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Das Alphabethaus
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Das Alphabethaus

Roman. Deutsche Erstausgabe

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Artikeldetails zu Das Alphabethaus

AutorJussi Adler-Olsen

Untertitel Roman. Deutsche Erstausgabe

  • ISBN-103-423-24894-5
  • ISBN-139783423248945
  • Verlagdtv
  • Reihedtv (24894)
  • ÜbersetzerMarieke Heimburger, Hannes Thiess
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten588
  • Veröffentlicht23.01.2012
  • Gewicht694g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelAlphabethuset

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Rezensionen der Redaktion zu Das Alphabethaus

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 06.02.12
Jussi Adler-Olsen beherrscht mit seinen Thrillern um Carl Mørck die deutsche Bestsellerliste nach belieben. Doch Adler-Olsen hat schon vor dieser Thriller-Reihe schriftstellerisch Großartiges vollbracht ? Das Alphabethaus. Endlich gibt es dieses Literatur-Juwel auf Deutsch. Das Buch ist erstmals 1997 in Dänemark veröffentlicht worden. Jussi Adler-Olsen ist ein Autor von Weltformat. Mit Das Alphabethaus stellt er das eindrucksvoll unter Beweis. Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Rache, die Leiden des Krieges, dem was der Krieg aus Menschen macht, den unbedingten Willen zu überleben und über das, was man nie vergessen kann. Das Buch ist an Spannung nicht zu überbieten. Atemlos verfolgt man die Geschichte. Jussi Adler-Olsens eingängiger Stil und sein großes Können als Geschichtenerzähler machen seine Bücher zu Lesemagneten. Das Alphabethaus ist ein dramatischer Thriller, der sich liest wie eine spektakuläre Hollywood-Verfilmung auf Oscar-Niveau. Absolut sensationell.

Kurzbeschreibung zu Das Alphabethaus

»Der beste Film, den ich je gelesen habe.« Just Betzer, Filmproduzent und Oscar-Preisträger

Beschreibung der Redaktion zu Das Alphabethaus

Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien ?
Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen ?
Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat ?
»Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich. Man liest das Buch mit allen Sinnen.« Ingrid Brekke in ?Aftenposten?

Portrait

Jussi Adler-Olsen:
Jussi Adler-Olsen, geboren am 02. August 1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete in vielen verschiedenen Berufen Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
Adler-Olsen gilt als bestverkaufter dänischer Krimiautor. Er veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern "Erbarmen", "Schändung", "Erlösung" und "Verachtung" sowie seinen Romanen "Das Alphabethaus" und "Das Washington Dekret" stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in über 30 Ländern, die Filmrechte an der Sonderdezernat-Q-Serie hat Lars von Triers Produktionsfirma Zentropa erworben.

Bewertung unserer Kunden zu Das Alphabethaus

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123

50

07.02.2013

„Deutschland im zweiten Weltkrieg”

von K. Junkert aus Köthen (Anhalt)
Zwei Engländer, Bryan und James, stürzen mit ihrem Flieger über Deutschland ab.
Unter falscher Identität landen sie in einem Lazarett für psychisch Kranke. Dort müssen sie grausame Behandlungsmethoden ertragen und werden von ihren Zimmergenossen terrorisiert.
Bryan gelingt es zu fliehen und lässt seinen krank gewordenen Freund schweren Herzens zurück.
Sie verlieren sich aus den Augen.
Jahrelang quält ihn das schlechte Gewissen, aber nach fast 30 Jahren findet er seinen Freund wieder.

Sehr spannend geschrieben.

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40

04.02.2013

„Anfangswar ich ja eher skeptisch....”

von Kerstin Ponleitner aus Pasching
....aber schon nach kurzer Zeit war ich in der Geschichte der zwei Soldaten James und Ryan gefangen!

