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Die Leiden des jungen Werther

Die Leiden des jungen Werther

Nachw. v. Ernst Beutler

buch
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Artikeldetails zu Die Leiden des jungen Werther

AutorJohann Wolfgang Goethe

Untertitel Nachw. v. Ernst Beutler

Abbildungsvermerk Durchges. Nachdr. 15 cm

  • bol.de-Verkaufsrang2.283
  • ISBN-103-15-000067-X
  • ISBN-139783150000670
  • Verlag Philipp Reclam Jun.
  • ReiheReclam Universal-Bibliothek
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten164
  • Veröffentlicht1986
  • Gewicht85g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Die Leiden des jungen Werther

Dies ist die Geschichte der unglücklichen Liebe eines jungen Künstlers zu einer Frau, die schon einem anderen versprochen ist. Der Werther war wohl der erste europäische Bestseller der deutschen Literatur.

Bewertung unserer Kunden zu Die Leiden des jungen Werther

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40

23.05.2013

„Leidet Werther, leide ich ?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus zürich
Goethes Briefroman "die Leiden des jungen Werther" ist bestimmt eines der Werke der deutschen Literatur, die man einfach gelesen haben muss. Nicht unbedingt weil es so genial ist, sondern weil es ein Stück Geschichte ist. Für viele wird es als eines der besten Werke gesehen, die je geschrieben wurden. Das alleine war für mich schon Grund genug, mich auf das Buch einzulassen. Zu Beginn fand ich die Sprache etwas anstrengend. Wie jedes Blümchen, jeder Strauch und Bach beschrieben wird. Aber trotzdem ist mit der Zeit Werther mit seinem Selbstmitleid und Melancholie ans Herz gewachsen. Das langsame Tempo im Roman, welches dadurch entsteht, dass man am Anfang nur Werthers Briefe an seinen Freund liest, finde ich perfekt. So hat man Zeit über das gelesene nachzudenken, es zu verstehen. Es ist bestimmt nicht mein lieblings Roman aber ich war erstaunt und beeindruckt, wie sehr Goethe mich mit Werthers Geschichte berühren konnte, obwohl mir die Sprache in der er dies tat sehr fremd war.

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40

22.05.2013

„Die Leiden des jungen Werthers”

von JR aus Zürich

Die Leiden des jungen Werthers lassen einem Leiden. Je mehr man Werther, durch seine unzähligen Briefe an seinen Freund Willhelm, kennenlernt, desto mehr beginnt man mit ihm zu leiden. Es ist beengend ihm zu schauen zu müssen, wie er immer mehr in die Isolation und Einsamkeit abdriftet. Schon in seinen jungen Jahren, wo man unbeschwert und glücklich durchs Leben schreiten sollte, denkt er kritisch. Er fühlt sich von seinem Umfeld unverstanden und findet die Lebenseinstellung der Menschen um ihn herum je länger je abscheulicher. Er ärgert sich über die Aufteilung der Arbeit und Freizeit der Menschen sowie über die sozialen Unterschiede. So flüchtet er mit seinen Gedanken immer mehr in die Natur, die er in seinem ersten Brief als eine „unaussprechlichen Schönheit" bezeichnet und ihn für kurze Zeit von seinem Leiden befreit. Das Einzige was in vorerst noch am Leben hält, ist seine Liebe zur verheirateten Lotte. Sie ist sogleich auch die einzige Person, von der er sich verstanden, sich sogar ein wenig seelenverwandt fühlt. Sie hingegen fühlt sich von der ungeheuren Liebe und Werthers Werben immer mehr eingeengt. Werthers Hoffnung zerbricht, als Lotte ihn bittet sich nie mehr bei ihr blicken zu lassen. Nun wieder allein und ohne Lotte sieht er keinen Sinn mehr und setzt seinem jungen Leben ein Ende.

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30

22.05.2013

„nicht überragend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zu Beginn ist das Buch "Die Leiden des jungen Werthers" schwierig zu lesen, doch mit der Zeit gewöhnt man sich an den blumigen und dramatischen Schreibstil Goethes.
Werther, der Protagonist, ist ein junger Mann, der seine Gefühle nicht in den Griff bekommt und schlussendlich daran zu Grunde geht. Er beschreibt seine Gefühle immer sehr ausführlich und übertrieben. Je nach Leser kann dieses Übertreiben als lächerlich oder herzzerreissend aufgenommen werden.
Auch ist Werther ein sehr naturverbundener Mensch und illustriert die Natur so, dass man sich genau vorstellen kann, wo welcher Baum blüht und welcher Grashalm geknickt ist.
Die Naturverbundenheit und das genaue Beschreiben von Gefühlen ist ein typisches Merkmal für die literarische Epoche des Sturm und Drang und somit ist Werther ein Musterbeispiel für einen Stürmer und Dränger.
Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die weder ungeduldig noch süchtig nach Action sind. Viel Handlung besitzt dieser Roman nämlich nicht.

