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12

Rezensionen

123

ebooks

Leb wohl, Berlin

Christopher Isherwood

EUR 15,99 *
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40

12.02.2015

„An Englishman in Berlin”

Christopher Isherwood, lebte Anfang der Dreißiger Jahre und kurz vor der Machtübernahme der Nazis, in der wohl dekadentesten Stadt ihrer Zeit: Berlin. Erst wohnt er zur Untermiete bei Frau Schröder, die ihm liebevoll Herr Issyvoo nennt, lernt dort auch Sally Bowles, eine mittellose Schauspielerin kennen, und genießt das glitzernde Nachtleben. Zwischendurch verlässt er Berlin und erlebt auf Rügen das ständige Auf und Ab der Beziehung zwischen Otto und Peter. Schließlich landet er wieder in Berlin, diesmal bei den Nowaks. Eine Arbeiterfamilie, die in einer ärmlichen Wohnung haust.

Liza Minelli hat Sally Bowles, und indirekt damit auch Christopher Isherwood ein Denkmal gesetzt, das viele inklusive mir, so gar nicht gewusst haben. Der Film und auch das Musical Cabaret beruhen auf diesem, episodenhaft erzählten Roman. Allerdings sei der Film sehr, sehr weit von seinem Buch entfernt, so hatte der Romancier, der meiner Meinung nach zur klassischen englischen Literatur gehört, einmal angemerkt. Aber schließlich geht es nicht nur um Sally in Berlin, sondern auch darum, dass Isherwood ein Chronist dieser speziellen Zeit des Umbruchs ist, auch wenn er mit englischer Distanziertheit und Contenance an das Erzählen ran geht und Berlin auf eine ganz eigentümliche Weise porträtiert. Manchmal hatte ich das Gefühl, ein Tagebuch vor mir liegen zu haben, hauptsächlich lag es wohl auch an der fragmentarischen Erzählweise und daran, dass der Hauptprotagonist denselben Namen trägt, wie auch der Schriftsteller. Dennoch möchte Isherwood nicht mit seinem fiktiven Protagonisten verwechselt werden. Der geneigte Leser kann nur raten und mutmaßen, wo der Geschichtenerzähler Fakten, und wo er Fiktion einbringt. Manche Dinge werden im Roman nur angedeutet, schließlich darf man nicht vergessen, dass diese Geschichte 1939 das erste Mal erschienen ist und das liberale und freizügige Berlin, sich den aufmarschierenden Nazischergen ergeben musste. Für alle die nun den Schriftsteller näher kennenlernen möchten, kann ich auch „A Single Man“ empfehlen, dass im selben Verlag neuerschienen ist, allerdings von einem anderen Übersetzer stammt.

buch

Leb wohl, Berlin

Christopher Isherwood

EUR 20,00 *
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40

12.02.2015

„An Englishman in Berlin”

Christopher Isherwood, lebte Anfang der Dreißiger Jahre und kurz vor der Machtübernahme der Nazis, in der wohl dekadentesten Stadt ihrer Zeit: Berlin. Erst wohnt er zur Untermiete bei Frau Schröder, die ihm liebevoll Herr Issyvoo nennt, lernt dort auch Sally Bowles, eine mittellose Schauspielerin kennen, und genießt das glitzernde Nachtleben. Zwischendurch verlässt er Berlin und erlebt auf Rügen das ständige Auf und Ab der Beziehung zwischen Otto und Peter. Schließlich landet er wieder in Berlin, diesmal bei den Nowaks. Eine Arbeiterfamilie, die in einer ärmlichen Wohnung haust.