Ein Roman über Freundschaft und Überlebenswille....sehr berührend und beeindruckend erzählt!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.01.2013

„Bedrückend aber sehr gut”

von Herr T. aus L.
Bei diesem Buch blieb ich mit einem Gefühl der Beklommenheit zurück. Zwei Männer werden im Krieg über deutschen Territorium abgeschossen, nur unter falscher Identität können sie überleben, so viel verrät ja schon der Klappentext ...
Das Alphabethaus ist komplett anders als Jussi Adler-Olsens bekannte Krimireihe und man sollte acht geben, wenn man denkt, dass dieses Buch auch nur im entferntesten daran anknüpft. Denn dieses Buch führt in den Zweiten Weltkrieg und zeigt auf, dass die Folgen solch traumatischer Erlebnisse ganze Leben und auch Freundschaften prägen können. Und dennoch ist im Nachwort des Autors der erste Satz: "Dieses Buch ist kein Kriegsroman" (...), sondern ein Buch von "menschlichem Versagen". Und genau das macht dieses Buch so bewegend und bedrückend. Empfehlenswert, aber für schwache Nerven nur bedingt empfehlenswert. Dennoch und vielleicht auch genau wegen seiner Eindringlichkeit: fünf Sterne.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

06.12.2012

„Sie werden es nicht bereuhen dieses Buch zu lesen”

von MissRichardParker
Anfangs war ich etwas skeptisch, aber schon nach den ersten paar Seiten wird man gepackt und man wird auch bis am Schluss nicht enttäuscht.
Das Buch rührt einem, denn die Geschichte handelt von einer Zeit die es ja lelider wirklich gegeben hat.
Unglaublich spannend und sehr gut erzählt!

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40

19.09.2012

„Kriegsdrama, Kriegstrauma, Freundschaftsdrama”

von Uli Geißler aus Fürth Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eine Beurteilung dieses Romans fällt schwer, zu sehr verstellen die Erfolgstitel des Autors einen unvoreingenommenen Blick auf dieses Frühwerk des Autors. Dennoch sei ein Versuch gestattet.
Der Absturz zweier Englischer Bomberpiloten und deren wahrlich aufregend-gefährliche Flucht mit einem Verletztenzug der Nationalsozialisten in ein im Schwarzwald gut verstecktes Krankenhaus ist schon ein spannender Plot. Besonders, als sie einen Identitätswechsel vornehmen und sich stumm und nicht ansprechbar als schwer traumatisierte und letztlich „irre“ gewordene deutsche Offiziere in die Obhut des kritischen Krankenpersonals ausgeben. Ziel für Beide bleibt jedoch die stets präsente Option einer endgültigen Flucht zurück nach England. Eine packende Geschichte nimmt ihren Anfang.

Ausführlich und bisweilen zu langwierig beschreibt der Autor den tristen und wenig erbaulichen und brutalen Alltag mit Schlägen, Elektroschocks, Psychopharmaka und permanenten Bedrohungen und Erniedrigungen in dem Wiederherstellungszentrum für Kriegsbeteiligte und man ist bisweilen nicht sicher, ob es sich um ein Lazarett oder doch nur um eine Versuchsanstalt für psychologische und psychiatrische Experimente handelt. Als einer der beiden Piloten merkt, dass es – neben ihm und seinen Freund James – noch weitere „Simulanten“ gibt, entwickelt sich der Aufenthalt für die Zwei mehr und mehr als gefährliches Unterfangen.

Vielfach liest man nun über die Vorgänge im Schlafsaal, erfährt von der unverschuldeten Zwangsentfremdung der beiden Freunde, die keine Chance sehen, sich einander anzunähern oder ihre Pläne miteinander abzusprechen. Die Fremdbestimmung und Ausweglosigkeit steigert sich ins schier Unerträgliche und man kann kaum der Weiterentwicklung des Geschehens entgegenlesen. So viel: Bryan gelingt eine verwegene, abenteuerliche und totgefährliche Flucht, doch besiegelt damit die endgültige Trennung der beiden Freunde.

