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Gut gegen Nordwind

Gut gegen Nordwind

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Artikeldetails zu Gut gegen Nordwind

AutorDaniel Glattauer

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk Nachdr. 21 cm

  • ISBN-103-552-06041-3
  • ISBN-139783552060418
  • Verlag Zsolnay
  • Einbandartgebunden
  • Seiten222
  • Veröffentlicht05.08.2006
  • GenreRoman
  • Gewicht348g
  • SpracheDeutsch

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Leseprobe aus Gut gegen Nordwind

Zwei Stunden später
AW:
Liebe Frau Rothner, schön, dass Sie mir schreiben, ich habe Sie schon vermisst. Ich war bereits knapp dran, mir ein Like-Abonnement zuzulegen. (Vorsicht, aufkeimender Humor!) Und Sie haben mich tatsächlich per »Google« gesucht? Das finde ich überaus schmeichelhaft. Dass ich für Sie ein »Professor« sein könnte, gefällt mir, ehrlich gestanden, eher weniger. Sie halten mich für einen alten Sack, stimmt’s? Steif, pedantisch, besserwisserisch. Nun, ich werde mich nicht krampfhaft bemühen, Ihnen das Gegenteil zu beweisen, sonst wird es peinlich. Vermutlich schreibe ich derzeit einfach älter, als ich bin. Und, mein Verdacht: Sie schreiben jünger, als Sie sind. Ich bin übrigens Kommunikationsberater und Uni-Assistent für Sprachpsychologie. Wir arbeiten gerade an einer Studie über den Einfluss der E-Mail auf unser Sprachverhalten und – der noch wesentlich interessantere Teil – über die E-Mail als Transportmittel von Emotionen. Deshalb neige ich ein wenig zum Fachsimpeln, ich werde mich aber künftig zurückhalten, das verspreche ich Ihnen.
Dann überstehen Sie einmal die Faschingsfeierlichkeiten gut! Wie ich Sie einschätze, haben Sie sich bestimmt ein schönes Kontingent an Pappnasen und Tröten zugelegt. :-)
Alles Liebe, Leo Leike.

22 Minuten später
RE:
Lieber Herr Sprachpsychologe, jetzt teste ich Sie einmal: Was glauben Sie wohl, welcher Ihrer soeben erhaltenen Sätze für mich der interessanteste war, so interessant, dass ich Ihnen gleich eine Frage dazu stellen müsste (würde ich Sie nicht vorher testen)?
Und hier noch ein guter Tipp, Ihren Humor betreffend: Ihren Satz »Ich war bereits knapp dran, mir ein Like-Abonnement zuzulegen« habe ich als zur Hoffung Anlass gebend empfunden! Mit Ihrer Zusatzbemerkung »(Vorsicht, aufkeimender Humor)« haben Sie leider wieder alles verpatzt: Einfach weglassen! Und auch die Sache mit den Pappnasen und Tröten fand ich lustig. Wir haben offenbar den gleichen Nicht-Humor. Trauen Sie mir aber ruhig zu, Ihre Ironie zu erkennen und verzichten Sie auf den Smiley! Alles Liebe, ich find es echt angenehm, mit Ihnen zu plaudern. Emmi Rothner.

Zehn Minuten später
AW:
Liebe Emmi Rothner, danke für Ihre Humortipps. Sie werden am Ende noch einen lustigen Mann aus mir machen. Noch mehr danke ich für den Test! Er gibt mir Gelegenheit Ihnen zu zeigen, dass ich doch (noch) nicht der Typ »alter selbstherrlicher Professor« bin. Wäre ich es, dann hätte ich vermutet: Der interessanteste Satz müsste für Sie »Wir arbeiten gerade an einer Studie … über die E-Mail als Transportmittel von Emotionen« gewesen sein. So aber bin ich sicher. Am meisten interessiert Sie: »Und, mein Verdacht: Sie schreiben jünger als Sie sind.« Daraus ergibt sich für Sie zwingend die Frage: Woran glaubt der das zu erkennen? Und in weiterer Folge: Für wie alt hält er mich eigentlich? Liege ich richtig?