Liza Minelli hat Sally Bowles, und indirekt damit auch Christopher Isherwood ein Denkmal gesetzt, das viele inklusive mir, so gar nicht gewusst haben. Der Film und auch das Musical Cabaret beruhen auf diesem, episodenhaft erzählten Roman. Allerdings sei der Film sehr, sehr weit von seinem Buch entfernt, so hatte der Romancier, der meiner Meinung nach zur klassischen englischen Literatur gehört, einmal angemerkt. Aber schließlich geht es nicht nur um Sally in Berlin, sondern auch darum, dass Isherwood ein Chronist dieser speziellen Zeit des Umbruchs ist, auch wenn er mit englischer Distanziertheit und Contenance an das Erzählen ran geht und Berlin auf eine ganz eigentümliche Weise porträtiert. Manchmal hatte ich das Gefühl, ein Tagebuch vor mir liegen zu haben, hauptsächlich lag es wohl auch an der fragmentarischen Erzählweise und daran, dass der Hauptprotagonist denselben Namen trägt, wie auch der Schriftsteller. Dennoch möchte Isherwood nicht mit seinem fiktiven Protagonisten verwechselt werden. Der geneigte Leser kann nur raten und mutmaßen, wo der Geschichtenerzähler Fakten, und wo er Fiktion einbringt. Manche Dinge werden im Roman nur angedeutet, schließlich darf man nicht vergessen, dass diese Geschichte 1939 das erste Mal erschienen ist und das liberale und freizügige Berlin, sich den aufmarschierenden Nazischergen ergeben musste. Für alle die nun den Schriftsteller näher kennenlernen möchten, kann ich auch „A Single Man“ empfehlen, dass im selben Verlag neuerschienen ist, allerdings von einem anderen Übersetzer stammt.

ebooks

Mirage

Matt Ruff

EUR 18,99 *
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50

12.02.2015

„9/11 vs. 11/9”

Die vereinigten arabischen Staaten, kurz VAS, wurden in ihren Grundfesten erschüttert, als im Jahr 2001 christliche Fundamentalisten Flugzeuge kaperten und in die Tigris und Euphrat Zwillingstürme lenkten. Ein drittes Flugzeug stürzte in das arabische Verteidigungsministerium, das vierte wäre für Mekka bestimmt gewesen und stürzte dann doch, mithilfe von mutigen Passagieren, in der Wüste ab. Im Jahr 2009 ist der Terror, der vom amerikanischen Kontinent ausgeht noch immer nicht gebannt. Als Mustafa, Samir und Amal, allesamt Bundesagenten, einen christlichen Selbstmordattentäter dingfest machen, behauptet der schier Unglaubliches: Eigentlich sei Amerika die wahre Supermacht, während die VAS nicht existieren würde und aus dem arabischen Raum die eigentliche Terrorgefahr ausgehen würde. Außerdem würden es bestimmte Artefakte sogar beweisen.

Einen satirischen Roman über die terroristischen Anschläge auf das World Trade Center zu schreiben, ist bestimmt kein Honiglecken und für dieses literarisch sehr wohl anspruchsvolle Kleinod, brauchte Matt Ruff knapp viereinhalb Jahr bist zur Vollendung. Es ist aber auch nicht der einzige, der sich mit dem Thema Terrorismus literarisch und fantasievoll auseinandersetzt. Ich denke da zum Beispiel auch an Lavie Tidhar, der mit „Osama“ den World Fantasy Award 2012 gewonnen hat, der sich ähnlich liest und in Dick Tracy Manier einen Fall lösen muss, bei dem es um eine Buchreihe geht, in der Osama bin Laden als Hauptprotagonist fungiert. Aber zurück zu Matt Ruffs neuestem Geniestreich:

