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Das obszöne Werk

Das obszöne Werk

Die Geschichte des Auges; Madame Edwarda; Meine Mutter; Der Kleine; Der Tote. Dtsch. Übers. u. Nachw. v. Marion Luckow

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Artikeldetails zu Das obszöne Werk

AutorGeorges Bataille

Untertitel Die Geschichte des Auges; Madame Edwarda; Meine Mutter; Der Kleine; Der Tote. Dtsch. Übers. u. Nachw. v. Marion Luckow

  • ISBN-103-499-12893-6
  • ISBN-139783499128936
  • VerlagRowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher (12893)
  • ÜbersetzerMarion Luckow
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten237
  • Auflage21. Auflage
  • Veröffentlicht05.08.1977
  • Gewicht155g
  • SpracheDeutsch

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Beschreibung der Redaktion zu Das obszöne Werk

Die unter dem Titel "Das obszöne Werk" (deutsch erstmalig 1972 bei Rowohlt) zusammengefaßten Erzählungen Batailles apostrophierte Susan Sontag als "Kammermusik der pornographischen Literatur". Für die neuere intensive französische Rezeption Batailles - für Roland Barthes, Michel Foucault, Pierre Klosowski oder Philippe Sollers - gehen seine erotischen Schriften bei weitem nicht in diesem Genre auf. Bataille faßt die Wahrheit der Erotik tragisch: im bewußten Gegensatz sowohl zur gesellschaftlichen Verdammung wie zur hygienischen Sterilisierung der Sexualität identifiziert er sie mit dem Schrecken, dem Entsetzen, dem Tod.

Portrait

Georges Bataille:
Georges Bataille, 1897-1962, gilt als einer der wichtigsten französischen Schriftsteller seines Jahrhunderts. Er verfasste ein in seiner Bandbreite einmaliges Werk, das Literatur, Philosophie, Soziologie, Ökonomie und Ethnologie umfasst und erst spät in seiner Bedeutung erkannt wurde. Er vermag auch heute noch immer zu provozieren.

Bewertung unserer Kunden zu Das obszöne Werk

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50

03.07.2011

„Der Meister”

von John Müller aus Potsdam
Zum ersten Mal ist mir Batailles sehr spezielle Denke in "Die Tränen des Eros" begegnet, einer historischen Abhandlung von suchendem, tastendem Charakter über den Menschen und seine Erotik.

Die Erregtheit hielt vor, diese ganz seltsame Art des sinnlichen Aufgewühltseins. Schließlich habe ich mir den Prosa-Band "Das obszöne Werk" gekauft - und war so erstaunt wie hin und weg. Ich nehme an, dass es nur wenige Autoren gibt, die allein durch Worte eine derartige Ekstase zu inszenieren vermögen wie Bataille. Eine Ekstase, die bei aller sexuellen Explizitheit (Sex, Urin, Blut, Tod etc ...) weit über das Physische hinausreicht, dieses viel eher als "Rahmen" für eine umfassenede Erotik betrachtet/ benutzt, die den Menschen tief in seinem Innern erschüttert.
"Das obszöne Werk" ist gewiss kein leichtes Lesevergnügen und vermutlich nur für eine verhältnismäßig geringe Zahl an Lesern als sexuelle Stimulanz einsetzbar.

Uhsig ist hier so gar nichts.

Doch gerade dieser spezielle Ansatz der "nicht-pornographischen Pornographie" macht es für mich zu einem der besten erotischen Bücher überhaupt.

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50

„Grenzüberschreitend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dies Werk ist nun tatsächlich ein Klassiker. Aber Vorsicht mit vorschnellen Kategorien! Wer ist Bataille? Ein Schriftsteller, ein Philosoph, ein Anthropologe, ein Wissenschaftler. Er ist alles und nichts davon. Er entzieht sich den klaren Grenzen und ihm gelingt es, sich einen ganz eigenen Raum zu schaffen.

Das vorliegende Werk ist zurecht als "obszön" betitelt, gleichwohl ist es nicht pornographisch. Ganz ähnlich wie bei de Sade muß es
dem Leser schwerfallen, das Werk erotisch zu lesen. Sicherlich, es stellt sich hier und da Erregung ein, aber diese Erregung macht nicht im oberflächlich-Erotischen Halt, sie taumelt und dreht sich vielmehr weiter bis zum Unsagbaren. Hier kann sich dann vielmehr Angst einstellen. Das genau ist von Bataille beabsichtigt, den Leser als Subjekt seiner Verkapselung zu entreißen, das Buch, der Text ist nicht mehr ein benutzbares objektives Ding, es findet eine Transgression statt, eine Grenzüberschreitung die eine innere Erfahrung evoziert, auf das Unmögliche verweisend.

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