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Der Stalker
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Der Stalker

Thriller

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Artikeldetails zu Der Stalker

AutorTania Carver

Untertitel Thriller

  • ISBN-103-471-35033-0
  • ISBN-139783471350331
  • Verlag List
  • ÜbersetzerSybille Uplegger
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten471
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht12.08.2011
  • Gewicht564g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Creeper

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Rezensionen der Redaktion zu Der Stalker

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 19.09.11
114 Kapitel voller Schrecken und Spannung. Der Stalker wird auch Ihnen nachstellen ? noch lange, nachdem Sie diesen Thriller beendet haben. Nach dem Bestseller ?Entrissen? ist dieses Buch das zweite um DI Brennan und Profilerin Esposito.

Kurzbeschreibung zu Der Stalker



Suzanne Perry träumt, jemand ist in ihrem Schlafzimmer und berührt sie. Morgens steckt am Fenster ein Polaroid, von ihr selbst, schlafend im Bett. Unter dem Foto stehen die Worte: "Ich wache über Dich." Suzanne ist geschockt. Ihr nächtlicher Besucher drängt sich immer mehr in ihr Leben, Angst wird ihr ständiger Begleiter, doch die Polizei findet keine Spur. Dann beginnt eine Mordserie an jungen Frauen. Suzanne wird in ihrer Wohnung überfallen und verschleppt. Polizei-Profilerin Marina glaubt nicht an einen Serientäter. Sie beginnt zu ermitteln. Und begegnet ihren eigenen Ängsten.


Autorenportrait zu Der Stalker



Tania Carver lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Südengland. Entrissen, ihr erster Thriller mit der Profilerin Marina, war ein internationaler Bestseller.


Portrait

Tania Carver:
Tania Carver lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Südengland. Mit ihrem Debüt Entrissen gelang ihr auf Anhieb der Einstieg in die internationalen Bestsellerlisten.

description

Suzanne Perry träumt, jemand ist in ihrem Schlafzimmer und berührt sie. Morgens steckt am Fenster ein Polaroid, von ihr selbst, schlafend im Bett. Unter dem Foto stehen die Worte: ?Ich wache über Dich.? Suzanne ist geschockt. Ihr nächtlicher Besucher drängt sich immer mehr in ihr Leben, Angst wird ihr ständiger Begleiter, doch die Polizei findet...

Autorenportrait



Tania Carver lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Südengland. Entrissen, ihr erster Thriller mit der Profilerin Marina, war ein internationaler Bestseller.


Bewertung unserer Kunden zu Der Stalker

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12

40

27.08.2011

„Der Stalker”

von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge
Inhalt: Szusanne Perry wacht nach einem Albtraum auf und muss schnell feststellen, dass es kein Traum sondern die Wirklichkeit war, es war ein Mann in ihrer Wohnung, der sie beobachtet und nun auch noch belästigt. Zeitgleich wird auf einem Boot die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Phil Brennan und sein Team fangen an beiden Tatorten an zu fanden und stellen schnell fest, dass die beiden Frauen einige Gemeinsamkeiten haben, beide sind hübsch, schlank und haben lange dunkle Haare. Eine weiter Frau wird vermisst, auch sie ist den beiden Frauen in diesen Aspekten ähnlich. Da Marina Esposito, Phil Brennans Freundin und Profilerin, grade in Mutterschaftsurlaub ist, ergänzen als Profilerin Fiona Welsh sowie Rose Martin, die durch eine Vermisstenmeldung in den Fall verwickelt war, Phils Team. Jedoch sind beide Frauen Phil, ein wenig suspekt und er muss sich nicht nur um den Fall kümmern, der immer verworrener wird, denn Suzanne Perry verschwindet spurlos, sondern auch um die Probleme innerhalb seines Teams.



Meinung: Auch wenn einem der Klappentext vermittelt, dass Marina Esposito eine sehr wichtige Rolle spielt, empfand ich das schon mal ziemlich anders. Denn eigentlich ist Phil der deutlich wichtigere Charakter in diesem Teil der Reihe um Phil Brennan und Marina Esposito. Seine Gefühlswelt und Probleme, sowohl in Bezug auf seine Beziehung mit Marina als auch innerhalb des Falls sind bei ihm richtig gut dargestellt. Im allgemeinen schafft Carver es, die Gefühle der einzelnen Charaktere sehr gut aufzuzeigen.

