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Das Leben, das uns bleibt

Das Leben, das uns bleibt

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Artikeldetails zu Das Leben, das uns bleibt

AutorSusan Beth Pfeffer

  • ISBN-103-551-58275-0
  • ISBN-139783551582751
  • Verlag Carlsen
  • ReiheDie letzten...
  • ÜbersetzerAnnette der Weppen
  • Einbandartgebunden
  • Seiten270
  • Auflage1. Auflage
  • VeröffentlichtAugust 2012
  • Gewicht504g
  • Altersempfehlungab 14
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe World We Live In

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Kurzbeschreibung zu Das Leben, das uns bleibt



Wie das Leben vor der Katastrophe war, daran kann sich Miranda kaum noch erinnern. Eine vollständige Familie, genug zu essen, eine funktionierende Heizung - es scheint ewig her zu sein. Fast alle ihre Freunde und Verwandten haben den Ort verlassen oder sind gestorben. Nur wenn es ums Essen geht, sitzen plötzlich viel zu viele Leute am Tisch. Die Rationen sind winzig, nie ist genug da.
Doch eines Tages steht Mirandas Vater vor der Tür. Mit seiner Freundin und einem Baby. Und einem Jungen, den Miranda noch nie gesehen hat. Plötzlich ist die Hoffnung zurück.


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50

16.05.2013

„Hartes Überleben”

von Andrea Hübner aus Fahrenzhausen
Mein Umriss:

Ein Jahr nach der Katastrophe hat sich für Miranda, ihre Brüder und ihre Mutter nicht viel geändert. Der Hunger ist immer noch allgegenwärtig, ebenso wie die Angst, plötzlich keine Lebensmittel mehr zu bekommen. Es ist jedoch wärmer geworden. So warm sogar, dass es regnet. Auch der Strom steht ihnen wieder stundenweise zur Verfügung. Es ist zwar mühsam, mit allen zur Verfügung stehenden Behältern das von der Asche graue Regenwasser aufzufangen, aber die Familie kommt sich trotzdem vor wie im Paradies, als sie ihre Wäsche endlich wieder in der Waschmaschine waschen, die Spülmaschine anwerfen und das Haus gründlich putzen können. Nach wie vor erhalten sie pro Familienmitglied und Woche eine Lebensmitteltüte von der Stadtverwaltung zugeteilt. Auch wenn es nie reicht um richtig satt zu werden, so müssen sie doch nicht verhungern.
Als es an der Tür klopft, hat die Familie erstmal ein schlechtes Gefühl, als sie draussen jedoch Lisa hören, war die Freude riesengroß, denn sie hatten Lisa und den Familienvater vor einem Jahr zuletzt gesehen, als sich diese auf den Weg machten, um Lisas Angehörige zu suchen. Nun ist die Familie zwar wieder vereint, aber zusätzlich mit einem Freund und einem Jungen und dessen Schwester. Zehn Leute satt zu bekommen, stellt sich nun als größtes Problem dar. Auch die Unterbringung in Wintergarten und Esszimmer ist alles andere als einfach. Zuerst sieht es danach aus, als wäre alles irgendwie zu regeln, wären da nicht diverse Differenzen der einzelnen Gruppenmitglieder….

Mein Eindruck:

Etwas irritiert blieb ich nach dem zweiten Band der Trilogie zurück, weil dort Miranda und ihre Familie mit keinem Wort erwähnt wurde. Im dritten Band jedoch führt Susan Beth Pfeffer alle zusammen. Mirandas Vater und dessen zweite Frau treffen unterwegs auf Alex und Julie, die auf der Suche nach einem Kloster waren und die sich Hal und Lisa anschließen. Somit fügt sich alles zu einer Einheit zusammen. Pfeffer bezieht sich hier auf die Zeit zwischen dem 25.04. und dem 13.07. ein Jahr nach dem Meteoriteneinschlag auf dem Mond, der katastrophale Folgen für die Erde und die Menschheit hatte. Sie zeigt den Kampf der Überlebenden gegen Hunger und Kälte und lässt die Erinnerungen der Menschen an bessere Zeiten auch nicht ausser acht. Anhand Mirandas zeigt sie die Anspruchshaltung vor der Katastrophe und die entstandene Bescheidenheit, die diese im Laufe eines Jahres entwickelt hat als Beispiel für alle Betroffenen. Auch diesen Band verfasste die Autorin im Tagebuchstil, der sehr gut und flüssig zu lesen ist. Schnell ist man wieder im Geschehen und lebt mit den Protagonisten. Zumal die wissenschaftliche Recherche in Bezug auf eine solche Katastrophe hervorragend durchgeführt wurde.

