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Urheberrechtschutz in der Musikindustrie, Band 2

Eine ökonomische Analyse. Diss. Univ. Stuttgart

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Artikeldetails zu Urheberrechtschutz in der Musikindustrie,...

AutorJochen Haller

Untertitel Eine ökonomische Analyse. Diss. Univ. Stuttgart

Abbildungsvermerk XXIII, Abbildungen 21 cm

  • ISBN-103-89936-352-3
  • ISBN-139783899363524
  • Verlag Eul
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten375
  • Auflage1. Auflage
  • VeröffentlichtMai 2005
  • Gewicht570g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Urheberrechtschutz in der Musikindustrie,...

Die Musikindustrie befindet sich nach Jahren stetigen Wachstums derzeit in einer schweren Krise. Gemäß deren Interessenvertretern sind hierfür überwiegend unautorisierte Kopien verantwortlich. Die Musikindustrie fordert daher eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes. Eine solche Verschärfung wird allerdings auch kritisch gesehen, da mit ihr gleichzeitig eine Stärkung der Monopolmacht der Rechteinhaber einhergeht. Im Zentrum des Interesses steht damit die Frage nach dem wohlfahrtsoptimalen Niveau des Urheberrechtsschutzes. Zu diesem Themenkomplex existiert bereits eine Reihe von Modellansätzen. Diese sind jedoch nur begrenzt geeignet, die o. g. Frage in Bezug auf Tonträger zu beantworten, da sie die Existenz von Netzeffekten, und damit ein zentrales Charakteristikum des Gutes "Musik", vernachlässigen.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein ökonomisches Modell des Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern zu entwickeln, das Netzeffekte in die Analyse mit einbezieht. Mit dessen Hilfe soll die Frage beantwortet werden, ob und inwieweit eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern gesamtgesellschaftlich wünschenswert ist. Daneben werden in der Arbeit die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Analyse des Urheberrechtsschutzes erörtert und der derzeitige Stand der Forschung auf diesem Gebiet umfassend dargestellt. Um einen tieferen Einblick in die derzeitige Krise zu gewinnen, wird zudem die Struktur der Musikindustrie eingehend analysiert. Darüber hinaus werden auch das technische Umfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Musikindustrie untersucht.

Die Ergebnisse der Arbeit machen deutlich, dass Zweifel angebracht sind, ob sich eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes langfristig als ein probates Mittel zur Überwindung der derzeitigen Krise der Musikindustrie eignet. Hierzu scheint vielmehr die Entwicklung neuer Strategien seitens der Tonträgerhersteller vielversprechender zu sein.

Beschreibung der Redaktion zu Urheberrechtschutz in der Musikindustrie,...

Die Musikindustrie befindet sich nach Jahren stetigen Wachstums derzeit in einer schweren Krise. Gemäss deren Interessenvertretern sind hierfür überwiegend unautorisierte Kopien verantwortlich. Die Musikindustrie fordert daher eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes. Eine solche Verschärfung wird allerdings auch kritisch gesehen, da mit ihr gleichzeitig eine Stärkung der Monopolmacht der Rechteinhaber einhergeht. Im Zentrum des Interesses steht damit die Frage nach dem wohlfahrtsoptimalen Niveau des Urheberrechtsschutzes. Zu diesem Themenkomplex existiert bereits eine Reihe von Modellansätzen. Diese sind jedoch nur begrenzt geeignet, die o. g. Frage in bezug auf Tonträger zu beantworten, da sie die Existenz von Netzeffekten, und damit ein zentrales Charakteristikum des Gutes „Musik“, vernachlässigen.
Ziel dieser Arbeit ist es daher, ein ökonomisches Modell des Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern zu entwickeln, das Netzeffekte in die Analyse mit einbezieht. Mit dessen Hilfe soll die Frage beantwortet werden, ob und inwieweit eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes bei Tonträgern gesamtgesellschaftlich wünschenswert ist. Daneben werden in der Arbeit die theoretischen Grundlagen der ökonomischen Analyse des Urheberrechtsschutzes erörtert und der derzeitige Stand der Forschung auf diesem Gebiet umfassend dargestellt. Um einen tieferen Einblick in die derzeitige Krise zu gewinnen, wird zudem die Struktur der Musikindustrie eingehend analysiert. Darüber hinaus werden auch das technische Umfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Musikindustrie untersucht.
Die Ergebnisse der Arbeit machen deutlich, dass Zweifel angebracht sind, ob sich eine Verschärfung des Urheberrechtsschutzes langfristig als ein probates Mittel zur Überwindung der derzeitigen Krise der Musikindustrie eignet. Hierzu scheint vielmehr die Entwicklung neuer Strategien seitens der Tonträgerhersteller vielversprechender zu sein.

Portrait

Jochen Haller:
Jochen Haller ist gelernter Landmaschinenmechaniker und Fachagrarwirt. Er bewirtschaftet einen Acker- und Weinbaubetrieb mit modernen Landmaschinen.
Bernd Woeckener:
Professor Dr. Bernd Woeckener studierte an der Philipps-Universität Marburg Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Geschichte; 1985 Abschluss als Diplom-Volkswirt. Promotion zum Dr. rer. pol. 1990 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen über endogene Konjunktur- und Wachstumszyklen; ebenfalls dort 1994 Habilitation über die Diffusion neuer Kommunikations- und Informationssysteme. Seit 2001 Universitätsprofessor für Markt- und Wettbewerbsökonomik sowie für Standort- und Stadtökonomik an der Universität Stuttgart.

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