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50

18.02.2011

„Dinner mit Spinnern”

Dieser Film ist ein würdiger Nachfolger für seinen französischen großen Bruder. Der Komödie mangelt es wirklich an kaum etwas. Die Aufgabe für Tim klingt erstmal skurril: Im Haus seines Chefs findet monatlich ein Dinner statt. Es ist eine große Ehre dorthin eingeladen zu werden und es gibt bestimmte Regeln. Jeder Gast muss noch einen zusätzlichen Gast mitbringen, einen Spinner. Sie werden mit eingeladen, damit sich die Gemeinschaft dann über die armen Persönlichkeiten lustig machen kann. Tims Freundin ist eine aufstrebende Kunst-Kuratorin und ist schockiert von Tims Idee tatsächlich an dem Dinner teilzunehmen. Tims Entschluss festigt sich noch, als er den etwas debilen Barry anfährt, der sich als nervtötende Klette herausstellt und für das Abendessen wie geschaffen zu sein scheint.

Die Besetzung der Klamotte hält was sie verspricht. Die Kombination der Schauspieler Paul Rudd und Steve Carell ist bissig gewählt und hatte von Anfang an viel Potenzial, das komplett ausgeschöpft wird. Tim (Rudd) lernt Barry (Carell) also kennen, als er diesen auf der Straße anfährt und lädt ihn spontan zur Dinnerparty des Chefs ein. Da Barry Angst hat, Tim könne es sich noch einmal anders überlegen, nötigt er Tim dazu ihn mit sich nach hause zu nehmen. Klar, dass von nun an alles schief läuft.

Der Film ist eine lustige Komödie, die natürlich auf ein Happyend hinausläuft. Das mag für den Einen oder Anderen vielleicht ein bisschen zu abgedroschen und langweilig sein, aber es ist ein gelungener Film, mit toller Handlung, den Beinamen Remake mit Würde tragen kann.

50

25.01.2011

„Polarisierender Film”

Tja, die Legende von Aang ist ein Film, der stark polarisiert. Im Netz sind Kritiken zu finden, in denen der Film gelobt wird, genauso wie negative Rezensionen. Da blieb mir nur die Möglichkeit selbst den Film zu sichten. Und das kann ich allen anderen auch empfehlen, denn mir persönlich hat der Film gut gefallen, aber einige der Kritikpunkte kann ich auch nachvollziehen – sind für mich aber nicht so sehr ins Gewicht gefallen. Ich mag Filme, die viel Action bieten und gute Effekte beinhalten. Diese beiden Punkte sind gegeben, genauso wie tolle Bilder allgemein. Die Handlung wird ziemlich gerafft, davon ausgehend, dass sie sich an einer Zeichentrickserie orientiert. Aber anders wäre es wohl nicht möglich gewesen die wesentlichen Inhalte zu transportieren. Also selbst ansehen und Meinung bilden, lautet meine Devise für "Die Legende von Aang".

50

30.11.2010

„Tolles Ende der Shrek-Reihe”

Mit "Für immer Shrek" geht die grüne Ära zu ende. Es handelt sich um den vierten und letzten Film der Reihe, die mit "Shrek - Der tollkühne Held" startete. Der erste Film war als Antwort auf die heile Welt der Disney-Filme zu verstehen, denn mit Shrek wurde so ziemlich alles auf die Schippe genommen, was irgendwie "niedlich" bzw. "nett" ist.

Im vierten Teil ist Shrek endgültig im "netten" Leben angekommen. Er hat mit Fiona eine tolle Frau, drei Kinder und Esel ist sein bester Freund. Doch Shrek selbst wird auch als "nett" angesehen, nichts ist aus der Zeit geblieben, in der der Oger noch Angst verbreitete. Diese Zeit sehnt Shrek zurück - und da kommt doch tatsächlich Rumpelstilzchen ums Eck und bietet Shrek einen Vertrag an: Der Oger kann für einen Tag in sein altes Leben zurück und tauscht diesen gegen einen beliebigen Tag aus seinem Leben. Das fiese Rumpelstilzchen nimmt sich allerdings Shreks Geburtstag, sodass dieser eigentlich nicht mehr existieren dürfte und auch nach seinem getauschten Tag verschwinden würde - gäbe es nicht ein Hintertürchen. Doch dieses Schlupfloch zu nutzen ist nicht einfach, zumal Shrek kaum Hilfe erwarten kann: Fiona, Esel und der Gestiefelte Kater kennen ihn nicht mehr, und Rumpelstilzchen tut alles, damit Shrek den Vertrag nicht rückgängig machen kann, denn ohne Shreks Geburt ist Rumpelstilzchen zum Herrscher geworden.

Einerseits ist es gut eine Reihe enden zu lassen, bevor sie langweilt, andererseits hätte ich mir noch mehr Shrek-Filme gewünscht, da der vierte mich wieder begeistert hat. Weil sich die liebgewonnenen Figuren Shrek, Fiona, Esel und Kater nicht kennen, ist man wieder nah dran am ersten, grandiosen Film, ohne sich zu wiederholen. Aber letztendlich bietet "Für immer Shrek" ein schönes Ende, das die Reihe versöhnlich abschließt.

