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Ruhestörung

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Artikeldetails zu Ruhestörung

AutorRichard Yates

Untertitel Roman

  • ISBN-103-442-74426-1
  • ISBN-139783442744268
  • Verlag Btb Taschenbuch
  • Reihebtb
  • ÜbersetzerAnette Grube
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten315
  • Veröffentlicht09.04.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht298g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelDisturbing the Peace

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Kurzbeschreibung zu Ruhestörung

John Wilder ist erfolgreich und mit einer liebevollen Familie gesegnet. Aber etwas scheint nicht zu stimmen in seinem Leben, und mit der Unzufriedenheit steigt auch sein Alkoholkonsum, bis er eines Abends vor dem Abgrund steht und seiner Frau telefonisch mitteilt, es sei sicherer für sie, er käme nicht nach Hause Ein eindringlicher und unvergesslicher Blick in die dunklen Winkel der Psyche, von einem der wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.
John Wilder führt das perfekte Leben: Im trauten Eigenheim wartet eine ihn liebende Frau täglich auf seine Rückkehr aus dem Büro, wo er sich eine vielversprechende Karriere als Anzeigenvertreter aufgebaut hat. Seine Abende verbringt er auf Cocktailpartys und die Wochenenden mit der Familie auf dem Lande. Alles scheint gut. Doch wenn John ehrlich zu sich ist, dann weiß er, dass tief in ihm schon seit Langem etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist - etwas droht, die Ruhe zu stören...

Beschreibung der Redaktion zu Ruhestörung

John Wilder führt das perfekte Leben: Im trauten Eigenheim wartet eine ihn liebende Frau täglich auf seine Rückkehr aus dem Büro, wo er sich eine vielversprechende Karriere als Anzeigenvertreter aufgebaut hat. Seine Abende verbringt er auf Cocktailpartys und die Wochenenden mit der Familie auf dem Lande. Alles scheint gut. Doch wenn John ehrlich zu sich ist, dann weiß er, dass tief in ihm schon seit Langem etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist - etwas droht, die Ruhe zu stören ...

Autorenportrait zu Ruhestörung

Richard Yates wurde 1926 in Yonkers, New York, geboren und starb 1992 in Birmingham, Alabama. Wie Ernest Hemingway prägte er eine Generation von Schriftstellern und zählt heute zu den wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Er war einige Jahre als Werbetexter beschäftigt und in den späten Sechzigern kurzzeitig als Redenschreiber für Senator Robert Kennedy tätig. Hauptsächlich jedoch arbeitete Richard Yates als Schriftsteller: Er war der Autor von sieben Romanen und zwei Erzählungsbänden, die zu seinen Lebzeiten kaum Beachtung fanden - heute jedoch zu den wichtigsten Werken der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts gehören. Die DVA veröffentlicht Yates' Gesamtwerk auf Deutsch.

Portrait

Richard Yates:
Richard Yates wurde 1926 in New York geboren und lebte in Kalifornien. Seine preisgekrönten Stories erschienen von 1953 an. 'Zeiten des Aufruhrs' ist sein erster Roman. Richard Yates starb 1992.

Autorenportrait

Richard Yates wurde 1926 in Yonkers, New York, geboren und starb 1992 in Birmingham, Alabama. Wie Ernest Hemingway prägte er eine Generation von Schriftstellern und zählt heute zu den wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Er war einige Jahre als Werbetexter beschäftigt und in den späten Sechzigern kurzzeitig als Redenschreiber für Senator Robert Kennedy tätig. Hauptsächlich jedoch arbeitete Richard Yates als Schriftsteller: Er war der Autor von sieben Romanen und zwei Erzählungsbänden, die zu seinen Lebzeiten kaum Beachtung fanden - heute jedoch zu den wichtigsten Werken der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts gehören. Die DVA veröffentlicht Yates' Gesamtwerk auf Deutsch.

