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Mephisto - Classic Selection

Mephisto - Classic Selection

Ausgezeichnet mit dem Oscar 1981 für den Besten fremdsprachigen Film

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Artikeldetails zu Mephisto - Classic Selection

UntertitelAusgezeichnet mit dem Oscar 1981 für den Besten fremdsprachigen Film

SchauspielerKlaus Maria Brandauer, Krystyna Janda, Ildikó Bánsági, Rolf Hoppe, György Cserhalmi, Péter Andorai, Karin Boyd, Christine Harbort, Tamás Major, Ildikó Kishonti, Mária Bisztrai, Sándor Lukács, Ágnes Bánfalvy, Judit Hernádi, Vilmos Kun

Regie István SzabóIstvan Szabo

GenreDrama

SpracheDeutsch (Untertitel: Keine)

TonformatDeutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo

  • FSK12
  • EAN4010324022844
  • StudioClassic Selection
  • Veröffentlicht11.01.2006
  • Medium DVD
  • Bildformat16:9 anamorph
  • OriginaltitelMephisto
  • Spieldauer138 Minuten

Kurzbeschreibung zu Mephisto - Classic Selection



Seit er in den 20er Jahren erstmals die Bretter, die die Welt bedeuten bestieg, hat der Schauspieler Hendrik Höfgen nur ein Ziel vor Augen: den großen Erfolg. Dem Traum von der großen Karriere unterwirft er alles in seinem Leben, auf dem Weg zum Ruhm er lässt sich von nichts und niemand aufhalten. Am Hamburger Künstlertheater lernt er zu Beginn seiner Karriere den Kommunisten Otto Ulrichs kennen, zusammen träumen sie von einem politischen, revolutionären Theater. Gleichzeitig freundet er sich auch mit seinem Kollegen Hans Miklas an, einem überzeugten Nationalsozialisten. Höfgen liebäugelt mit beiden politischen Weltsichten, ohne sich jedoch festzulegen zu wollen. Durch die Heirat mit Barbara Bruckner, der Tochter eines angesehenen Professors und Intellektuellen, erhält Hendrik Höfgen Zugang zur besseren Gesellschaft. Bald schon spielt er im Ensemble des Berliner Staatstheaters, tritt aber auch im politischen Kabarett auf. Als sich ihm die Möglichkeit bietet, den Mephisto in Goethes "Faust" zu spielen, ist er am Ziel seiner Träume angelangt. Doch dann kommen ie Nationalsozialisten an die Macht und Höfgen muss sich entscheiden: entweder er folgt seiner Frau und deren Familie ins Exil oder er bleibt in Berlin. Er entschließt sich, in Deutschland zu bleiben und seine Karriere auch unter den geänderten politischen Vorzeichen weiter zu verfolgen - auf gar keinen Fall möchte er aufgeben, was er bereits erreicht hat. Und schließlich ist er doch nur ein Künstler. Als Protegé des Luftwaffengenerals Lindenthal und dessen Frau Lotte, einer mäßig begabten Schauspielerin, muss er nichts befürchten. Er wird schließlich sogar zum Intendanten des Staatstheaters ernannt, der Höhepunkt seiner Karriere. Dennoch muss er bald erkennen, wer die Macht im Staat hat und dass seine Möglichkeit, politisch und rassisch verfolgte Künstler zu schützen, äußerst begrenzt sind und seine Vorstellung vom politisch neutralen Künstler eine Illusion war.


