmend und findet in seiner Umgebung niemanden mit dem er sein Leid teilen kann.
Weder in der Familie, noch bei Freunden oder in der Schule kann er auf Verständnis hoffen. Da bedarf es schon eines Monsters, das ihn zwingt sich seine eigene Geschichte einzugestehen und sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen. Trauer, die sich in Wut entlädt, helfende Erwachsene, die durch ihr Mitgefühl genau das Gegenteil erreichen, lassen den Leser nicht aus dem Bann, bis zum glaubhaft versöhnlichen Ende.
Patrick Ness gelingt es, das Expose der an Krebs verstorbenen Siobham Dowd gefühlvoll auszuarbeiten. Die Gedanken und Gefühle aus der Sicht eines Jungen in einer Extremsituation sind so authentisch, so wirklich beschrieben. Eine Geschichte die einen lange nicht loslässt. Tieftraurig und unbedingt lesenswert!

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50

26.10.2011

„Zu Tränen gerührt”

von Jutta Mudder aus Emden
Conor ist 13 Jahe alt und seine Mutter ist unheilbar an Krebs erkrankt. Seit seine Mutter die Behandlung begann, erwartet Conor jede Nacht seinen Albtraum. Es erscheint ihm ein ungeheuerliches Wesen, das uralt, wild und sehr weise ist. Es flößt Conor unendliche Angst ein.

Diese Geschichte wird jeden berühren, denn sie stellt eine Frage, die jeder irgendwann in seinem Leben beantworten muss: Wie kann ich einen geliebten Menschen gehen lassen, ohne mich selbst zu verlieren...

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40

23.10.2011

„Wundervolles tiefgründiges Buch, tragisch, düster, bedrückend.”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zum Inhalt dieses Buches muss ich nichts mehr schreiben, dass haben bereitws andere übernommen. Dieses Buch hat mich wirklich zerrissen. Einerseits finde ich es wundervoll, philosophisch und voller Gefühle, unglaublich einfühlsam und traurig.
Nicht einmal der Verlag war sch ganz sicher, ob er dieses Buch wirklich als Jugendbuch einstufen kann oder doch lieber als ein Buch für Erwachesene, deshalb haben sie auch gleich zwei Ausgaben gedruckt. Für ein Jugendbuch empfinde ich das Buch als zu düster und zu erdrückend. Auch die Bilder wirden sehr bedrohlich, andererseits, geht es um ein sehr trauriges Thema und es wundervoll geschrieben. Ein wahres Meisterwerk. Auch die Geschichte um die Entstehung dieses Buches ist dramatisch und traurig. Ich hoffe trotz allem, dass dieses Buch ganz viele Leser finden wird.

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50

22.10.2011

„Ergreifend und sehr emotional”

von GiPi
Wie bereitet sich ein Elfjähriger auf den drohenden oder auch nahenden Verlust seiner schwer krebskranken Mutter vor?

In diesem Buch wird die Geschichte des elfjährigen Connors erzählt, welcher seine krebskranke Mutter loslassen muss, da sie nicht mehr vom Krebs geheilt werden kann. Über seine Alpträume ruft er einen Geist, der ihm auf dem Weg der Verabschiedung hilft. Und obwohl er dies durch das Ungetüm nicht an sich heranlassen möchte, muss sich Connor trotzdem mit seiner Umwelt auseinandersetzen und kann nicht einfach in seinem Schmerz verschwinden.

Wie die Beschreibung des Buches schon sagt "Wir müssen die, die wir lieben, manchmal gehen lassen, um sie im Herzen zu behalten." Diese Wort sind so leicht geschrieben und doch so schwer umzusetzen.

Dieses Buch ist auch an Erwachsene gerichtet, welche mit dem Verlust eines sehr geliebten Menschen kämpfen, in der Hoffnung, ein Stück Heilung zu finden oder auch nur den geringsten Hinweis darauf, wie man mit dem Tod umgehen kann.

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50

29.09.2011

„Emotional!”

von Christina Buß aus Dorsten
Wer einen Unterhaltungsroman sucht, dem sei abzuraten, und manch einer wird sich fragen warum soll ich mich mit Themen wie Tod, Abschied und Trauer beschäftigen?
Aber genau darum geht es: Es ist manchmal wichtig, einen Menschen gehen zu lassen, um selbst nicht in Trauer, Zweifel, Wut und Schuld hängenzubleiben! Denn genau das ist das Ambivalente- indem ich jemanden freigebe und gehen lasse, kann ich das starke Band spüren, das uns verbindet und frei werden!
Das bringt dieses unglaubliche Buch durch seine märchenhafte Weise hervor: Es wirft die Frage auf nach gut und böse, richtig und falsch, wendet sich der Moral zu- es hat mich tief bewegt.
Was nicht auch zuletzt durch die gespenstisch, schöne Illustration gelungen ist!
Trotz der Fantasiewesen ist es ein All- Age- Buch, das ich jedem empfehlen kann, denn wer hat nicht schon Abschiede hinter sich bringen müssen, die vielleicht noch nicht ganz vollzogen sind?

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50

24.09.2011

„Endlich loslassen können!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Conor ist 11, seine Mutter unheilbar krank. Er stellt sich die bange Frage ob er sie loslassen darf oder ob das ein böser Gedanke ist. Ein Monster, das ihn jede Nacht um sieben Minuten nach Mitternacht heimsucht und seine innigsten Gedanken kennt, zwingt ihn zum Nachdenken.
Dieses Erwachsenenmärchen über das Loslassen von geliebten Menschen und das Trauern zeigt, dass man verzweifeln und wütend sein darf und dass loslassen kein böser Gedanke ist. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und sehr berührt. Die Illustrationen sind großartig.
Auch für Jugendliche ab 11.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

23.09.2011

„Wunderschön und todtraurig”

von Conny Hannesschläger aus Pasching (con28@gmx.at)
Der 13-jährige Conor hat seit der Krankheit seiner Mutter immer um 00:07 Mitternacht einen Traum: der Traum vom Monster, dass ihn das Fürchten lehren will. Doch Conor wird mit anderen, existentiellen Ängsten konfrontiert, sodass das Monster keine Chance auf seine Furcht hat und beginnt letztlich, mit ihm zu reden anstatt ihn zu ängstigen...es begleitet ihn in der schlimmsten Zeit seines noch jungen Lebens und in Form von 4 Geschichten, will das Monster Conor das wesentliche beigbringen: wer wirklich Hilfe braucht und wie man diese Hilfe schenkt!!!

Eine wunderschönee, wichtige, wahre Geschichte!!!

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