Mirage funktioniert bis ins kleinste Detail, und ich denke da auch an eine nebenbei erwähnte Bemerkung von Samir, dass ein bestimmtes Hotel in Wien durch den Angriff Israelis zerstört worden ist und das bedauert, wo er doch so gerne diesen einen bestimmten Schokoladenkuchen mit Aprikosenmarmeladenfüllung, den es nur in diesem Hotel gegeben hat, gerne mal gekostet hätte. Der israelische Staat mitten in Europa macht deswegen Sinn, weil nach dem errungenen Sieg über Hitler, Deutschland in einen jüdischen und in einen christlichen Staat geteilt wurde. Als sachertortenliebender Österreicher musste ich schon ein paar Mal schlucken, aber auch laut loslachen, dass Matt Ruff die Welt wirklich ganz arg auf den Kopf stellt und keinen Stein auf den anderen liegen lässt. Als sich der Fall, an dem die Bundesagenten angesetzt sind, nicht mehr auf den arabischen Teil der Welt begrenzen lässt, müssen die 3 Hauptprotagonisten, Achtung jetzt muss ich ein bisschen spoilern, in das gefährliche Amerika. Untergebracht sind sie, so wie die dort stationierte Marineinfanteriegarnison im Watergatehotel. Das sind aber nur ein paar kleine Anekdoten, aus dem so reichhaltigen literarischen Leckerbissenbuffet, mit dem uns der großartige Schriftsteller mit Mirage verwöhnt. Gerade hier merkt man diesem Roman an, dass er mit Freude geschrieben und erdacht wurde. Und auch wenn man „Mirage“ eindeutig ein anspruchsvolles literarisches Lesevergnügen ist, konnte ich dann doch immer wieder bei den Einträgen aus der „Bibliothek von Alexandria“, eine fiktive von Internetz-Benutzern erstellte Enzyklopädie, die zwischen den Kapiteln, die Handlung mit Wissen um bestimmte Themen dieser anderen Welt auffrischt, innehalten. Das Pendant zur „Bibliothek von Alexandria“ in der unsrigen Welt, wird der geneigte Leser meiner Rezensionen höchstwahrscheinlich kennen, ohne dass ich es an dieser Stelle namentlich erwähnen muss. Nur soviel sei verraten, es macht durchaus Sinn, den einen oder anderen Protagonisten in Mirage namentlich dort nachzuschlagen, nicht alle auch real vorkommende Personen waren mir geläufig, z.B. David Koresh, und es war dann doch recht amüsant, die „richtige“ Biographie zu lesen. Bis auf diesen Roman, habe ich von Matt Ruff noch nichts gelesen, was ich nun sehr bedauere und in nächster Zeit bestimmt ändern werde.

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40

06.02.2015

„Eine ganz besondere Geschichte”

Amber zieht eher widerwillig, nach dem Tod ihrer Mutter, von Deutschland zu ihren Vater nach San Francisco. Bisher hat er eher mehr durch seine Abwesenheit geglänzt, deswegen ist sie mit diesem Schritt nicht gerade sehr glücklich. Auf einem Streifzug durch die Stadt wird sie auf ein scheinbar verlassenes Haus aufmerksam in das sie sich in ihrer Einsamkeit und Traurigkeit immer wieder zurückzieht. Eines Tages taucht dort ein seltsam gekleideter Junge auf, der aber zunächst auf Distanz zu Amber bleibt.

„In dieser ganz besonderen Nacht“ ist ein wirklich ganz gut gelungener Fantasy Roman, der mir auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Die Charaktere bleiben obwohl der eher ungewöhnlichen Geschichte relativ realistisch und sind durchwegs sehr sympathisch gezeichnet, vielleicht auch mitunter deswegen, weil die Schriftstellerin Nicole C. Vosseler sich mit diesem Roman das erste Mal ein neues Genre in Angriff genommen hat. Ich habe bisher noch nichts von ihr gelesen, bin mir aber nach der Lektüre dieser Geschichte sicher, dass es nicht das einzige Buch sein wird, das ich von ihr lesen werde.

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50

06.02.2015

„Das große Fesseln”

Anastasia Steele soll für ihre verhinderte Mitbewohnerin, ein Interview mit dem mysteriösen Mr. Grey führen und der hat eigentlich ganz andere Dinge im Sinn, als er sie sieht. Eine leidenschaftliche Affäre entspinnt sich, und der Anschein der Aufgeschlossenheit trügt, denn nicht alle heißen die Affäre gut.