Acht Minuten später
RE:
Leo Leike, Sie sind ja ein Teufelskerl!!! So, und jetzt lassen Sie sich gute Argumente einfallen, um mir zu erklären, warum ich älter sein müsste als ich schreibe. Oder noch präziser: Wie alt schreibe ich? Wie alt bin ich? Warum? – Wenn Sie diese Aufgaben gelöst haben, dann verraten Sie mir, welche Schuhgröße ich habe. Alles Liebe, Emmi. Macht echt Spaß mit Ihnen.

45 Minuten später
AW:
Sie schreiben wie 30. Aber Sie sind um die 40, sagen wir: 42. Woran ich es zu erkennen glaube? – Eine 30-Jährige liest nicht regelmäßig »Like«. Das Durchschnittsalter einer »Like«-Abonnentin beträgt etwa 50 Jahre. Sie sind aber jünger, denn beruflich beschäftigen Sie sich mit Homepages, da könnten Sie also wieder 30 und sogar deutlich darunter sein. Allerdings schickt keine 30-Jährige eine Massenmail an Kunden, um ihnen »Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr« zu wünschen. Und schließlich: Sie heißen Emmi, also Emma. Ich kenne drei Emmas, alle sind älter als 40. Mit 30 heißt man nicht Emma. Emma heißt man erst wieder unter 20, aber unter 20 sind Sie nicht, sonst würden Sie Wörter wie »cool«, »spacig«, »geil«, »elementar«, »heavy« und Ähnliches verwenden. Außerdem würden Sie dann weder mit großen Anfangsbuchstaben noch in vollständigen Sätzen schreiben. Und überhaupt hätten Sie Besseres zu tun, als sich mit einem humorlosen vermeintlichen Professor zu unterhalten und dabei interessant zu finden, wie jung oder alt er Sie einschätzt. Noch was zu »Emmi«: Heißt man nun Emma und schreibt man jünger als man ist, zum Beispiel weil man sich deutlich jünger fühlt, als man ist, nennt man sich nicht Emma, sondern Emmi. Fazit, liebe Emmi Rothner: Sie schreiben wie 30, Sie sind 42. Stimmt’s? Sie haben 36er Schuhgröße. Sie sind klein, zierlich und quirlig, haben kurze dunkle Haare. Und Sie sprudeln, wenn Sie reden. Stimmt’s? Guten Abend, Leo Leike.

Am nächsten Tag
Betreff: ???
Liebe Frau Rothner, sind Sie beleidigt? Schauen Sie, ich kenne Sie ja nicht. Wie soll ich wissen, wie alt Sie sind? Vielleicht sind Sie 20 oder 60. Vielleicht sind Sie 1,90 groß und 100 Kilo schwer. Vielleicht haben Sie 46er Schuhgröße – und deshalb nur drei Paar Schuhe, maßgefertigt. Um sich ein viertes Paar finanzieren zu können, mussten Sie Ihr »Like«-Abonnement kündigen und Ihre Homepagekunden mit Weihnachtsgrüßen bei Laune halten. Also bitte, seien Sie nicht böse. Mir hat die Einschätzung Spaß gemacht, ich habe ein schemenhaftes Bild von Ihnen vor mir, und das habe ich Ihnen in übertriebener Präzision mitzuteilen versucht. Ich wollte Ihnen wirklich nicht zu nahe treten. Liebe Grüße, Leo Leike.

Zwei Stunden später
RE:
Lieber »Professor«, ich mag Ihren Humor, er ist nur einen Halbton von der chronischen Ernsthaftigkeit entfernt und klingt deshalb besonders schräg!! Ich melde mich morgen. Ich freu mich schon! Emmi.

Sieben Minuten später
AW:
Danke! Jetzt kann ich beruhigt schlafen gehen. Leo.

