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hilfreich: 143

nicht hilfreich: 7

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9

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123
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50

24.03.2015

„Eine Geschichte, die unter die Haut geht”

Anna McPartlin habe ich Ihnen an dieser Stelle bereits des Öfteren vorgestellt. Sie ist eine wunderbare irische Autorin, die inzwischen auch hier ihre Leserinnen gefunden hat. Bisher gehörten ihre Bücher immer zu den sogenannten blauen Büchern, die gerne in die Richtung von Cecilia Ahern gerückt wurden. Dort gehörte sie aber meiner Meinung nach nie hin. Bei dem neuen Buch „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ hat der Rowohlt Verlag diesmal ein ganz anderes, wunderschönes Cover gewählt, welches auf jeden Fall ins Auge fällt und sich wohltuend von den üblichen Buchumschlägen abhebt. Auch die Geschichte ist diesmal anders als ich sie bisher von der Autorin gewohnt war, aber wieder absolut toll!

Anna McPartlin erzählt die Geschichte der irischen Familie Hayes, wobei die eigentliche Hauptperson des Romans Mia Rabbit Hayes ist. Der Roman beginnt gleich mit einem Schlag. Molly, die 72jährige Mutter von Rabbit, bringt ihre Tochter in ein Hospiz. Es ist klar, dass Rabbit sterben wird. Die besondere Dramatik dieser Geschichte ist, dass Rabbit erst 40 Jahre alt ist, eine 12 jährige Tochter hat und alleinerziehend ist. Rabbit hat Brustkrebs, der inzwischen leider so weit gestreut hat, dass dieses Mal keine Chance mehr für sie besteht. Und so erleben wir die letzten Tage mit. Wie geht die Familie damit um? Wie geht Rabbit mit der Situation um, die für sie besonders schwierig sein muss. Wann sagt sie es ihrer Tochter? Und wer soll sich nach ihrem Tod um das Mädchen kümmern? Doch es ist nicht nur eine traurige und trübselige Geschichte. Die Autorin versteht es auch dieses Mal wieder meisterhaft eine weitere Geschichte mit einzubinden.

Als die drei Hayes Kinder 12, 16 und 18 Jahre alt waren, war das Leben der Familie sehr spannend. Davey, der Sohn war Schlagzeuger in einer Band. Und sein bester Kumpel Johnny ist der charismatische Sänger. Die Band ist so gut, dass sie sogar die Chance auf einen Plattenvertrag hat. Doch dann passiert etwas, was die Zukunft für alle verändert. Und an diese Zeit erinnert sich Rabbit zurück, wenn sie dank der Medikamente in Schlaf versinkt.

Herausgekommen ist ein wunderbarer Roman, der zugleich humorvoll, sensibel und traurig ist. Die Autorin schafft es, dass man sich selbst mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Und dazu kommen natürlich noch ganz viele Elemente aus dem Leben der unterschiedlichen Personen zum Tragen. Wie gehen die einzelnen Familienmitglieder mit der Situation um. Wo finden sie Halt. Wie können sie sich gegenseitig helfen. Und wer trifft Entscheidungen, die durchaus auch die sterbende Person betreffen. Gleichzeitig ist es eine wunderschöne Geschichte über eine Familie, wie sie sicherlich jeder gerne hätte. Eine Familie, die zusammenhält und auch immer für die Freunde da ist. Natürlich gibt es auch in dieser Familie unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Aber die Familie hält es aus, da sie immer füreinander da sind und sich gegenseitig so akzeptieren, wie sie sind.

Dieses Buch gehört für mich in eine Liga der Bücher von Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“, Ka Hancock „Tanz auf Glas“ und Annette Hohberg „Das unendliche Blau“. Es ist ein großartiges Buch, von welchem man sich umarmt fühlt. Es bietet ganz viel Gefühl und ist einfach großartig!

ebooks

Der Mann im Heuhaufen

Birgit Hasselbusch

EUR 12,99 *
auf Merkliste

40

24.03.2015

„Wo ist er, der Eine?”

Birgit Hasselbusch ist auch wieder so ein Phänomen unter den deutschen Autorinnen. Sie ist Sportreporterin, Radioredakteurin, Autorin von Jugend- und Erwachsenenliteratur und Ehefrau und Mutter! Wie schaffen diese neuen Powerfrauen das nur? Ich durfte sie sogar persönlich kennenlernen und muss sagen, in dieser Frau ist Feuer!

