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Middlesex

Middlesex

Roman. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis 2003 und dem WELT-Literaturpreis 2003

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Artikeldetails zu Middlesex

AutorJeffrey Eugenides

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis 2003 und dem WELT-Literaturpreis 2003

  • ISBN-103-499-25840-4
  • ISBN-139783499258404
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerEike Schönfeld
  • Einbandartgebunden
  • Seiten892
  • Veröffentlicht01.11.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht424g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelMiddlesex

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Rezensionen der Redaktion zu Middlesex

Ein wunderbares Buch, reich an Geschichte und Geschichten, an Liebe, Glück Leid, Trauer und Tiefsinn, an Witz und an Fabulier- und Erinnerungslust.

Kurzbeschreibung zu Middlesex



In einem kleinasiatischen Bergdorf fängt alles an. Ein junger Mann und eine junge Frau, Bruder und Schwester, fliehen vor den Türken nach Smyrna und, als die Stadt brennt, nach Amerika. Es ist das Jahr 1922. Auf dem Schiff heiraten sie und lassen sich später in der Autostadt Detroit nieder. Niemand ahnt das Geheimnis dieses Paares, doch nach Jahrzehnten hat der Tabubruch der beiden ungeahnte Folgen.


Autorenportrait zu Middlesex

wurde 1960 in Detroit / Michigan geboren und lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman "The Virgin Suicides" (dt. "Die Selbstmord-Schwestern") erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift The New Yorker unter die "Twenty Writers for the 21st Century" und in der Zeitschrift Granta unter die "Best Young American Novelists". Eugenides und Franzen wurden von ihrem US-Verleger Jonathan Galassi miteinander bekannt gemacht; über Jahre diskutierten sie in einem griechischen Lokal in New York ihre jeweiligen Projekte. Die freundschaftliche Verbundenheit und der kreative Austausch zeitigten zwei sehr unterschiedliche, dennoch verwandte Romane:
fulminante, große Epen über den Zerfall der amerikanischen Familie und das Schicksal des Landes im 20. Jahrhundert.

Portrait

Eike Schönfeld:
Eike Schönfeld, Jahrgang 1949, übersetzt seit rund zwanzig Jahren englischsprachige Literatur, darunter Werke von J. Eugenides, H. Fielding und J.D. Salinger. Für den marebuchverlag hat er zuletzt David Thomsons Seehundgesang ins Deutsche übertragen. 2004 wurde ihm der Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis verliehen. Er lebt in Hamburg.
Jeffrey Eugenides:
Jeffrey Eugenides, geb. 1960 in Detroit/Michigan lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman 'The Virgin Suicides' (dt. 'Die Selbstmord-Schwestern') erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift 'The New Yorker' unter die 'Twenty Writers for the 21st Century' und in der Zeitschrift Granta unter die 'Best Young American Novelists'. Jeffrey Eugenides wurde 2003 mit dem 'Welt"-Literaturprei' ausgezeichnet.

Autorenportrait

wurde 1960 in Detroit / Michigan geboren und lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman "The Virgin Suicides" (dt. "Die Selbstmord-Schwestern") erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift The New Yorker unter die "Twenty Writers for the 21st Century" und in der Zeitschrift Granta unter die "Best Young American Novelists". Eugenides und Franzen wurden von ihrem US-Verleger Jonathan Galassi miteinander bekannt gemacht; über Jahre diskutierten sie in einem griechischen Lokal in New York ihre jeweiligen Projekte. Die freundschaftliche Verbundenheit und der kreative Austausch zeitigten zwei sehr unterschiedliche, dennoch verwandte Romane:
fulminante, große Epen über den Zerfall der amerikanischen Familie und das Schicksal des Landes im 20. Jahrhundert.

