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Name:
Katharina Pfeiffer
Ort:
Wuppertal
Rezensionen:
58 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 6

nicht hilfreich: 0

Rang:
734
Über mich:

Ich liebe es Leuten Dinge zu zeigen, die mich begeistern. Bücher begeistern mich.

Katharina Pfeiffers Rezensionen

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buch

EisTau

Ilija Trojanow

EUR 18,90 *
auf Merkliste

50

18.10.2011

„Eistau!”

In Anbetracht dessen, was sich derzeit klimatechnisch auf unserem Planeten abspielt, sollte uns die Verzweiflung von Trojanows Hauptfigur als Beispiel gelten. Die Leidenschaft, die er für das ewige Eis empfindet und die Trauer, die ihn befällt angesichts seiner schleichenden Zerstörung sollten uns anstecken und beeinflussen in allem was wir tun. Neben den aktuellen Dringlichkeiten, die dieses Buch so notwendig machen, besticht der Roman aber auch durch seine spannende Konstruktion und jede Menge wirklich gelungener Sätze. Von vorne bis hinten lesenswert.

50

09.07.2011

„Tolle Texte, tolle Musik!”

Die neue Helden-CD hält alle Versprechen, die die Band uns einst gab. Texte voller Poesie und Tiefgang mit wunderbarer Musik. Ein bisschen was Neues, ein bisschen was Wiedererkennbares. Absolut gelungen.

50

09.07.2011

„Letzte Nacht in Twistet River”

Roadmovie, Vater-Sohn-Geschichte, Entwicklungsroman... dieses Buch hat alles, was das Leserherz begehrt. Großartig wie eh und je erzählt Iriving die Geschichte seiner beiden Helden, eines leidenschaftlichen Kochs und seines Sohns, die durch missliche Umstände für den Tod eines Holzfällers verantwortlich und nun ihr Leben lang auf der Flucht vor Rache sind. Toll, vielschichtig und absolut spannend. Für Irvingfans und solche, die es werden wollen.

buch

1Q84 (Roman)

Haruki Murakami

EUR 32,00 *
auf Merkliste

50

09.07.2011

„Fabelhaft!”

Ein Roman dessen Thema und Inhalt sich kaum mit ein paar Worten erfassen läßt. Deshalb sei an dieser Stelle nur so viel gesagt: Auf den 1024 Seiten habe ich mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Keine Seite, kein Satz, kein Wort sind überflüssig. Murakami schafft eine großartige Welt zwischen Realität und Fantasie. Er fesselt durch Originalität der Ideen wie kaum ein anderer. Ein wirklick großartiges Buch!

50

09.07.2011

„Desillusionierend!”

Auch in diesem Roman steht wieder ein Geschäft für Fernseh- und Radiotechnik im Mittelpunkt des Geschehens. Jede der Figuren träumt ihren eigenen amerikanischen Traum, der jedoch nie wahr werden wird. Zu sehr sind sie gefangen in gesellschaftlichen Grenzen und in den Grenzen ihrer eigenen mentalen Welt. Sie schreien nach Erlösung und Führung, danach eine Erklärung für alles geliefert zu bekommen und sind nahezu zu allem bereit, um diese zu erlangen. Doch am Ende müssen alle bitter erkennen, dass sie einer gut inszenierten Illusion erlegen sind. Fantastisch hoffnungslos, brutal realistisch!

50

09.07.2011

„Alles hoffnungslos”

Dick war nicht nur ein fantastischer Science-Fiction-Autor, sondern auch ein ungewöhnlich guter Beobachter der Umstände seiner Zeit. Sprachlich kommt er relativ einfach daher, schnörkellos und simpel, doch um so komplizierter und abgründiger sind seine Figuren und ihre Schicksale. Ein toller Gesellschaftsroman des Amerika der 50er Jahre. Absolut lesenswert.

50

09.07.2011

„Lieblingsbuch!”

Drei Familien, drei Schicksale geprägt von Verlust und eine Freundschaft. Die hellen Tage ist eine Geschichte so zauberhaft erzählt wie schon lange keine mehr. Sie ist wunderschön und traurig zugleich voller Wendungen und schönen Bildern. Wirklich ein Buch, das man unbedingt lesen sollte und seit langer Zeit mal wieder eins, dessen letzte Seiten ich mir ein bisschen aufgehoben habe, weil ich nicht wollte, dass es zu Ende ist. Schön, schön, schön.

50

08.07.2011

„Poetisch!”

Ein tolles Buch, das auf vielen Ebenen begeistert. Zum einen überzeugt es sprachlich in der Übersetzung Celans durch tolle Bilder voller Mystik und Melancholie. Zum anderen zieht einen die Geschichte des jungen Francois auf der Suche nach sich und seiner Vergangenheit, vor der er seither nur fliehen wollte in den Bann. Weder Protagonist noch Leser wissen zunächst wo sie sich befinden und erst nach und nach erkennen sie gleichzeitig wohin sie die Geschichte führt. Sehr spannend. Anspruchsvoll. Mit einem hilfreichen Nachwort zu Auto und Werk.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Winters Knochen

Daniel Woodrell

EUR 18,90 *
auf Merkliste

50

08.07.2011

„Tolles Buch!”

Woodrell zieht seine Leser in einen Sumpf aus Drogen und menschlichen Abgründen. Ein junges Mädchen versucht seine Familie und vor allem sein Heim zu retten, indem es sich auf die Suche nach seinem verschollenen Vater macht,um ihn der Justiz auszuliefern. Die Erfahrungen, die sie machen muss in dieser dreckigen Welt, in diesem Dorf unter all den Familien, die ihre eigenen Gesetze schreiben sind erschreckend und lassen selbst den Leser jede Hoffnung verlieren. Doch Ree gibt nicht auf. Woodrells Sprache ist außergewöhnlich und fesselnd, die Geschichte fremd und deshalb umso atemberaubender. Ich bin erinnert an Nick Caves "Und die Eselin sah den Engel". Wirklich toll.

50

08.07.2011

„Ganz toll!”

Stellen Sie sich vor, jemand diagnostiziert Ihnen eine tödliche Krankheit, die sie maximal noch ein halbes Jahr leben läßt. Ist das ein Fluch oder eine Befreiung von allen schwierigen Entscheidungen, die sie sich im Leben nie zu treffen trauten? Und dann stellt sich heraus, die Diagnose war falsch, möglicherweise. Welchem Urteil kann man vertrauen? Ostermaiers Held ist gefangen zwischen einem Leben, dass sich seine Eltern wünschen, dass er es lebt und seinen eigenen Träumen eines Tages ein großer Dichter zu sein. Wie E.T.A. Hoffmann oder Kafka versucht er den Spagat zwischen Brotberuf und leidenschaftlicher Berufung und macht sich und seiner Familie etwas vor. Bis zur Diagnose. Und dann die Frage: Bin ich tatsächlich krank oder nur einem Scharlatan ins Netz gegangen? Und was hat das für Konsequenzen für mein Leben? Ein spannendes Buch, dass an die Grenzen der menschlichen und gesellschaftlichen Existenz führt und bis zum Schluss uneindeutig bleibt und viel Raum zum Denken läßt. Unbedingt lesenswert.

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