Am nächsten Tag
Betreff: Nahe treten
Lieber Leo, den »Leike« lasse ich jetzt weg. Sie dürfen dafür die »Rothner« vergessen. Ich habe Ihre gestrigen Mails sehr genossen, ich habe sie mehrmals gelesen. Ich möchte Ihnen ein Kompliment machen. Ich finde es spannend, dass Sie sich so auf einen Menschen einlassen können, den Sie gar nicht kennen, den Sie noch nie gesehen haben und wahrscheinlich auch niemals sehen werden, von dem Sie auch sonst nichts zu erwarten haben, wo Sie gar nicht wissen können, ob da jemals irgend etwas Adäquates zurückkommt. Das ist ganz atypisch männlich, und das schätze ich an Ihnen. Das wollte ich Ihnen vorweg nur einmal gesagt haben. So, und jetzt zu ein paar Punkten:
1.) Sie haben einen ausgewachsenen Massenmail-Weihnachtsgruß-Psycho! Wo haben Sie den aufgerissen? Anscheinend kränkt man Sie zu Tode, wenn man »Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr« sagt. Gut, ich verspreche Ihnen, ich werde es nie, nie wieder sagen! Übrigens finde ich es erstaunlich, dass Sie von »Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr« auf ein Lebensalter schließen können wollen. Hätte ich »Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr« gesagt, wäre ich dann zehn Jahre jünger gewesen?
2.) Tut mir Leid, lieber Leo Sprachpsychologe, aber dass eine Frau nicht jünger als 20 Jahre sein kann, wenn sie nicht »cool«, »geil« und »heavy« verwendet, kommt mir schon ein bisschen weltfremd oberprofessorenhaft vor. Nicht, dass ich hier darum kämpfe, so zu schreiben, dass Sie meinen könnten, ich sei jünger als 20 Jahre. Aber weiß man es wirklich?
3.) Ich schreibe also wie 30, sagen Sie. Eine 30-Jährige liest aber nicht »Like«, sagen Sie. Dazu erkläre ich Ihnen gerne: Die Zeitschrift »Like« hatte ich für meine Mutter abonniert. Was sagen Sie jetzt? Bin ich nun endlich jünger, als ich schreibe?
4.) Mit dieser Grundsatzfrage muss ich Sie alleine lassen. Ich habe leider einen Termin. (Firmunterricht? Tanzschule? Nagelstudio? Teekränzchen? Suchen Sie es sich ruhig aus.)
Schönen Tag noch, Leo! Emmi.

Drei Minuten später
RE:
Ach ja, Leo, eines will ich Ihnen doch noch verraten: Bei der Schuhgröße waren Sie gar nicht so schlecht. Ich trage 37. (Aber Sie brauchen mir

Rezensionen der Redaktion zu Gut gegen Nordwind

"Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur." Volker Hage, Der Spiegel, 22.12.06

"Klug, komisch und spannend zugleich." Brigitte, Buch-extra, 27.09.06

"Kommunikationskunst auf höchstem Niveau. Man liest und liest und liest. Man liest seiner Umgebung seitenweise vor aus diesem Musterbeispiel des modernen Fernbalzens ... Lustig, zum Brüllen komisch. Es blickt auf die Niederungen der Mail-Amouren und tänzelt auf einem dünnen Seil mit bewundernswerter Artistik über die Abgründe des Ildiko-von Kürthy-Grabens." Elmar Krekeler, Die Welt, 02.09.06

"Eine schnelle, witzige Version des Briefromans im Zeitalter des Powerbooks, die all jenen das Gegenteil beweist, die das kulturpessimistische Vorurteil nachplappern, E-Mails hätten keine Tiefe." Silja Ukena, KulturSpiegel, 31.07.06

"Daniel Glattauer beschreibt wunderbar die ehrliche, schnelle Annäherung zweier Menschen - und ihre Angst vor der realen Begegnung." freundin, 02.08.06

"Ein wunderbares Buch über eine besondere Liebesgeschichte." Woman, 04.08.06

"Ein bitter-süßes Märchen mit überraschender Schlusspointe." Die Presse, 19.08.06

"Virtuos komponiert ... Schnell vergisst man, daß man hier lauter einzelne e-mails liest - es wird ein Text aus einem Guss, und trotzdem ein pointenreicher Schlagabtausch ... ein gelungener unerhaltsamer Liebesroman." Katharina Mahrenholz, NDR Info, 11.09.06