Mein Fazit:

Ein rundum gelungenes Endzeitdrama geschrieben für Jugendliche, das auch Erwachsene in seinen Bann zu ziehen vermag.

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30

10.04.2013

„Muss man nicht gelesen haben”

von Smilla aus Rheinland Pfalz
Nun kommt Miranda wieder zu Wort. In Tagebuchform erzählt sie weiter, wie es ihr und ihrer Familie ergangen ist, nachdem ein Asteroid auf den Mond stürzte und somit den Mond näher an die Erde brachte. Daraufhin geriet das ganze Gleichgewicht der Erde aus den Fugen: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tornados, Überflutungen etc. Seitdem hat sich im Prinzip nichts geändert. Mirandas Familie kämpft immer noch ums Überleben, versucht sich Lebensmittel zu besorgen und ab und zu brechen sie in leer stehende Häuser ein, um noch Hygieneartikel o.ä. aufzustöbern. Eines Tages steht Mirandas Vater plötzlich vor der Tür, zusammen mit seiner Frau Lisa, dem Baby, Charlie, Julie und Alex (aus Band 2). Zuerst wohnen alle im Haus von Mirandas Mutter, wodurch es ziemlich eng wird. Auch die Lebensmittel reichen nicht für so viele Menschen aus. Und Alex ist anfangs sehr unnahbar und wortkarg. Der Kampf ums Überleben ist zum Alltag geworden und wird langsam Normalität. Auch der Tod macht vor Mirandas "neuer" Familie nicht Halt.

(Achtung, Spoiler!) Ich muss gestehen, dass ich zu denen gehöre, die den 2. Band nur teilweise gelesen haben. Und trotzdem konnte ich den 3. Teil flüssig und schnell durchlesen, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben oder nicht nachvollziehen zu können. Zum Glück bekam ich das Buch geliehen, denn so sehr mich der 1. Band noch gefesselt hat, so hat mich der 3. Teil nur noch leer und ratlos zurück gelassen. Natürlich war zu erwarten, dass der Überlebenskampf Normalität wird und dass man ohne Sonnenschein und ständig kaltem bis kühlem Wetter regelrecht sarkastisch und depressiv wird (nach einem Winter, wie wir ihn jetzt erlebt haben, habe ich wirklich mitgelitten!). Die Sorgen kreisen fast ausschliesslich um die Lebensmittel: Werden sie reichen, wird man genügend für alle bekommen...? Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Miranda und Alex entwickelt, konnte ich nur schwer nachvollziehen. Gerade eben konnte sie ihn nicht leiden und plötzlich sind sie wild am Knutschen! Das Ende ist ein wenig krass und leider offen - ein Happy End wird es in Mirandas Welt wohl nicht geben.

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50

06.03.2013

„Wahnsinnig gut!!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Genau wie Band 1 hat mich dieser dritte Teil komplett aus den Socken gehauen! Da ich wissen wollte wie es mit Miranda weiter geht habe ich nach Teil 1 direkt Teil 3 gelesen, jedoch werde ich nun auch Teil 2 lesen. Es ist faszinierend wie sich durch eine solche Katastrophe, auch die Charaktere verändern. Und das unglaubliche ist, dass ich zum großen Teil nachvollziehen kann warum die Menschen so handeln, denn die Situation ist einfach nicht vergleichbar mit dem Leben wie es vorher war.
Auch dieser (hoffentlich nicht) letzte Teil konnte mich restlos überzeugen und ich bin Fan dieser Entzeit-Serie.

