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40

23.02.2013

„Leidenschaft und Eigensinn”

Das Buch von Anne Sinclair, der Journalistin und Exgattin von Dominique Strauss-Kahn, ist eine Annäherung an ihren Großvater, den Galeristen und Kunsthändler Paul Rosenberg. Er war befreundet mit Picasso und stellte in seiner Galerie in der Rue La Boétie in Paris Werke von Matisse, Braque, Picasso und vielen anderen Künstlern der Moderne aus. Seine Leidenschaft für die Kunst und sein Wagemut andere Wege zu gehen, waren Charaktereigenschaften, die ihn zum Erfolg führten.
Als die Nazis nach Paris kamen, floh er in die USA und war gezwungen, seine umfangreiche Sammlung an moderner Kunst in Paris zurück zu lassen.
Ein anrührendes Portrait über einen der ganz großen Kunsthändler des 20. Jahrhunderts. Lesenswert!

50

10.02.2013

„Belgrad”

Schauplatz des Kriminalromans ist die europäische Metropole Belgrad.
In einer Belgrader Kaserne werden zwei Gardisten der serbischen Eliteeinheit tot aufgefunden. In den Akten steht, dass es Selbstmord war. Die Wissenschaftlerin Milena Lukin, deren Spezialgebiet die Strafverfolgung von Kriegsverbrechern im Jugoslawienkrieg ist und die am Institut für Kriminalistik und Kriminologie forscht, glaubt, dass hier etwas vertuscht wird. Balistiker aus Deutschland bestätigen ihre Vermutung. Eine neue Krimiserie, die uns mitnimmt nach Serbien und dem Leser Einblick in die Geschichte dieses Landes gewährt.




50

08.01.2013

„Leben und leben lassen”

Birgit Schönau liebt Rom.
Sie beschreibt ihre Wahlheimat, die Stadt Rom, in all ihrer Vielfalt. Beim Lesen lernen Sie Rom und die Römer einfach etwas besser verstehen. Sie erzählt von Dingen, die sie schon kennen, die herrschende Skrupellosigkeit im römischen Verkehr, die Liebe der Römer zum Fußball oder die Leidenschaft zum Essen. Birgit Schönau vergleicht Rom mit einer fetten Schichttorte, wo sich nicht alles sichtbar an der Oberfläche abspielt. Sie gräbt tiefer und wir entdecken mit ihr Facetten Roms, denen wir zuvor noch nicht begegnet sind. Ihr erfrischender, leichtfüßiger und humorvoller Schreibstil macht das Buch zu einem besonderen Genuss. Eine Bereicherung für alle, die noch nie in Rom waren und ein wunderbarer Rückblick für alle, die gerade aus Rom zurückkommen und bald wieder hin wollen.

50

16.12.2012

„Ein Jahr höchster Blüte”

Was hat sich in der Kulturszene abgespielt im Jahr 1913? Florian Illies schildert Ereignisse, Begebenheiten und Befindlichkeiten von Künstlern, Musikern und Literaten in einem Jahr, dem Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges.
Was dachten sie, über was sprachen sie, was hat sie bewegt, Künstler wie Malewitsch, Kirchner, Benn und Lasker-Schüler, Kokoschka, Alma Mahler, Proust, Kafka, Joyce und Musil und viele andere?
Schauen Sie durchs Schlüsselloch in das Jahr 1913. Ein Genuss!


1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

16.12.2012

„Hommage!”

Eine Hommage an Dorothy Parker!
Endlich eine Biografie über die in den 20er Jahren in New York lebende Schriftstellerin und Kritikerin Dorothy Parker. Bekannt wurde sie bei uns mit ihren New Yorker Geschichten.
Sie schrieb für renomierte New Yorker Zeitschriften wie Vogue, Vanity Fair und den New Yorker. Sie war Mittelpunkt der kulturellen Szene in New York, sie war rücksichtslos, zynisch und unerbittlich. Ihre harte Schale hatte jedoch einen weichen Kern, sie war leicht zu treffen, sie war verletzlich und immer unglücklich verliebt.Eine ungewöhnliche Frau in einer legendären Epoche.

50

16.12.2012

„Bretagne”

Der Kriminalroman spielt in dem kleinen Ort Pont Aven an der bretonischen Küste. Hier entstand die Malschule von Pont Aven. Gegründet wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts von französischen Malern im Umfeld von Paul Gauguin.
Der Inhaber des berühmten Hotel Central, in dem bereits Paul Gauguin und Künstlerfreunde logierten, wird ermordet. Der etwas eigensinnige Kommissar Dupin wird darauf angesetzt.
Lesen, lesen, lesen! Nebenbei erfährt man viel über die Bretagne und ihre Bewohner, der Autor ist in Brest geboren.


50

09.08.2012

„Alaska”

Die Einsamkeit der Landschaft spiegelt die Einsamkeit der Menschen. Ein traurig stimmender Roman über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen und die Schönheit und Unbarmherzigkeit der Natur.
Sehr zu empfehlen.

buch

Abendland

Michael Köhlmeier

EUR 9,90 *
auf Merkliste

50

29.04.2012

„Unbedingt lesen!”

Eine Geschichte des letzten Jahrhunderts, geschildert werden 3 unverwechselbare, eigenwillige Charaktere, die uns Einblick in die politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der Zeit geben. 800 Seiten Lebenserfahrung und man möchte immer weiter lesen.

50

16.02.2012

„Sehnsucht nach Nähe”

Ein Hikikomori, - so werden in Japan Menschen genannt, die für längere Zeit, oft Jahre, den Kontakt zur Außenwelt gänzlich abgebrochen haben, - und ein Salaryman (männlicher Angestellter) sind die Protagonisten in diesem Buch. Die beiden Männer treffen auf einer Parkbank aufeinander. Zunächst verbringt jeder die Zeit auf der Bank in seiner eigenen Gedankenwelt. Sie sehen sich jeden Tag, immer sitzen sie nebeneinander, die Stunden vergehen, ohne dass sie ein Wort miteinander gewechselt hätten. Allmählich öffnen sie sich und jeder erzählt dem anderen Bruchstücke aus seinem Leben. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck und den Erwartungen der Gesellschaft nicht mehr gerecht werden können. Die Angst vor der Normalität des Alltags treibt sie in die Isolation.
Eine wirklich bemerkenswerte Neuentdeckung! Sehr lesenswert!

50

16.02.2012

„Ein großer Erzähler”

Munoz Molina, einer der ganz großen Erzähler der europäischen Literatur, breitet vor unseren Augen ein Panoptikum menschlicher Leidenschaften, Abgründe und Gefühle aus. In einer südspanischen Stadt wird ein 10 jähriges Mädchen ermordet aufgefunden. Der Inspektor, der erst vor kurzem aus Bilbao hierher in den Süden versetzt wurde, ist besessen von der Suche nach dem Mörder. Persönliche Schicksalsschläge, seine Rolle zur Zeit Francos in Spanien und sein Leben im Norden unter der immer präsenten Bedrohung durch die ETA, haben sein Leben geprägt und bestimmen es immer noch. Ein ganz großer Roman, den es lohnt immer wieder zu lesen. Jetzt als Taschenbuch.

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