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40

07.06.2012

„Weg in die Selbstzerstörung”

von einer Kundin oder einem Kunden
In Richard Yates Romanen werden keine Erfolgsgeschichten erzählt. Seine Romanfiguren gehen meist den Weg des Scheiterns. So auch John Wilder, die Hauptfigur in "Ruhestörung". Beruflich erfolgreich und privat gut versorgt und aufgehoben in einer wohltemperierten Ehe mit zehnjährigem Sohn, scheint etwas unaufhaltsam die scheinbar nur oberflächliche Ruhe zu stören. Wilder wird zum Alkoholiker und letztlich in einen psychisch derart labilen Zustand getrieben, dass er am Ende in einer psychiatrischen Klinik landet, ohne Aussicht von dort jemals wieder heraus zu kommen. Was aber treibt den Mann in eine derartige Selbstzerstörung? Während seine Frau mit dem abgesicherten Mittelstandsleben zufrieden ist, glaubt er sich im falschen Leben zu befinden. Als Filmproduzent will er gute Filme produzieren. Er hasst und verachtet das Leben seiner Eltern, die es geschafft haben eine florierende Pralinenfabrik aufzubauen. Doch sein Traum vom Neuanfang erweist sich als Illusion. In der Realität scheint es keinen Ort zu geben, an dem sich sein Wunsch nach einem anderen Leben erfüllen könnte.

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50

19.05.2012

„Der Mann, der sich selbst zerstörte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Buch von einen Schriftsteller zu lesen, der schon zwei Jahrzehnte tot ist, empfand ich als echte Herausforderung.Ganz schnell musste ich feststellen, dass dieser Roman richtig brillant ist.Die Handlung, der Schreibstil und die Geschichte zeigen, dass Richard Yates sein Handwerk verstand.In dem Roman steht die Alkoholsucht im Vordergrund, verpackt in einer wirklich guten Geschichte.Es geht um John, der eines Abends seine Frau aus einer Telefonzelle anruft (Handys gab es in den sechziger Jahren noch nicht) und verkündet, dass er nicht mehr nach Hause kommt. Er geht in die nächste Kneipe und betrinkt sich sinnlos.Seine Frau setzt einen guten Freund der Familie an, um John zu finden.Als dieser den völlig betrunkenen und zugleich verstörten John findet, muss er feststellen, dass John völlig durchgedreht ist.Der Freund beschließt John in die Psychiatrie zu bringen.So nimmt Johns Leben seinen Lauf, zwischen Irrenanstalt, der Sucht nach Alkohol und immer auf der Suche nach dem großen Glück.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

14.05.2012

„Ein tiefer, bewegender Blick in die Abgründe einer unglücklichen Seele.”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein Mann, beruflich erfolgreich, verheiratet mit einer Frau, die ihn liebt und einem Sohn, verspürt dennoch eine Leere, die er mit Alkohol erträglich zu machen sucht. Ein Nervenzusammenbruch, dem ein erster Aufenthalt in der Psychiatrie folgt, markiert die erste Station eines Weges in den Abgrund, dem er mit grausamer Konsequenz folgen wird bis alle Beziehungen, alle beruflichen Träume, alle erfreulichen Aspekte seines Lebens verloren sind.
Yates zeigt mit klarer, schnörkelloser Sprache einen Einblick in die zerstörerischen Auswirkungen von Sucht auf den Betroffenen und seine Umgebung. Vor 35 Jahren geschrieben ist dieser Roman ein eindrucksvoller Blick in die 60er Jahre in großer literarischer Qualität. Eine Entdeckung!

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50

06.04.2012

„Beeindruckend und zugleich bedrückend”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Welch ein Glück für uns Leser, dass einige Verlage schon vergessene Autoren wieder aufleben lassen. So wie auch in diesem Fall, wo die DVA den Autoren Richard Yates nach und nach wiederveröffentlicht. Und jetzt ist dieser tolle Roman als Taschenbuch erschienen. Nachdem mir schon „Eine besondere Vorsehung“ sehr gut gefallen hat, hat mich dieser Roman nun endgültig von den Qualitäten des Autors überzeugt.

Dieses Mal erzählt Richard Yates uns die Geschichte von John Wilder. Sie beginnt 1960. John Wilder ist ein erfolgreicher Anzeigenverkäufer für „The Scientist“, verheiratet mit Janice und hat einen zehnjährigen Sohn Tommy. Eigentlich könnte alles so schön sein, wenn John nicht irgendwie das Gefühl hätte, dass es in seinem Leben an etwas essentiell Wichtigem fehlen würde. Diese Leere versucht er mit Alkohol zu kompensieren, aber nach und nach verliert er erst schleichend dann immer schneller die Kontrolle über sich selbst.

Richard Yates zieht einen als Leser richtig tief in den Roman hinein. Er beschreibt seine Hauptperson psychologisch so meisterhaft, dass man wirklich meint, ihn zu kennen Alle seine Ängste und Lügen kommen absolut real rüber. Ich hatte lange Zeit tiefstes Mitgefühl mit ihm, aber irgendwann war Schluss! Ein wahrhaft beklemmender und beeindruckender Roman zum Thema Alkoholismus und seine Folgen. Unbedingt lesen!

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