Eine absolute Kaufempfehlung an alle, die mal etwas anderes lesen möchten!

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50

02.02.2013

„Endlich geht es mit Miranda weiter”

von einer Kundin oder einem Kunden
Vor ein paar Jahren erschien "Die Welt wie wir sie kannten" von Susan Beth Pfeffer. Darin geht es um die 16-jährige Miranda, die eine große globale Naturkatastrophe erlebt. Der Mond ist durch einen Aufprall eines Asteroiden dichter an die Erde gerückt. Es kam zu schrecklichen Umweltfolgen. Das Klima veränderte sich (erst unerträgliche Hitze und dann Kälte!). Miranda, ihre Mom und ihre beiden Brüder leben auf dem Land und überleben die schreckliche Zeit. Kurz bevor sie am Ende fast verhungern und im Haus erfrieren, rettet Miranda ihre Familie. Das Ende war sehr offen und ich hätte am liebsten weiter gelesen. Dann folgte ein zweiter Band, der aber eigentlich keine Fortsetzung war. In "Die Überlebenden von New York" wird das gleiche Szenario gezeichnet, nur diesmal erleben andere Charaktere alles an einem anderen Ort - eben New York. Ich gebe zu, dass ich anfangs kein Lust hatte das zweite Buch zu lesen, aber dann wuchsen mir die neuen Charaktere doch ans Herz. Und nun im dritten Band "Das Leben, das uns bleibt" geht es endlich weiter mit Miranda! Ich war so gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Miranda und ihre Familie wohnen immer noch in ihrem Haus. Sie werden nun durch die Regierung versorgt. Dann bringt Mirandas älterer Bruder ein Mädchen heim, die er nach kurzem Kennenlernen heiratet. Mirandas Dad und dessen neue Frau und Baby sowie drei Mitreisende erreichen die Familie. Und nun der besondere Twist: Alex und seine Schwester Julie sind zwei der Mitreisenden, die Hauptfiguren aus dem zweiten Buch! Ich verrate nicht mehr, denn wer Band 1 und 2 gerne gelesen hat, wird ganz bestimmt (so wie ich es war) froh sein, dass nun um 3. Buch die Figuren aus beiden Büchern zusammenkommen.
Ich kann aber verraten, dass “Das Leben, das uns bleibt” sich genauso toll liest, wie “Die Welt wie wir sie kannten”. Man ist hautnah an dem Drama, das Miranda und die anderen erleben dran und fühlt mit. Die unsichere Zukunft, der Kampf ums Überleben, alles geht einem sehr nah und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass auch nach diesem Band, in dem so viel passiert, ich wieder mich nach einem neuen Band gesehnt habe! Dieses Jahr kommt Band 4 auf Englisch heraus und ich hoffe, dass ich bald den vierten Band auf Deutsch lesen kann.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Welt wie wir sie kannten Die Überlebenden von New York

50

22.10.2012

„Das Leben, das uns bleibt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Mond hat nach einem Asteroideneinschlag seine Umlaufbahn geändert, und somit die Lebensumstände auf der Erde dramatisch verändert. Nahrung wird nur rationiert an die Bevölkerung abgegeben, was Miranda und ihre Familie zum Plündern der verlassenen Häuser zwingt. Sie lebt mit ihrer Mutter und den zwei Brüdern am Land, als eines Tages ihr Vater mit dessen neuer Frau und dem gemeinsamen Kind ankommt. Zum Leidwesen der Familie bringt er noch drei weitere Esser mit, was natürlich zu Auseinandersetzungen führt. In diesem dritten Band laufen die Fäden der ersten beiden Bücher zusammen, und alle Protagonisten treffen aufeinander. Eine wirklich ausgezeichnete Leistung der Autorin, die Spannung wieder von neuem aufzubauen und noch zu steigern! Absolut lesenswert ab 14 Jahren.