Der Mörder in diesem Fall ist wieder mindestens genauso verrückt, wie der Mörder aus dem ersten Fall in "Entrissen" und auch dessen Gedankengänge und Eigenarten werden ziemlich genial dargestellt. Unter anderem auch, dass er mit Rani kommuniziert, wobei man sich das ganze Buch lang fragt auch welche Weise die Kommunikation wohl stattfindet, denn dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, wobei ich nicht auf die Lösung gekommen wäre, durch die es wirklich passiert. Manche Aspekte des Falls erschließen sich einem zwar reltiv schnell und manchmal kommt man auch schneller auf einige Dinge, als es die Ermittler innerhalb des Romans tun, aber andere Dinge lassen sich schon schwerer erahnen und ermitteln und man kann eindeutig nach Überraschungen erleben.

Insgesamt ist das Buch auf jeden Fall ziemlich gut, wenn auch nicht ganz vergleichbar mit dem Vorgänger, da in diesem die Bezeihung von Phil und Marina eine noch größere Rolle spielt und alles was damit zu tun hat den Roman noch auf einer anderen Ebene deutlich spannender macht, als es in diesem zweiten Teil möglich ist. Ich würde aber auf jeden Fall behaupten, dass dieser Teil dem Erstlingswerk gut das Wasser reichen kann, wenn auch die Spannung auf anderen Ebenen liegt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

24.08.2011

„Der Stalker”

von Spatzi79
Zum Buch:

Nachdem mich der erste Band der Autorin „Entrissen“ nicht wirklich überzeugt hatte, bin ich mit eher verhaltenen Erwartungen an ihr neues Buch herangegangen. In Entrissen war mir die Gewalt und die Abartigkeiten einfach zu übertrieben, so viel Schockeffekte erreichten bei mir das Gegenteil und ich konnte das Buch gar nicht mehr richtig ernst nehmen.

Auch der Stalker beginnt mit unheimlichen Details und viel Gewalt. Suzanne Perry ist eine junge Frau, die von einem Unbekannten verfolgt wird. Der Mann folgt ihr offensichtlich sogar bis in ihre Wohnung und macht Fotos von ihr, während sie schläft.

Gleichzeitig wird Detective Inspector Phil Brennan zum Fundort einer verstümmelten weiblichen Leiche ganz in der Nähe gerufen. Er und ein neues Team-Mitglied Mickey Philipps haben schon einen Verdacht, um wen es sich bei der toten jungen Frau handeln könnte, denn Julie Miller wird seit Tagen vermisst.

Phil ist inzwischen mit der Profilerin Marina Esposito zusammen und die beiden haben eine Tochter. Doch irgendetwas stimmt nicht in ihrer Beziehung, Marina scheint große Probleme zu haben.



Meine Meinung:

Das Buch hat mir auch jeden Fall besser gefallen als das Erstlingswerk der Autorin. Obwohl blutige Details sicher nicht zu kurz kommen, wird hier mehr Wert auf die psychologischen Einzelheiten gelegt.

Das Privatleben der Ermittler fand ich in diesem Buch etwas anstrengend. Der Vorgänger ist schon eine ganze Weile her und mir war nicht mehr alles präsent, was damals passiert ist. Es gibt einige kurze Andeutungen, die eigentlich ausreichen. Aber gerade Marinas Verhalten war für mich eine unnötige Nebenhandlung, mit dem wohl einzigen Ziel, Phils unkonzentrierte Ermittlungen zu erklären, die vieles in der weiteren Handlung erst ermöglichen.

Die am Ende erklärten Motive waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand tatsächlich so handeln würde und andere sich so beeinflussen lassen. Das war mir alles zu weit hergeholt. Aber so wird zumindest alles erklärt und die Geschichte ist in sich halbwegs stimmig.

Ein solider Thriller mit einigen grusligen Überraschungseffekten.

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40

13.08.2011

„Der Stalker”

von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge
Inhalt: Szusanne Perry wacht nach einem Albtraum auf und muss schnell feststellen, dass es kein Traum sondern die Wirklichkeit war, es war ein Mann in ihrer Wohnung, der sie beobachtet und nun auch noch belästigt. Zeitgleich wird auf einem Boot die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Phil Brennan und sein Team fangen an beiden Tatorten an zu fanden und stellen schnell fest, dass die beiden Frauen einige Gemeinsamkeiten haben, beide sind hübsch, schlank und haben lange dunkle Haare. Eine weiter Frau wird vermisst, auch sie ist den beiden Frauen in diesen Aspekten ähnlich. Da Marina Esposito, Phil Brennans Freundin und Profilerin, grade in Mutterschaftsurlaub ist, ergänzen als Profilerin Fiona Welsh sowie Rose Martin, die durch eine Vermisstenmeldung in den Fall verwickelt war, Phils Team. Jedoch sind beide Frauen Phil, ein wenig suspekt und er muss sich nicht nur um den Fall kümmern, der immer verworrener wird, denn Suzanne Perry verschwindet spurlos, sondern auch um die Probleme innerhalb seines Teams.