50

27.10.2010

„Drachenzähmen toll gemacht!”

Schon als ich den Trailer das erste Mal gesehen habe, habe ich mich auf "Drachenzähmen leicht gemacht" gefreut, denn der bestach schon durch viel Witz und deutete eine liebevolle Story an.
Im Grunde geht es um eine ungewöhnliche Freundschaft, die am Ende die ganze Welt verändert. Der junge Wikinger Hicks ist der Sohn des Wikingerhäuptlings und leider so gar nicht das, was einen ordentlichen Wikinger ausmacht. Tag ein Tag aus kämpfen die Bewohner des kleinen Dorfs Berk gegen die Angriffe von vermeintlich bösen Drachen. Und wer ein echter Kerl sein will, der muss auch in der Lage sein einen Drachen zu besiegen.

Auch Hicks träumt davon ein großer und starker Drachentöter zu werden, wovon er noch meilenweit entfernt ist, er ist klein und schmächtig und kann durch seine Muskelkraft nicht mal einen Hammer werfen, geschweige denn einen Drachen töten. Dafür hat Hicks aber etwas, das für einen Wikinger auch eher ungewöhnlich ist: Köpfchen.

Um auch einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre des Vaters zu retten, beschließt er eine Maschine zu bauen, die für ihn einen Drachen erledigen soll. Die wird ihm allerdings im Drachenjagdunterricht nicht viel nützen und die Angst vor dem Unterricht wird immer größer.

Hicks hat Glück im Unglück, denn ehe der gefürchtete Unterricht starten kann, wird sein Dorf von einer ganzen Drachen-Armee heimgesucht. Das ist die Chance für den Häuptlingssohn, endlich sein Können unter Beweis zu stellen. Mit ein bisschen Mut gelingt es Hicks dann auch tatsächlich einen Drachen zu fangen, einen der gefährlichsten Drachen überhaupt, einen Nachtschatten. Anstatt seinem Vater allerdings von dem bemerkenswerten Fund zu berichten, freundet er sich mit dem Tier an, das er eben noch töten wollte.

Schnell stellen sich einige Missverständnisse zwischen den Völkern auf und Hicks muss versuchen alles richtig zu stellen, damit endlich alle wieder in Frieden zusammenleben können.

Ein toller Kinderfilm, der auch jeden Erwachsenen zufrieden stellen wird, denn ganz nebenbei verbirgt diese liebevoll erzählte Story auch noch eine große Portion Moral. Dazu kommt, dass die Charaktere ihren eigenen Pepp in die Geschichte bringen und der spröde, norddeutsche Akzent der Wikinger, dem Film eine sehr humorvolle Trockenheit verleiht. Ohnehin sind alle Charaktere und Handlungsstränge sehr schön ausgearbeitet und lassen den Zuschauer in schwierigen Situationen richtig mitfiebern.
Mein Fazit für den Film fällt also auch entsprechend meiner begeisterten Beschreibung sehr positiv aus. "Drachenzähmen leicht gemacht" ist endlich mal wieder ein Animationsfilm, der die ganze Familie begeistern kann.

dvd

Harper`s Island

Sanford Bookstaver

EUR 24,99 *
auf Merkliste

50

22.10.2010

„Gute, abgeschlossene Serie!”

Es hätten die schönsten Tage ihres Lebens werden sollen. Alles war perfekt geplant und alle Gäste waren mit auf die Fähre gekommen. Die Hochzeit von Henry Dunn (Christopher Gorham) und Trisha Wellington (Katie Cassidy) sollte in seiner Heimat stattfinden, einem idyllischen Eiland namens Harper’s Island.
Leider werden die glücklichen Tage schon im Vorfeld getrübt, denn vor einiger Zeit wurde die Insel von einem grausamen Serienmörder heimgesucht, John Wakefield. Er brachte in einem Jahr sechs Menschen um, bis er selbst stirbt. Unter den Opfern ist damals auch die Mutter von Abby Mills (Elaine Cassidy), Henrys bester Freundin aus Kindertagen. Für sie ist es das erste Mal, dass sie sich auf die Insel wagt, seit ihre Mutter das Leben lassen musste. Abby ist die Tochter vom örtlichen Sheriff Charly und auch ihm hat sie es zu verdanken, dass sie die Ereignisse einigermaßen gut überstanden hat. Er hat sie zu jener Zeit aufs Festland geschickt, damit sie in Ruhe bei ihren Großeltern in Seattle aufwachsen kann, bis heute wird sie jedoch von schlimmen Alpträumen und Visionen geplagt.
Insgesamt sind es 17 Partygäste, die zur Feier auf die Insel geschifft werden und natürlich dreht sich alles nur um die bevorstehende Hochzeit, das glückliche Brautpaar, die Junggesellenabschiede und einige andere Liebeleien oder Intrigen.
Somit bemerkt die Gesellschaft zuerst gar nicht, wie die Zahl der mitgebrachten Freunde und Verwandte immer weiter sinkt. Jeder hat nur sich selbst im Kopf.
Doch für den Zuschauer ist schnell klar, dass der Alptraum der Serienmorde von vorne zu beginnen scheint.
In jeder Episode stirbt einer der mehr oder weniger liebgewonnenen Charaktere einen grausamen und zumeist sehr überraschenden Tod. Das Rätselraten um den Täter beginnt und die Partygäste suchen sich immer neue vermeintliche Mörder aus, die irgendein Motiv haben könnten. Die Gruppe wird recht schnell in zwei Lager gespalten, denn wer sitzt schon gern mit Serienkillern auf einer verschlafenen, bewaldeten Mini-Insel ohne Fluchtorte fest? Einige wollen nichts mehr, als die Insel so schnell wie möglich zu verlassen, die andere Hälfte wird vom Gedanken gepackt den Mörder zu erwischen.