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50

17.09.2012

„Das Überleben danach”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Leben, das uns bleibt, setzt einen Monat nach dem letzten Tagebucheintrag Mirandas aus dem ersten Teil der Trilogie ein. Miranda und ihre Familie haben sich an ihr karges Leben gewöhnt. Eines Tages taucht Mirandas Vater mit seiner neuen Frau, ihrem Baby, zwei Geschwistern aus New York und einem älteren Mann auf. Fortan spitzt sich die Situation zu, denn die Lebensmittel werden wieder knapper, die Geschwister, Alex und Julie aus dem zweiten Teil der Trilogie, wollen weiterziehen in ein Kloster, und Miranda verliebt sich in Alex. Aber die zerstörte Welt, der Hunger und weitere Katastrophen fordern einen hohen Tribut...

Ein gelungener Abschluss der Trilogie, der erwartungsgemäß ein offenes Ende hat. Eine spannende Geschichte, die die Protagonisten aus den beiden Vorgängertiteln meisterhaft zusammenführt. Nun ergibt sich auch, warum der erste Teil als Tagebuch, der zweite in der dritten Person geschrieben ist. Absolut empfehlenswert für Fans von Nahzeitdystopien und Umweltkrimis!

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40

16.09.2012

„Erschreckend, aber gut”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine der wenigen Jugendbuchtrilogien, die ich zu Ende gelesen habe und die nach einem vielversprechenden Auftakt auch einen überzeugenden und spannenden Abschluss bieten. Alle drei Bände sind packend und absolut realistisch erzählt, man erlebt dieses Katastrophenszenario hautnah mit. Ich war von der Vielschichtigkeit der Charaktere angetan, die mich auch im Nachhinein noch über die Lektüre nachdenken lässt. Einen Punkt Abzug gibt es für die Ungewissheit, wie es mit Miranda und den Überlebenden ihrer Familie weitergeht. Einen vierten Band bitte, Mrs. Pfeffer!

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50

06.09.2012

„Bitte mehr davon!”

von Kristin Brelage aus Lingen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Mit "Das Leben, das uns bleibt" hat die Autorin sich wieder mal selbst übertroffen.
Alle Handlungsstränge aus den ersten Bänden treffen zusammnen und zeigen uns das ganze Ausmaß der Katastrophe um Miranda und ihre Familie.
Doch selbst in scheinbar ausweglosen Situationen, ist das Happy End oft nur eine Tür entfernt.

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50

20.08.2012

„Gelungener 3. Teil”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auch dieses Buch der Autorin hat mich wieder tief in seinen Bann gezogen und auch lange nach dem Lesen noch nicht losgelassen, denn so weit hergeholt ist das ganze Szenario leider nicht.
Auf erschreckende und bedrückende Weise schildert die Protagonistin Miranda in ihren Tagebucheinträgen, wie sie und ihre Familie ca. ein Jahr nach der Katastrophe, während der der Mond durch einen Asteroiden aus seiner Umlaufbahn gestoßen wurde, jeden Tag aufs Neue immer noch ums Überleben kämpfen.
Das Buch überzeugt durch die Beschreibung der Welt in ihrem derzeitigen Zustand auch ohne Zugabe von Zombies oder dergleichen, wie in anderen Büchern, und schafft es dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Für mich definitiv eine der besten Reihen zum Thema Endzeitszenario!

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50

29.07.2012

„Teil 3 - endlich!!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Es herrscht immer noch Lebensmittelknappheit. Viele Menschen sind gestorben. Die Luft ist voll von Asche und Staub durch die vielen Vulkanausbrüche. Dies und noch viele andere Auswirkungen sind das Resultat einer unglaublichen Umweltkatastrophe: ein Asteroid schlug den Mond aus seiner natürlichen Umlaufbahn näher an die Erde.

Nun ist es aber endlich soweit: Die Protagonisten aus Teil 1 (Miranda etc.) und aus Teil 2 (Alex und seine Schwester Julie) treffen aufeinander in einer Welt, die höchstwahrscheinlich keine Zukunft hat. Jeden Tag kämpfen sie ums Überleben und schlagen sich nebenbei auch mit ganz normalen Problemen rum...