Meinung: Auch wenn einem der Klappentext vermittelt, dass Marina Esposito eine sehr wichtige Rolle spielt, empfand ich das schon mal ziemlich anders. Denn eigentlich ist Phil der deutlich wichtigere Charakter in diesem Teil der Reihe um Phil Brennan und Marina Esposito. Seine Gefühlswelt und Probleme, sowohl in Bezug auf seine Beziehung mit Marina als auch innerhalb des Falls sind bei ihm richtig gut dargestellt. Im allgemeinen schafft Carver es, die Gefühle der einzelnen Charaktere sehr gut aufzuzeigen.

Der Mörder in diesem Fall ist wieder mindestens genauso verrückt, wie der Mörder aus dem ersten Fall in "Entrissen" und auch dessen Gedankengänge und Eigenarten werden ziemlich genial dargestellt. Unter anderem auch, dass er mit Rani kommuniziert, wobei man sich das ganze Buch lang fragt auch welche Weise die Kommunikation wohl stattfindet, denn dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, wobei ich nicht auf die Lösung gekommen wäre, durch die es wirklich passiert. Manche Aspekte des Falls erschließen sich einem zwar reltiv schnell und manchmal kommt man auch schneller auf einige Dinge, als es die Ermittler innerhalb des Romans tun, aber andere Dinge lassen sich schon schwerer erahnen und ermitteln und man kann eindeutig nach Überraschungen erleben.

Insgesamt ist das Buch auf jeden Fall ziemlich gut, wenn auch nicht ganz vergleichbar mit dem Vorgänger, da in diesem die Bezeihung von Phil und Marina eine noch größere Rolle spielt und alles was damit zu tun hat den Roman noch auf einer anderen Ebene deutlich spannender macht, als es in diesem zweiten Teil möglich ist. Ich würde aber auf jeden Fall behaupten, dass dieser Teil dem Erstlingswerk gut das Wasser reichen kann, wenn auch die Spannung auf anderen Ebenen liegt.

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50

12.08.2011

„Der Stalker”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
DI Phil Brennan bekommt einen neuen Fall: In der Wohnung von Suzanne Perry wurde ein Mord verübt. Suzannes beste Freundin Zoe wurde die Kehle durchgeschnitten und Suzanne ist seither spurlos verschwunden. Wohl verschleppt. Suzanne hatte kurz vorher die Polizei verständigt, denn ein Stalker war hinter ihr her, ist in ihre Wohnung eingedrungen und hat Fotos von ihr gemacht, als sie schlief. Zoe sollte ihr seelische Unterstützung leisten und war wohl dem Täter dabei im Weg.

Gleichzeitig wird eine schrecklich zugerichtete Frauenleiche auf einem Boot gefunden. Phil Brennan hat alle Hände voll zu tun, denn auch in seinen Privatleben ist gerade die Hölle los. Seine Lebenspartnerin Marina Esposito, die begabte Profilerin, die ihm in diesem Fall leider nicht zur Seite stehen kann, ist mit ihrer gemeinsamen Tochter untergetaucht, um sich über einiges klar zu werden. Phil ist verzweifelt und gerade jetzt setzt ihm sein Chef eine Profilerin vor die Nase, die, seiner Meinung nach, nichts taugt. Wird er den komplizierten Fall lösen können?

Wieder ein genialer Thriller von Tania Carver, der bis zur letzen Seite spannend bleibt!

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50

11.08.2011

„Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!”

von Andrea J. aus Köln
Das Buch ist kein wirkliches Taschenbuch, es ist größer und dicker, nur der flexible Papp-Einband erinnert daran. Genau wie bei dem Buch "Der Vollstrecker" ist ein blutrotes Papier zwischen dem Einband und der ersten bzw. letzten Seite eingeklebt.