Später dann kommt es zu einem sich lang hin ziehenden „Show-Down“ mit unerwarteten Zwischenereignissen und einem ebenso unerwarteten Ergebnis sowie einer sehr nachdenklich stimmenden Fragestellung zum Wesen von Schuld, Vergebung und Freundschaft.

Die kenntnisreiche Detailfreudigkeit des Autors über die medizinischen und geographischen Gegebenheiten einerseits und die sensibel und nachvollziehbar beschriebenen Charaktere und deren Emotionen der beteiligten Figuren andererseits erheben auch diesen Roman zu einem besonders gelungenen. Es ist kaum vorstellbar, dass jemand beim Lesen der Geschichte von ihr nicht ergriffen wird.

Trotzdem bleibt zu sagen, dass die zwischenzeitlichen Längen vor allem im ersten Teil, aber auch bei den späteren Ereignissen nach Kriegsende nicht nötig gewesen wären. Dass die beiden völlig unerkannt in dem Krankentransportzug überleben oder auch der kriminelle Hintergrund der anderen Simulanten im Schwarzwald-Lazarett wirken doch sehr konstruiert und die Situation viele Jahre nach Kriegsende samt emotionalen Aufeinandertreffen der Protagonisten sind kaum mehr glaubhaft nachvollziehbar. Das kostet dann doch einen Bewertungsstern von fünf.

Und so kommt es doch noch zu einem Vergleich mit den eingangs erwähnten Erfolgsthrillern – diese sind eben doch besser, was verständlich ist, handelt es sich bei „Das Alphabethaus“ doch um eine frühere Geschichte des Autors, der sich zum Glück noch weiter entwickelte.

(c) 9/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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0

13.09.2012

„Langatmig, wirr und unrealistisch”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Zürich
Es erstaunt mich, wie viele Leser diesem Roman 5 Sterne geben.

In der ersten Hälfte des Buches wird langatmig und der Spannung abträglich die Leidensgeschichte der beiden Protagonisten im SS-Sanatorium beschrieben. Man kann kaum unterscheiden, welche der beiden Personen es betrifft. Immer wieder ist die eine, im nächsten Satz aber schon wieder die andere Person gemeint. Die Flucht der Hauptfigur wird detailiert beschrieben, welche Strapazen und Gefahren er auf sich nimmt. So mir nichts dir nichts, sind dann plötzlich die bösen Gegenspieler auch (über den gleichen Weg?) getürmt.

Es ist erst das zweite Mal, dass ich ein nur zur Hälft gelesene Buch vorzeitig entsorgt habe.

0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

01.09.2012

„Das Grauen des Krieges - und seine Folgen”

von Ines Böcker aus Essen
Die beiden britischen Piloten James und Bryan, seit ihrer Kindheit unzertrennliche Freunde, werden 1944 bei einem Einsatz über Deutschland abgeschossen. Nachdem sie auf der Flucht in Notwehr einen deutschen Soldaten getötet haben, sehen die beiden keine andere Chance, als Geisteskrankheit zu simulieren. So landen sie schließlich im „Alphabethaus“ einem SS- Sanatorium im Schwarzwald – und erleben die Hölle auf Erden. Denn sie müssen nicht nur ihre Rollen überzeugend spielen, sondern auch feststellen, dass sie nicht die einzigen Simulanten sind. Diese Gruppe besteht aus einigen skrupellosen SS- Männern, die sich nicht nur aus politischer Überzeugung, sondern vor allem aus Habgier am Völkermord beteiligt haben.
Bryan kann dem Alptraum schließlich entkommen und kehrt nach England zurück, wo er sich eine geordnete Existenz aufbaut, doch die Schrecken der Vergangenheit und die Frage, was aus James wurde, lassen ihm keine Ruhe, und so kehrt er Jahrzehnte später schließlich nach Deutschland zurück. Bei seiner Suche nach Antworten sticht er jedoch in ein Wespennest, denn auch die Mörder von einst haben sich neue, bürgerliche Legenden aufgebaut und sind zu angesehenen Mitgliedern der deutschen Nachkriegsgesellschaft geworden. Bryans Nachforschungen schrecken sie auf, und ein blutiges Drama bricht sich Bahn.
Adler Olsens für mich bestes Buch fasziniert nicht nur mit einer für einen Thriller außergewöhnlichen Geschichte, sondern vor allem, indem er dessen Elemente mit denen eines Gesellschafsroman virtuos miteinander verbindet. Der Horror des Krieges wirkt genauso beklemmend wie die Folgen, die Jahre später daraus hervorgehen. Die Mörder von einst sind davongekommen, durch dasselbe Schweigen und Wegsehen, das sie erst möglich gemacht hat. Das alles fügt sich zusammen in einem spannenden, hervorragend geschriebenem Buch, das lange nachwirkt.

