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Name:
Nicole K.
Ort:
Wesseling
Rezensionen:
156 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 118

nicht hilfreich: 41

Rang:
193
Über mich:

liebe Bücher und hab immer ein Buch in der Hand. Und diese dann zu bewerten macht ebenso viel Spaß. Denn so kann ich vielleicht helfen anderen Lesern das richtige Buch nahe zu bringen.

Nicole K.s Rezensionen

40

02.06.2008

„Ivan und Elisabeth – ein ungleiches Paar das trotzdem viel verbindet”

Ivan ist eine Art Schutzengel. Er ist bester Freund für Kinder die einen brauchen. Seine neue Mission ist Luke, ein kleiner Junge der bei seiner Tante aufwächst, weil seine Mutter Alkoholikerin ist und nicht fähig ist sich um Luke zu kümmern. Elisabeth hat deshalb ihren Neffen adoptiert, aber leider ist sie nicht wirklich zu Gefühlen in der Lage. Elisabeth macht alles für die Familie, aber sie hat Probleme sich selbst zu finden. Eigentlich ist es für Ivan ein ganz normaler Job, bis zu dem Zeitpunkt, da Elisabeth ihn spürt. Denn normalerweise ist er für alle anderen unsichtbar. Als Elisabeth ihn dann irgendwann auch noch sehen kann, ist das Chaos komplett. Ivan lehrt Elisabeth an sich selbst zu glauben und das tun wonach ihr ist. Das Kind auch mal rauslassen. Nicht über jeden Schritt nachdenken, sondern auch mal was riskieren. Das tut Elisabeth dann auch. Sie riskiert mehr als sie ahnt, denn sie verliebt sich in diesen ungewöhnlichen Mann. Und auch Ivan merkt das Elisabeth ihm nicht egal ist. Wird es eine Zukunft geben? Was ist wenn Ivan seine Mission erledigt hat?

Zwischen Himmel und Liebe war ein sehr schöner Roman, wenngleich das Ende nach meinem Geschmack etwas anders hätte enden können. Ansonsten muss ich sagen war es ein toller Roman, der auch zum nachdenken anregt, denn im Grunde sind wir alle wie Elisabeth. Wir planen unser Leben und verlieren vielleicht ab und an mal die Spontaneität aus den Augen. Gelesen habe ich dieses Buch ziemlich zügig, nur als klar war wie es endet, da habe ich etwas Antrieb gebraucht. Aber es ist wie gesagt ein schöner Roman. Grade jetzt für den Sommer ideal. Cecelia Ahern schreibt immer wieder andere Geschichten, die aber allesamt unter die Haut gehen. Kann es nur empfehlen. Im Gegensatz zu „Für immer vielleicht“ und „P.S. Ich liebe dich“ ist dies nun eine ganz andere Geschichte. Auf witzige Art und Weise bringt sie uns den „Schutzengel“ oder wie man ihn auch nennen mag näher, ebenso die Bereitschaft Opfer zu bringen um die zu schützen die man liebt. Wunderschön!

30

21.05.2008

„Auf den Spuren einer alten Liebe”

Caroline Renwick und Joe Connor waren vor Ewigkeiten die besten Freunde. Ein Geheimnis entzweite die Verbindung. Joe taucht plötzlich nach vielen Jahren auf Firefly Hill auf., dem Familiensitz der Renwicks. Von da an gerät Carolines Leben vollkommen aus den Fugen. Für Clea und Skye, die Schwestern von Caroline, steht von Anfang an fest, dass diese beiden Menschen zusammengehören. Die einzige die dieser Verbindung argwöhnen würde ist Caroline’s Mutter Augusta. Aber warum? Welches Geheimnis verbindet die Familien und werden sie nach all den Jahren endlich den Stolz vergessen und verzeihen können?