Das Cover ist ziemlich durchschnittlich gestaltet. Der Titel sowie der Name der Autorin sind in großen weißen Lettern in den Buchdeckel geprägt. Auf dem Bild sieht man eine Person hinter Vorhängen, vermutlich eine junge Frau, möglicherweise ist dies Suzanne, das Opfer des Stalkers. Die Farben erinnern an Flammen, obwohl es nach meinem bisherigen Wissensstand überhaupt nicht um Feuer geht, da hätte ich eine kühlere Farbkombi besser gefunden. Weniger gelungen finde ich die Titel-Ergänzung: "Er beobachtet. Er weiß, wo du bist. Er ist ..." Aber das ist nur meine Meinung und es gibt sicherlich genug Leser, die einen Unter- oder auch Übertitel gut finden.
Aber da der Inhalt eines Buches viel wichtiger als der Einband ist, wird das meine Bewertung nicht wirklich beeinflussen. ;) Und die Leseprobe (zu finden auf Vorablesen.de oder der Verlags-Seite) hat mich völlig in den Bann des Thrillers gezogen, ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Meine Meinung: Das war eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Vom ersten Moment an voller Spannung, dessen Niveau durch viele eingeworfene Hinweise ohne direkte Erklärung durchgehend aufrecht erhalten wurde. Nicht ein einziges Kapitel war langatmig oder gar langweilig.
Nach etwa zwei Dritteln dachte ich dann zwar, dass der Stalker identifiziert wäre und war schon verwundert, wie man denn noch 150 Seiten füllen möchte, wenn der Täter kein Geheimnis mehr ist, aber ich lag völlig verkehrt, denn das Ende war komplett anders und viel schlimmer, als man es erwarten würde, ohne unrealistisch oder lächerlich zu wirken.
Die Protagonisten des Buches wechseln sich ab, spielt am Anfang noch Suzanne die Hauptrolle als Opfer eines Stalkers, rückt sie als Person wieder in den Hintergrund um Philip Brennan, dem Detective den Platz zu überlassen. Außerdem geschehen in diesem Buch mehrere Geschichten parallel - die Hauptgeschichte um den Stalker und seine Opfer und nebenbei noch die Probleme von Philip und das Geheimnis um seine Lebensgefährtin Marina, sowie ein paar kleinere Nebenhandlungen, von denen eine am Ende zum großen Finale führt.
Die Geschichte ist detailliert geschrieben, ohne dass allzu blutige Details notwendig sind, vieles wird der Phantasie des Lesers überlassen (Wie sieht der Stalker aus, was hat er mit den Opfern angerichtet, wie hält er sie gefangen, was ist mit Marina los und warum hat Philip ein Problem, ...?) Alle Fragen werden in den letzten Kapiteln des Buches beantwortet und die Story schließt herllich seicht in einem "Happy End" ab.
Alles in Allem ist dieser Thriller absolut empfehlenswert, wenn man auf dieses Genre steht. Von mir gibt es dafür 5 Sterne!

Vielen Dank an den List-Verlag aus der Ullstein-Verlagsgruppe und vorablesen.de die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

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30

09.08.2011

„Ein Albtraum!”