„Der Mann im Heuhaufen“ ist jetzt nach „Sechs Richtige und eine Falsche“ ihr 2. Roman für Frauen. Und das Cover und der Titel zeigen schon an, in welche Richtung es geht – schöne, leichte Frauenunterhaltung mit Witz!

Die Autorin erzählt die Geschichte der Mittdreißigerin Charlotte, genannt Charly. Charly ist Physiotherapeutin in Hamburg und lebt mit ihrem langjährigen Freund Kai zusammen. Eines Tages kommt dieser Kai auf die Idee Charly zu überraschen. Doch anscheinend kennen die beiden sich nicht so gut, wie sie jeweils meinen. Denn die Überraschung – ein verwunschenes Häuschen am Hamburger Stadtrand – kommt bei Charly so gar nicht an. Hals über Kopf flieht sie zu einer alten Schulfreundin und neuer Facebook-Freundin nach Berlin. Doch auch dies entpuppt sich als Flop. Einzig die Rückfahrt in der Bahn ist bemerkenswert. Denn dort lernt Charly den Mann ihres Lebens kennen. Den Mann, mit dem sie alt werden möchte. Nur blöd, dass sie nach der Bahnfahrt nicht einmal seinen Namen weiß. Und dann gibt es ja auch noch Kai! Es beginnt die Suche nach dem Mann im Heuhaufen!

Die Geschichte ist einfach, aber witzig und mit einigen Verwicklungen gestrickt. Sie macht viel Spaß, wenn man krank ist, einfach mal Entspannung sucht oder eine schöne unterhaltsame, aber leichte Lektüre braucht. Es macht Spaß den ganzen Irrungen und Verwirrungen zu folgen. Charly spannt nämlich ihre beste Freundin Ines, eine alleinerziehende Floristin mit in ihre Suche ein. Und dann ist da ja auch noch Charlys Arbeit. Im Gegensatz zu ihrem eigenen Leben, hat sie für ihre Patienten nämlich häufig gute Ratschläge parat. Und so verfolgen wir nun Charlys Suche nach Mister Right, sehen, wie sie mit Hilfe ihres Vaters, eine Familienzusammeführung nach über 30 Jahren schafft, erfahren mehr über Charlys eigene Familiengeschichte, von der sie bisher nicht wusste und erkennen, dass natürlich nichts so ist, wie es scheint. Es gibt viele sympathische Nebenfiguren, die mir im Laufe des Romans sehr ans Herz gewachsen sind. Nur das Ende des Romans kam mir dann doch ein wenig plötzlich. Aber Spaß gemacht hat es schon – und zwar sehr!

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50

24.03.2015

„Eine Geschichte, die unter die Haut geht”

Anna McPartlin habe ich Ihnen an dieser Stelle bereits des Öfteren vorgestellt. Sie ist eine wunderbare irische Autorin, die inzwischen auch hier ihre Leserinnen gefunden hat. Bisher gehörten ihre Bücher immer zu den sogenannten blauen Büchern, die gerne in die Richtung von Cecilia Ahern gerückt wurden. Dort gehörte sie aber meiner Meinung nach nie hin. Bei dem neuen Buch „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ hat der Rowohlt Verlag diesmal ein ganz anderes, wunderschönes Cover gewählt, welches auf jeden Fall ins Auge fällt und sich wohltuend von den üblichen Buchumschlägen abhebt. Auch die Geschichte ist diesmal anders als ich sie bisher von der Autorin gewohnt war, aber wieder absolut toll!

Anna McPartlin erzählt die Geschichte der irischen Familie Hayes, wobei die eigentliche Hauptperson des Romans Mia Rabbit Hayes ist. Der Roman beginnt gleich mit einem Schlag. Molly, die 72jährige Mutter von Rabbit, bringt ihre Tochter in ein Hospiz. Es ist klar, dass Rabbit sterben wird. Die besondere Dramatik dieser Geschichte ist, dass Rabbit erst 40 Jahre alt ist, eine 12 jährige Tochter hat und alleinerziehend ist. Rabbit hat Brustkrebs, der inzwischen leider so weit gestreut hat, dass dieses Mal keine Chance mehr für sie besteht. Und so erleben wir die letzten Tage mit. Wie geht die Familie damit um? Wie geht Rabbit mit der Situation um, die für sie besonders schwierig sein muss. Wann sagt sie es ihrer Tochter? Und wer soll sich nach ihrem Tod um das Mädchen kümmern? Doch es ist nicht nur eine traurige und trübselige Geschichte. Die Autorin versteht es auch dieses Mal wieder meisterhaft eine weitere Geschichte mit einzubinden.

