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Einsiedlerkrebse

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Artikeldetails zu Einsiedlerkrebse

AutorAnne B. Ragde

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-442-74022-3
  • ISBN-139783442740222
  • Verlag Btb Taschenbuch
  • Reihebtb
  • ÜbersetzerGabriele Haefs
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten318
  • Veröffentlicht01.12.2009
  • GenreRoman
  • Gewicht300g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelEremitkrepsene

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Leseprobe aus Einsiedlerkrebse

Sie wurde sonst nie so früh wach. Sie blieb mit weit offenen Augen in dem dunklen Schlafzimmer liegen und lauschte auf seine Geräusche. Zuerst auf das hektische Klingeln des Weckers, das so schnell abgewürgt wurde, wie es angefangen hatte, sicher hatte er schon darauf gewartet. Es war halb sieben, das wusste sie. Danach war es für einen kurzen Moment still, und dann hörte sie, wie seine Zimmertür sich lautlos öffnete, um ebenso lautlos wieder geschlossen zu werden. Darauf folgten leise Geräusche, von der Tür bis zum Badezimmer. Er wusste, dass Fremde im Haus waren, und er wollte keinen Lärm machen, denn sicher hielt er sie dafür. Fremde, die hier eigentlich nichts zu suchen hatten, die herkamen, störten, sich einmischten und die Jahre voller schlichter Routine und Sicherheit aus dem Gleichgewicht brachten.
Sie kannte ihren Vater nicht. Im Grunde wusste sie nicht, wer er war. Wie er als Junge ausgesehen hatte, als Kind oder in ihrem eigenen Alter. Auf dem Hof gab es nicht ein einziges Fotoalbum. Es war wie eine Geschichte, von der sie nie ein Teil gewesen war, in deren Zentrum sie sich aber nun plötzlich aufhielt. An diesem Tag jedoch würde sie abreisen und sich wieder in ihre eigene Geschichte einklinken. Daran dachte sie, als sie hier lag, dass sie abreisen würde, bevor sie ihn kennengelernt hatte. Der Einzige, den sie kannte, war der Schweinezüchter, der, der sich so gern im Stall einschloss, dessen Stimme sang und lebendig wurde, wenn er von den Eigenheiten der verschiedenen Sauen erzählte, von den frechen Streichen der Ferkel, von den großzügigen Würfen und den Wachstumskurven. Im Stall sah sie ihn, im Stall war er präsent, wenn er in seinem verdreckten Overall dastand und sich in die Koben bückte, um eine Sau von einer Vierteltonne hinter den Ohren zu kraulen, während er das Tier strahlend anlächelte und sein Blick hell und leicht war.
Sie hörte, wie er Wasser ließ, mitten in die Schüssel, das konnte er einfach nicht geräuschlos, egal, wie viele Gäste im Haus auch schlafen mochten. Sie lauschte auf die letzten Tropfen, horchte, wie er abzog. Sie hörte danach kein Wasser im Waschbecken, hörte nur, dass die Tür abermals geöffnet und geschlossen wurde, ehe er langsam die Treppe zur Küche hinunterging. Dann hörte sie, wie er Wasser in den Kaffeekessel gab, vermutlich auf den alten Kaffeesatz vom Vortag, danach war es still.
Und in der Stille gab sie sich alle Mühe, sich ihre Wohnung zu Hause in Oslo ins Gedächtnis zu rufen: Die Bilder an den Wänden, die Bücher in den Regalen, die kleine Glasschale mit den blauen Badeperlen, den Staubsauger im viel zu engen Schrank auf dem Flur, den Anrufbeantworter, der blinkte, wenn sie von der Arbeit nach Hause kam, den Korb für die schmutzige Wäsche, den Stapel von alten Zeitungen gleich neben der Eingangstür, die antike Blechdose, die sie immer wieder mit Keksen füllte, die Pinnwand mit abgerissenen Kinokarten und Bildern von Hunden und deren Besitzern. Sie versuchte, sich das alles vorzustellen, und schaffte es auch. Sie freute sich darüber. Aber sie wusste nicht, wer er war. Sie wusste nicht, wen sie hier verließ. Seine Schweine kannte sie besser als ihn.
Nun hörte sie die Haustür und seine Schritte im Anbau. Ihre Finger griffen nach dem Telefon auf dem Nachttisch und drückten auf die Tasten. Es war zehn vor sieben. Sie wartete auf das Geräusch der Stalltür, die hinter ihm ins Schloss fiel, dann sprang sie aus dem Bett und lief durch das eiskalte Zimmer, riss ihre Kleider an sich und stürzte ins Badezimmer, um sich anzuziehen. Wie er, schlich auch sie. Nur tat sie es blitzschnell und nicht auf seine Altmännerweise. Im Badezimmer nahm sie noch schwach seinen Geruch wahr. Das Bad war kalt, die einzige Wärmequelle war eine kleine rostige Heizsonne, die über dem Toilettenspiegel an der Wand angebracht war. Sie musterte ihr Gesicht, während sie sich die Hände wusch. Sie brachte es nicht über sich zu duschen und wollte warten, bis sie nach Hause kam, wo sie nicht in einer glitschigen Badewanne stehen und Resopalplatten anstarren musste, die an den Rändern von Wasserschäden aufgequollen waren, um sich danach mit einem fast durchsichtigen verschlissenen Handtuch abzutrocknen. An diesem Abend würde sie unter ihrer eigenen guten Dusche stehen, mit Fußbodenheizung unter den Keramikfliesen.
Sie schloss die Tür auf und lauschte, bevor sie vorsichtig die Klinke seiner Schlafzimmertür drückte.
Das Zimmer war ein wenig größer als das, in dem sie geschlafen hatte und das eigentlich Erlends altes Zimmer war.
Sie schaltete die Deckenlampe ein, er würde es nicht sehen, das Fenster schaute nicht auf den Hofplatz, sondern auf den Fjord, genau wie ihres.
Die Wände waren vor Jahrzehnten einmal grün angestrichen worden. Der Boden war einst grau gewesen, jetzt war er bis auf das Holz abgenutzt, und vor der Tür und dem Bett, wo seine Fußsohlen den Boden trafen, wenn er zu Bett ging und aufstand, zeichnete sich ein Halbmond ab. Das Fenster war mit Eisblumen bedeckt, blendend weiß vor dem Wintermorgen draußen, in verschlungenen Formen und Mustern.
Die Eisblumen waren das einzig Schöne in diesem Zimmer.
Kein einziges Bild an den Wänden. Ein Bett, ein Nachttisch, ein Flickenteppich, eine Kredenz vor der einen Wand. Sie ging zu ihr hin und öffnete die Türen. Leer. Sie stand hier nur als Möbelstück vor einer Wand. Aber in der einen oberen Schublade lagen aufeinandergestapelt gehäkelte Decken aus blankem Baumwollgarn, sie waren identisch im Muster, hatten aber unterschiedliche Farben. Sie fror jetzt, vermutlich hatte er das Fenster erst nach dem Aufstehen geschlossen.
Das Laken unter der zur Seite geschlagenen Bettdecke war schmutzig, vor allem am Fußende, wo hier und da runde Wollfussel lagen. Vielleicht schlief er mit Socken! Was hatte sie in seinem Zimmer eigentlich zu suchen? Hier konnte sie ihn ja wohl kaum kennenlernen. Das hier war sein Ruheraum, hier war er niemand; niemand war jemand, der ruhte und schlief. Aber wie viele Abende hatte er sich hier wohl hingelegt, in die Finsternis hinausgestarrt und nachgedacht. Hatte er an sie gedacht? Sie vermisst? Es vermisst zu wissen, wer sie war?

