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Name:
Jann
Ort:
Marburg
Rezensionen:
89 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 61

nicht hilfreich: 12

Rang:
384

Janns Rezensionen

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40

07.08.2010

„Sehr schöne Kinderliteratur”

Die Geschichte handelt von dem Hutzelmann Hörbe, der in der Nachbarschaft von 12 weiteren Hutzelmännern im Siebengiebelwald lebt. Es ist Herbst, also Erntezeit und alle Hutzelmänner haben viel mit ernten und Vorräte anlegen für den Winter zu tun. Eigentlich wollte Hörbe an diesem Tag Preiselbeermarmelade einkochen, jedoch erscheint ihm der Tag als zu schön für die Arbeit und so beschließt er ein wenig wandern zu gehen. Da er sich immer weiter vom Dorf entfernt und schließlich sogar den Fluss überquert gerät er in Gegenden, in denen er nie zuvor gewesen ist. Nun muss er einige Abenteuer bestehen die ihn ganz schön erschrecken, aber am Ende wird natürlich alles gut und Hörbe hat sogar noch einen neuen Freund gefunden.

Alles in allem eine sehr schöne Geschichte von Mut, Einfallsreichtum und Freundschaft. Da die Kapitel recht kurz sind eignet sich das Buch sehr schön, um einem Kind jeden Abend vor dem Einschlafen noch ein Kapitel vorzulesen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

24.04.2010

„Ein auf eine besondere Weise ganz wunderbares Buch.”

Dies ist die Geschichte von Kvothe, der Wirt im Wirtshaus zum Wegstein ist. Sein Dasein verläuft recht unspektakulär: Er poliert flaschen, wischt den Boden, schenkt Bier aus und lauscht den allabendlich wiederkehrenden Geschichten der örtlichen Bevölkerung. Eines Tages betritt ein Chronist das Wirtshaus zum Wegstein. Er ist gekommen, um die Geschichte des Lebens des sagenumwobenen Kote aufzuschreiben. Und Kvothe erzählt...

Der junge Kote verbringt eine glückliche Kindheit bei seinen Eltern, die Teil einer Gruppe von fahrenden Spielleuten sind. Eines Tages wird die gesamte Gruppe - bis auf Kote - getötet. Blind vor Trauer flüchtet sich Kote in die Wälder und haust dort wie ein Tier, bis er schließlich in die Stadt kommt und dort das Leben eines gequälten hungernden Straßenkindes führt. Mit viel Glück und einem unbändigen Willen schafft er es schließlich an die Universität, findet Freunde, schafft sich mächtige Feinde...

Patrick Rothfuss schreibt in einem wunderbaren Stil; seine Beschreibung der "dreistimmigen Stille" hat etwas von Poesie! Zugegeben, manchmal geht einem Kote etwas auf die Nerven: Er ist jung, trifft manchmal sehr unkluge überstürtzte Entscheidungen, riskiert zu viel und schwebt so stetig am Rande des Abgrundes. Sein Genie und Drang sich ständig zu beweisen und seine Überlegenheit darzustellen grenzen manchmal an Größenwahn. Dennoch hat dieser Junge so viel Schmerz erdulden müssen, dass ich als Leser stets gefiebert habe, ob er sich wirklich aus jeder Situation herausziehen kann.

An diesem Roman wird oft kritisiert, dass er langatmig und unvollendet sei, die Charaktere flach und undfertig. Hierzu möchte ich folgendes sagen: Gerade in der Fantasyliteratur bekommt man als Leser den Eindruck, dass es sich bei den meisten Werken um Trilogien handelt. So auch bei der hier vorliegenden Königsmörder-Chronik. Oftmals erscheinen die einzelnen Bände der Trilogien als fast abgeschlossene Geschichten, deren letzter Satz mit einem "..." endet. Ganz selten findet sich in der Fantasyliteratur mal ein Werk, dass eine große zusammenhängende Geschichte aufgeteilt in mehrere Bände darstellt. Dies habe ich bisher lediglich bei "Der Herr der Ringe" und "Der Saga um die Abenteuer von Simon Mondkalb und Ineluki Sturmkönig im Lande Osten Ard" erlebt. Und nun eben in diesem Band. Mich begeistert dies und so sei jedem, der zwischenzeitlich versucht ist die Reise mit Kote abzubrechen geraten, sie bis zum Ende mitzugehen. Es lohnt sich!

40

23.06.2009

„Wirklich schöne Märchen!”

Wer wie ich die Harry-Potter-Bände allesamt gelesen hat dem sind die "Märchen von Beedle dem Barden" schon begegnet. Und nun gibt es dieses Buch tatsächlich auch für die Muggelgemeinde zu kaufen. Also, was gibt es über das Buch zu sagen?

Es handelt sich um ein Märchenbuch für Kinder, das lediglich in der Zaubererwelt bekannt ist. Dort kennt die Märchen allerdings jedes Kind. Die Märchen haben so klangvolle Namen wie "Der Zauberer und der hüpfende Topf", "Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf" oder "Das Märchen von den drei Brüdern". Die Quintessenz ist die gleiche wie bei allen Märchen: Gut sein lohnt sich, wer Böses tut wird bestraft. Die Geschichten sind sehr schön und erfreuen den Leser wirklich auf zauberhafte Weise. Das Buch ist sehr schön illustriert und enthält am Ende einer jeden Geschichte eine Interpretation derselben von Albus Dumbledore persönlich. Auch und gerade diese Interpretationen machen dieses Buch durchaus lesenswert, aber ein MUSS für jeden der die Harry-Potter-Bücher mochte ist es nicht. Es handelt sich um schöne Unterhaltung, die jedoch nichts weiter mit den Harry-Potter-Romanen zu tun hat.