Als die drei Hayes Kinder 12, 16 und 18 Jahre alt waren, war das Leben der Familie sehr spannend. Davey, der Sohn war Schlagzeuger in einer Band. Und sein bester Kumpel Johnny ist der charismatische Sänger. Die Band ist so gut, dass sie sogar die Chance auf einen Plattenvertrag hat. Doch dann passiert etwas, was die Zukunft für alle verändert. Und an diese Zeit erinnert sich Rabbit zurück, wenn sie dank der Medikamente in Schlaf versinkt.

Herausgekommen ist ein wunderbarer Roman, der zugleich humorvoll, sensibel und traurig ist. Die Autorin schafft es, dass man sich selbst mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Und dazu kommen natürlich noch ganz viele Elemente aus dem Leben der unterschiedlichen Personen zum Tragen. Wie gehen die einzelnen Familienmitglieder mit der Situation um. Wo finden sie Halt. Wie können sie sich gegenseitig helfen. Und wer trifft Entscheidungen, die durchaus auch die sterbende Person betreffen. Gleichzeitig ist es eine wunderschöne Geschichte über eine Familie, wie sie sicherlich jeder gerne hätte. Eine Familie, die zusammenhält und auch immer für die Freunde da ist. Natürlich gibt es auch in dieser Familie unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Aber die Familie hält es aus, da sie immer füreinander da sind und sich gegenseitig so akzeptieren, wie sie sind.

Dieses Buch gehört für mich in eine Liga der Bücher von Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“, Ka Hancock „Tanz auf Glas“ und Annette Hohberg „Das unendliche Blau“. Es ist ein großartiges Buch, von welchem man sich umarmt fühlt. Es bietet ganz viel Gefühl und ist einfach großartig!

buch

Der Mann im Heuhaufen

Birgit Hasselbusch

EUR 14,90 *
auf Merkliste

40

18.03.2015

„Wo ist er, der Eine?”

Birgit Hasselbusch ist auch wieder so ein Phänomen unter den deutschen Autorinnen. Sie ist Sportreporterin, Radioredakteurin, Autorin von Jugend- und Erwachsenenliteratur und Ehefrau und Mutter! Wie schaffen diese neuen Powerfrauen das nur? Ich durfte sie sogar persönlich kennenlernen und muss sagen, in dieser Frau ist Feuer!

„Der Mann im Heuhaufen“ ist jetzt nach „Sechs Richtige und eine Falsche“ ihr 2. Roman für Frauen. Und das Cover und der Titel zeigen schon an, in welche Richtung es geht – schöne, leichte Frauenunterhaltung mit Witz!

Die Autorin erzählt die Geschichte der Mittdreißigerin Charlotte, genannt Charly. Charly ist Physiotherapeutin in Hamburg und lebt mit ihrem langjährigen Freund Kai zusammen. Eines Tages kommt dieser Kai auf die Idee Charly zu überraschen. Doch anscheinend kennen die beiden sich nicht so gut, wie sie jeweils meinen. Denn die Überraschung – ein verwunschenes Häuschen am Hamburger Stadtrand – kommt bei Charly so gar nicht an. Hals über Kopf flieht sie zu einer alten Schulfreundin und neuer Facebook-Freundin nach Berlin. Doch auch dies entpuppt sich als Flop. Einzig die Rückfahrt in der Bahn ist bemerkenswert. Denn dort lernt Charly den Mann ihres Lebens kennen. Den Mann, mit dem sie alt werden möchte. Nur blöd, dass sie nach der Bahnfahrt nicht einmal seinen Namen weiß. Und dann gibt es ja auch noch Kai! Es beginnt die Suche nach dem Mann im Heuhaufen!