Rezensionen der Redaktion zu Einsiedlerkrebse

"Die Familie Neshov ist mir richtig ans Herz gewachsen, deshalb muss ich Ihnen Ihre Machenschaften schon wieder empfehlen. Der erste Band der Saga erschien im vergangenen Sommer, und ich beneide Sie aufrichtig, wenn Sie 'Das Lügenhaus' noch vor sich haben. Brigitte

Beschreibung der Redaktion zu Einsiedlerkrebse

Drei ungleiche Brüder, ein maroder Bauernhof und ein Familiengeheimnis, das jeder kennt, aber niemand auszusprechen wagt ...


Die Familiensaga geht weiter: Nach dem Tod der Mutter werden die Karten neu gemischt. Für Bauer Tor, der mit dem alten Vater nun alleine auf dem heruntergekommenen Hof Byneset lebt, sind die Konflikte vorprogrammiert. Seine Tochter Torunn schwebt gerade in neuem Liebesglück und kann sich noch nicht wirklich zu einer Zukunft im Schweinestall durchringen. Bestattungsunternehmer Margido kämpft gegen seine Gefühle an, während Erlend und sein Lebensgefährte in Kopenhagen weit weg von der Familie heimlich an ihrem Kinderwunsch arbeiten. Alles scheint seinen Gang zu gehen, bis auf Byneset die Situation plötzlich eskaliert ...

