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Name:
Thomas Breuer
Ort:
Ried
Rezensionen:
140 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 32

nicht hilfreich: 7

Rang:
229
Über mich:

Wenn Sie das lesen, lesen Sie auch!

Thomas Breuers Rezensionen

50

17.09.2010

„Tödliches Ungeziefer”

Der norwegische Boschafter wird in Thailand ermordet aufgefunden. Die Regierung schickt Harry Hole, als erfahrenen Auslandsermittler, um diesen Mordfall zu untersuchen. Der Fall ist sehr heikel, da der Ermordete in einem Stundenhotel entdeckt wurde. Obwohl Hole während seiner Arbeit von thailändischen Verbrechern, als auch heimischen Politikern, behindert wird, verbeißt er sich beinhart in den Fall.

Dass Jo Nesbø ein Garant für spannende, skandinavische Krimis ist, davon kann sich jeder Leser selbst überzeugen. In dem zweiten Fall der Harry Hole Reihe verschlägt es den schrotkörnigen Ermittler aus den Norden nach Asien. Thailand, das sonnige Urlaubsparadies, aber auch leider das Mekka der Kinderpornografie. Das in diesem Roman der Ermordete eine dunkle Seite hat ist für den ermittelnden Hole naheliegend. Aber nur weil jemand in einem Bordell ermordet wird, muss er nicht gleich böse sein. So verfolgt der Kommissar auch andere Spuren die den heimischen Politikern missfallen. Nicht zuletzt der Konflikt mit der thailändischen Verbrecherwelt rundet das Nesbø-Paket ab. Wer einen skandinavischen Krimi mit fernöstlichen Touch sucht und bis zur letzten Seite wachbleiben möchte, findet mit „Kakerlaken“ das ideale Buch.

30

17.09.2010

„Der Commissario und die Frauen!”

Commissario Montalbano wir von einer Frau gebeten ihren vermissten Bruder zu suchen. Diesen findet der Commissario auch bald mit heruntergelassen Hosen und ermordet. Da der Ermordete ein echter „Weiberheld“ war, muss sich Montalbano auf seiner Mörderjagd mit dem schönen Geschlecht herumschlagen.
Der neunte Fall von Andrea Camilleris Montalbano Reihe ist routiniert geschrieben und für Liebhaber des italienischen Krimis gedacht. Auch Leser, die mal weniger bluttriefende Romane lesen wollen finden hier eine Abwechslung.

30

17.09.2010

„Maigret der Dieb”

Maigret vertauscht auf einen Bahnhof den Koffer mit einem anderen Mitreisenden. Welche Ereignisse er damit auslöst bekommt er bald zu spüren. Denn Maigrets Opfer tötet sich kurzum selbst, als es die Verwechslung bemerkt. Der Inhalt des vertauschten Koffers ist ein alter Anzug, der dem Selbstmörder nicht passt. Maigret begibt sich auf die Suche nach dem wahren Besitzer.

Ein klassischer Maigret-Roman von Vielschreiber Georges Simenon. Sammler und Fans der Maigret-Reihe kommen hier auf ihre Kosten. Nur wer sich für dieses Genre interessiert sollte zu diesem Buch greifen.

40

13.05.2010

„Namibia, Namibia”

König Fussball lenkt die Aufmerksamkeit 2010 auf den „Schwarzen Kontinent“. Schon längst haben Romane und Sachbücher aus Afrika die Bücherregale und die Herzen der Leser erobert. Das auffälligste Merkmal dieser Bücher ist, dass ihre Autoren, die regelmäßig unsere Bestsellerlisten stürmen, nicht in Afrika geboren sind. Das bekannteste Beispiel ist der Schwede Henning Mankell der schon seit Jahren in Mosambik lebt.

Auch der deutsche Autor Bernhard Jaumann verbringt schon seit geraumer Zeit sein Leben in Afrika. Mit „Die Stunde des Schakals“ entführt der Schriftsteller seine Leser zum zweiten Mal nach Namibia. Das Land, welches sich im Südwesten des Kontinents befindet, liefert die Kulisse für Jaumanns Politthriller.
Ein ehemaliger südafrikanischer Geheimagent wird mit einer Maschinenpistole in seinem Haus getötet. Die junge Inspektorin Clemencia Garises muss sich mit diesem politischen Rachemord befassen. Denn das es in diesem Fall um Politik geht, bekommt die junge Beamtin schon bald am eigen Leib zu spüren.
Vordergründig ist es der politische Mord an Anton Lubowski, der bis jetzt noch unaufgeklärt ist und das Land, seit seiner Unabhängigkeit, beschäftigt. Jaumann liefert seine Lösung in dieser Geschichte und betont dabei stets, dass Nachbarstaat Südafrika ebenfalls seine Finger im Spiel hatte.

