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Dabis Top 100 Rezensent
Rezensionen:
483 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 431

nicht hilfreich: 349

Rang:
53
Über mich:

lese was mir so unter die Finger kommt und mich interessiert. Dann schreibe ich auch gerne mal eine ausführliche Rezension.

Dabiss Rezensionen

buch

Todesschwur

James Patterson

EUR 8,95 *
auf Merkliste

50

11.05.2007

„Patterson in Hochform!”

Der neue Roman von James Patterson kann sich wirklich sehen lassen. Schnell, pulsierend, spannend und bis ins kleinste Detail stimmt einfach alles. Die Charaktere sind sympathisch und durch ihre Handlungen sehr treffend beschrieben. Endlich ist Patterson wieder in Hochform, wie man ihn noch aus den ersten Episoden der Alex-Cross-Reihe kennt. Nick Pellisante, der neue FBI-Agent, kann dem alten Detective Cross durchaus das Wasser reichen. Die Geschichte ist von Beginn an packend und steckt voller, überraschender Wendungen. Manchmal wirkt der Plot vielleicht einen Tick überkonstruiert, aber schließlich handelt es sich ja auch um einen Thriller und keine Reportage. Empfehlenswert!

4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

04.05.2007

„Ein guter Spannungsroman für den Urlaub ”

Der Name Robert Ludlum ist ein Garant für exzellente Spannungsliteratur. Auch wenn er nun schon einige Jahre tot ist, so erscheinen immer noch Bücher aus seinem Nachlass - teilweise von anderen Autoren oder Autorenteams auf Basis von Skizzen und Aufzeichungen Ludlums vervollständigt. Die Lazarus-Vendetta scheint ein solches Werk zu sein, bei dem Ludlum die Grundidee geliefert hat, es aber von anderen geschrieben wurde. Dies tut aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Die Lazarus-Vendetta ist ein schnörkelloser, einfach gestrickter Actionthriller nach dem Motto "Auf sich allein gestellter Held rettet die Welt" - sehr unterhaltsam, spannend und kurzweilig. Nur als Taschenbuch erschienen ist es die ideale Lektüre für den Urlaub oder für das Lesevergnügen zwischendurch.

8 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

04.05.2007

„Spannendes aus dem hohen Norden!”

Karin Wahlberg ist wieder ein guter Krimi aus der Reihe um Komissar Claesson und der Ärztin Lundberg gelungen. Ihr flüssiger Schreibstil und die flotte Handlung lassen das Buch zu einem soliden Krimi werden. Insgesamt ist es anfangs schwierig, alle vorkommenden Personen richtig zuzuordnen. Es sind viele Akteure, die teilweise ähnliche Namen haben bzw. auch noch mit ihren Spitznamen erwähnt werden. Da muss man gut aufpassen, dass man nicht den Faden verliert. Trotzdem macht es Spaß das Buch zu lesen, auch wenn das Ende nicht wirklich überraschend ist. Dafür gebe ich einen Stern Abzug, ansonsten ist dieses Buch auf alle Fälle ein Krimitipp von mir!

3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

04.05.2007

„Ein skuriller, spannender Niederbayern-Krimi!”

Ein unbescholtener Mitbürger entdeckt beim nächtlichen Versuch, seine Odelgrube (Jauchegrube) kostengünstig in den Fluss zu entleeren, etwas, das nun gar nicht dort hin gehört: Eine Leiche, noch dazu die eines Fremden, der mehrere hundert Meter außerhalb des Dorfes wohnt. Dass mit dem Brunner irgendwas nicht stimmt, hat man ja geahnt, aber gleich tot in der Odelgrube rumzuschwimmen, sowas passt ja sogar nicht zum schönen Dörfchen Kleinöd. Schon bald taucht eine Kommissarin auf und steckt ihre Nase in die ganz persönlichen Odelgruben unbescholtener Bürger. Dabei kommt ans Tageslicht, dass es weit mehr Dinge zwischen Landau und Pfarrkirchen gibt, als man es als Leser gedacht hätte. "Stille Post in Kleinöd" ist im Grunde mehr eine Krimipersiflage als ein Krimi und daher wiederum äußerst spannend und unterhaltsam. Kann das Buch für diejenigen empfehlen, die gerne mal einen skurillen Krimi abseits des Hollywood-Glamours lesen möchten.

2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

04.05.2007

„Frischer Wind in der Krimiszene!”

"Vom Mafiajäger zum Starautor"- so stellt der Goldmann Verlag seinen neuen Star am Krimihimmel aus Italien vor. Und in der Tat: Gianrico Carofiglio, Jahrgang 1961, arbeitet seit vielen Jahren in seiner Heimatstadt Bari, in der auch seine beiden bisher auf Deutsch erschienenen Kriminalromane spielen, als Staatsanwalt gegen die Mafia. Viele dieser dubiosen Verbrecher und ihre Handlanger in den Verwaltungen des Staatsapparates und der Industrie hat er seitdem schon hinter Gitter gebracht, und sich damit sicher nicht nur Freunde gemacht. Doch offenbar hat ihm das nicht ausgereicht, und so hat er vor einigen Jahren die Figur des Avvocato Guido Guerreri erfunden, der mit seinem berühmten Namensvetter aus Venedig allerdings nicht viel gemeinsam hat. Vor einem Jahr geschieden, durchlebt er eine schwere Krisenzeit, bevor er sich mit Margherita anfreundet, die im gleichen Haus wohnt...