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40

15.02.2013

„Insgesamt ein toller Roman”

von J.G. aus Berlin
Middlesex ist die Geschichte eines Geschwisterpaares im Griechenland der Zwanziger Jahre, in der heutigen Türkei, im Laufe eines Krieges zueinander finden und sich mehr lieben als dies Geschwister tun sollten. Auf einem Schiff heiraten die beiden und lassen sich kurze Zeit später in Detroit nieder, wo ein Großteil der Handlung spielt. Erst Jahre später hat der Inzest verheerende Folgen: Der Enkel und Erzähler, Cal Stephanides, ist ein Hermaphrodit, der genetisch zwar ein Mann ist, aber als Mädchen aufwächst bis er im pubertären Alter seine zweite Geburt in einem anderen Geschlecht erlebt.

Middlesex ist unglaublich vielschichtig und bietet mehrere Genres zugleich. Es ist ein Geschichtsbuch (Geschichte der Türkei und dem Streben von Atatürk, Geschichte von Detroit), eine Liebesgeschichte, eine Familiensaga, ein Biologiebuch (Exkurs in die Genetik), ein Buch vom Erwachsenwerden etc.

Eugenides erzählt die Geschichte leicht und locker mit einem Hauch von Melancholie. Beeindruckend ist auf der einen Seite der Wandel der Zeit den der Autor hervorragend dargestellt hat, sodass man vor dem inneren Auge diesen Wandel der Zeit betrachten kann.
Aber auf der anderen Seite war das Buch streckenweise zu langatmig und absolut ausufernd.

Fazit: Toller Roman, aber leider an einigen Stellen zu langatmig…

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50

09.03.2012

„Jeffrey Eugenides wird in die Liga der Lieblingsautoren aufgenommen.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich hab schon lange kein solches Buch mehr gelesen. Und wie ungeheuer bedauerlich ist es, dass es so lange vor meiner Nase lag und ich immer wieder daran vorbei gegangen bin.
Jeffrey Eugenides zeichnet hier, auf zugegebenermaßen recht vielen Seiten, die lange Geschichte der griechischen Familie Stephanides nach.
(Wirklich jede Seite hat ihre Daseinsberechtigung!!!) Deren familiäre Verästelungen haben entscheidenden Einfluss auf das spätere Leben ihres Sprösslings Calliope. Calli, die in den USA geboren wird, ist ein Mädchen. So sieht sie zumindest äußerlich aus. Genetisch (und innerlich) ist sie jedoch ein Junge. Das "böse" Erwachen erfolgt aber erst viele Jahre nach ihrer Geburt und beschert ihr ein wirklich sehr anstrengendes Heranwachsen.
Trotz all dieser Schwere, ist das Buch selbst niemals schwer. Eugenides macht es dem Leser leicht. Selten fand ich so einen Draht zu den Figuren, die ich über so viele Seiten begleitet habe. Und selten habe ich so sehr mitgefiebert.
Begehen Sie nicht so einen fatalen Fehler wie ich, lassen Sie keine Zeit verstreichen. Lesen Sie Eugenides.
Ich habe mir sagen lassen, dass seine anderen Bücher diesem in nichts nach stehen. ;-)

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50

24.01.2012

„das beste Buch seit langem...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
Eine Familiengeschichte, eine Gesellschaftssatire oder ein hochaktuelles bisher vernachlässigtes Thema?
Dieses Buch hat alles, was der verwöhnte Leser braucht. Es erzählt von der Unschuld der Inzucht, von Liebe, vom Erwachsenwerden, von der Suche nach der eigenen Identität. Cal wird als Mädchen geboren und schon bald merkt sie, das sie anders ist. Es dauert einige schmerzhafte Erfahrungen, bis sie sich selbst als Hermaphrodit akzeptieren kann und beschließt, fortan als Mann zu Leben. Wir erfahren nicht nur ihr Leben sondern auch die Lebensgeschichte Ihrer Großeltern, die Geschwister sind und durch ihre Liebe und Heirat eine Genkombination in Gang setzen, die schlussendlich für Calliope/Cal ganz schöne Schwierigkeiten bedeutet.
Ihre Eltern wünschen sich sehnlichst ein Mädchen, und auch der pendelnde Silberlöffel, der Großmutter, die einen Jungen vorhersagt, kann sie nicht beirren.
Alles in allem, lest das Buch, es wird euch bereichern!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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