von subechto
Suzanne Perry hat einen Albtraum: jemand ist in ihr Schlafzimmer eingedrungen und berührt sie, während sie sich nicht bewegen kann. Doch die Erleichterung nach dem Erwachen hält nicht lange an: als Suzanne die Vorhänge ihres Schlafzimmerfensters öffnet, klebt dort ein Foto, das sie schlafend zeigt. Und darunter die Worte „Ich wache über Dich“. Ihr Albtraum ist also nicht vorüber, sondern hat gerade erst begonnen.
In einem anderen Handlungsstrang hat Detective Inspector Phil Brennan, dem Leser bereits bekannt aus dem 1. Band „Entrissen“, einen grausamen Mord zu bearbeiten: die Leiche einer jungen Frau wurde entsetzlich verstümmelt auf einem alten Feuerschiff aufgefunden. Der Zustand des Opfers lässt auf einen sexuell motivierten Täter schließen.
Anschließend gibt es ein Wiedersehen mit der sympathischen Profilerin Marina Esposito, sie ist die Lebensgefährtin von Phil und scheint nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Josephina in einer Krise zu stecken. Aufgrund dessen stellt DCI Ben Fenwick Fiona Welch ein, die sofort auf Ablehnung und Misstrauen stößt.
Weitere Frauen verschwinden, Leichen werden gefunden und Phil tappt immer noch im Dunkeln. Mehrere Tatverdächtige geraten in das Visier der Ermittler, aber sind sie wirklich auf der richtigen Spur? Eine wahrhaft mörderische Katz und Maus Jagd beginnt, bei der schnell klar wird, dass die menschlichen Abgründe noch viel tiefer gehen, als zu Anfang befürchtet.
Der Erzählstil von Tania Carver ist wieder einfach und flüssig. Sie spielt auch in ihrem neuen Roman mit der Angst ihrer Leserinnen. Hierbei hält sie den Spannungsbogen konstant aufrecht, lässt ihn aber durch die Schilderung der privaten Probleme zwischen Phil und Marina abschwächen, nur um stärker durchzustarten. So schafft es die Autorin, den Leser in die Irre zu führen und bis zum Schluss nichts zu verraten.
Auch die Schauplätze finde ich sehr gut und vor allem interessant gewählt: düster und beklemmend die Tatorte, hektisch und chaotisch der Ermittlungsraum, einfach zum Wohlfühlen dagegen die Wohnungen der Opfer. Und genau dort haust das Grauen.
Der Leser überlegt, wie „Der Stalker“ - eigentlich mehr ein Creeper, wie auch der Originaltitel lautet - sich Zugang zu den Wohnungen verschaffen konnte und übersieht schnell das Offensichtliche, genau wie die Polizei. Das Buch ist in sehr viele Kapitel gegliedert, was das Lesen angenehm macht und dem Werk Struktur verleiht. Insbesondere, weil sehr viele Handlungsstränge ineinander greifen.
Ihre Protagonisten schildert Tania Carver authentisch und lebensnah. Gerade durch die Ehekrise zwischen dem sympathischen Ermittler Phil und der Profilerin Marina erfährt das Buch einen angenehmen Tiefgang. Die Geschichte knüpft handlungsmäßig nahtlos an ihr erstes Werk an und man sollte es zuvor gelesen haben.
Schade fand ich, dass alle Personen Probleme mit sich herumtragen, dadurch einförmig wirken und sich nicht voneinander abheben. Enttäuscht war ich auch von den psychologischen Ermittlungsansätzen. Sie werden sehr interessant geschildert, verlieren sich dann aber in einer Oberflächlichkeit, die einige Handlungen nicht nachvollziehbar erscheinen lassen.
Fazit: Ein solider Thriller, welcher auf weitere Fortsetzungen mit Phil und Marina hoffen lässt.

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50

07.08.2011

„Wenn Menschen nicht loslassen können”

von kissing_rose
Suzanne Perry ist eigentlich eine ganz normale 26-Jährige. Doch dann beginnt für sie der Alptraum: Dinge stehen nicht mehr an ihrem Platz oder sind nicht mehr in dem von Suzanne zurückgelassenen Zustand. Eines Nachts wird sie in ihren Träumen von einem Schatten heimgesucht. Sie kann nicht schreien, sich nicht bewegen, geschweige denn sich wehren. Ein Lichtblitz erlöst sie aus dem schrecklichen Traum, doch der Traum soll nicht bloße Fantasie bleiben. Am nächsten Morgen findet sie an ihrem Schlafzimmerfenster ein Foto... von sich.... in der Nacht... wie in ihrem Alptraum. Das Bild wird von einer Aufschrift geziert: ICH WACHE ÜBER DICH. Und somit beginnt der wohl größte Alptraum für eine alleinstehende Frau.
Doch Suzannes Fall soll nicht der einzige bleiben: DS Mickey Philips und DI Phil Brennan begutachten die stark verstümmelte Leiche einer jungen Frau. In ihre Stirn ist das Wort „Hure“ eingeritzt, ihr ganzer Körper ist mit Striemen übersät. Neben dem Mordopfer gibt es noch zwei verschwundene Frauen: Julie und Adele. Was alle Frauen gemeinsam haben ist ihr Aussehen – sie sind jung, schlank, groß und dunkelhaarig. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der beiden Frauen, dem Mord an der anderen und dem Stalkingopfer Suzanne?