Beschreibung der Redaktion zu Mephisto - Classic Selection

Kann sich die Kunst über die politischen Umständen hinwegsetzen? Darf ein Künstler sich einem menschenverachtenden politischen System kritiklos unterwerfen, um seine Kunst weiterhin ausüben zu können? Ist Kunst unpolitisch, kann und darf sie unpolitisch sein? Vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Dritten Reichs wird die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Politik in Deutschland vor allem in Künstler- und Intellektuellenkreisen immer wieder diskutiert, aber auch filmisch aufgearbeitet. Der ungarische Meisterregisseur István Szabó hat sich mit "Mephisto" eine literarische Vorlage Klaus Manns vorgenommen, die Ende der 30er Jahre im Exil entstanden ist. Klaus Mann, der älteste Sohn von Thomas Mann, hatte sehr früh gegen das nationalsozialistische Regime Stellung bezogen, ehe er (wie auch der Rest seiner Familie) Deutschland den Rücken kehrte. Klaus Maria Brandauer gibt in Szabós Verfilmung die Rolle des vom Ehrgeiz getriebenen Schauspielers Hendrik Höfgen, der seiner Karriere zuliebe einen Pakt mit dem Bösen eingeht. Bereits der Titel "Mephisto - Roman einer Karriere" spielt auf den Schauspieler Gustav Gründgens, einen der bekanntesten deutschen Theatermimen des Dritten Reichs und dessen Paraderolle an. Obwohl Klaus Mann immer wieder betonte, dass sein Werk frei erfunden sei, lassen sich gewisse Parallelen zwischen Höfgen und Gründgens, Klaus Manns ehemaligen Schwager und Geliebten, erkennen. Seit er in den 20er Jahren erstmals die Bretter, die die Welt bedeuten bestieg, hat der Schauspieler Hendrik Höfgen nur ein Ziel vor Augen: den großen Erfolg. Dem Traum von der großen Karriere unterwirft er alles in seinem Leben, auf dem Weg zum Ruhm er lässt sich von nichts und niemand aufhalten. Am Hamburger Künstlertheater lernt er zu Beginn seiner Karriere den Kommunisten Otto Ulrichs kennen, zusammen träumen sie von einem politischen, revolutionären Theater. Gleichzeitig freundet er sich auch mit seinem Kollegen Hans Miklas an, einem überzeugten Nationalsozialisten. Höfgen liebäugelt mit beiden politischen Weltsichten, ohne sich jedoch festzulegen zu wollen. Durch die Heirat mit Barbara Bruckner, der Tochter eines angesehenen Professors und Intellektuellen, erhält Hendrik Höfgen Zugang zur besseren Gesellschaft. Bald schon spielt er im Ensemble des Berliner Staatstheaters, tritt aber auch im politischen Kabarett auf. Als sich ihm die Möglichkeit bietet, den Mephisto in Goethes "Faust" zu spielen, ist er am Ziel seiner Träume angelangt. Doch dann kommen ie Nationalsozialisten an die Macht und Höfgen muss sich entscheiden: entweder er folgt seiner Frau und deren Familie ins Exil oder er bleibt in Berlin. Er entschließt sich, in Deutschland zu bleiben und seine Karriere auch unter den geänderten politischen Vorzeichen weiter zu verfolgen - auf gar keinen Fall möchte er aufgeben, was er bereits erreicht hat. Und schließlich ist er doch nur ein Künstler. Als Protegé des Luftwaffengenerals Lindenthal und dessen Frau Lotte, einer mäßig begabten Schauspielerin, muss er nichts befürchten. Er wird schließlich sogar zum Intendanten des Staatstheaters ernannt, der Höhepunkt seiner Karriere. Dennoch muss er bald erkennen, wer die Macht im Staat hat und dass seine Möglichkeit, politisch und rassisch verfolgte Künstler zu schützen, äußerst begrenzt sind und seine Vorstellung vom politisch neutralen Künstler eine Illusion war. István Szabós "Mephisto" wurde von der Filmbewertungsstelle (FBW) mit dem Prädikat wertvoll ausgezeichnet, 1981 erhielt seine Reflexion über das Verhältnis von Kunst, Moral, Macht und Politik den Oscar® in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film.

System-Anforderungen von Mephisto - Classic Selection

Kodierungsart: 2. TV-Norm: PAL. Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert). Aufnahmeformat: 1,66:1. Sprachversion: Deutsch 2.0 Dolby Digital, 2/0, AC3. Sprachversion: Deutsch Dolby Digital 2.0, 2/0, AC3

Feature zu Mephisto - Classic Selection

Mephisto: Ein Meisterwerk! Das faszinierende Portrait eines ebenso genialen wie eitlen Schauspielers, der einen Pakt mit dem Teufel schließt, um Karriere zu machen. Mephisto: Ein Stück der Weltliteratur, das Geschichte machte. Oscar-Preisträger Klaus Maria Brandauer in einer seiner größten Rollen - mit einer schauspielerischen Glanzleistung, die Kritiker und Publikum auf der ganzen Welt begeistert. Mephisto: Ein brilliant geschriebenes Buch, ein großer Kinofilm, von einem großartigen Regisseur mit einer Weltklasse-Besetzung einzigartig inszeniert. Ausgezeichnet auf den Filmfestspielen Cannes und als bester fremdsprachiger Film mit dem Oscar!

Portrait

Klaus Maria Brandauer:
Klaus Maria Brandauer, Jahrgang 1944, studierte zwei Semester lang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Nach dem abgebrochenen Studium ging er an das Landestheater in Tübingen, wo er als Claudio in Shakespeares "Maß für Maß" 1963 debütierte. Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn waren das Landestheater in Salzburg (ab 1964), das Schauspielhaus in Düsseldorf (ab 1966) und dann 1968 Wien. Seit 1972 gehört Klaus Maria Brandauer dem Ensemble des Burgtheaters an. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1981 mit "Mephisto". Ihm wurden zahlreiche renommierte Preise verliehen.

Auszeichnung

1981 - Oscar:
- Bester fremdsprachiger Film

Bewertung unserer Kunden zu Mephisto - Classic Selection

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50

15.01.2012

„ein wahrer Klassiker”

von einer Kundin oder einem Kunden aus München
Mephisto ist eine sehr intensive sowie äußerst gelungene Umsetzung des Romans, nicht zuletzt durch die meisterhafte Darstellung Brandauers.
Eine gute Investition!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

14.08.2010

„Brandauer der Schauspiel-Gott !”

von einer Kundin oder einem Kunden
Unglaublich intensives Potrait eines Genies, grandiose Verfilmung eines Meisterwerkes, und Klaus Maria Brandauer in einer der Rollen seiner großen Kariere.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

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