Autorenportrait zu Einsiedlerkrebse

Anne B. Ragde wurde 1957 im westnorwegischen Hardanger geboren. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Autorinnen Norwegens und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Norwegian Language Prize und dem Norwegischen Buchhandelspreis. Mit ihrer Trilogie »Das Lügenhaus«, »Einsiedlerkrebse« und »Hitzewelle« schrieb sie sich in die Herzen der Leserinnen und Leser; ihre Romane erreichten in Norwegen eine Millionenauflage. Anne B. Ragde lebt heute in Trondheim.

Portrait

Gabriele Haefs:
Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. 2011 wurde Gabriele Haefs als Königlich Norwegische Ritterin des St.Olavs Ordens in der Norwegischen Botschaft in Berlin ausgezeichnet u.a. für ihre Übersetzungen, für die Vermittlung von norwegischen Büchern nach Deutschland sowie für das Knüpfen von Kontakten im Kulturbereich ganz allgemein.
Anne B. Ragde:
Anne B. Ragde, geboren 1957 im westnorwegischen Hardanger, wohnt noch heute in dieser Stadt. Die erfolgreiche und beliebte Kinder- und Jugendbuchautorin legte 1992 in ihrer Heimat einen ersten Band mit Kriminalerzählungen vor, der von der norwegischen Kritik enthusiastisch gefeiert wurde.

Zitat

"Ergreifendes Familiendrama."

Autorenportrait

Anne B. Ragde wurde 1957 im westnorwegischen Hardanger geboren. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Autorinnen Norwegens und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Norwegian Language Prize und dem Norwegischen Buchhandelspreis. Mit ihrer Trilogie »Das Lügenhaus«, »Einsiedlerkrebse« und »Hitzewelle« schrieb sie sich in die Herzen der Leserinnen und Leser; ihre Romane erreichten in Norwegen eine Millionenauflage. Anne B. Ragde lebt heute in Trondheim.

Bewertung unserer Kunden zu Einsiedlerkrebse

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50

30.04.2013

„Durchweg gelungene Fortsetzung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer von "Das Lügenhaus" begeistert war, wird auch "Einsiedlerkrebse" nicht zur Seite legen können, denn der zweite Teil der Reihe steht dem ersten in nichts nach. Ich kann es nur immer wieder sagen: Die Charaktere sind einfach toll! Keine aalglatten Figuren, sondern echte Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten - stur, verschroben, schräg, aber trotzdem unglaublich liebenswert!

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50

15.10.2011

„Wie gehts weiter in Norwegen?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Fesselnder zweiter Teil der knurrig-kauzigen Familiensaga um die drei Brüder Neshov in Norwegen. Nach dem Tod der Mutter & der Enthüllung des Familiengeheimnisses müssen Erlend, Margido und Tor ihr Leben neu "überdenken". Wie soll es weitergehen, was soll anders werden, wie fest sind die Familienbande zwischen den drei ungleichen Brüdern wirklich?
Mit Spannung habe ich verfolgt , wie sich die Dinge entwickeln, mich gefreut über kleine Fortschritte, den Kopf geschüttelt bei Engstirnigkeit und Unvermögen - es ist halt regelrecht aus dem Leben gegriffen.
So, nun gehts an Teil 3 - ich freu mich drauf!

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50

11.03.2011

„Die Geschichte geht weiter”

von einer Kundin oder einem Kunden
In diesem zweiten Band über das Leben der Familie Neshov sind mir die Familienmitglieder so richtig vertraut geworden. Nach dem Tod der Mutter ist auf dem Familienhof nichts mehr wie es zuvor war.
Jeder der Brüder versucht aus seinenm Leben das Beste zu machen, auch wenn dies oft tragisch-komische Momente hat.
Unbedingt lesen und am Leben der Familie Neshov teilhaben.

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50

25.01.2011

„Familiengeheimnisse”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Die etwas verworrenen Familienverhältnisse der Familie Neshov entwirren sich nicht wirklich.Köstlich zu beobachten,wie die Brüder Erlend und Margido sich verändern. Tragisch,wie Torunn voll Verantwortungsgefühl Tor`s Part auf dem Hof übernimmt.Die Geschichte nimmt immer wieder unerwartete Wendungen und bleibt spannend. Man fühlt als Leser mit allen Protagonisten mit.Klasse.