Die persönliche Begeisterung des Autors für dieses Thema fällt den Leser sofort auf. Bedeutende Fakten wurden fachkundig in die Handlung eingearbeitet, so dass sich lesetechnisch keine Schwierigkeiten ergeben. Als Leser sollte man für die Materie den gleichen Elan aufbringen, sonst kann es sein, dass lieber zur Fernbedienung, als zum Buch gegriffen wird.

40

13.05.2010

„Der sympathische Detektiv aus Münster”

Wilsberg wird von einer Klientin beauftragt, den Tod ihrer Schwester zu untersuchen. Bei seinen Nachforschungen stößt der Detektiv auf weitere seltsame Todesfälle. Ein Todesengel streift durch Münster und Wilsberg macht sich auf die Jagd nach ihm.

Wiederum ein einfacher und angenehmer Kriminalroman. Ein kurzes Lesevergnügen für Krimifans, die nicht genug von ihrem Lieblingsdetektiv bekommen können.

40

13.05.2010

„Angenehmes Lesevergnügen”

Wilsberg wird aus seinen Urlaub von seiner Schwester zurückgeholt. Anscheinend hat sein Schwager Probleme in seinem Unternehmen. Aus Geschwisterliebe schnüffelt der Detektiv im Umfeld zugeheirateten Verwandtschaft herum. Da verstirbt Wilsbergs Schwager bei einem Unfall und für den Ermittler häufen sich die Problem.

Wer ein Fan des Münsterer Detektivs Wilsberg ist, findet hier einen unverfilmten Roman. Eine einfache Handlung die man schnell mal gelesen hat. Die Kürze des Romans ist angenehm, wenn man schnell etwas lesen will und nicht viel Zeit hat.

40

22.04.2010

„Harry Hole down under”

Kommissar Harry Hole wird als Repräsentant nach Australien geschickt, um dort den Mord an einer norwegischen Staatsbürgerin aufzuklären. Kurz nach der Landung stellt Harry fest, dass es sich bei dem Mord um die Tat eines Serienmörders handelt. Obwohl der norwegische Kommissar bei den Ermittlungen nur am Rande beteiligt ist, gerät er immer tiefer in das Netz des perfiden Mörders. Es liegt in Harrys Händen den grausamen Treiben ein Ende zu bereiten.

Geradezu musterhaft betritt Harry Hole die Bühne in seinem ersten Fall. Er trinkt nicht, hilft eher passiv am Fall mit. Die Fassade täuscht, denn im Laufe des Romans entwickelt sich die Figur zu den Helden, welchen man aus den später folgenden Büchern kennt. Auch die Handlung wirkt vorerst etwas ruhig und bescheiden. Von Andrew Kensington, Harrys australischer Kollege, erfährt der Ermittler sowie der Leser mehr über die australischen Ureinwohner, als über den vorliegenden Fall. Diese Beschaulichkeit mag für den Roman zwar mittelmäßig wirken, aber dies ist der Clou von Jo Nesbø. Der Leser hängt bereits am Haken des Autors, während sich die Ereignisse überschlagen. Schlussendlich liegt man im Netz von Jo Nesbø und will einfach nur mehr von diesem Autor lesen.

Der Fledermausmann ist der ideale Einstieg für Leser der Harry Hole-Serie. Hier findet man skandinavische Ermittlungsmethoden auf den australischen Kontinent.

50

09.03.2010

„Ein Rülpser mit Folgen”

Den Bürgern von Bad Dreckskaff reicht es. Herr Urxl, der ekeligste Bewohner, der Stadt muss weg. Nach seiner letzten Eskapade, ein Rülpser auf dem Dorfplatz, schäumen die Gefühle über. Doch so leicht wie man glaubt können die Bad Dreckskäffler Herrn Urxl nicht loswerden.

Freilich Bad Dreckskaff ist kein sauberer Name für eine Stadt, doch der Name trügt. Einzig Herr Urxl ist ein Bewohner der Stadt, der Wort „waschen“ nur aus dem Wörterbuch kennt. Das man so einen Schandfleck nicht in der Nähe wissen mag, ist daher verständlich. Mag Herr Urxl auch ekelig sein, ist er dennoch überaus sympathisch. Kinder ab acht Jahren werden mit dieser Figur ihre Freude. Liebevoll erzählt Philip Ardagh, ebenfalls ein Bewohner von Bad Dreckskaff, von den Leiden der armen Dreckskäffler mit diesem Schmutzfink. Die anderen Dorfbewohner haben Macken, die den Leser vergnügen. Zum Beispiel ist der stadtbekannte Dieb Grabschi Hansen gleichzeitig der Polizeichef der Stadt. Man darf sich auf weitere Abenteuer aus Bad Dreckskaff freuen.

Diese Geschichte ist ein lustiger Purzelbaum für Kinder, als auch für die Eltern. Um dieses Buch vorlesen zu dürfen, werden Eltern ihre Kinder anbetteln.

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