"Der Österreicher Daniel Glattauer inszeniert seinen Roman 'Gut gegen Nordwind' als raffinierte E-Mail-Variation des klassischen Briefromans. ... Da haben wir sie: Die Wiederkehr des kultivierten und koketten Briefromans, wie ihn das 18. Jahrhundert liebte, oder auch: das Internet als Postillon d'amour. Man muss bewundern, wie scheinbar mühelos und elegant Glattauer seine erzählerische Gratwanderung schafft." Urs Jenny, Spiegel Special, Juli 2006
"Eine minimalistische, quicklebendige Liebesgeschichte. Die Frühromantiker hätten an diesem Liebesballett ihre Freude gehabt, zweifach: Erstens durchleben die beiden alle Farben und Töne der guten alten romantischen Sehnsucht, die aufblüht, indem sie sich aufzehrt. Und zweitens tun sie es mit genau dem Witz, der den Romantikern so wichtig war ... Man greift sich ans Herz, wünscht den beiden alles Gute und träfe sie gerne einmal wieder." Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung, 17.12.06

"Ein fabelhaft romantischer und witziger Roman." Thomas Stillbauer, Frankfurter Rundschau, 04.07.07

Kurzbeschreibung zu Gut gegen Nordwind

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschtzten Raum fr gelebte Sehnschte als den virtuellen? Bei Leo Leike landen irrtmlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Hflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fhlt, schreibt sie zurck. Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persnlichen Treffen kommt, aber diese Frage whlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszgern. Auerdem ist Emmi glcklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und berhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefhle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Autorenportrait zu Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, seit 1985 als Journalist und Autor tätig, seit 1989 für die Tageszeitung "Der Standard" (Gerichtsreportagen, Feuilletons, Kolumnen).

Portrait

Daniel Glattauer:
Der Hobby-Liedermacher Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und studierte Pädagogik und Kunstgeschichte. Seit 1985 arbeitete er für verschiedene Zeitungen, u.a. den "Standard". Dort fiel Daniel Glattauer besonders durch seine Kolumnen, in denen er sich humorvoll mit dem Alltäglichen auseinandersetzt, auf. Diese Kolumnen erschienen in seinen frühen Veröffentlichungen "Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Schauma mal". Seine Romane "Gut gegen Nordwind" und der Nachfolger "Alle sieben Wellen" wurden für den Deutschen Buchpreis nominiert. Als moderne Form eines Briefromans verfolgt der Leser die Geschichte eines Single- Manns und einer verheirateten Frau. Durch eine fehlgeleitete E-Mail lernen sie sich kennen und verlieben sich. 2007 wurde "Gut gegen Nordwind" in Linz uraufgeführt, 2009 wurde auch "Alle sieben Wellen" im Theater gespielt. Daniel Glattauer ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau und fünf indischen Laufenten in Niederösterreich.

Meinung der Redaktion

Ob Prosa oder Romane, die Werke von Daniel Glattauer sind einfach vielseitig! Amüsant, treffend, liebevoll und tiefsinnig. Ein Autor, den sie nicht aus den Augen lassen sollten.

Autorenportrait

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, seit 1985 als Journalist und Autor tätig, seit 1989 für die Tageszeitung "Der Standard" (Gerichtsreportagen, Feuilletons, Kolumnen).

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12

40

27.11.2011

„Schöne Liebesgeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eine schöne Liebesgeschichte, die mal ein wenig anders ist. Sie ist genau auf unsere heutige Zeit abgestimmt, eine Zeit, in welcher man nicht mehr ohne Handy, Computer und Internet leben könnte.
Dieses Buch ist im Stiel von Mails geschrieben. Somit kann man nur das lesen, was sich die Haustdarsteller Hin und Her schreiben.
Sehr schön.

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50

15.09.2011

„Unbedingt lesen”

von Nastassia
Das Buch hatte ich innerhalb von zwei Tagen fertiggelesen (obwohl ich recht langsame Leserin bin)! Die Geschichte ist so unglaublich und gleichzeitig so realitätsnah. Das Buch ist gut gegen Herbstlaune, also auf jeden Fall lesewert!