Die Geschichte ist einfach, aber witzig und mit einigen Verwicklungen gestrickt. Sie macht viel Spaß, wenn man krank ist, einfach mal Entspannung sucht oder eine schöne unterhaltsame, aber leichte Lektüre braucht. Es macht Spaß den ganzen Irrungen und Verwirrungen zu folgen. Charly spannt nämlich ihre beste Freundin Ines, eine alleinerziehende Floristin mit in ihre Suche ein. Und dann ist da ja auch noch Charlys Arbeit. Im Gegensatz zu ihrem eigenen Leben, hat sie für ihre Patienten nämlich häufig gute Ratschläge parat. Und so verfolgen wir nun Charlys Suche nach Mister Right, sehen, wie sie mit Hilfe ihres Vaters, eine Familienzusammeführung nach über 30 Jahren schafft, erfahren mehr über Charlys eigene Familiengeschichte, von der sie bisher nicht wusste und erkennen, dass natürlich nichts so ist, wie es scheint. Es gibt viele sympathische Nebenfiguren, die mir im Laufe des Romans sehr ans Herz gewachsen sind. Nur das Ende des Romans kam mir dann doch ein wenig plötzlich. Aber Spaß gemacht hat es schon – und zwar sehr!

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40

16.03.2015

„Dunkle Schatten fallen auf das Paradies”

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich Ihnen den ersten Band „Unter dem Südseemond“ von Regina Gärtner vorgestellt. Und am Ende hatte ich den Wunsch geäussert, dass ich diese spannende Familiengeschichte gerne weiterlesen würde. Nun gibt es diesen zweiten Band tatsächlich!

Band 1 endete mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs in Europa. Alma ist inzwischen mit ihrem Ehemann Joshua und ihrem Sohn Max in Sydney angekommen. Doch das Leben gestaltet sich für sie deutlich schwieriger als sie gedacht hat. Hatte sie von Samoa aus eine Händlerin in Sydney, die ihre geschneiderten Kostüme für sie verkaufte, muß Alma jetzt feststellen, dass die Zeiten sich geändert haben. Das Geschäft hat die Besitzerin gewechselt, und diese wünscht keine Zusammenarbeit mit einer Deutschen. Joshua ist die meiste Zeit auf See. Und seine Schwester, die schon im ersten Band eine unrühmliche Rolle gespielt hat, hat sich nicht geändert. Sie macht Alma das Leben zur Hölle. Und die Situation während des 1. Weltkriegs spitzt sich weiter zu, denn Australien kämpft gegen die Deutschen. Und es kommt natürlich nicht darauf an, wie lange jemand schon nicht mehr in Deutschland lebt. In so einer Situation ist und bleibt man Deutsch! Und das müssen Alma und ihr Sohn mehr als einmal leidvoll erfahren. Aber es gibt auch Freunde an Stellen, an denen man sie nicht vermutet hätte.

Ähnlich schwierig ergeht es auf Samoa auch Almas Cousine Mathilde, deren jüngerem Bruder Fritz mit seiner eingeborenen Ehefrau. Obwohl sie inzwischen eigentlich wohlhabend sind, ändert sich auch ihr Leben von Grund auf. Mathilde hat eine wirtschaftlich fatale Fehlentscheidung getroffen. Nun setzt sie alles auf ihre neue Konservenfabrik, doch die wird nicht rechtzeitig fertig, da ein wesentliches Teil fehlt. Dann gerät auch Samoa zwischen die Fronten. Neuseeland besetzt die Inseln. Und das Leben für die Deutschen wird immer schwieriger. Häufig genug sind die deutschstämmigen Männer die Leidtragenden, denn wenn im fernen Europa die Deutschen Gräuel begehen, müssen sie dafür büßen und werden in Lager gesperrt. Am Ende ist nachher hauptsächlich Mathilde diejenige, die die Familie am Leben erhält. Da sie immer noch unverheiratet ist, erlebt sie viele schlimme Dinge, während sie für den Neuseeländer Scott als Haushälterin arbeitet.