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40

22.05.2013

„Der arme Kerl”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Zürich
In dem Briefroman schildert uns Goethe sehr schön die Naturverbundenheit des jungen Werthers und beschreibt die Natur als solches mit sehr viel Liebe zum Detail. Doch hauptsächlich geht es in dem Werk natürlich um die nie enden wollenden Leiden des jungen Werthers, welche zum Teil in einer herzzerreißenden Tragik geschildert werden. Für die Lektüre braucht es Anfangs ein wenig Zeit, um sich einzulesen. Sie wird aber nach und nach packender und man kann die Leiden Werthers immer mehr und mehr spüren.
Für alle, die sich mit einem armen, unsterblich verliebten, jungen Burschen identifizieren können und für alle, die gerne ein eine tragische, gefühlsvolle Geschichte lesen, ist dieses Buch durchaus weiterzuempfehlen.

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30

22.05.2013

„Es lohnt sich.”

von Patricia
Das 1774 erschienene Werk von Johann Wolfgang Goethe, beschreibt typisch für die Epoche des Sturm und Drang gefühlsgeladen und ausführlich die Liebesgeschichte von Werther. Dem Leser liegen Briefe, welche Werther an seinen Freund Wilhelm geschrieben hat, vor. Viele handeln von Werthers Gefühlen gegenüber Lotte, seiner Angebeteten, andere beschreiben bis ins kleinste Detail die Natur. An die Sprache und oft sehr ausführliche Beschreibung musste ich mich zu erst gewöhnen. Ein wenig Geduld hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die wunderschöne Sprache Goethes macht alle Anstrengung bezahlt. Mit der damaligen historischen Situation im Hinterkopf, werden viele Handlungen Werthers verständlicher und das ganze Werk noch packender. Da viele Themen und Probleme die im Buch angesprochen werden, heute noch hoch aktuell sind, lohnt es sich auf jeden Fall ein wenig Zeit für ''Die Leiden des jungen Werthers'' zu opfern.

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40

22.05.2013

„Rezension CK”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Zürich
Ich finde den Aufbau des Werkes sehr spannend. Besonders die Form des Briefromans hat mich angesprochen. Der Einstieg mit dem Appell des fiktiven Verlegers hat mir gefallen, weil ich das noch nie in dieser Art angetroffen habe. Jedoch hat mich dieser mir fremde Auftakt des Romans einerseits verwirrt, andererseits hat es mich auch ermuntert das Buch zu lesen. Durch den Ich-Erzähler kann man die Situation Werthers gut nachvollziehen, da Werther dem Leser einen tiefen Einblick in seine Gedanken gewährt.

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Werk herangegangen, da ich schon viel über den Briefroman von Johann Wolfgang Goethe gehört habe. Es sei ein Werk, das man unbedingt gelesen haben muss. Aus diesem Grund war ich sehr gespannt, als wir das Buch im Gymnasium als Lektüre aufgegeben bekommen haben.

Bis zu einem gewissen Grad haben mich die Beschreibungen von Werther über seine Weltanschauung und seine damit verbundenen Probleme angesprochen. Jedoch nach einer gewissen Zeit, in der dieselbe Problematik immer wieder von Neuem aufgerollt wurde, kam ich mir vor als ob ich einer realen Person gegenübersässe, welche mich mit ihren Problemen überhäufe. Allmählich verlor ich das Interesse an Werthers Leiden.
Doch als ich zufälligerweise die Kunstgeschichte der Epoche des Sturm und Drang studierte, wurde mir klarer, was die Moral des Briefromans sein soll, denn auch die Künstler jener Zeit hatten sich mit der gleichen Ideologie und den ähnlichen Problemen auseinandergesetzt.

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30

22.05.2013

„(Un)sterblich verliebt”

von einer Kundin oder einem Kunden
List man "Die Leiden des jungen Werther", leidet man automatisch mit. Einerseits wird man von der Liebe des Jungen Werthers zu Lotte fasziniert und mitgerissen. Man ist an den Geschehnissen und Gefühlen des Protagonisten so nahe dran, dass man gerne selber Eingreifen und mitwirken würde. Man hofft und wünscht sich nur das beste für ihn.
Andererseits machen die langen Beschreibungen der Natur den Text zum Teil langwierig und eintönig. Ebenfalls kann Werther auch nervig sein und man kann sich die Zähne an ihm ausbeissen. Werther ist ein typischer Vertreter des Sturm und Drang. Will man ein Buch lesen, das nicht einfach eine einschlaf-Lektüre ist, ist das Buch genau das Richtige. Es fordert heraus und bringt einem zum Nachdenken über viele interessante Aspekte im Leben.