Die Geschichte in diesem Thriller wird nicht nur aus einer Perspektive geschrieben, sondern der Leser begleitet gleich mehrere Figuren, darunter Suzanne Perry, ihre beste Freundin Zoe, DI Phil Brennan oder auch DC Anni Hepburn. Außerdem bekommt der Leser Einblicke in die Psyche des Stalkers, der im Thriller als „Creeper“ bezeichnet wird. Durch die verschiedenen Perspektiven wird eine unglaubliche Spannung aufgebaut – was nicht zuletzt den Kapitelenden geschuldet ist, die fast immer mit einem Cliffhanger enden. Die einzelnen Figuren haben Ecken und Kanten und sind nicht nach einem Schema F gebaut, was immer wieder für Überraschungen sorgt. Sie agieren wie im echten Leben und zeigen ab und an auch mal Schwächen und ungeahnte Züge, sind also nicht wie in manch anderem Thriller unnahbare, ja fast übermenschliche Charaktere.
Durch die Kürze der einzelnen Kapitel und den Schreibstil kommt man sehr schnell durch die Seiten und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es fällt einem stets schwer, das Buch beiseitezulegen. Besonders als Frau kann man sich in diese Story gut hineinversetzen. Die anfangs noch losen Enden der verschiedenen Handlungen werden schnell und logisch miteinander verknüpft, sodass keine Unklarheiten zurückbleiben. Immer wieder wird der Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Man hängt immer in der Schwebe und versucht das Rätsel um den Täter und die Frauen zu lösen.
Insgesamt ein wirklich gelungener und spannender zweiter Thriller der Autorin Tania Carver. Was besonders auffällt, ist, dass sie in diesem Roman zwar wieder die Charaktere aus dem ersten aufgreift, aber mit den verschiedenen Figuren mehr oder weniger ausführlich arbeitet, sodass ein einziger Protagonist nicht zu benennen ist. Zwar spielt auch wieder die Profilerin Marina Esposito, die Protagonistin aus ihrem Debütroman, mit, aber lediglich in einer kleinen, aber dennoch nicht unbedeutenden Nebenrolle. Das bedeutet also, dass man den zweiten Thriller auch sehr gut lesen kann, ohne den ersten zu kennen.

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40

05.08.2011

„Der Stalker”

von einer Kundin oder einem Kunden
Inhalt:
Susanne Perry ist Single und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben, wären da nicht die kleinen Veränderungen, die sich fast unbemerkt in ihren Alltag einschleichen. Auch fühlt sie sich nicht mehr richtig sicher in ihrem Apartment und hat das Gefühl beobachtet zu werden. Als sie ein Foto von ihr mit den Worten „ Ich wache über dich“ findet, wird das Gefühl zur Gewissheit. Die Polizei kann jedoch nichts machen, sie hat keine Spur und muss sich mit Mordfällen an jungen Frauen herumschlagen. Als Susanne Perry entführt wird, ermittelt die Profilerin Marina und merkt nicht wie sie sich selber in Gefahr begibt.

Meinung:
Die Autorin spielt in ihrem neuen Werk „Der Stalker“ gekonnt mit den Ängsten einer jeden Frau. Der Gedanke, dass dich jemand beobachten könnte, obwohl du dich in deinen vier Wänden in Sicherheit währst, ist erschreckend. Doch bekanntlich sind es genau diese erschreckenden Dinge, die eine gute Vorlage für einen guten Thriller liefern, ihn ausmachen und einem beim Lesen eine Gänsehaut zaubern.
Unkompliziert und flüssig wird der Leser in Handlung eingeführt, kann sich einen Überblick über das Geschehen machen und lernt die Personen des Buches kennen. Phil Brennan ist mir schon aus „Entrissen“ sympathisch und kompetent aufgefallen und ich habe mich gefreut, dass er auch in „ Der Stalker“ ermittelt. Es war schön zu erfahren wie sich sein Leben weiterentwickelt hat und wie es zum jetzigen Zeitpunkt aussieht. Um besser die berufliche und private Situation von Phil Brennan und Marina Esposito nachvollziehen zu können, ist empfehlenswert vorher den Vorgänger „Entrissen“ zu lesen.
Die Autorin schafft mit Spannung und rasantem Tempo den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zu ziehen und das Fürchten zu lernen. Mit Überraschungen und Wendungen sorgt die Autorin für Unvorhersehbarkeit, was für mich eigentlich das Wichtigste an einem Thriller ist. Den Täter lernt der Leser während der Geschichte kennen, doch was ihn eigentlich antreibt, erfährt man erst relativ spät, so dass man hier genug Raum für Spekulationen hat.
Insgesamt ist es tolles Buch, welches zwar mit dem Vorgänger „Entrissen“ nicht ganz mithalten kann, Thriller-Fans aber durchaus unterhaltsame Stunden bescheren wird.

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