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50

25.08.2011

„"Gut gegen Nordwind"”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Lange habe ich es ignoriert, jetzt endlich habe ich es gelesen: „Gut gegen Nordwind“, eines der bestverkauften Bücher der letzten Jahre. Millionen Leser hat die E-Mail-Romanze zwischen Emmi und Leo schon in ihren Bann gezogen, und jetzt hat es auch mich erwischt: Dieses Buch macht einfach Spaß! Es gelingt Glattauer in unnachahmlicher Manier, die beiden Figuren des Buches zu guten alten Freunden des Lesers zu machen, die er gerne einmal wiedersehen würde.
Ein moderner Briefroman, der dennoch in der großen Tradition von Klassikern wie „Madame Bovary“ steht.
Unbedingt in Verbindung mit dem Nachfolger „Alle sieben Wellen“ lesen, und wenn Sie dann noch nicht genug haben, empfehle ich die beiden Filme „Before Sunrise“ und „Before Sunset“. Wer Emmi und Leo mochte, wird Céline und Jesse lieben.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Before Sunrise - Was Frauen schauen (7321925012996)

50

28.07.2011

„Emmi und Leo”

von einer Kundin oder einem Kunden
Daniel Glattauer hat in seinem E-Mail-Roman "Gut gegen Nordwind" eine wunderbare Liebesgeschichte geschaffen, die in Zeiten der modernen Kommunikation zwar via E-Mail stattfindet, aber sprachlich wunderschön zu lesen ist.


Durch einen Tippfehler beginnt zwischen Emmi Rothner und Leo Leike zunächst nur eine Freundschaft, aus der aber schnell mehr zu werden scheint. Schon bald ist eine E-Mail vom jeweils anderen der Höhepunkt des Tages. Doch obwohl beide ihr Leben haben (Emmi ist sogar verheiratet und hat Kinder) beginnt etwas zwischen ihnen mit solch einer Intensität, der sich beide nur schwer entziehen können. Doch haben sie auch in der Realität eine Zukunft miteinander?

Fazit: Eine sehr schöne Liebesgeschichte für SIE und IHN. Auch die Fortsetzung lässt keine Wünsche offen.

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50

03.07.2011

„E-Mail´s der ganz besonderen Art”

von M. Völmeke aus Lüdenscheid Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Aus einem Zufall heraus lernen sich Leo und Emmi im Netz kennen. Aus anfänglichem Geplänkel wird schon bald eine aufregende und mitreißende Liebesgeschichte. In sprachlich einzigartiger Weise schreiben die Protagonisten einander. Aber werden sie sich jemals treffen?
Für jeden, der Mal abschalten will und eine wunderschöne Geschichte genießen will.

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50

14.05.2011

„Wenn Sie dieses Buch noch nicht kennen ...”

von Anke Klos aus Zweibrücken
... Sie werden es lieben! Die Geschichte und die Art der Erzählung sprechen absolut für sich selbst, und somit möchte ich gar nicht groß auf den Inhalt eingehen (steht ja oben ;-) sondern empfehle Ihnen einfach nur einen schönen Abend mit einem Gläschen Wein (wahlweise auch etwas anderes ^^) und Gut gegen Nordwind als Lektüre.

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50

18.03.2011

„Wunderschön!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Emmi und Leo: Das ist keine gewöhnliche und schnulzige Liebesgeschichte, wie man sie sonst so kennt! Daniel Glattauer beschreibt auf gefühlvolle, witzige und manchmal auch freche Weise eine Liebesgeschichte, die im virtuellen Raum durch Zufall per E-Mails entsteht.

Die beiden Hauptpersonen Emmi und Leo schließt man nur nach wenigen Seiten schon ins Herz und man fiebert Mail für Mail mit den beiden mit. Werden sie sich auch in der realen Welt treffen und wie wird es mit ihnen weitergehen?

Fazit: Ein tolles Buch, um einen gemütlichen Abend im Lieblingssessel zu verbringen. Leider ist das Buch viel zu schnell zu Ende. Zum Glück gibt es noch einen zweiten Teil!