Ich fand das der Schreibstil relativ flüssig war und somit das Buch auch gut zu lesen. Was mir an der Geschichte gut gefallen hat, war wie sich die einzelnen Charaktere während des Romans weiterentwickelt haben. Caroline lernt loszulassen, nicht immer die große Schwester oder Ersatzmutter zu spielen. Sie lernt erstmals sich um ihr eigenes Leben zu kümmern. Mit Joe verbindet sie eine lange Liebesgeschichte. Denn Caroline war schon in ihn verliebt, als sie gerade mal 5 Jahre alt war. Auch Skye, das Nesthäkchen der Familie, wirkt anfangs noch schwach, labil und naiv. Mit der Zeit wird sie aber stärker, willensstark und konsequent. Alles in allem hat mir dieser Roman gut gefallen. Eine schöne Lektüre für den Urlaub oder verregnete Nachmittage.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

10

21.05.2008

„75 Jahre - endlich wird das Geheimnis gelüftet”

Grace Bradley ist mittlerweile über 90 Jahre alt und hütet seit 75 Jahren ein Geheimnis, welches sie nie jemandem erzählt hat. Doch jetzt ist es an der Zeit dies zu tun. Grace merkt, dass sie bald sterben wird und möchte das ihr Enkel alles weiß. Also spricht sie ihm auf Kassetten ihre Lebens- und Leidensgeschichte auf. Zeitgleich wird ein Film über die Hartfords gedreht. Grace ist die einzige Überlebende dieses Hauses. Denn als junges Mädchen war Grace Dienstmädchen im Hause der Hartfords. Dort lernt sie die beiden Schwestern Hannah und Emmeline kennen. Zu Hannah hat sie von Anfang eine innige Verbindung. Später erfährt sie warum. Grace steht den beiden Hartfordschwestern immer zur Seite, besonders Hannah. Sie deckt teilweise auch deren Geheimnisse. Nach Hannahs Hochzeit mit Theodore Luxton wird Grace Hannah’s Zofe und zieht mit ihr auf das Anwesen der Luxtons. Als dort Robbie, ein Freund ihres verstorbenen Bruders David auftaucht. , überschlagen sich die Ereignisse. Es sind Ereignisse an die Grace nicht gern zurückdenkt. Doch jetzt wird es Zeit. Zeit die Vergangenheit aufzuwühlen um endlich Ruhe zu finden.

Das geheime Spiel war nicht ganz so toll. Es war zwar nicht so schlecht geschrieben. Jedoch war die Story stellenweise recht langatmig und auch nicht so interessant wie man es sich vorgestellt hat. Ich habe das Buch ausgeliehen bekommen und muss sagen, dass ich froh bin das Buch nicht gekauft zu haben. Denn ich würde es mit Sicherheit nicht noch einmal lesen. Dazu hat einfach der überspringende Funke gefehlt. Es war zwar ab und zu ganz amüsant, aber ich habe schon etwas länger gebraucht es zu lesen. Da es stellenweise recht langatmig war. Es war zwar nicht so schlecht, aber meiner Meinung nach sollten Leser die sich dieses Buch zu Gemüte führen wollen, es in der Bücherei ausleihen. Danach kann man es immer noch kaufen. Aber man ist nicht enttäuscht wenn es dann doch nix ist.

1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

21.05.2008

„Ohne ein Wort - ein Thriller der extra Klasse”