Wenn man mit „Shades of Grey – Geheimes Verlagen“ zu lesen beginnt, darf man kein literarisches Meisterwerk erwarten, man würde sonst enttäuscht werden. Dennoch ist die Geschichte rund um Mr. Christian Grey und seiner Bettgespielin Anastasia Steele spannend, leidenschaftlich und manchmal auch sehr humorvoll. Und Sex bindet die Autorin mehr als genug in die Handlung mit ein, ohne jedoch zu sehr ins ordinäre abzudriften. Schmerz, Macht und Dominanz spielen eine wesentliche Rolle in diesem ganz passablen Roman. Hier hätte ich mir aber, sagen wir mal so, ein wenig mehr Action gewünscht. Sex, in nur wohldosierten Mengen, dürfte mitunter auch einer der Gründe gewesen sein, wieso es im sonst so prüden Amerika ein großer Erfolg geworden ist. Der einfache Erzählstil hat mich schnell in die Geschichte rein gezogen und was mir besonders gut gefallen hat, waren Anastasias innere Göttin und ihr Unterbewusstsein. Sie verdeutlichten Anas tragisches Dilemma. Soll sie sich dem geheimnisvollen Mr. Grey unterwerfen und ihre Lust voll ausleben? Oder sollte sie sich von diesem eindeutig auch gefährlichen Mann fern halten? Die deutsche Übersetzung war, bis auf ein paar Ausnahmen sehr gut. Der eine oder andere Wortwitz funktioniert im Original einfach besser. Interessant ist, dass die Autorin einen ganz eigentümlichen Weg der Veröffentlichung gewählt hat, denn zuallererst ist eigentliche Urform der Shades of Grey Trilogie als Fanfiction im Internet erschienen. Der Weg in die deutschsprachigen Buchhandlungen war nicht mehr weit und et voilà: Der Erfolg gipfelt ihrer weltweiter Bestseller auch in der Verfilmung der Reihe. Auch wenn gerade bei dieser Reihe die Wogen hoch gehen und die Meinungen auseinander, sollte man zumindest mal den ersten Teil gelesen haben und sich ein eigenes Urteil darüber bilden. Der Cliffhanger hat mir sehr, sehr gut gefallen, da konnte ich ja auch gar nicht anders und hab auch den nächsten Teil „Gefährliche Liebe“ gelesen.

buch

Dance of Shadows

Yelena Black

EUR 9,99 *
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30

06.02.2015

„Tanz, Liebe & ein klein bisschen Fantasy”

Vanessas eigentliche Intention die berühmte Balletschule in New York zu besuchen ist, weil vor drei Jahren dort ihre ältere Schwester verschwunden ist und nicht unbedingt weil sie eine berühmte Tänzerin werden will. Ihre Mutter ist deswegen alles andere als begeistert, dass Vanessa sich genau für diese Schule qualifiziert hat. Dort angekommen, erwarten Vanessa strenge hierarchische Strukturen gegenüber den älteren Semestern und eigentümliche Initiationsriten.

Yelena Black hat einen tollen Fantasyroman geschrieben, in dem es vornehmlich auch um das Tanzen geht. Wenn man nun keine besondere Affinität zum Tanzen hat, wird einem die Geschichte wahrscheinlich ein wenig langatmig vorkommen. Inhaltlich ist der Roman geprägt von Vanessas Alltag und ihrer verzweifelten Suche nach ihrer Schwester. Die romantischen Verstrickungen machen zwar ihr Leben nicht leichter, aber dafür kommt ein bisschen Abwechslung rein. Die eher oberflächigen Charaktere hätten ruhig ein bisschen mehr Tiefe vertragen können und waren mir ein bisschen zu stereotyp. Die Fantasy - Elemente werden ständig angedeutet und kommen erst gegen Ende zu ihrer Entfaltung. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft und im Großen und Ganzen fand ich „Dance of Shadows – Tanz der Dämonen“ etwas durchwachsen, mit Potential das eindeutig nach oben zeigt. Ich bin auf alle Fälle gespannt, was die Autorin sonst noch so in Petto hat und freue mich auf weitere Veröffentlichungen.