Eine schöne und fesselnde Geschichte. Schade, daß es nicht auch noch einen vierten Band gibt. Wirklich.

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50

22.07.2012

„Das Leben, das uns bleibt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seit der Katastrophe ist knapp ein Jahr vergangen. Miranda, ihre Mutter, die beiden Brüder und Kater Horton haben den Winter mit Mühe und Not überlebt. Viele Mitmenschen in Howell sind gestorben - aber jetzt gibt es Lebensmittellieferungen der Gemeinde, das Wetter wird frühlingshaft und die Hoffnung kehrt zurück. Da stehen plötzlich Miranda´s Vater mit Lisa, der zweiten Frau, und ihrem kleinen Sohn Gabriel vor der Tür. Und sie bringen zusätzlich Charlie mit - und Alex mit seiner Schwester Julie!! Die Zahl der Esser steigt - aber auch die Hoffnung auf´s Überleben. Da kommt es zu neuen Katastrophen .......
Ein Jahr habe ich auf diese Fortsetzung gewartet und habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Susan Beth Pfeffer hat diese Geschichte in einer unaufgeregten Sprache erzählt und trotzdem wagt man vor Spannung kaum zu Atmen. Auch gibt es keine grausigen Szenen - da reicht auch schon unsere eigene Vorstellungskraft über Verteilungskämpfe in Evakuierungslagern. Das Buch endet mit der Hoffnung auf einen Neuanfang - nur schreibt Miranda kein Tagebuch mehr. Schade, ich hätte sie und ihre Familie noch gerne durch einen weiteren Band begleitet.

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50

18.07.2012

„Das Ende der Welt - oder eine Chance zum Neubeginn?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der 3. Teil der Endzeitdystopie setzt ziemlich genau an der Stelle ein, an der der erste Band aufgehört hat. Mirandas Familie hat bis hierhin überlebt und ihre Situation sich sogar leicht verbessert. Immerhin gibt es jetzt Lebensmittellieferungen und ihr Bruder ist nicht mehr krank. Es fällt endlich wieder Regen, der neue Hoffnung aufkeimen lässt. Eine überraschende Hochzeit und willkommener Familienzuwachs läßt die Personenzahl im Haushalt bis an die Grenze des Erträglichen ansteigen. Mit eisernem Zusammenhalt meistern sie auch diese Herausforderung. Doch erneut passieren unvorhergesehene Katastrophen, die das Überleben in Frage stellen...

Mir gefällt vor Allem die eindrucksvolle Schilderung der alltäglichen Schwierigkeiten mit denen Miranda und ihre Familie zu kämpfen haben. Das Leben auf engstem Raum, die tägliche Sorge um die Mahlzeiten und die Beschaffung von Trinkwasser. Dinge, die für uns heutzutage selbstverständlich sind, wie z.B. Strom für die Waschmaschine, sind zu Luxusgütern geworden. Paradox muten dabei die Anstrengungen der Mutter an, ihren Kindern selbst in dieser lebensbedrohlichen Situation Bildung zu vermitteln und sie sogar einen Mathetest schreiben zu lassen. Dabei träumt Miranda doch nur davon, mal wieder Farben zu sehen - das Grün des Grases, das Gelb der Sonne und das Blau des Himmels. Selbst so banale Dinge wie Brot, Marmelade und Römersalat wären für sie ein Festessen. Trost und Abwechslung spenden ihr jetzt ein paar alte Bücher ihrer Mutter, die sie früher nie beachtet hätte.

Das Ende der Geschichte bleibt offen, da Miranda ihr Tagebuchschreiben beendet und sie mit den verbliebenen Freunden und Familienmitgliedern in eine ungewisse Zukunft aufbricht. Einerseits gefällt mir dieser Schluß, aber es wäre trotzdem toll, eine weitere Fortsetzung lesen zu können!

Mein Fazit: Ein eindrucksvolles Buch und ein würdiger Abschluß der Trilogie, die mich als Leser noch lange beschäftigen und zum Nachdenken über unsere heutige Konsum- und Wegwerfgesellschaft anregen wird.