Herausgekommen ist wieder ein ausgesprochen spannender Roman vor exotischer Kulisse. Dieses Mal ist er zweigeteilt und wechselt zwischen Australien und Samoa hin und her. Während im ersten Teil Alma die Familie zusammenhalten und versorgen musste, ist diese Rolle jetzt Mathilde zugekommen. Denn Alma kann von Australien aus nichts ausrichten. Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Schmöker mit viel Liebe, Hass und Intrige und historischem Roman, der uns viel über die Zeit des 1. Weltkriegs auf der Südhalbkugel vermitteln kann. Immer, wenn ich gerade dachte, jetzt haben die Protagonisten aber genug gelitten, ist der Autorin noch etwas Neues eingefallen. Die Spannung hat sie bis zum Schluß halten können.

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40

16.03.2015

„Wer stiehlt denn Tresore aus Schulen?”

Ich frag mich, wie diese Autorin das hinbekommt!? Sie ist Mutter von vier Kindern und sie schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Und ihre Kinder sind bei weitem noch nicht erwachsen! Zeitgleich zu ihrem neuesten Winston-Fall ist auch ein neuer Roman für die Muttis und andere Frauen erschienen („Ziemlich unverbesserlich“ bei Page & Turner)

Dies ist jetzt bereits Winstons dritter Fall! Wie? Sie kennen Winston noch gar nicht? Winston ist ein hochedler, schwarzer Rassekater, der ursprünglich gemütlich mit seinem Herrchen, dem Professor Werner Hagedorn, in Hamburg in der Hochallee in einer schönen Etagenwohnung wohnt. Eigentlich ist er ein reiner Wohnungskater. Doch dies hat sich mit seinem 1. Fall „Ein Kater in geheimer Mission“ geändert. Denn seitdem wohnen die Haushälterin Anna und ihre Tochter Kiera mit bei den beiden Männern. Und sie haben das Leben der beide gehörig durcheinander gebracht, aber natürlich auch bereichert. Seit dem 2. Fall „Agent auf leisen Pfoten“ ist nun auch noch Babuschka, die Großmutter von Kiera, mit in die Wohnung gezogen. Und Winston hat endlich eine Katzenklappe bekommen und kann regelmäßig seine Katzenfreunde Odette, Spike und Karamell, die drei Hofkatzen, besuchen. Bei dem neuen Fall scheiden sich anfangs die Geister. In drei Hamburger Schulen wurden die Tresore geklaut. Und Tom, der Kumpel von Kiera, ist davon ganz besessen. Er meint, er hat ein Muster hinter diesen Tresor-Diebstählen erkannt und will die Verbrechen mit Kiera, Pauli und den Katzen aufklären. Doch die haben überhaupt kein Interesse daran. Doch dann wird plötzlich auch der Tresor aus ihrer Schule geklaut. Und das passt so gar nicht in das Muster. Ausgerechnet in diesem Tresor wurden die Mathe-Abi-Klausuren aufbewahrt. Und wenn sie nicht rechtzeitig wieder auftauchen, müssen die armen Schüler eine völlig neue Klausur schreiben. Dies geht natürlich gar nicht. Also hecken die drei Kids und die vier Katzen, teilweise auch unabhängig voneinander, ihre Pläne aus. Manches gelingt und manches geht völlig in die Hose.

Neben der spannenden Krimi-Handlung liegt diesmal allerdings auch die Liebe in der Luft. Sowohl Werner als auch Winston sind verliebt und müssen mit Entsetzen feststellen, dass es Rivalen in ihrem Revier gibt.

Folgen sie dieser Gruppen von Katzen und Menschen unbedingt in ihr neues Abenteuer. Es lohnt sich wieder richtig. Es macht einfach Spaß, diese Bücher zu lesen. Wenn Sie allerdings selbst Katzen im Haus haben, achten Sie auf diese, wenn ihre Kinder das Buch lesen. Es gibt darin nämlich eine sehr witzige Szene, die für den armen Winston aber gar nicht angenehm war. Und wie es einer realen Katze damit ergehen mag, das möchte ich mir gar nicht ausmalen!

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40

16.03.2015

„Warum ausgerechnet Hamburg?”

Gabriella Engelmann ist ein Tausendsassa! Nicht nur, dass sie herrliche Wohlfühlromane für Frauen und modern adaptiere Märchen für junge Mädchen schreibt, sondern jetzt schreibt sie auch für Kinder im Alter von 9 – 11 Jahre. Und dies bei einem aufstrebenden neuen Kinder- und Jugendbuchverlag namens Magellan – der Verlag mit dem Wal.