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50

21.02.2011

„Sie werden Emmi und Leo lieben!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Über dieses wunderbare Buch und seine Fortsetzung ("Alle sieben Wellen") ist bereits ohnehin sehr viel geschrieben worden (glauben Sie vor allem die positiven Rezensionen!). Festzuhalten sei jedoch nochmals, wie unglaublich überzeugend Daniel Glattauer sowohl die weibliche als auch die männliche Seite verinnerlichen kann. Wenn man Emmi und Leos Anmerkungen liest, könnte man fast glauben, sie kämen nicht von ein und demselben Autor. Meine Hochachtung! Zudem ein Buch, welchem man/frau sich nicht mehr entziehen kann - wurde es einmal begonnen - und einem somit höchst amüsante Stunden beschert. PFLICHTLEKTÜRE für jedermann und jederfrau!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

01.02.2011

„virtuelle Lovestory”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Vielen ist der Versuch, im Internet Kontakte zu knüpfen, ja nicht fremd. Im Falle der beiden Protagonisten passiert diese Kontaktaufnahme eher unfreiwillig. Eine durch einen Tippfehler falsch versandte Nachricht wird so nebenbei beantwortet und entwickelt sich zu einer wirklich charmanten und lesenswerten „Vielleicht-Lovestory“.
Im Gegensatz zu vielen realen Internet-Geschichten handelt es sich hierbei um ein niveauvolles Lesevergnügen….mit Fortsetzung!

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

20.01.2011

„Ich habe so ganz falsch gedacht”

von Nicole Geissbühler aus Winterthur
Noch nie habe ich ein Buch so verschlungen, wie “Gut gegen Nordwind” und dass, obwohl mich der Rückentext so überhaupt nicht angesprochen hat. Folglich dachte ich, es handle sich um eine, in Jugendsprache verfasste und oberflächliche E-Mail Unterhaltung. Wie sich aber herausstellte, habe ich da ganz falsch gedacht. In Wirklichkeit handelt es sich bei Daniel Glattauers Roman um einen Bestseller mit Dialogen, die alles andere, als oberflächlich und auf literarisch hohem Niveau – was man von Glattauer ja eigentlich auch nicht anders kennt - verfasst worden sind. Der zuerst ungewollte E-Mail Kontakt zwischen Emmi und Leo wird rascher, als man denkt sehr gewollt. Es geht sogar soweit, dass die beiden sehnsüchtig auf die Antwortmail des jeweils anderen warten. Als Leser will man einfach immer wissen, was sich die beiden noch alles zu sagen haben, bis zum abrupten Ende des Buches. An dieser Stelle muss einfach sofort der Folgeband “Alle sieben Wellen” her, denn, wenn man weiss, wie die etwas komplizierte Liebesgeschichte zwischen Emmi und Leo endet, ja, dann kann man wieder gut schlafen. In dem Sinne gute Nacht und schliessen Sie das Fester, heute haben wir Nordwind!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Alle sieben Wellen (9783552060937)

50

25.12.2010

„tiefste Romantik des 21. Jahrhunderts”

von Adrian Christen aus Basel
Noch nie - noch gar nie hat mich ein Buch derart zu Tränen gerührt wie dieses. EIn Buch, welches eine Liebesgeschichte mit so viel Charme vermittelt und eine tiefe Liebe zu den fein gezeichneten Charakteren aufweist, ist mir noch nie unter die Finger (oder in der äusserst empfehlenswerten Hörbuchvariante unter die Ohren) gekommen!

Nicht nur die Liebesgeschichte an sich, sondern das ganze Leben, dessen volle Dramatik steckt in diesem Buch. Es ist eben nicht nur eine seichte, einfache Liebesgeschichte, sondern hat so viel mit der Ehe, Beziehungsproblemen, dem Alltag, verfallener Liebe, Freundschaft zu tun, so viele menschliche Gefühle und so viele Weiheiten stecken in diesem Buch.

