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Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

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Artikeldetails zu Schrecklich amüsant - aber in Zukunft...

AutorDavid Foster Wallace

Abbildungsvermerk 18,5 cm

  • ISBN-103-442-54229-4
  • ISBN-139783442542291
  • Verlag Goldmann Taschenbuch
  • ReiheGoldmanns Taschenbücher
  • ÜbersetzerMarcus Ingendaay
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten183
  • Veröffentlicht12.12.2005
  • Gewicht180g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Supposedly Fun Thing I'll Never do Again

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Kurzbeschreibung zu Schrecklich amüsant - aber in Zukunft...

Eine siebentägige Luxuskreuzfahrt in der Karibik - kann es eine kürzere Definition für die Hölle geben? Im Alter von 33 Jahren hat sich David Foster Wallace vom 11. bis zum 18. März 1995 an Bord der Zenith begeben, ist von Key West aus in See gestochen und hat in cleverem Collagestil aufgeschrieben, was er gesehen, gehört, gerochen, gefühlt und geschmeckt hat. Entstanden ist so ein hoch komischer Erfahrungsbericht aus dem Mikrokosmos eines Luxusliners und eine ernüchternde Bestandsaufnahme des American Way of Life insgesamt.

Autorenportrait zu Schrecklich amüsant - aber in Zukunft...

David Foster Wallace, geboren 1962 in Ithaca, New York, zählte zu den bedeutendsten amerikanischen Autoren seiner Generation und galt als ?einer der wenigen Schriftsteller, der die Grenzen der zeitgenössischen Literatur erweitern kann? (Don DeLillo). Er lehrte seit 2002 am Pomona College in Claremont, Kalifornien. David Foster Wallace verstarb im September 2008.

Portrait

Marcus Ingendaay:
Marcus Ingendaay, Jahrgang 1958, war Reporter und Werbetexter und arbeitet seit zehn Jahren hauptberuflich als Übersetzer, unter anderem von William Gaddis. Er wurde mit dem Ledig-Rowohlt- und dem Helmut-M.-Braem-Preis ausgezeichnet. Seine Übertragung von David Foster Wallaces Kleines Mädchen mit komischen Haaren wurde als «beste Transformation eines amerikanischen Textes ins Deutsche» (Die Welt) gefeiert.
David Foster Wallace:
David Foster Wallace, geboren 1962 in Ithaca/New York, hat Literatur und Philosophie studiert, war Tennisprofi und lehrt heute am Pomona College in Claremont/Kalifornien. Er schrieb Romane und Storys (unter anderem »Der Besen im System«, »Kurze Interviews mit fiesen Männern«, »Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich«).

Zitat

"Ein umwerfend witziger Reisebericht - Ebenso klug wie brüllend komisch!"

Autorenportrait

David Foster Wallace, geboren 1962 in Ithaca, New York, zählte zu den bedeutendsten amerikanischen Autoren seiner Generation und galt als ?einer der wenigen Schriftsteller, der die Grenzen der zeitgenössischen Literatur erweitern kann? (Don DeLillo). Er lehrte seit 2002 am Pomona College in Claremont, Kalifornien. David Foster Wallace verstarb im September 2008.

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40

05.11.2012

„Alle Mann über Bord!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Inzwischen ein Klassiker des Reiseberichts-Genres, hat das Buch seinen Ursprung in einer Auftragsarbeit. Wallace wurde Mitte der neunziger Jahre vom „Harpers Magazine“ auf eine einwöchige Kreuzfahrt auf einem Megaliner geschickt, um über seine Erlebnisse an Bord einen Essay zu verfassen. Herausgekommen ist ein Buch, das der Leser mit einem Mindestmaß an Optimismus und nur bei schönsten Wetter angehen sollte, um nicht in die gleiche tief depressive Grundstimmung des Autors zu verfallen, der radikal, ironisch und oft das Absurde unterstreichend die schale Oberflächlichkeit der Tourismusindustrie bloßstellt, die dem Kreuzfahrtreisenden an jeder Ecke des Schiffs förmlich entgegenschreit. Da werden bitterbös die verschiedenen Touristentypen katalogisiert, wohlmeinende Unterhaltungsprogramme als grenzdebile Dauerveranstaltungen entlarvt. Selbst Nicht-Kreuzfahrer erkennen sich plötzlich in Wallace' Beschreibung wider, was ein Grund ist, warum dem Autor wegen diesem Buch immer wieder Kritik begegnet ist. Nur gemein. Niveaulos. Verbittert. Immer wieder tauchen Wörter dieser Kategorie in Rezensionen von Lesern auf, welche der Leseempfehlung von Harald Schmidt auf dem Buch gefolgt sind und schließlich feststellen mussten, das nicht hinter jeder Zeile ein Raabscher Schenkelklopfer lauert.