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40

13.07.2012

„“Die einzige Farbe, die ich noch kenne, ist grau.” (S.8)”

von BianFox
Inhalt:

Nach der großen Katastrophe vor gut einem Jahr ist nichts mehr so, wie es eimal war. Die Menschen, die diese Katastrophen überlebt hatten, kämpfen nunmehr gegen Hungersnöte und Seuchen an.

Mirinda, ihre Mutter und ihre zwei Brüder leben seit der Katastrophe im Wintergarten ihres Hauses in der kleinen Stadt Howell. Das größte Problem ist der Hunger, der seit einem Jahr ihr täglicher Begleiter ist. Als die Lebensmittellieferungen aus der Stadt immer spärlicher ausfallen, bleibt der Familie nichts anderes übrig, als leerstehende Häuser zu plündern.

Bewertung:

Idee:

Diese Dystopie ist sicherlich eine der düsteren, die man sich für die Zukunft vorstellen kann. Dabei zeigt Pfeffer auf eine sehr tiefgründige Art und Weise, wie die Menschen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Manch einer mag dabei kritisieren, dass es dem Roman an Ereignissen mangelt, da sich vieles wiederholt.

Sprache und Stil:

Da der Roman in Form von Tagebucheinträgen von Mirinda geschrieben ist, gelingt es Pfeffer, den Leser in die emotionalen Abgründe einzubeziehen. So erfährt man, wie die Angst vor dem Alleinsein mit dem Wunsch kollidiert, nur einmal ein paar Minuten für sich zu haben. Wie die Hoffnung immer wieder zu zerbrechen droht, wenn die Sorgen um Nahrung und somit ums Überleben überhand nehmen.

Besonders fällt die nüchterne und trostlose Darstellung der Umgebung auf. An keiner Stelle finden sich Beschönigungen oder sinnlose Übertreibungen, denn der Roman beeindruckt durch seine Schnörkellosigkeit. Gerade so wird die eigenartig düstere Beklemmung besonders deutlich.

Charaktere:

Die Figuren selbst sind überzeugend dargestellt. Man glaubt, dass sich Menschen ebenso verhalten würden, dass sie Dinge nüchterner sehen, dass sie sich mit weniger zufrieden geben, dass es einige Menschen gibt, die sich über alle anderen Stellen, aber das es auch viele gibt, die Freundschaft und Hilfbereitschaft für das Maß aller Dinge halten.

Auch das Zusammenspiel der Charaktere passt ins Konzept. Auf der einen Seite versuchen sie keine Schwäche zu zeigen, aber der anderen Seite können sie sich über noch so unbedeutende Dinge wahnsinnig freuen, nur um dann kurze Zeit später wieder in Tränen auszubrechen. Die Dialoge spiegeln die Stimmung und das Grau der Umgebung wieder: Man versucht übertriebene Reaktionen der Harmonie willen zu vermeiden und man versucht den letzten Rest von Würde und Stolz aufrechtzuhalten. Doch immer gelingt das nicht.

Besonders gelungen ist für mich die Figur der Mutter. Laura kämpft für jedes bisschen Normalität, lässt ihre Kinder Hausaufgaben machen, die Zimmer putzen, nur um etwas Gewöhnliches und Alltägliches zu tun. Sie kämpft, weil sie an eine bessere Zukunft für ihre Kinder glaubt. Und sie hungert, damit ihre Kinder ihre Zukunft noch erleben können.

Kritikpunkte sind zum einen die Beziehung zwischen Mirinda und Alex ist für mich nicht stimmig, denn diese Liebe entwickelt sich für mich zu schnell und intensiv. Desweiteren finde ich die Alex’ Eifer, seine Schwester Julia sicher zu wissen, übertrieben bis unlogisch.

Fazit:

Der Roman ist eine Hommage an das Leben. Er zeigt auf beeindruckende Weise wie sich Menschen in einer trostlosen Zukunft an die Hoffung, die Liebe und ganz besonders das Leben klammern.

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