Im vorliegenden Buch geht es um einen senegalesischen Händler, der in den vorschnellen, von rassistischen Vorurteilen geprägten Verdacht geraten ist, einen kleinen Jungen umgebracht zu haben. Wie Guerreri diesen Fall schildert, seinen Anwalt in der Ich-Form erzählen und ihn nebenbei quasi noch sein ziemlich durcheinander geratenes Leben ordnen lässt, ist sensationell gut. Ein aussichtsloser Fall, der immer auch etwas mit ihm selbst zu tun hat, nimmt ihn mehr und mehr gefangen und dann kommt das Buch gegen Ende mit der seitenlangen, genialen Schilderung eines Prozesses und dem Plädoyer Guerreris zu seinem fulminanten Höhepunkt. Eine neue, frische und engagierte Stimme in der Krimiliteratur.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Eisfieber

Ken Follett

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

03.05.2007

„Ein neuer Ken Follett-Roman vom Feinsten!”

Kein beschauliches Weihnachtsfest für Toni Gallo. Die junge Sicherheitschefin von Oxenford Medical, einer kleinen pharmazeutischen Firma in der Nähe von Edinburgh, hat an allen Fronten zu kämpfen. Proben eines noch nicht ausgereiften Antivirus sind aus dem Hochsicherheitslabor verschwunden. Sobald die Presse Wind davon bekommt, setzt ihr ein aufdringlicher Reporter zu und ihre alte Mutter wartet darauf, für die Festtage aus dem Heim geholt zu werden. Derweil braut sich über Oxenford Medical größeres Unheil zusammen. Kit, Sohn des Firmenchefs Stanley Oxenford, ist durch Spielschulden erpressbar geworden. Er hilft gedungenen Dieben in das Firmenlabor einzudringen und gefährliche Viren zu entwenden, die in den Händen der dunklen Auftraggeber zu einer tödlichen Gefahr werden können.
Der Coup gelingt, doch die Verbrecher haben nicht mit den widrigen Wetterbedingungen gerechnet. Ein Schneesturm ungeahnten Ausmaßes macht das Erreichen des kleinen Flughafens, wo die Ware übergeben werden soll, unmöglich. Einzige Zuflucht in der Wetterhölle: Das Landhaus von Stanley Oxenford, wo bereits dessen Großfamilie zur gemeinsamen Weihnachtsfeier angereist ist. Mit im Gepäck: Reichlich Gier, Mißgunst und unverarbeitete Konflikte...

Gewohnt routiniert beschreibt Ken Follett Charaktere und Szenen. Das Szenario, vor dem er dies tut, die Entwendung und drohende mißbräuchliche Verwendung gefährlicher Virenkulturen, ist glaubhaft und hochaktuell. Die Spannung dieses Buchs resultiert aus der Zusammenführung mehrerer Handlungsstränge in dem engen Zeitrahmen von 48 Stunden hin zu einem einzigen Ort, wodurch Follet ein mörderisches Tempo erzeugt. Lesen lohnt sich wirklich!

3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

30.04.2007

„Ein rasantes Roadmovie in Buchform!”

Eine pulsierende und klug kombinierte Geschichte voller Rätsel und Geheimnisse mit einem sympathischen Helden. Sprachlich wendig, das Antlitz Afrikas wunderbar beschreibend, schuf Meyer ein rasantes Roadmovie. Seine Charaktere werden im Laufe der Story unverwechselbare Persönlichkeiten voller Lebendigkeit. Den Plot und die wahren Veränderungen in der Geschichte Südafrikas hält der Autor erstaunlich gut im Gleichgewicht. Nicht nur für Motorradfans ein wirklich lesenswertes Buch und ein völlig zu Recht ausgezeichneter Thriller.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

special

Wolfsfährte

Craig Russell

EUR 6,99 *
auf Merkliste

50

28.04.2007

„Hochspannung garantiert!”

Mit seinem schockierenden Hamburg-Thriller und Debut-Roman 'Blutadler' um den Kriminalhauptkommissar und Protagonisten Jan Fabel inszenierte Craig Russell eine spannungsgeladene Story mit überraschenden Wendungen und einem großartigem Show-Down - ohne freundliches Ende, das so gar nicht typischer Erwartungshaltungen entspricht. Gut ein Jahr später ist die Hamburger Mordkommission um den Ermittler Jan Fabel noch in tiefer Trauer um den Tod eines Kollegen, verursacht durch den 'Blutadler'-Mörder. Nur langsam heilen die seelischen und körperlichen Wunden der Ermittler, nur langsam gewöhnen sich die Ermittler an neue Kollegen, um einen bizarren, neuen Fall zu klären. Nach und nach finden sich Tote in märchenhaften Posen in und um Hamburg, die kleine Botschaften des Mörders in ihren Händen halten. Die Toten wirken so inszeniert wie Abbildungen aus Märchen der Gebrüder Grimm...

Der zweite Roman von Russell ist hochspannend und feinfühlig konstruiert, die Protagonisten sind clever, menschlich und ehrlich. Die Dialoge wirken äußerst realistisch und sind eingebettet in eine detaillierte Stadtbeschreibung Hamburgs mit dem typisch unterkühlt norddeutschen Flair. Nicht nur sprachlich ist dieser Thriller hervorragend inszeniert, auch die Idee der Handlung selbst ist einzigartig und genial. Und ähnlich dem 'Blutadler' lockt Craig Russell selbst den versierten Krimi-Leser auf verschiedene Fährten, ohne zu eindeutige Indizien auf die Lösung zu geben. Ein hochspannender, sympathischer und nicht so leicht zu verdauender Thriller, der am liebsten in einem Stück an einem langen Wochenende verschlungen werden möchte.

3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.


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