Hierin liegt Wallace' Besonderheit. Wie bereits oben erwähnt, sollte beim Leser eine gewisse Bildung Voraussetzung, ein Gespür für die Zwischentöne vorhanden sein. Nur so entdeckt man inmitten der anarchistischen und abfälligen Bemerkungen die tiefere Botschaft des Buches. Und erhält damit gleichzeitig einen kleinen Einblick in die Seele des Autors. Nur so versteht man, dass es in diesem Werk nicht einfach nur um die Beschreibung einer Kreuzfahrt geht. Vielmehr ist dieser Essay eine Reflexion einer höchst komplexen Gesellschaft, welche für den Einzelnen so undurchschaubar geworden ist, dass er sich kopfüber in die Welt des Oberflächlichen und der Nichtigkeiten flüchten muss. Es ist der verzweifelte Blick auf eine gut situierte, teilweise sogar steinreiche Gesellschaftsschicht, die eigentlich furchtbar arm ist. Wallace zeigt sich hiervon maßlos bedrückt, hilflos und zutiefst unglücklich. Nur nach und nach dämmert es dem aufmerksamen Leser, dass, wenn der Autor davon spricht, dass es in Zukunft ohne ihn stattfinden wird, nicht nur das Thema Kreuzfahrt gemeint ist.

„Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich“ ist deshalb mehr als nur amüsante Reiseunterhaltung. Es ist eine gesellschaftskritische Realsatire, die sich auf intelligente Art und Weise mit dem „American Way of Life“ auseinandersetzt. Wer also in all den zum Teil langatmigen Schachtelsätzen, Neologismen und ausschweifenden Fußnoten nur die überheblichen Ergüsse eines arroganten Schreiberlings vermutet, gehört eventuell selbst zu dieser Kategorie oberflächlicher Menschen, welche Wallace am Ende so verzweifelt hat. Wer sich jedoch darauf einlässt und sich zudem ein bisschen mit der Biographie des Autors befasst hat, erkennt darin die Chronik eines angekündigten und wenige Jahre nach Abschluss des Manuskripts durchgeführten Suizids. Mit diesem Wissen ist das Lächeln, das sich immer wieder in unser Gesicht schleicht, stets ein zwiegespaltenes und bitteres, da die bodenlose Verzweiflung von Wallace' tief berührt.

Insgesamt ist „Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich“ ein lesenswerter Einstieg in die Welt des David Foster Wallace, der humorvoll unterhält, aber auch nachdenklich macht.

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50

20.07.2011

„Von der ultimativen Bespaßung”

von einer Kundin oder einem Kunden
David Foster Wallace und eine Luxuskreuzfahrt - das kann nur in treffenden, bissigen und vor allem kurzweiligen Anekdoten münden, die er in diesem Buch in collagenhaftem Stil zum Besten gibt.

Er durchleuchtet gnadenlos jeden dunklen Winkel der leuchtenden Marketinggebäude, die die Reederei aufgebaut hat und blickt hinter jedes Lächeln des Servicepersonals, das nicht immer - wen nimmt es Wunder - aus tiefstem Herzen zu kommen scheint.

An einigen Stellen des Buches kann man erahnen, dass hinter der bissigen Ironie ehrliche Abscheu hinter dem steckt, was man gemeinhin als menschliches Verhalten kennt - weil es zumeist alles andere als menschlich ist. Der ganz normale Wahnsinn eben, hoch zehn und hoch auf dem weiten Meer.

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40

05.05.2011

„Kuriositätenkabinett auf Karibik-Kreuzfahrt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch ist weder kostenlose Werbung für die Kreuzfahrtreedereien dieser Welt noch ein allzu hilfreicher Ratgeber für den unentschlossenen Kreuzfahrtneuling. Und doch sollte man den amüsanten bis bissigen Schilderungen des Autors unbedingt Glauben schenken und ihnen einen gewissen Wahrheitsgehalt zugestehen, denn immerhin basiert der Reisebericht von David Foster Wallace auf einer 7-tägigen Karibikkreuzfahrt, die der Autor 1995 im Auftrag eines amerikanischen Magazins an Bord der „Zenith“ unternommen hat. Kommentiert hat er dabei so ziemlich alles, was ihm an Kuriositäten während der Reise aufgefallen ist, von scheinheiliger Reedereiwerbung über die physischen, psychischen und modischen Abgründe seiner Mitreisenden bis hin zu den fatalen Folgen, die es haben kann, wenn man sich als Passagier spontan dazu entschließt, seine Koffer bei der Einschiffung selber in die Kabine zu tragen. Ein vortrefflicher Reisebericht und „ein grandioses Buch“ (Harald Schmidt). Ein Stern Abzug allerdings für die vielen Fußnoten, die in dieser Länge und Häufigkeit dann hier und da doch etwas nerven.

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40

28.11.2010

„Wenn Luxus zum Zwang wird”

von einer Kundin oder einem Kunden
Hatten Sie vor, jemandem zu Weihnachten eine Luxuskreuzfahrt zu schenken? Überlegen Sie es sich doch lieber noch mal und lesen Sie vorher diesen witzig-bösartigen Erfahrungsbericht aus der Feder des Chefzynikers David F. Wallace. Er liess sich dazu hinreissen, eine solche Kreuzfahrt im schwimmenden goldenen Sozialkäfig mitzumachen.