Jolanda ist ein zehnjähriges Mädchen, das gerade eine ganz große Veränderung verkraften muss. Eigentlich nicht nur eine, denn diese zieht weitere Veränderungen nach sich. Jolandas Eltern haben sich getrennt, denn Jolandas Vater hat eine neue – Kordula – und nun hält Jolandas Mutter nichts mehr im idyllischen Oberbayern. Sie will zurück nach Hamburg, wo ihre eigene Mutter Omalona wohnt und ein etwas eigenartiges Geschäft betreibt. Und Jolanda, ihr obercooler großer Bruder Max und ihre kleine Schwester Leni müssen natürlich mit. Und sie ziehen dort nicht etwa in eine Wohnung oder ein Haus, nein, sie ziehen auf ein Hausboot. Dabei hat Jolanda doch einen Heidenrespekt vor dem Wasser. Und dann muss sie in Hamburg auch noch auf eine Schule mit Jungs gehen, was sie so überhaupt nicht gewohnt ist.

Daraus entwickelt sich eine sehr niedliche und spannende Geschichte für kleine Leser und Leserinnen. Das Hausboot entpuppt sich als eine total heruntergekommene Bruchbude, doch gemeinsam schaffen sie es, daraus ein gemütliches Zuhause zu schaffen. Jolanda lernt gleich am 1. Schultag ein Mädchen kennen, was ihr hilft sich bei den Fischköppen einzuleben. Und es sind auch nicht alle Jungs blöde. Da gibt es doch so einen ganz interessanten Typen auf dem Nachbarboot. Und dann ist da noch so ein unheimliches Geräusch des Nachts. Tummelt sich da etwa ein Einbrecher an Bord?

Das Buch ist in schöne kurze Kapitel unterteilt. Die Überschriften vermitteln gleich, um was es in den einzelnen Kapiteln geht. Und dann sind da noch die total zauberhaften Zeichnungen der Illustratorin Antje David, die das Buch auch optisch wunderschön unterstützen. Die Autorin widmet sich in diesem Buch Kind gerecht den Ängsten kleiner Kinder, die eine Trennung ihrer Eltern und einen Neubeginn an einem anderen Ort verkraften müssen. Sie verpackt das Ganze in ein Abenteuer, dass aber durchaus dem Alter entsprechend und nicht zu aufregend ist. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Jolanda weitergehen wird Und ich wünsche ihr ganz viele kleine Leser und Leserinnen.

Ich denke, dass dieses Buch sicherlich auch schon etwas für aufgeweckte 8jährige ist. Bei 11jährigen würde ich etwas vorsichtig sein. Die erwarten wohl doch ein wenig mehr Abenteuer.

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40

16.03.2015

„Dunkle Schatten fallen auf das Paradies”

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich Ihnen den ersten Band „Unter dem Südseemond“ von Regina Gärtner vorgestellt. Und am Ende hatte ich den Wunsch geäussert, dass ich diese spannende Familiengeschichte gerne weiterlesen würde. Nun gibt es diesen zweiten Band tatsächlich!

Band 1 endete mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs in Europa. Alma ist inzwischen mit ihrem Ehemann Joshua und ihrem Sohn Max in Sydney angekommen. Doch das Leben gestaltet sich für sie deutlich schwieriger als sie gedacht hat. Hatte sie von Samoa aus eine Händlerin in Sydney, die ihre geschneiderten Kostüme für sie verkaufte, muß Alma jetzt feststellen, dass die Zeiten sich geändert haben. Das Geschäft hat die Besitzerin gewechselt, und diese wünscht keine Zusammenarbeit mit einer Deutschen. Joshua ist die meiste Zeit auf See. Und seine Schwester, die schon im ersten Band eine unrühmliche Rolle gespielt hat, hat sich nicht geändert. Sie macht Alma das Leben zur Hölle. Und die Situation während des 1. Weltkriegs spitzt sich weiter zu, denn Australien kämpft gegen die Deutschen. Und es kommt natürlich nicht darauf an, wie lange jemand schon nicht mehr in Deutschland lebt. In so einer Situation ist und bleibt man Deutsch! Und das müssen Alma und ihr Sohn mehr als einmal leidvoll erfahren. Aber es gibt auch Freunde an Stellen, an denen man sie nicht vermutet hätte.