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40

22.05.2013

„Leiden des Werther”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Werk besteht aus Briefen, die der junge Werther seinem Freund Wilhelm schreibt. Darin beschreibt Werther sehr ausführlich, wie es ihm geht und was er durch machen muss. Der Ärmste ist nämlich unglücklich verliebt. Er beschreibt auch die Natur um ihn herum sehr ausführlich, was mancheiner vielleicht übertrieben findet. Doch hinter all diesen Beschreibungen steckt doch noch eine Handlung. Diese ist leicht zu verfolgen, wenn man den Text sorgfälltig genug liest. Man kann sehr gut mit Werther mitfühlen und verspürt seinen Schmerz schon fast am eigenen Leib. Das ist sehr typisch für die Epoche des Sturm und Drang, in der die Erzählung verfasst wurde.
Mir hat die Lektüre sehr gefallen, auch wenn ich einen zweiten Anlauf brauchte. Geben Sie dem Werk eine Chance, es lohnt sich!

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40

21.05.2013

„Der Junge Werther”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Egg
Liest man den Titel der Erzählung und den drüber stehenden Autor denkt man sich sogleich: Das muss ich doch gelesen haben!
Goethe ein sehr bekannter Name, aber über was schrieb er eigentlich? In dieser Erzählung geht es um den jungen Werther, welcher unsterblich in die verheiratete Lotte verliebt ist. Er ist ein sehr widersprüchlicher Mensch, ein Künstler. Er liebt die Natur und daher wird diese im Text ausführlich beschrieben, wie auch seine Gefühle, was für einige Leser vielleicht zu viel ist. Obwohl diese vielen Beschreibungen eigentlich nur ausdrücken sollen, wie sich der Protagonist fühlt. Damit man schlussendlich möglicherweise auch sein Suizid besser nachvollziehen kann. Werther ist ein typischer Vertreter für den Sturm und Drang.
Ist man also ein geduldiger Leser kann ich diese Werk nur weiterempfehlen, denn es ist sehr interessant und spannend bezogen auf viele Aspekte im Leben.

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50

10.09.2012

„Immer wieder erbaulich.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wenn man private Probleme hat und "Die Leiden des jungen Werther" liest denkt man sich: So schlimm ist es doch gar nicht.

Naja, ein Klassiker von Goethe. Sollte man gelesen haben.

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50

08.12.2011

„Bestseller anno 1774”

von Jakob B. aus Laberweinting
Der sensible, aussichtslos in Lotte verliebte Werther wählt den Freitod, weil seine Angebetete statt seiner Albert heiratet. Verfasst wurde dieser Briefroman von dem jungen Stürmer und Dränger Goethe, um seine seelischen Probleme nach der gescheiterten Liebe zu Charlotte Buff zu bewältigen. Nach der Veröffentlichung im Jahre 1774 wurde Goethe schlagartig berühmt, es brach der Werther-Kult aus und viele junge Verliebte kleideten sich wie die Romanfiguren. Manche haben – so eine zu bezweifelnde Überlieferung – ebenfalls aus demselben Motiv Suizid begangen. Auch heute noch genießt dieser „Bestseller“ Aktualität und ist auf jeden Fall lesenswert, doch teilweise auch sehr emotional.

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50

04.04.2011

„Ein Klassiker”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Leiden des jungen Werther ist ein Werk, das trotz seiner Bekanntheit nicht gerade beispielhaft ist für Goethes OEuvre, gerade deshalb aber für diejenigen, die sich intensiv mit ihm zu befassen haben, eine hervorragende Abwechslung darstellt.
Zudem legt es Zeugnis von Goethes Versuch ab, seine - wie er sich selber in späteren Schriften bekannte - Beklemmung, die ihn über eine ganze Weile ergriffen habe, gleichsam loszuschreiben.

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50

22.12.2010

„Pflichtlektüre für jeden Heranwachsenden”

von ray7 aus Tulln
Goethes sprachliche Genialität ist nicht in Frage zu stellen und sie kommt auch in diesem Werk zum Ausdruck, macht es zu einem packenden Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen will. Sprachliche Genialität ist aber nicht das einzige, das Goethe auszeichnet. Das Erzählen in Briefform zeigt einmal mehr seine Vielseitigkeit in der Wahl der literarischen Formen, die ihn zum größten deutschen Dichter aller Zeiten macht.

