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Rezensionen:
13 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 1

nicht hilfreich: 1

Rang:
3125
Über mich:

habe beruflich mit diesem Thema zu tun

Rezensionen

12

50

17.07.2012

„so soll es sein”

ich liebe diese geschichte! sie gehört seit 30 Jahren für mich zur vorweihnachtszeit. die kluge katze mit hut und ihre schrulligen mitbewohner beleben das haus in der backpflaumenallee soweit es geht harmonisch und pflegen Form und Höflichkeit. Und da sich "einfach kein geld ansammeln wollte" ist auch Pfiffigkeit gefragt. Die sympathischten Hausbesetzer, die es gibt. Für mich die schönste Geschichte der Augsburger Puppenkiste.

30

17.07.2012

„so lá lá”

christine westermann empfiehlt und ich kaufe. in diesem fall ein eher durchschnittliches buch. es liest sich gut, hält aber nicht all zu viel neues bereit. die geschichte kann ich mir sehr gut als zdf-freitagabend-rentnerfilm mit erol sander in der männlichen hauptrolle als omaschwarm oder alternativ mit christine neubauer mit ihrem faible fürs kulinarische und ihren großen sanften kuhaugen als aufrechtes Gemüt im Widerstand gegen die gemeinheit der welt in der weiblichen hauptrolle vorstellen. Ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, es gibt ein happyend (steht schon auf s. 10 fest, wie es vonstatten gehen wird). also eher eine art kasperle-Theater mit einfach strukturierten verwicklungen. wie nett. nicht gerade ein aufreger. paris muss echt für vieles herhalten.

50

17.07.2012

„jeden morgen neu”

anders als andere kalender ist dieser mit wirklich tollen (eben nicht langweilig-naiven, moralisierenden oder möchte-gern-witzigen) sprüchen und graphiken versehen, auf die ich mich täglich auf meinem Schreibtisch freue.
Ich sah den kalender an einer rezeption und finde ihn für private und geschäftliche Gelegenheiten super. Wichtig: auf jedem Blatt steht das Datum (ohne Jahr). EIn tolles Geschenk zum neuen Jahr, aber auch zum Geburtstag oder für zwischendurch.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

10.02.2012

„Einfühlung in das Deutschland vor 100 Jahren”

Die inneren Konflikte der Figuren und deren Echo in der Provinzgemeinschaft zeigen eine Gesellschaft, die Gehorsam, Duldung vorgegebener Ordnung und Anpassung an Rollenerwartungen, über eine unberechenbare und damit gefürchtete individuelle, gefühlsbetonte Persönlichkeitsentfaltung stellt. Machtwillkür setzt sich aber nur vermeintlich durch. Leere, formelhafte, andressierte Rollenerfüllung ist vordergründig, seelenlos wie die scheinidyllische Landschaft. Im Geheimen bahnt sich die unterdrückte Wut ihren Weg und entfaltet ihren grausamen Hass. Ein ernster erstklassiger Film.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

0

10.02.2012

„Hollywood-Kasperle-Theater”

Die Romanhandlung wird insgesmat in dem Film dermaßen verzerrt, dass selbst die Schülerinnen und Schüler, mit denen ich den Film im Anschluss an die Lektüre schaute, schon nicht mehr wenigstens darüber lachen konnten. Zu sehen sind schlecht geschminkte Monster in Studiolandschaft und ein Zeitreisender im dominaten James-Dean-Verschnitt, Amy statt britischer Gentleman. Verfügt über die Qualitäten einer schlechten Parodie. Höchstens interessant für spezielle Cineasten. Leider gibt es keinen anspruchsvollen Film zu dem tollen, ersten Science-Fiction-Roman von Wells.

0

10.02.2012

„Ein lähmendes Buch”

Auch ohne ein Walser-Fan zu sein, empfand ich beim Lesen dieses Buches einen weiteren Tiefpunkt seines Werkes. Hunderte von Seiten schleppt der Autor seine Leser durch ein seine desillusionierte Fantasie. Diese beklemmende Geschichte entstand wahrscheinlich in Isolation und Depression des Schreibenden. Für mich gibt es keinen Grund dem tragischen Autor und seiner tragischen Figur durch die langatmige Prosa zu folgen.

30

10.02.2012

„Der Geist ist willig”

Das Buch stellt übersichtlich und anschaulich die alte Wahrheiten dar, z.B. morgens Kohlenhydrate ohne Eiweiß, abends Eiweiß ohne Kohlenhydrate (jeweils + Grünzeug). Zwei Probleme: 1. die empfohlenen Portionen sind mir zu klein - Hunger am Schreibtisch geht gar nicht 2. wie jeder Ratgeber landet er irgendwann im Bücherschrank und alte Gewohnheiten schleifen sich ein, einfach weil es beim Frühstücksbüfet im Hotel emotional zu belastend ist auf Aufschnitt und Ei zu verzichten. Auch Latte Macciato sind strenggenommen wegen der vielen Milch künftig zum Frühstück perdu.
Positiv: wie jeder Ratgeber ist auch dieser eine Initialzündung, es wenigstens mal zu probieren (z.B. 2 Monate - 2 kg und dann langsam zurück zur Normalität).

50

10.02.2012

„kurzweiliges Geschenk”

Die spannenden Kurzbiographien versetzen den Leser in die Lebenswelt berühmter Frauen. Man taucht kurz in ungewöhnliche Schicksale ein. Prägnant, aber trotzdem empathisch geschrieben, ausführlich genug, um die Person zu erspüren. Natürlich ist nicht jede Dame gleich interessant oder bekannt. Als Geschenk für Frauen kommt das Buch gut an - oder zum selber lesen im Zug oder auf dem Sofa.

50

27.01.2012

„Gute Unterhaltung”

Das Buch lässt sich wunderbar abends vorm Einschlafen lesen. Die beiden generationsübergreifenden Erzählstränge sind spannend. Die Szenerie konnte ich mir lebhaft vor meinem inneren Auge vorstellen und Identifikation ist garantiert - mit beiden Parteien - ein spannender roter Faden bis zum Ende des Romans. Platte Formulierungen und teils unglaubwürdige Wendungen in den Charakteren kommen vor - sei´s drum. Schmonzettenhasser werden hier trotzdem zu ihrem Lesegenuss kommen. Genau das Richtige zum Entspannen.

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