Ähnlich schwierig ergeht es auf Samoa auch Almas Cousine Mathilde, deren jüngerem Bruder Fritz mit seiner eingeborenen Ehefrau. Obwohl sie inzwischen eigentlich wohlhabend sind, ändert sich auch ihr Leben von Grund auf. Mathilde hat eine wirtschaftlich fatale Fehlentscheidung getroffen. Nun setzt sie alles auf ihre neue Konservenfabrik, doch die wird nicht rechtzeitig fertig, da ein wesentliches Teil fehlt. Dann gerät auch Samoa zwischen die Fronten. Neuseeland besetzt die Inseln. Und das Leben für die Deutschen wird immer schwieriger. Häufig genug sind die deutschstämmigen Männer die Leidtragenden, denn wenn im fernen Europa die Deutschen Gräuel begehen, müssen sie dafür büßen und werden in Lager gesperrt. Am Ende ist nachher hauptsächlich Mathilde diejenige, die die Familie am Leben erhält. Da sie immer noch unverheiratet ist, erlebt sie viele schlimme Dinge, während sie für den Neuseeländer Scott als Haushälterin arbeitet.

Herausgekommen ist wieder ein ausgesprochen spannender Roman vor exotischer Kulisse. Dieses Mal ist er zweigeteilt und wechselt zwischen Australien und Samoa hin und her. Während im ersten Teil Alma die Familie zusammenhalten und versorgen musste, ist diese Rolle jetzt Mathilde zugekommen. Denn Alma kann von Australien aus nichts ausrichten. Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Schmöker mit viel Liebe, Hass und Intrige und historischem Roman, der uns viel über die Zeit des 1. Weltkriegs auf der Südhalbkugel vermitteln kann. Immer, wenn ich gerade dachte, jetzt haben die Protagonisten aber genug gelitten, ist der Autorin noch etwas Neues eingefallen. Die Spannung hat sie bis zum Schluß halten können.

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40

16.03.2015

„Wer stiehlt denn Tresore aus Schulen?”

Ich frag mich, wie diese Autorin das hinbekommt!? Sie ist Mutter von vier Kindern und sie schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Und ihre Kinder sind bei weitem noch nicht erwachsen! Zeitgleich zu ihrem neuesten Winston-Fall ist auch ein neuer Roman für die Muttis und andere Frauen erschienen („Ziemlich unverbesserlich“ bei Page & Turner)

Dies ist jetzt bereits Winstons dritter Fall! Wie? Sie kennen Winston noch gar nicht? Winston ist ein hochedler, schwarzer Rassekater, der ursprünglich gemütlich mit seinem Herrchen, dem Professor Werner Hagedorn, in Hamburg in der Hochallee in einer schönen Etagenwohnung wohnt. Eigentlich ist er ein reiner Wohnungskater. Doch dies hat sich mit seinem 1. Fall „Ein Kater in geheimer Mission“ geändert. Denn seitdem wohnen die Haushälterin Anna und ihre Tochter Kiera mit bei den beiden Männern. Und sie haben das Leben der beide gehörig durcheinander gebracht, aber natürlich auch bereichert. Seit dem 2. Fall „Agent auf leisen Pfoten“ ist nun auch noch Babuschka, die Großmutter von Kiera, mit in die Wohnung gezogen. Und Winston hat endlich eine Katzenklappe bekommen und kann regelmäßig seine Katzenfreunde Odette, Spike und Karamell, die drei Hofkatzen, besuchen. Bei dem neuen Fall scheiden sich anfangs die Geister. In drei Hamburger Schulen wurden die Tresore geklaut. Und Tom, der Kumpel von Kiera, ist davon ganz besessen. Er meint, er hat ein Muster hinter diesen Tresor-Diebstählen erkannt und will die Verbrechen mit Kiera, Pauli und den Katzen aufklären. Doch die haben überhaupt kein Interesse daran. Doch dann wird plötzlich auch der Tresor aus ihrer Schule geklaut. Und das passt so gar nicht in das Muster. Ausgerechnet in diesem Tresor wurden die Mathe-Abi-Klausuren aufbewahrt. Und wenn sie nicht rechtzeitig wieder auftauchen, müssen die armen Schüler eine völlig neue Klausur schreiben. Dies geht natürlich gar nicht. Also hecken die drei Kids und die vier Katzen, teilweise auch unabhängig voneinander, ihre Pläne aus. Manches gelingt und manches geht völlig in die Hose.

