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Wird nicht angezeigt Top 100 Rezensent
Rezensionen:
324 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 40

nicht hilfreich: 1

Rang:
85

Rezensionen

50

21.03.2013

„Kurz & Gscheit”

Katharina Röggla setzt sich gerne auf Katastrophen-Themen. Das kann sie, und das kann sie sehr gut. Alleine die Geschichte eines NGO-Mitarbeiters, welcher angesichts der angeordneten Programme zur humanitären Hilfe, ein staubtrockenes "besser, wäre keine" von sich gibt, macht das Wertk schon lesenswert. Industrieanlagen, Samarkand, ergeben einen abenteuerlichen Hintergrund. Neugierig? Kaufen!

50

21.03.2013

„Ein Buch für Sebastian Kurz”

Der Herr Integrationsstaatssekretär hätte mit diesem Buch für Gschroppn ab dem vierten Lebensjahr seine helle Freude. Hier wird das Thema anhand der Nachbarschaft von Schafen und Schweinen subtil abgehandelt. Herr Grunz, welcher die Schafe gerne als Bettvorleger und Hammelbraten bezeichnet, wird von Vater Schaf eines Besseren belehrt. Solche Bücher braucht das Land, und eventuell auch Sebastian Kurz.

40

21.03.2013

„Klar und deutlich”

Klar und deutlich ist vielleicht das Wiener Hochquellwasser, aber schon gar nicht dieser Krimi. Dem Autor, auch Ö1 Hörern nicht unbekannt, dürfte sein Studium der Sinologie beim Verfassen des Krimis mitgeholfen haben. Denn rätselhaft, wie das Reich der Mitte, entwickeln sich die Handlungsstränge. Kommissarin Eva Rauch auf der Suche nach dem verschwundenen Manuel, läuft bei ihren Ermittlungen mehr als einmal ins Leere. Ein wirklich gut gelungenes kriminelles Debüt.

50

21.03.2013

„Schon wieder ein "haben muss"”

Dieses wundervolle, entzückende, großartige, einfühlsame, liebevollst illustrierte Buch gehört in die berühmet "haben muss"-Kategorie, oder Kanons. Eine Geschichte des Lesens, eine Geschichte die berührt, eigentlich möchte man das Buch gar nicht mit Anderen teilen, das Juwel will man selbst behalten. Wenn die Erbtante bibliophil veranlagt ist, dann sind die "Fliegenden Bücher" ein Garant für die testamentarische Erwähnung.

50

21.03.2013

„Approbation gewünscht”

Der Herausgeber, seit Jahrzehnten Kulturredakteur in einem lachsfarbenen Blatt, hat sich anlässlich der 75. Wiederkehr des Anschlusses der Mühe unterzogen, einen "ausgewählten" Überblick über den Verlust an Kultur, an Geisteswissenschaft, an Wissenschaft und Kunst zu geben, welcher schlagartig in Österreich 1938 zu tragen kam. Das Buch wäre der geglückte Fall eines Schulbuches für alle Maturanten, ein Nahebringen der Geschichte ohne Pathos, aber mit viel Wissen. Dem Verlag ist eine Einreichung zur Approbierung beim BMfU empfohlen.

50

21.03.2013

„Keinerlei Lasagne, wirklich”

Findus ist in diesem Fall keine Tiefkühlkost, sondern ein höchst lebendiger, leicht egozentrischer Kater. Welcher seinem Freund, Besitzer kann man da wirklich nicht sagen, dem alten Petersson manchmal gehörig auf den Nerve gehen kann. Der baut ihm doch glatt ein eigenes Häuschen, damit Findus soviel Rabbatz machen kann, wie er will. Doch..., bitte lesen!

40

21.03.2013

„Im Allgäu ist die Welt nicht heil”

Es sagt sich leicht, dass der oder der das Zeug zum Kultkommissar hätte. Da gibt´s wirklich viel Konkurrenz auf dem Markt. Der Kluftinger ist aber bereits ein solcher. Seine Mordfälle zeugen von bayrischer Gemütlichkeit, bzw. Niederträchtigkeit. Liegt jedenfalls im Auge des Betrachters. Sehr subtil auch der Autoren Trick einen Hypochonder in der Herzklinik Recherche machen zu lassen. A rechte Gaudi halt....

buch

Der Kalte

Robert Schindel

EUR 24,95 *
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50

26.02.2013

„Obzwar Plattitüde, dennoch: ein großer Wurf”

Es hat sich ausgezahlt, die lange Wartezeit auf den zweiten Roman des Autors. Schindel wird abräumen. Einen Literaturpreis nach dem anderen. Und das zu recht. Der Michael Haneke der österreichischen Literaturszene. Die Aufarbeitung der Waldheimjahre, die Aufregung um das Hrdlicka-Denkmal gegen den Antifaschismus, Peymann, Bernhard und der Heldenplatz, eindringlich in Erinnerung gerufen. Um bei der Plattitüde zu bleiben: ein großer Wurf!

buch

An einem Tisch

Gerhard Staguhn

EUR 29,90 *
auf Merkliste

40

26.02.2013

„Mehr als löblich”

Das Unterfangen die Festtags- und Fastenspeisen, deren rituelle Zubereitungsarten, der drei großen Religionen Judentum, Christentum und Islam zu erfassen, und die vielen Gemeinsamkeiten aufzuzeigen ist ein mehr als löbliches. Das Buch trägt nicht nur zur Stillung allfälliger gastronomischer Bedürfnisse, sondern auch zum Verständnis für den Anderen, das sogenannte Fremde bei. So gesehen ist dem Verlag, dem Autor ein großer Verkaufserfolg zu wünschen.

buch

Jerusalem

Sami Tamimi

EUR 24,95 *
auf Merkliste

50

26.02.2013

„Viele Geschmäcker verbessern den Brei”

Als Buchliebhaber ist man ergriffen ob der Gestaltung des Werkes. Da steckt ganz viel Liebe dahinter. Das Interesse an Kultur und Geschichte Jerusalems wird ordentlich erweckt, und der Gusto, die Lust des Kochfreaks nach Neuem und Unbekannten wird auch gestillt. Sozusagen ein Gesamtkunstwerk. Erfreulich das Autorenduo: jüdisch/palästinensisch. Na bitte, es geht ja doch...