Der Preis ist zugegebenermaßen recht üppig, da die Erlöse allerdings für die Children´s High Level Group gespendet werden ist das schon in Ordnung.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

23.06.2009

„Gelungene Fortsetzung!”

Der zweite Band beginnt nur drei Tage nach der großen Schlacht um die Stadt der Zwerge und Varden. Eragon hat den Schatten Durza besiegt und ist nun gemeinsam mit Ajihad, Murtagh und den Magier-Zwillingen auf der Jagd nach einer Gruppe Urgals, die sich nach der Schlacht in die Zwergentunnel der Stadt zurückgezogen haben. Schließlich kommt es zu einem Überraschungsangriff der Urgals, bei dem sie Murtagh und die Magier-Zwillinge gefangen nehmen und Ajihad stirbt. Die Varden ernennen Nasuada zu ihrer neuen Anführerin, unter deren Banner die Varden ihre versteckte Stadt verlassen um in die Schlacht gegen den tyrannischen König Galbatorix zu ziehen.

Eragon beginnt seine Ausbildung zum Drachenreiter bei den Elfen. Er hat viel zu lernen und das in sehr kurzer Zeit. Er darf an der Blutschwur-Zeremonie der Elfen teilnehmen, bei der Eragon eine Verwandlung erlebt: Von nun an ist er halb Mensch und halb Elf.

Zur gleichen Zeit versuchen Eragons Cousin Roran und die anderen Dorfbewohner verzweifelt, ihre Heimat gegen die Schergen des Königs zu verteidigen. Dies gelingt, bis Katrina - die Verlobte von Roran - entführt wird. Schließlich machen sich die Dorfbewohner auf ihre Heimat zu verlassen und zu den Varden zu fliehen und erleben dabei eine sowohl abenteuerliche als auch gefährliche Reise, auf der ihnen viele Feinde aber auch ein wichtiger Freund begegnen.

Auch dieser Band ist wieder gefüllt mit Schlachten, Freundschaft, Feindschaft, Liebe und Tod. Die Helden wachsen zunehmend an ihren Aufgaben, da ihnen keine andere Wahl bleibt als gegen den tyrannischen König Galbatorix zu kämpfen.
Auch wenn sich dies alles bekannt anhört und die Geschichte daher vorhersehbar scheint, nimmt die Handlung doch immer wieder eine unerwartete Wendung, die den Leser überrascht.

Der zweite Band stellt eine würdige Fortsetzung dar und lohnt sich zu lesen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

22.11.2008

„Spannend und kurzweilig!”

Dies ist die Geschichte des 15-jährigen Bauernjungen Eragon. Er ist ein Waisenkind, das von seinem Onkel Garrow und dessen Sohn Roran aufgezogen wird. Er lebt in einem kleinen Dorf namens Carvahall, das am Rande des Buckels - einer Gebirgskette - liegt und in dem jeder jeden kennt.

Eines Tages - Eragon befindet sich gerade auf der Jagd im Buckel - findet Eragon einen seltsamen blauen Stein. Angezogen und fasziniert nimmt er den Stein mit in sein Dorf. Da keiner der Dorfbewohner weiß, was es mit diesem seltsamen Stein auf sich hat und auch die fahrenden Händler damit nichts anzufangen wissen, behält Eragon den Stein aus dem eines nachts ein Drache schlüpft. Eragon zieht den Drachen heimlich im Wald auf und wartet auf den richtigen Tag, um seiner Familie von dem Drachen - die als lange untergegangene Spezies als ausgestorben gelten - zu erzählen. Doch dazu soll es nicht mehr kommen: Unheimliche Gestalten in schwarzen Kapuzenmänteln kommen auf der Suche nach dem blauen Stein nach Carvahall. Sie töten Garrow. Schmerz- und hasserfüllt fliehen Eragon und sein Drache aus Carvahall und heften sich an die Fersen der seltsamen Gestalten um Garrows Tod zu rächen.

Auf der langen Reise begegnen Eragon vielerlei Feinde, aber auch so manch ein Freund. So reist er zuerst mit dem alten Geschichtenerzähler Brom, der ihn im Gebrauch von Magie unterrichtet, trifft schließlich auf den Einzelgänger Murtagh und flüchtet schließlich zu den Varden, um mit diesen die erste Schlacht gegen den tyrannischen König Galbatorix und sein Imperium zu schlagen.

Ja es stimmt, die ein oder andere Spezies - auch in dieser Geschichte kommen Elfen und Zwerge vor und das Setting mutet sehr mittelalterlich an - kommen dem geneigten Leser bekannt vor. Aber mal ehrlich: Wer einen Fantasy-Roman zur Hand nimmt erwartet irgendwie das mittelalterliche Leben, Zwerge, Elfen, Menschen und vor allem den tragischen Helden, der in eine Geschichte hineinschlittert, deren Größe und Tragweite er erst nach und nach zu begreifen beginnt. All diese Elemente enthällt auch dieser Roman. Wichtig ist jedoch vielmehr, auf welche Art und Weise diese bekannten Elemente zusammengebracht und in Szene gesetzt werden. Und dies gelingt Paolini auf eindrucksvolle Weise! Er schafft es, den Leser in die Welt des Buches zu ziehen und lässt ihn sowohl die körperliche als auch emotionale Entwicklung seines Protagonisten wahrhaft miterleben. Der Leser staunt, lernt, fürchtet und kämpft mit Eragon während die Stunden nur so verfliegen und man sich über die vorgerückte Stunde wundert, sollte man das Buch dann doch mal aus der Hand legen müssen...

Ein wirklich kurzweiliger und lesenswerter Roman!

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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