Abby glaubt die Handschrift Wakefields zu erkennen, doch ist es überhaupt möglich, dass Wakefield immer noch sein Unwesen treibt oder hat sogar Abbys Vater selber etwas mit den Morden zu tun?
Ich kann jedem nur empfehlen sich durch die ersten zwei Folgen zu quälen um sich in die Serie einzufinden um dann in aller Ruhe die Spannung und den Thrill zugenießen, den die Episoden versprühen.

50

15.04.2010

„Gute Action-Drama-Serie”

Die erste Staffel von "Sleeper Cell" hatte mir richtig gut gefallen. Eine Serie mit ernstem, realistischem Hintergrund, die viel Action und auch Stoff zum Nachdenken bietet. Staffel 2 knüpft an diesem Eindruck an, wovon ich mich jetzt (nochmals) überzeugt habe.

Schön, dass die DVD-Box jetzt erhältlich ist, denn das Thema Terror ist ja noch immer in unseren Köpfen und bietet viel Stoff, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Aus meiner Sicht lohnt sich der Kauf allemal. Fans von Serien wie "24" dürften auf ihre Kosten kommen, auch wenn hier kein Jack Bauer durch die Gegend läuft, sondern ein Amerikaner, der selbst an den Islam glaubt und gerade deshalb die religiöse Motivation einiger Terroristen nicht verstehen kann.

50

21.12.2009

„Klasse Effekte”

"G.I. Joe" ist ein Film, der vor allem durch Action und Effekte glänzt. Man kommt kaum zum Durchatmen, wenn es Verfolgungsjagden zu sehen gibt, bei denen die Mitglieder der Spezialeinheit "G.I. Joe" dank Hightech-Anzügen hinter Autos hinterherlaufen oder es eine Unterwasserschlacht gibt, die an Raumschiffkämpfe erinnert. Der Film ist also ein Effektmonster, bei dem die Charaktere ausreichend vorgestellt werden, diese Einführung aber natürlich nicht vollkommen in die Tiefe geht. Doch dank einer Liebesgeschichte, die nicht nach den bekannten Hollywood-Schemata verläuft, gibt es auch ein wenig Abwechslung. Humor wurde natürlich auch eingeflochten, sodass "G.I. Joe" ein bunter Unterhaltungsmix geworden ist. Mitfiebern kann man, mitdenken muss man nicht so sehr.

50

30.11.2009

„Gelungene Fortsetzung!”

Mit "Transformers 2" gibt es jetzt einen Film auf DVD, auf den viele nach dem Erfolg des ersten Teils gewartet haben. Ich habe mir die Scheibe auch gleich gekauft, schließlich ist der erste Teil ein echter Blockbuster und der zweite hat mir im Kino schon gut gefallen. Den Film kenne ich also schon seit längerem und da ich mir jetzt auch noch die DVD gegönnt habe, dürfte klar sein: Ich mag diesen Film einfach. "Transformers 2" schließt an der Handlung des ersten Teils an, aber wenn man weiß, dass der Allspark ein "Ding" ist, das den Transformers unendliche Macht beschert und es zwei rivalisierende Arten von Transformers gibt, dann kann man auch den zweiten Teil unabhängig vom Vorgänger ansehen. Der Allspark wurde im ersten Teil zerstört, doch ein Splitter ist erhalten geblieben, wie wir im zweiten Teil erfahren. Die bösen Roboterwesen, die Decepticons, bekommen Wind von der Sache und wollen diesen Splitter an sich nehmen. Die Autobots, die noch auf der Erde weilen, möchten dies natürlich verhindern. Es kommt zum Kampf gegen gute gegen böse Roboter. Mittendrin befinden sich Sam und Mikaela (Shia LaBeouf und Megan Fox), die schon im ersten Teil zwischen die Fronten geraten sind.

Mein Eindruck: "Transformers - Die Rache" ist eine konsequente Fortsetzung des Erfolgskonzepts. Die wichtigen Charaktere sind geblieben, auf der Seite der Decepticons gibt es noch ein paar Fieslinge mehr. Die Action wurde noch einen Tick erhöht, genau wie der humorige Anteil. Mir gefällt diese Entwicklung, allerdings frage ich mich: Wie will Michael Bay diesen Film noch toppen? Es steht ja schon fest, dass es einen weiteren Teil geben soll.

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