Die 14-jährige Cynthia kommt sturzbetrunken nachhause und hat Streit mit ihren Eltern, die nicht möchten, dass sie mit ihrem Freund unterwegs ist, trinkt und länger wegbleibt als abgemacht. Cynthia beschimpft ihre Eltern und sagt: Ich wünschte ihr wärt tot!
Am nächsten Morgen wacht Cynthia auf und niemand ist da. Zuerst vermutet sie, dass ihre Eltern und ihr Bruder früher das Haus verlassen haben. Aber irgendwann merkt sie, dass ihre Eltern nicht wiederkommen. 25 Jahre später, Cynthia hat mittlerweile eine eigene Familie, tauchen Zeichen aus der Vergangenheit auf. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen um herauszufinden, was vor 25 Jahren mit ihrer Familie passiert ist. Cynthia will so verbissen wissen was passiert ist, dass sie sich zeitweise auch von ihrem Mann entfernt. Dieser weiß nicht mehr was er machen soll. Er befürchtet, dass Cynthia sich in die Suche reinsteigert. Sie spricht sogar einen Mann an, von dem sie denkt er sei ihr Bruder. Bei ihren Nachforschungen kommt sie einem Geheimnis auf die Spur welches sie nie hätte erfahren sollen.

Ohne ein Wort war ein super spannender Thriller. Ich habe selten ein Buch gelesen, welches auf Anhieb so gut war. Und dabei ist es das Debüt von Linwood Barkley. Auf weitere Bücher bin ich schon sehr gespannt. Das Buch war flüssig, spannend und mitreißend geschrieben. Man hat richtig mit Cynthia mitgelitten. Ich finde auch, dass das Buch überhaupt nicht vorhersehbar war. Gut 2 kleine Sachen habe ich vermutet, die dann später auch eingetreten sind, aber abgesehen davon ist es immer anders gekommen als man dachte. Ich würde auf jeden Fall empfehlen es zu lesen. Es lohnt sich und man wird es nicht bereuen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

29.03.2008

„Auf in die schottischen Highlands”

Margita eine junge Frau, die seit dem Tod der Mutter, bei ihrer Tante lebt, macht sich auf zum Urlaub in Schottland. Als ihre Tante dort unerwartet krank wird, müssen die beiden in dem Hotel Drumnadruid Castle bleiben. Da Margita nun dort festsitzt macht sie sich daran, die Geschichte des Hotels nachzuforschen.Dabei kommt sie einem Pärchen auf die Spur das vor langer Zeit dort ermordet worden ist. Dann begegnet ihr auch noch der Geist des Katers MacTiger und Margita spürt das eine Verbindung zwischen ihr, dem Pärchen und dem Kater MacTiger besteht. Und als wäre das nicht genug, verliebt sie sich noch in einen Mann, der eigentlich so gar nichts mit ihr gemein hat. Oder doch?

Ich fand das Buch sehr schön. Es war angenehm mal etwas ruhigeres zu lesen. Es war auch stellenweise so lustig, dass ich entweder schmunzeln oder lachen musste. Es ist auch ziemlich flüssig geschrieben, so dass man es zügig gelesen bekommt.

30

05.03.2008

„Quer durch Irland - auf den Spuren eines Geschichtenerzählers”

Das Buch Schwert und Harfe erzählt von dem 9-jährigen Jungen Ronan, bei dem eines Tages ein Geschichtenerzähler zu Gast ist. Alle sind begeistert. Doch nach 3 Tagen setzt seine Mutter den alten Mann abrupt an die Luft. Ronan sucht jahrelang nach dem Mann und erfährt später warum er ein solches Band zu dem Mann hat.
Das Buch war nicht schlechtm aber durch die vielen kleinen Geschichten, die der Geschichtenerzähler zum besten gibt, wird man immer wieder aus Ronans Umfeld gerissen. Teilweise sind die Geschichten zu kurz um sich reinzufinden und teilweise etwas langatmig. Das macht die Geschichte um Ronan ein wenig kaputt. Erst wollte ich nur 2 Sterne geben. Denn interessant wurde es an dem Punkt, als Ronan erfährt was es mit dem Geschichtenerzähler auf sich hat und wer seine Tante wirklich ist. Deshalb 3 Sterne. Hätte mir das Buch vermutlich nicht gewünscht wenn ich gewusst hätte das sich das Buch so dermaßen in die Länge zieht. Allein nur durch diese Geschichten. Die Landschaft war aber gut beschrieben.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.