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40

09.01.2011

„Neugierig auf den .2 Teil”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach dem Tod der Mutter sind alle wieder in Ihre Welt zurück gekehrt. Tors Tochter Torunn die nach einem Unfall Ihres Vater, der sich im Rausch beim Holz hacken am Bein verletzt hat ist auf den Hof zurückgekehrt und kümmert sich um alles. Erlend und sein Lebensgefährte Krumme wünschen sich ein Kind und sehr religiöse Magido verfällt der Fleischeslust. Und wieder kommt es am Ende des Buches so wie man eigentlich nicht rechnet.

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50

23.10.2010

„Fortsetzung vom Lügenhaus!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Einsiedlerkrebse ist die Fortsetzung vom Lügenhaus und genauso spannend unt toll wie das Erste. Nachdem die Mutter gestorben ist übernimmt Tor jetzt offizell den Hof. Erlet und Krumme werden Eltern und Torunn hat sich in einen Hundeschlittenführer verliebt. Nachdem Tor einen schweren Unfall hatte und es auch noch Ratten auf den Hof gibt kommt die Familie Neshov wieder zusammen um nach einer Lösung zu suchen. Genauso toll und spannend ich freue mich schon auf Hitzewelle !!!

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50

12.10.2010

„Familie Neshov zum zweiten”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Für alle Leser, denen die norwegische „Horrorfamilie“ Neshov in dem ersten Band „Das Lügenhaus“ ans Herz gewachsen ist, geht es jetzt weiter. Nachdem die Mutter im letzten Band verstorben ist, übernimmt Tor nun ganz offiziell Hof der Familie. Da allerdings der ganze Hof einschließlich seiner beiden Bewohner schrecklich heruntergekommen ist, wird eine Haushaltshilfe eingestellt. Das gefällt Tor und seinem Vater gar nicht. Margido fängt eine Affäre mit einer Witwe an. Diese für ihn völlig neue Situation wirft ihn völlig aus der Bahn, so dass er wieder zum Glauben zurückfindet. Und Erlend und sein Lebensgefährte planen, Väter zu werden. Als Tor einen schweren Unfall erleidet, muss die Familie erneut nach einer Lösung für den Hof suchen, dabei hatte auch Torunn anscheinend endlich in Oslo ihr Glück gefunden.

Auch in diesem zweiten Teil kann man wieder viel mit der Familie lachen und weinen. Eine so ungewöhnliche Wendung wie im ersten Teil gibt es dieses Mal zwar nicht, aber ich hatte trotzdem wieder meinen Spaß, auch wenn mir das Lachen häufig im Hals stecken geblieben ist. Besonders gemein ist, dass dieser Band offen endet, aber der dritte Teil „Hitzewelle“ ist zum Glück gerade als Taschenbuch erschienen. Ich werde demnächst berichten, wie er mir gefallen hat!

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50

23.08.2010

„Es geht spannend weiter mit der schrecklich netten Familie”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der zweite Band beginnt mit der gleichen Spannung, denn es gibt auch noch dazu eine Anerbin. Tors uneheliche Tochter Torunn hat nämlich auch noch ein Wörtchen mitzureden, denn ihre Zukunftspläne spielen für alle Beteiligten eine wichtige Rolle. Allerdings ist sie schon 36, lernt ihre Familie jetzt erst kennen und Ahnung von Landwirtschaft hat sie auch nicht. Aber der Hof muß betrieben werden, so verlangen es die gesetzlichen Vorschriften. Da ist Guter Rat teuer und ein Betriebshelfer muss her. Kai Roger heißt er, steht der jungen Frau mit Rat und Tat zur Seite und macht ihr ganz nebenbei auch noch den Hof...Aber nun muss jeder selber lesen. Viel Spaß!

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50

18.06.2010

„Fortsezung von "Das Lügenhaus"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es geht weiter mit Tor, Margido und Erlend.
Und natürlich war ich nach Teil 1 schon gespannt, wie es weitergehen würde mit den drei Brüdern.
Ich wurde nicht enttäuscht! Eine spannende und auch lustige Geschichte kommt hier zu ihrem Höhepunkt-und ja Sie werden sich ärgern, wenn Sie nicht gleich den dritten Teil-"Hitzewelle"- zur Hand haben.

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50

06.04.2010

„Versuch einer Familienzusammenführung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die norwegische Autorin Anne Ragde begeistert in ihrer Trilogie über eine norwegische Familie im zweiten Teil noch mehr als im ersten ("Das Lügenhaus"). Der Schweinebauernhof steht als Schauplatz im Mittelpunkt des Geschehens.Nach dem Tod der Bäuerin und dem gelüfteten Familiengeheimnis, streben die Akteure nach Zusammenhalt und Vertrauen. Jeder ist jedoch ein Individuum für sich, mit eigenen Konflikten belastet.Ein Schreckens-Plot am Ende verweist sofort auf den dritten Teil "Hitzewelle". Unbedingt lesen!