Ich hatte das grosse Glück, dass ich nach dem Hören des e-books (noch am selben Tag) herausfand, dass es eine Fortsetzung gibt. Wenngleich das Ende von "Gut gegen Nordwind" derart offen ist und viele LeserInnen eine Fortsetzung kritisierten (was ich sogar gut nachvollziehen kann) so ist "Alle sieben Wellen" eben genausoschön und vertieft die Züge der Charaktere Leo und Emmi sogar noch um ein Vielfaches.

Dass ein Autor in der heutigen technischen, hektischen Welt im Stande ist, ein Buch zu schreiben, das so ergreifend ist und einem Seite um Seite derart zu Tränen rührt, hätte ich nie im Leben geglaubt. Danke für jede einzelne Träne!

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50

14.12.2010

„Like Leo gegen Emmi Rothner”

von einer Kundin oder einem Kunden
Aus Zufall landen bei Leo Like sämtliche E-Mails von Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet Leo und es entwickelt sich eine Freundschaft bei der auch sehr intensive Gefühle ins Spiel kommen. Wie weit sind die Beiden bereit zu gehen? Impulsives Buch !

Ich empfehle ihnen gleich die Fortsetzung zur Hand zu haben. Das ist einfach pures und genüssliches Lesevergnügen!

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50

27.06.2010

„Gut gegen Langeweile”

von einer Kundin oder einem Kunden
Haben Sie sich auch schon mal in der Mailadresse verschrieben und Jemand unbekannten eine Nachricht geschickt?
Emmi ist dies passiert, als sie ein Zeitschriftenabonnement stornieren wollte.
Hiermit beginnt die Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich nur durch E-Mails kennenlernen. Eine herzerwärmende und aufregende Story. Ob etwas aus den beiden wird?Ich verrate nichts.

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50

29.05.2010

„Unwahrscheinlich toll!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich mich einmal für eine moderne Liebesgeschichte begeistern kann, die fast ausschließlich via email stattfindet. Und ich wurde mit "Gut gegen Nordwind" eines besseren belehrt. Ein wunderschönes Buch, dass verzaubert!

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50

08.03.2010

„So, so, so schön... ;o)”

von Corina aus Hungen
Rein vom Äußerlichen hätte ich das Buch eher nicht gekauft, auch der
Titel verrät einem nicht viel. Gut gegen Nordwind? Was ist denn gut
gegen Nordwind? Was heißt gut gegen Nordwind? Aber ich wäre ja keine
Leseratte, wenn ich gleich nach dem äußeren Betrachten das Buch wieder
aus der Hand gelegt hätte. Also habe ich das Buch aufgeschlagen und
angefangen zu lesen. Und tja, was soll ich sagen? Schon nach wenigen
Seiten war ich von dem Buch begeistert. Ich wurde angenehm überrascht
und - was noch viel schöner ist - absolut von dieser Geschichte
gefesselt. Mit Leo und Emmi leidet und lebt man mit, der Autor schafft
es, dass man richtig in die Story hineingezogen wird und der nächsten
Email entgegenfiebert.
Eine schöne Geschichte, oft amüsant, manchmal ein bisschen traurig, dazu
noch ohne eine kitschiges, realitätsfernes Happy End.
Fazit: Absolut empfehlenswert. Ein Buch, das ich jedem nur ans Herz
legen kann.

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50

08.02.2010

„Schön!”

von Julia Kummer aus Köln
Eine wunderschöne und außergewöhnliche Liebesgeschichte, die fast nur aus geschriebenen Worten besteht. Nicht kitschig, nicht klischeehaft, sondern einfach nur schön. Lesenswert auch für Menschen, die eigentlich keine Liebesgeschichten mögen!

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50

05.02.2010

„Gut gegen Nordwind”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Bch,dass man nicht mehr weglegen kann, hat man einmal damit angefangen. Witzig,fesselnd und auch noch romantisch. Genau das, wass sich jeder heimlich wünscht, lässt Daniel Glattauer in seinem Buch geschehen. Wer es gelesen hat, liebt es.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Alle sieben Wellen

40

24.11.2009

„ein sehr empfehlenswertes Buch”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Beschreibung:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Es ist erstaunlich, was sich aus einer fehlgeleiteten email so alles entwickeln kann.
Toll geschrieben. Man gewinnt fast den Eindruck als hätte dieser email-Verkehr irgendwann wirklich stattgefunden.
Sehr empfehlenswert, für alle, die auch "schonmal" emails verschicken oder lesen.
Man kann ja nie wissen

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

14.02.2009

„Einfach TOP!!!”

von Walter M. aus Linz
Dieser sehr realistisch geschriebene E-Mail-Roman ist ein Lesegenuß ersten Ranges!!
Am Meisten begeistert hat mich die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Protagonisten Emmi und Leo.
Freue mich schon auf den Nachfolgeband "Alle sieben Wellen" .....