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50

27.08.2012

„Faszinierend”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
Einfach ein toller Roman, der wirklich unter die Haut geht und fesselt!

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50

19.08.2012

„geht unter die Haut”

von Blacky Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Inhalt:
Deutschland im Zweiten Weltkrieg: Nach einem Flugzeugabsturz hinter feindlichen Linien retten sich die britischen Piloten Bryan und James in einen Krankentransport. Unter der Identität von zwei deutschen Soldaten gelangen sie in ein Lazarett für psychisch Kranke. Hier sind sie der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss...

Ein spannender Roman, der durchaus ein Tatsachenbericht sein könnte. Auf jeden Fall super recherchiert. Es geht hier nich tum Verbrechensaufklärung, sondern vielmehr um Freundschaft, Krieg, Sadismus u. a.
Spannend bis zum letzten Wort und mir ist dieser Roman richtig "unter die Haut gegangen".

(Ich kenne auch die "Karl Morck-Krimis von Jussi Adler Olsen, die ich auch ganz toll finde.Dieser Roman hat damit allerdings überhaupt nichts zu tun. Er ist allerdings genau so spannend

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50

08.08.2012

„Das nackte Grauen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch ist eines der Besten, das ich je gelesen habe. - Jedoch, wahrlich keine leichte Lektüre.
Es hat mich deshalb so tief berührt, weil dieses Schicksal der beiden Piloten im Geschehen eines wahren vergangenen Krieges für mich genauso wahre Tatsache sein könnte.
Adler Olsen erzählt die grauenhafte Odyssee, begonnen mit technischen Details des Kampfjets, in dem die beiden abgeschossen werden, auf so eindrückliche Weise, dass ich anfangs sogar Albträume bekommen habe.
Stellen Sie sich vor, Sie müssen sich, um Ihr Leben zu retten, in die Identität des Feindes flüchten und jahrelang, Tag für Tag, in ständiger unmittelbarer Todesangst überleben. Sie dürfen weder einen Ton von sich geben, noch auf irgendwelche äusseren Reize reagieren, während Sie psychisch, wie körperlich gefoltert werden und genau mitbekommen, wie andere "Simulanten" weiterhin ihren kriminellen Machenschaften nachgehen.
Jeder Mensch reagiert anders. So muss der eine Soldat seinen Freund zurücklassen, als sich eine einmalige Chance zur Flucht ergibt.
Der Andere hat sich schon längst in sein Inneres geflüchtet und seine Identität aufgegeben.
Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Kost, ich würde es aber jedem Leser 1000 mal empfehlen!

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40

30.05.2012

„Was Freundschaft bewirkt!”

von Jacqueline Opitz aus Augsburg
Bryan und James, zwei britische Piloten, stürzen zur Zeit des 2. Weltkrieges über Deutschland ab und müssen um ihr Überleben kämpfen. Sie landen in einem Sanatorium für geistig Kranke und versuchen dort als Simulanten die Tage rumzubringen. Doch sie sind nicht die Einzigen!
Bryan gelingt eines Tages die Flucht. Doch die Schuldgefühle, seinen besten Freund seit Kindertagen im Stich gelassen zu haben, nagen trotzdem an ihm. Fast 30 Jahre später beschließt er, die Furcht zu überwinden, und nach Deutschland zurückzukehren, um noch ein letztes mal nach James zu suchen!