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50

21.03.2010

„Familie Neshov im Lügenhaus lügt weiter”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Einsiedlerkrebse" ist der zweite Band der Neshov-Trilogie. Nach dem Tod der Mutter halten die Geschwister nun untereinander Kontakt. Doch das heißt nicht, dass sie aus ihren Fehlern gelernt hätten und nun offen miteinander reden könnten.

Als Erlends Lebensgefährte einen heiklen Wunsche äußert, Tor sich schwer am Bein verletzt, Margido seinem Glauben zeitweise untreu wird und Torunn im Liebeskummer auf den Hof zieht, um ihren Vater zu unterstützen, sind Sie schon längst wieder den Menschen im "Lügenhaus" verfallen.

Wagen Sie es nicht, Band eins oder zwei an eine Samstag zu kaufen, ohne den letzten mitzunehmen. Sie werden feststellen, was ich meine.

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50

15.02.2010

„Einsiedlerkrebse - Fortsetzung von "Das Lügenhaus"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Torunn und ihre drei ungleichen Onkel leben ihr Leben weiter, allerdings halten sie nunmehr untereinander Kontakt, tauschen sich aus und entdecken fast so etwas wie familiäre Bande.
Tor bekommt eine Haushaltshilfe aufgenötigt und kämpft ums wirtschaftliche Überleben.
Erlends und Krummes Beziehung erlebt eine Krise, als Krumme einen besonderen Wunsch äußert.
Margido entdeckt die Fleicheslust, findet aber keinen Gefallen daran und widmet sich intensiv seinem Glauben.
Torunn verliebt sich Hals über Kopf, und als ihr Vater Tor auf seinem Hof einen Unfall hat, läßt sie alles stehen und liegen, um ihm beizustehen.

Der zweite Band der Trilogie hat mir genauso gut gefallen, wie der Erste. Die Charaktere der Brüder sind mir so ans Herz gewachsen, dazu noch Torunn und Krumme....

Sie sollten sich aber gleich noch Band 3 namens "Hitzewelle" als Vorrat bereitlegen, sonst klappen sie dieses Buch mit dem Aufschrei "Aaaaargh!" zu und werden zu Thalie sprinten, wo sie möglicherweise einen endlos langen Tag abwarten müssen, bis sie endlich den dritten und letzten Fortsetzungsband weiterlesen dürfen.

Viel Spaß!!!!

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50

14.02.2010

„Einsiedlerkrebse - Die Fortsetzung von "Das Lügenhaus"”

von einer Kundin oder einem Kunden
Torunn und ihre drei ungleichen Onkel leben ihr Leben weiter, allerdings halten sie nunmehr untereinander Kontakt, tauschen sich aus und entdecken fast so etwas wie familiäre Bande.
Tor bekommt eine Haushaltshilfe für den verkommenen Hof aufgenötigt und kämpft ums wirtschaftliche Überleben.
Erlends und Krummes Beziehung erlebt eine Krise, als Krumme einen besonderen Wunsch äußert.
Margido entdeckt die Fleicheslust, findet aber keinen Gefallen daran und widmet sich intensiv seinem Glauben.
Torunn verliebt sich Hals über Kopf, und als ihr Vater Tor auf seinem Hof einen Unfall hat, läßt sie alles stehen und liegen, um ihm beizustehen.
Der zweite Band der Trilogie hat mir genauso gut gefallen, wie der Erste. Die Charaktere der Brüder sind mir so ans Herz gewachsen, dazu noch Torunn und Krumme ....

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50

10.02.2010

„Das Leben geht weiter”

von einer Kundin oder einem Kunden
Teil 2 der norwegischen Familiensaga habe ich genauso gern gelesen wie das Lügenhaus. Ragde erzählt die Geschichte der drei ungleichen Brüder und deren unehelichen Tochter weiter. Spannend, witzig, nachdenklich. Eine etwas andere Familientrilogie! Unglaublich gut!

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50

08.01.2010

„Einsiedlerkrebse”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das "Lügenhaus" geht weiter und die "Einsiedlerkrebse" haben mich genauso gefesselt wie der erste Teil der Trilogie von Anne B. Ragde.
Dieses Buch beschreibt den Alltag aller Figuren nach dem Tod der Mutter, bzw.Großmutter.
Es macht große Lust auf den letzten Band - "Hitzewelle".

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