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50

19.09.2008

„E-Mail für Dich!”

von Andrea Koßmann aus Marl (kossi@kossis-welt.de)
Dieses Buch ist der absolute Hammer. Ich hab es in einem Rutsch gelesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wer im heutigen Zeitalter der Technik Mails verschickt (und das tut ja mittlerweile fast jeder) kann sich sehr gut in diese Geschichte hineinversetzen. Einmal die E-Mail-Adresse des Empfängers falsch getippt und schon kann sie bei einem völlig anderen Menschen ankommen. Meistens gibt es dann eine kurze Aufklärung des Faux-Pas und die Sache ist erledigt.

Was aber geschieht, wenn Adressat und Absender sich direkt auf eine bestimmte Art und Weise zueinander hingezogen fühlen? Daniel Glattauer zeigt es uns. Und zwar in einer so tollen Form der Schreiberei, dass selbst der Gang auf die Toilette nicht mehr ohne das Buch in den Händen geschafft werden kann. Fast kommt man sich vor, als wenn man die Mails zwischen Leo und Emmi heimlich liest. Als ob man heimlich in ihre Mailbox schaut um zu sehen, was sich aus dem zarten Pflänzlein des "sich mögens" entwickelt.

Das gesamte Buch besteht nur aus E-Mails und ich hätte selber nicht gedacht, dass allein Dialoge wie "Gute Nacht" "Gute Nacht" so interessant sein können, dass man das Buch spannungsgeladen weiter verfolgt. Auch wenn es letztendlich ja um Liebe oder das Verliebtsein an sich geht, schreibt der Autor in keinster Weise kitschig oder schleimig. Damit möchte ich sagen: Es ist weiß Gott kein Herz-Schmerz-Buch welches nur für Frauen interessant ist. Im Gegenteil: Da die eine Hälfte des Hauptdarstellerpärchens ja nun mal Leo, also ein Mann, ist, kann sich auch jeder andere Mann sehr gut in diese Situation hineinversetzen.

Es ist so spannend, zu sehen, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Worüber sie schreiben, worüber sie lachen, womit sie sich ärgern und vor allem ob sie sich eines Tages auch persönlich treffen. Immer wieder wägen sie das Pro und Contra ab und so wird ein Treffen immer wieder vor ihnen hergeschoben. Und die ganze Zeit will der Leser wissen, wie es denn nun weitergeht.

Oft hatte ich das Gefühl, ich würde selber mit Leo Mails hin- und herschreiben, denn viele Dinge in Emmis Mails kamen mir sehr bekannt vor. Klar, sie ist, wie ich, eine Frau und so sind unsere Gedankengänge oft sehr ähnlich gewesen. Und ganz ehrlich? So ein bißchen verliebt habe ich mich auch in die Schreibweise von Leo. Aber ich glaube, es wird ganz vielen anderen Leserinnen genauso gehen wie mir.

Das Ende kam dann sehr plötzlich und es hat mich vor allem sehr zu Tränen gerührt. Ich mag hier natürlich nicht allzuviel verraten, aber ich hoffe, dass bereits eine weitere Folge dieses Buches in Arbeit ist, denn mit diesem Ende kann ich so wohl nicht leben.

Anfangs habe ich mir auch Gedanken über den Titel des Buches gemacht und als ich die Auflösung in dem Buch las, also warum irgendwas "Gut gegen Nordwind" sein kann, wurd mir richtig warm ums Herz. Da wünscht Frau sich fast, auch mal Nordwind zu haben und vor allem jemanden, der gut dafür ist.

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