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50

05.02.2015

„Selbstbewusst durchs Leben”

Ich lese eigentlich eher selten Motivations- oder Selbsthilfebücher, allerdings hat mir das Buch von Reinhard K. Sprenger außerordentlich gefallen. Er präsentiert mit „Die Entscheidung liegt bei dir“ eine durchgehende Aufforderung zu einem selbstbestimmten Leben. Dieses Buch ist bereits in mehrfachen Auflagen erschienen und speziell diese Ausgabe hat ein zusätzliches Kapitel, in dem es um das Thema Burn-Out geht. Sprengers Grundaussage ist nämlich dass jeder für sich selber verantwortlich ist und das Beste aus der jeweiligen Situation machen kann und soll. Also im Sinne von jeder ist sich seines Glückes Schmied versucht er jene zu erreichen, die immer die Schuld bei anderen suchen. Strikt lehnt der Autor Sachzwänge und Opferhaltungen ab und erhebt seine Lebensphilosophie über die Ausreden für bestimmte Misserfolge. Hier eckt er bestimmt bei dem einen oder anderen an und manchmal wirken seine Ansichten sehr erbarmungslos, dennoch sind dies Grundsätze, die wirklich jeder in seinen Leben annehmen kann. Besonders gut haben mir die Kapitel Sirenengesang des Lobens und Bestraft durch Belohnung gefallen. Denn wer ist sich schon bewusst das Lob schwächt, manipuliert und erniedrigen kann? Zu loben ist einfach ausgedrückt ein Bewertungsmonopol das der Autor durchschaut hat. Zudem enthält der Ratgeber, meiner Meinung nach, wichtige Kernpunkte und Denkanstöße zu einem glücklicheren und dadurch selbstbestimmteren Leben, dennoch sollte sich niemand von seinen Thesen verunsichern oder gar entmutigen lassen.

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50

05.02.2015

„Selbstbewusst durchs Leben”

Ich lese eigentlich eher selten Motivations- oder Selbsthilfebücher, allerdings hat mir das Buch von Reinhard K. Sprenger außerordentlich gefallen. Er präsentiert mit „Die Entscheidung liegt bei dir“ eine durchgehende Aufforderung zu einem selbstbestimmten Leben. Dieses Buch ist bereits in mehrfachen Auflagen erschienen und speziell diese Ausgabe hat ein zusätzliches Kapitel, in dem es um das Thema Burn-Out geht. Sprengers Grundaussage ist nämlich dass jeder für sich selber verantwortlich ist und das Beste aus der jeweiligen Situation machen kann und soll. Also im Sinne von jeder ist sich seines Glückes Schmied versucht er jene zu erreichen, die immer die Schuld bei anderen suchen. Strikt lehnt der Autor Sachzwänge und Opferhaltungen ab und erhebt seine Lebensphilosophie über die Ausreden für bestimmte Misserfolge. Hier eckt er bestimmt bei dem einen oder anderen an und manchmal wirken seine Ansichten sehr erbarmungslos, dennoch sind dies Grundsätze, die wirklich jeder in seinen Leben annehmen kann. Besonders gut haben mir die Kapitel Sirenengesang des Lobens und Bestraft durch Belohnung gefallen. Denn wer ist sich schon bewusst das Lob schwächt, manipuliert und erniedrigen kann? Zu loben ist einfach ausgedrückt ein Bewertungsmonopol das der Autor durchschaut hat. Zudem enthält der Ratgeber, meiner Meinung nach, wichtige Kernpunkte und Denkanstöße zu einem glücklicheren und dadurch selbstbestimmteren Leben, dennoch sollte sich niemand von seinen Thesen verunsichern oder gar entmutigen lassen.