Doch anstatt seinen Auftrag, einen Artikel für ein Hochglanzmagazin zu verfassen, zu erfüllen, zog er unverblümt und rotzfrech über alles und jeden auf dem Luxusliner her, wobei er gnadenlos den Zwang zum Luxus und Geselligkeit aufdeckt, dem NIEMAND entkommen kann. Denn wer will z.B. schon "erfahren, wie Sonnenmilch riecht, die auf 20000 Pfund Menschenfleisch verteilt wird" und auf dem Promenadendeck vor sich hinbrutzelt?

Ein gut lesbarer, köstlicher Einstieg ins vielfältige Schaffen dieses vor zwei Jahren verstorbenen, aussergewöhnlich versierten Autoren!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

03.07.2010

„Bissig wie ein Hai”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine Zeitschrift beauftragte David Foster Wallace damit, an einer einwöchigen Luxuskreuzfahrt teilzunehmen und darüber zu berichten. Entstanden ist jedoch viel mehr als eine einfache Reportage. Hier ist der Titel Programm: Das Buch ist wirklich urkomisch und "schrecklich amüsant".

Köstlich vor allem die Passagen, in denen er von den Mitreisenden erzählt. Davon, dass diese an der Information fragen, ob man beim Schnorcheln nass wird und um welche Uhrzeit das Mitternachtsbuffet eröffnet wird...

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40

07.09.2009

„Das Kreuz mit der Kreuzfahrt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Lust auf eine Kreuzfahrt? Dann begleiten Sie doch David Foster Wallace auf seiner 7-Night-Caribbean-Tour und lernen Sie etwas über die Steigerungsformen der Farbe Ultra-Ultra-Ultramarinblau im Kontrast zum Krötenschlucker-Grün seekranker Passagiere. Treffen Sie einen finsteren, gar nicht Traumschiff-ähnlichen Kapitän, der unseren Autor des investigativen Journalismus verdächtigt, und erfahren Sie, warum dessen Misstrauen durchaus berechtigt ist. Schiff Ahoi!

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

25.08.2009

„Weder schrecklich noch schrecklich amüsant”

von El loco aus dem Baselbiet
Wenn sich Harald Schmidt aufgrund dieses Buches beinahe wegschmeisst, kann ich das nicht ganz begreifen. Alles was Wallace schreibt, ist zwar korrekt und man fragt sich schon, was die Menschen antreibt sich auf so einem Luxuskreuzer zu "vergnügen", aber nach zwei drei lustigen Bemerkungen hat man schnell mal das Gefühl man wisse nun, was uns der Autor mitteilen will. Bis zum Schluss bleibt das dann irgendwie auch immer so...
Und der Geschichte mit den "Fussnoten", die teilweise mehr wie die Hälfte der Seite ausmachen, kann ich auch nicht viel abgewinnen.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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20

27.12.2007

„Das Buch der Fußnoten”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Oyten
Hatte aufgrund der ausgezeichneten Bewertungen mehr erwartet. Buch "zeichnet" sich durch 136 Fußnoten (bei insgesamt 180 Seiten) aus, die das flüssige Lesen enorm erschweren. Habe auch versucht, die Fußnoten zu überspringen, dann fehlt dem Buch total der Pfiff. Habe auf Seite 147 (Fußnote 111) entnervt aufgegeben.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

12.09.2007

„Realsatire über eine Luxusreise”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Münster
Wer schon mal ins "Traumschiff" reingezappt und sich mit Grausen abgewendet hat, der fragt sich zurecht - was sind das für Menschen, die für -zig tausend Euro eine Luxuskreuzfahrt machen? Und warum überhaupt? Und, ganz wichtig - was macht man den ganzen Tag, wenn man dann auf dem Meer ist?
Die Fragen hat sich auch Wallace gestellt und sich gleich im Selbstversuch geopfert - herausgekommen ist die amüsante Beschreibung einer tödlich langweiligen siebentägige Luxuskreuzfahrt in die Karibik. Die Bestrebungen der Crew, durch perfekte Organisation eben diese Langeweile nicht aufkommen zu lassen, haben schon sisyphos'sche Ausmasse, Stellt sich doch die Reise als eine Aneinanderreihung von sinnlosen Unternehmungen mit immer denselben Leuten dar, welche man schon nach ein paar Tagen nicht mehr sehen kann. Witzig und unterhaltsam informiert uns Wallace darüber, wie man seinen Lebensabend besser nicht verbringt.

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50

07.08.2006

„Wirklich amüsant”

von Andreas Horn aus Basel
Das Lesen dieses Buches war, aufgrund der Leichtigkeit der Sprache und David Foster Wallaces detaillierten Beschreibungen, ein reines Vergnügen. Mit viel Witz und Ironie, manchmal auch ein wenig Zynismus, beschreibt er eine moderne Kreuzfahrt so, dass man sie zu Hause nacherleben kann.
Allerdings widerspiegelt diese eine Beschreibung natürlich nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten Kreuzfahrtangebotes. Aber sie entspricht der Realität...

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