Neben der spannenden Krimi-Handlung liegt diesmal allerdings auch die Liebe in der Luft. Sowohl Werner als auch Winston sind verliebt und müssen mit Entsetzen feststellen, dass es Rivalen in ihrem Revier gibt.

Folgen sie dieser Gruppen von Katzen und Menschen unbedingt in ihr neues Abenteuer. Es lohnt sich wieder richtig. Es macht einfach Spaß, diese Bücher zu lesen. Wenn Sie allerdings selbst Katzen im Haus haben, achten Sie auf diese, wenn ihre Kinder das Buch lesen. Es gibt darin nämlich eine sehr witzige Szene, die für den armen Winston aber gar nicht angenehm war. Und wie es einer realen Katze damit ergehen mag, das möchte ich mir gar nicht ausmalen!

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40

06.03.2015

„Verlangt nach Fortsetzung!”

Frauke Scheunemann muss ich Ihnen wohl eigentlich nicht mehr vorstellen. Sie ist ein Teil von Anne Hertz. Sie hat die wunderbare Kinderbuchreihe um den Kater „Winston“ geschrieben, von dem demnächst auch wieder ein neuer Band herauskommt. Und sie schreibt auch alleine Unterhaltungsromane für Frauen. Sehr erfolgreich ist hier ihre Reihe um den Dackel Herkules. Doch was manche von Ihnen vielleicht nicht wissen, ist, dass Frauke Scheunemann auch eine promovierte Juristin und Mutter von vier Kindern ist.

Und jetzt gibt es einen neuen Roman von ihr, der durchaus die Qualitäten hat, der Beginn einer neuen Reihe zu werden. Ihre Hauptperson ist Nikola, eine Fachanwältin für Familienrecht, die zusammen mit ihrer Schwiegermutter Gisela und ihrem beiden Kindern Tessa (13 Jahre) und Max (4 Jahre) in Howe in den Vierlanden lebt. Leider ist sie schon sehr früh Witwe geworden. Jetzt versucht sie Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Dank ihrer Schwiegermutter hat sie aktuell einen Fall, der eigentlich gar nicht ihr Spezialgebiet ist. Ihre Nachbarn, die beiden sehr attraktiven Italiener Tiziano und Sergio, werden angeklagt, eine Hanfplantage zu betreiben. Doch die beiden behaupten, dass sie seitdem sie das Erbe ihrer alten Großtante Erika, die mit 93 Jahren gestorben ist, angetreten sind, nie in dem Gewächshaus waren und nichts von der Existenz der Pflanzen gewusst haben. Nikola sucht berufliche Hilfe bei dem neuen Büronachbarn Simon Rupprecht, einem Strafverteidiger. Und so entspinnt sich eine sehr witzige Geschichte. Denn natürlich können die beiden nicht vor Gericht gehen und behaupten, dass die alte Dame die Hanfplantage betrieben hat. Also müssen sie selbst versuchen herauszubekommen, was in dem beschaulichen Ort Howe im Geheimen so vor sich geht. Dazu kommen dann noch familiäre Probleme, denn die Tochter Tessa ist zum ersten Mal richtig verliebt und hat gleichzeitig auch noch großen Zoff mit ihren beiden besten Freundinnen. Und dann darf sich Nikola plötzlich auch noch mit drei Verehrern herumschlagen.

Eine humorvolle und warmherzige Geschichte mit einer leichten Krimihandlung. Es gibt sehr schön besetzte Nebenrollen wie den Bauern Gorch Feddersen oder die Supermutti Florentine und die Anwaltsgehilfin Aysun. Und dann gibt es auch noch den knuffigen Bernhardiner mit dem stimmigen Namen Flöckchen. Ich hoffe doch sehr, dass wir noch viele Fälle mit Nikola und ihren Freunden lösen dürfen.

Herrliche Wohlfühllektüre mit viel Witz, für die Zeit, wenn einfach mal Entspannung angesagt ist.

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