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50

05.02.2015

„Selbstbewusst durchs Leben”

Ich lese eigentlich eher selten Motivations- oder Selbsthilfebücher, allerdings hat mir das Buch von Reinhard K. Sprenger außerordentlich gefallen. Er präsentiert mit „Die Entscheidung liegt bei dir“ eine durchgehende Aufforderung zu einem selbstbestimmten Leben. Dieses Buch ist bereits in mehrfachen Auflagen erschienen und speziell diese Ausgabe hat ein zusätzliches Kapitel, in dem es um das Thema Burn-Out geht. Sprengers Grundaussage ist nämlich dass jeder für sich selber verantwortlich ist und das Beste aus der jeweiligen Situation machen kann und soll. Also im Sinne von jeder ist sich seines Glückes Schmied versucht er jene zu erreichen, die immer die Schuld bei anderen suchen. Strikt lehnt der Autor Sachzwänge und Opferhaltungen ab und erhebt seine Lebensphilosophie über die Ausreden für bestimmte Misserfolge. Hier eckt er bestimmt bei dem einen oder anderen an und manchmal wirken seine Ansichten sehr erbarmungslos, dennoch sind dies Grundsätze, die wirklich jeder in seinen Leben annehmen kann. Besonders gut haben mir die Kapitel Sirenengesang des Lobens und Bestraft durch Belohnung gefallen. Denn wer ist sich schon bewusst das Lob schwächt, manipuliert und erniedrigen kann? Zu loben ist einfach ausgedrückt ein Bewertungsmonopol das der Autor durchschaut hat. Zudem enthält der Ratgeber, meiner Meinung nach, wichtige Kernpunkte und Denkanstöße zu einem glücklicheren und dadurch selbstbestimmteren Leben, dennoch sollte sich niemand von seinen Thesen verunsichern oder gar entmutigen lassen.

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50

28.01.2015

„Captain James Föhnfrisurius Superkirk”

Gleich ganz zu Anfang des Films verstößt die Crew des Raumschiffs Enterprise gegen die oberste Direktive der Förderation, die besagt das sich niemand in die Entwicklung von außerirdischem Leben oder Gesellschaften einmischen darf. Spock wird strafversetzt und Kirk muss wieder zurück auf die Sternenflottenakademie. Letzterer darf durch die Fürsprache von Admiral Pike wieder auf das Raumschiff Enterprise zurück, wo er auch dringend gebraucht wird. Ein Terroranschlag erschüttert London, das dortige Sternenflottenarchiv wurde in die Luft gejagt. Der Feind ist schnell lokalisiert: John Harrison(=Benedict Cumberbatch) steckt dahinter, ein ehemaliges Mitglied der Sternenflotte.

Hatten die letzten Filme und Serien mit Captain Picard nur noch die Hardcore-Fans vor dem Ofen hervorgelockt, glänzt die neue/alte Crew rund um Captain Kirk (=Chris Pine) mit einer wirklich tadellosen Rundumerneuerung und neuen Geschichten. Es geht diesmal um einen Terroranschlag, die klassischen Star Trek Elemente fehlen nicht stehen aber nicht im Vordergrund, der auch Opfer der allseits beliebten Crew fordert. Die Spezialeffekte waren wieder einmal bombastisch, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, ein bisschen weniger wäre mehr. Gerade in der 3D Version, war mir die ständigen Aufblendungen ein bisschen zu viel des Guten. Benedict Cumberbatch (=den wir in der Rolle des Sherlock Holmes geradezu lieben) ist ein großartiger Bösewicht, und gerade die Star Trek Filme wären ohne Bösewichte langweilig. Aber auch der Humor (=Überschrift der Rezension) kommt nicht zu kurz. Die Figur des Scotty(=Simon Pegg) gefällt mir immer besser. Die Parallelen zu Star Trek II sind kaum von der Hand zu weisen, allerdings verrate ich hier nicht wie und was. Das wäre ja so was von einem Spoiler…

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