Diese Geschichte ist sehr ergreifend, nicht zuletzt deswegen, weil Adler- Olsen alles so genau ausgearbeitet hat, dass man jeden Schritt nachvollziehen kann. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und ist keine Lektüre für zwischendurch, ist es aber absolut wert, gelesen zu werden!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

21.05.2012

„Das Haus der Simulanten”

von Bianca Schiller aus Schaffhausen
Aufgrund der guten Bewertungen meiner Freundinnen habe ich den Thriller gelesen, hatte aber nicht ganz so das "Wow"-Erlebnis wie erhofft.
Das Thema "Simulanz" und "Folter" ist echt interessant und gelungen aufgemacht. Die Frage, was mit einem Menschen passieren kann, wenn er mit Medikamenten unselbständig und willenlos gemacht wird, ist sehr spannend in der Geschichte verwoben. Allerdings empfand ich viele Stellen als langatmig und im zweiten Teil als vorhersehbar.
Ich habe mich über das Psychologisch-moralische hinter der Geschichte gefreut, doch das kam mir zu kurz.

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40

23.04.2012

„Kriegserlebnis hautnah”

von Christel Mersch aus Rheine
Zwei Britische Piloten die über Deutschland abgeschossen werden und sich ohne fremde Hilfe duchschlagen müssen, auf der Flucht springen Sie auf einen Zug der verletzte Soldaten zurückbringt.
In Ihrer Verzweiflung nehmen Sie die Identität zweier schwer verletzter Soldaten an.Ein schwere Zeit beginnt in der Anstalt für Geisteskranke.

Auch 30 Jahre später wird alles noch einmal lebendig, als Bryan nach Freiburg zurückkommt.

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50

21.04.2012

„Beeindruckend!”

von B. Danielkewitz aus Ludwigsburg
Zwei britische Soldaten stürzen während dem Dritten Reich in Deutschland ab und versuchen sich, als deutsche Verwundete in einem Lazarettzug, durchzuschlagen ohne entdeckt zu werden. Schließlich landen sie in einer psychiatrischen Anstalt.
Was in der Vergangenheit begonnen hat, wird in der Gegenwart weitergeführt. Wer hat überlebt? Beide? Wer ermordet die ehemaligen Mitinsaßen der Anstalt? Welche offenen Rechnungen müssen noch beglichen werden? Nur die Beteiligten wissen die Antworten und die werden immer weniger.
Ein beeindruckendes Buch, das ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte selten bei einem Krimi soviel Angst um die Hauptpersonen, ohne das schon besonders grausame Dinge passiert wären.

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30

16.04.2012

„Guter Anfang, schwaches Ende”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Dass Adler-Olsen gute Thriller schreibt, ist hinlänglich bekannt. So wurde auch sein Erstlingswerk, das bereits vor 25 Jahren erschien, mit entsprechenden Vorschusslorbeeren bedacht (offenbar ohne dass es von den entsprechenden Leuten vorher gelesen wurde).
Der Beginn ist vielversprechend: Zwei britische Soldaten stürzen im II. Weltkrieg über Nazideutschland ab und retten sich, getarnt als psychisch kranke Nazigrößen, in einem entsprechenden Militärkrankenhaus. Schweigend entgehen sie ihrer Enttarnung, doch ihr Aufenthalt dort wird zu einem Martyrium... Dreissig Jahre später finden diese entsetzlichen Erlebnisse unweit des ehemaligen Lazaretts ihre Fortsetzung.
Der erste Teil, der die Zeit der Freunde in dem deutschen Militärkrankenhaus beschreibt, lässt bereits erahnen, dass von diesem Autor noch einiges zu erwarten ist. Zwar ist die Sprache noch nicht ganz so flüssig wie in seinen Folgebüchern Erbarmen oder Schändung, doch die Spannung, die aus der jederzeit möglichen Enttarnung resultiert, lässt einen weiter und weiter lesen. Doch dann kommt Gewalt ins Spiel und damit wird manches unplausibel und einfach unlogisch, insobesondere das Ende des 1. Teils (Wie kann ein lange Bettlägriger Kämpfe auf Leben und Tod und andere körperliche Strapazen ohne weiteres bewältigen?).
Der 2. Teil, der rund 30 Jahre später einsetzt, nimmt an Unlogiken zu und ist immer weniger glaubhaft, worunter natürlich die Spannung leidet. Die Zufälle nehmen überhand und Normalbürger werden zu Kampfmaschinen bzw. es hagelt Spontanheilungen.
Drei Punkte gibt es für den guten Auftakt (wenn auch verbesserungswürdig) und für die an sich gute Idee. Als Erstlingswerk ist es verzeihbar und Jussi Adler-Olsen hat sich ja gut weiterentwickelt ;-)