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40

12.12.2007

„Herzschmerz”

von raubkatzal aus Wien
Die Leiden des jungen Werther werden schon nach einigen Seiten die Leiden des Lesers. Man fühlt mit, hofft, resigniert. Eine Hauptfigur, die nicht imaginiert, sondern aus dem Leben geschnitzt wurde, mit viel Liebe zu Details und Raffinesse.

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50

12.11.2006

„Ein Buch, das Goethe über Nacht berühmt werden ließ”

von Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen (KKaygin@gmx.de)
Der Roman ist größtenteils in Briefform geschrieben, die Werther an seinen Freund Wilhelm richtet. Werther berichtet Wilhelm von dem Dorf „Wahlheim“, in welchem er lebt, die Natur betrachtet, zeichnet und zunächst niemanden findet, der seine empfindsame, literarische Seele versteht. Bis er auf der Fahrt zu einem Tanzvergnügen zum ersten Mal Lotte sieht. Eine junge Frau, die als älteste Tochter eines verwitweten Amtsmannes, die Mutterrolle übernommen hat und Werther durch ihre liebreizende Art sofort anzieht. Lotte gesteht Werther, dass sie eine Schwäche für Romane hat und so ist es um den träumenden Werther schon vor dem Tanzen geschehen.

Auf der Festlichkeit gibt Lotte Werther zu verstehen, dass sie „herzlich gerne Deutsch tanze“, ein Tanz „bei dem jedes Paar, das zusammengehört, beim Deutschen zusammenbleibt“. Als die beiden dann tanzend an einer Frau vorbei kommen, macht diese Lotte mit einer leicht drohenden Handbewegung auf Albert aufmerksam. „Wer ist Albert?“ fragt Werther Lotte und sagt ihm dann kurz darauf „Was soll ichs Ihnen leugnen...Albert ist ein braver Mensch, dem ich so gut als verlobt bin....“ Mit dem „so gut als ob“ nährt sie Werther’s Hoffnung, der bereits an diesem Tage furchtbar verliebt in sie ist, was auch durch die Darstellung des hereinbrechenden Unwetters nach dem Tanze noch untermalt wird.

Nach kurzer Zeit kommt Lotte’s Verlobter Albert zurück und ab dort ändern sich Werthers Gefühle mehr und mehr. Obwohl er Albert sehr schätzt, wird Werther erst jetzt richtig bewusst, dass Albert den Platz an Lotte’s Seite inne hat und nicht er. Die Dreierkonstellation ist für alle nicht sonderlich förderlich und so verlässt Werther zunächst Wahlheim, um bei einem Gesandten zu arbeiten. Aber sein Glück findet er hierdurch nicht und so kehrt er später nach Wahlheim zurück. Allerdings haben Lotte und Albert mittlerweile geheiratet.

Werther nimmt seine Beziehung mit Lotte wieder auf. Er beginnt aber mehr und mehr darunter zu leiden, dass Lotte nicht mehr für ihn zugänglich ist, so schreibt er zum Beispiel: „...Diese entsetzliche Lücke, die ich hier in meinem Busen fühle! – Ich denke oft: wenn du sie nur einmal, nur einmal an dieses Herz drücken könntest, diese ganze Lücke würde ausgefüllt sein.“ Oder „Wie mich ihre Gestalt verfolgt! Wachend und träumend füllt sie meine ganze Seele!...“ Eines Abends kurz vor Weihnachten kommt es zu der entscheidenden Begegnung: Lotte, die von Albert beauftragt wurde, Werther zu bitten, sie nicht mehr zu besuchen, bittet Werther ihr noch einmal aus dem „Ossian“ vorzulesen. Werther, der bereits Tage zuvor an den Freitod gedacht hat, um seiner Leidenschaft ein Ende zu setzen, wird währenddessen von seinen Gefühlen übermannt, kniet vor ihr nieder und küsst Lotte. Lotte sagt ihm, dass sie ihn nicht wiedersehen will. Werther schreibt ihr einen Abschiedsbrief, leiht sich von Albert – unter dem Vorwand einer Reise – zwei Pistolen und erschießt sich. Allerdings ist er am nächsten Morgen noch nicht tot, sondern windet sich noch mehrere Stunden, bis er endlich stirbt.

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30

14.12.2005

„Viel Herzleid”

von Stefan aus Mainleus (foser@gmx.de)
Goethe erzählt die Geschichte einer unglücklichen Liebe. Mit großartigem Schreibstil und jenem meisterlichen rethorischen Geschickt das Ihn zum größten Schriftsteller aller Zeiten gemacht hat. Allerdings sind die Leiden des jungen Wärters nicht umbedingt eines seiner großen Werke.

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