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50

13.04.2012

„Das Alphabet Haus. Ein besonderer Adler-Olsen. ”

von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Adler-Olsen ist den Krimifans ein Begriff. Wenn erst im September 2012 der vierte Fall für Ermittler Carl Morck unter dem Titel Verachtung erscheint müssen wir bis dahin mit seinem Roman „Das Alphabet Haus“ trösten. Aber diesen Trost kann ich Ihnen aus Überzeugung empfehlen. Ein großer Roman über eine tiefe Freundschaft und die Schrecken des Krieges.


1944 werden zwei britische Piloten, Bryan und James über Deutschland abgeschossen. Sie gelangen unter äußerst schwierigen, gefährlichen Umständen in ein Sanatorium für geistig Kranke. Dort nehmen sie die Identität zweier deutscher Wehrmachts-Offiziere an. Um zu überleben müssen sie simulieren und eine Geisteskrankheit vortäuschen.
Gelingt ihnen dass, ohne letztendlich körperlichen und seelischen Schaden zu erleiden. Und hält das ihre tiefe Freundschaft, die von Kindesbeinen an besteht, überhaupt aus, denn jeder ist gezwungen für sich selbst zu kämpfen, ohne jegliche Unterstützung des anderen.

Die Schilderungen über den Aufenthalt in dieser Nervenklinik ist sehr spannungsgeladen und in einigen Passagen für mich unfassbar grausam. Aber lesen Sie selbst, dass nach über dreißig Jahren, die Schrecken eines Krieges sind eigentlich immer gegenwärtig, die Ereignisse noch einmal die Schatten der Vergangenheit auf die Überlebenden wirft.

Mit diesem Roman hat Jussi Adler-Olsen seinen Weltruhm begründet, er wurde sofort nach Erscheinen in zahlreichen Länder zum Bestseller. Seine preisgekrönten Bücher werden in über dreißig Ländern verkauft.

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30

13.04.2012

„Huch ... der Anfang zieht sich ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich bin von Jussi Adler-Olsen leider bessere Bücher gewohnt - der Anfang zieht sich so dahin, dass ich schon knapp dran war, das Buch wegzulegen ... es wird dann aber doch noch irgendwann spannend!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

30.03.2012

„tolles buch”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
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50

29.03.2012

„Diesmal ein ganz anderes”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Renningen
...Thema,als von Jussi Adler Olsen gewohnt,aber wie immer eine tolle ,fesselnde Story,der es an Spannung nicht fehlt.
Bin begeistert und konnte es schwer aus der Hand legen

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10

25.03.2012

„Schade”

von Martin Rösel aus Rostock
Die Story ist spannend erzählt, aber sehr unglaubwürdig. Das Leben in Deutschland 1972 ist in vielen Fällen gar nicht gut getroffen worden; die handelnden Personen sind nicht stimmig gezeichnet, vor allem der Umschwung von Charles passt gar nicht. Schade.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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