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In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie. Ausgezeichnet mit dem Aspekte-Literatur-Preis 2011 u. dem Deutschen Buchpreis 2011

(16)
Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der, ungeheuer menschlich und komisch, Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 07.11.11
Eine Geschichte, die Deutschland bewegt. Eugen Ruge ist mit seinem Debüt ein Megabestseller gelungen ? Deutscher Buchpreis 2011, Platz 1 auf der Bestsellerliste und die 10. Auflage wird er wohl auch bald erreicht haben. Eugen Ruge erzählt unaufgeregt, feinfühlig, traurig und humorvoll in einem feinen Ton von der DDR und das, was war, im totalitären Staat. Ein Roman, der spannend und lehrreich ist. Er zeigt unterschiedliche Generationen auf und was die DDR aus diesen Menschen machte.
Portrait
Eugen Ruge, 1954 in Soswa (Ural) geboren, studierte Mathematik an der Berliner Humboldt-Universität und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. 1988 ging er aus der DDR in den Westen, wo er als Autor und Übersetzer zu arbeiten begann.

Für sein dramatisches Werk erhielt er den Schiller-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg; sein erster Roman, «In Zeiten des abnehmenden Lichts», wurde international gefeiert und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem aspekte-Literaturpreis und dem Deutschen Buchpreis. 2013 erschien der Roman «Cabo de Gata», 2015 folgten «Theaterstücke» und «Annäherung. Notizen aus 14 Ländern».

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 425
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-05786-2
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 211/139/36 mm
Gewicht 532
Auflage 8
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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"Angenehm überrascht!"
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2011

Eigentlich mag ich keine Romane über die (ehemalige) DDR mehr lesen, aber Eugen Ruges preisgekrönter Roman hat mich sehr gut unterhalten. Der Rest wurde dazu schon gesagt und ich schliesse mich an. Mein Ziel ist es vielen LeserInnen, die auch keine Bücher über die (ehemalige) DDR mögen, diesen gelungenen... Eigentlich mag ich keine Romane über die (ehemalige) DDR mehr lesen, aber Eugen Ruges preisgekrönter Roman hat mich sehr gut unterhalten. Der Rest wurde dazu schon gesagt und ich schliesse mich an. Mein Ziel ist es vielen LeserInnen, die auch keine Bücher über die (ehemalige) DDR mögen, diesen gelungenen DDR-Roman zu empfehlen.

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Verdienter Buchpreis!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2012

Eugen Ruge hat den Buchpreis verdient. Er hat einen richtig guten Familienroman, welcher über mehrere Generationen geht, geschrieben. Es gibt nachdenkliche, sentimentale und lustige Abschnitte. Erzählt wird aus der Sicht verschiedener Familienmitglieder mit sehr unterschiedlichen politischen Ansichten. So ist es interessant, wie diese einen 90. Geburtstag erleben. Sehr lesenswert.

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... ein grandioses Familienportrait
von einer Kundin/einem Kunden am 13.12.2011

Bildhaft und unsentimental wird hier eine Familiengeschichte erzählt, die zugleich voller DDR-Geschichte steckt. In einzelnen Jahresereignissen und -berichten kommen verschiedene Familienmitglieder zu Wort, unterschiedlichste Sichtweisen werden geschildert und zu einem Ganzen zusammengefügt, dessen Zentrum immer wieder der 1. Oktober 1989 ist. Die enthaltene Zeitgeschichte, die starken und markanten Charaktere,... Bildhaft und unsentimental wird hier eine Familiengeschichte erzählt, die zugleich voller DDR-Geschichte steckt. In einzelnen Jahresereignissen und -berichten kommen verschiedene Familienmitglieder zu Wort, unterschiedlichste Sichtweisen werden geschildert und zu einem Ganzen zusammengefügt, dessen Zentrum immer wieder der 1. Oktober 1989 ist. Die enthaltene Zeitgeschichte, die starken und markanten Charaktere, das Zusammenspiel der Familienmitglieder, das Urteilen aus verschiedenen Mündern - das alles macht das vorliegende Buch zu einem grandiosen Roman.

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Abgesang auf die Utopie des gelebten Sozialismus
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2011

Erzählt wird die Geschichte einer ostdeutschen Familie in der DDR über drei Generationen hinweg. Der Roman zeigt den abnehmenden Glauben an die Strahlkraft des Kommunismus bzw Sozialismus, dies mit einem ganz eigenen Humor, der das Buch zu einem großen Lesevergnügen gemacht. Ganz zu Recht wurde dies mit dem Deutschen... Erzählt wird die Geschichte einer ostdeutschen Familie in der DDR über drei Generationen hinweg. Der Roman zeigt den abnehmenden Glauben an die Strahlkraft des Kommunismus bzw Sozialismus, dies mit einem ganz eigenen Humor, der das Buch zu einem großen Lesevergnügen gemacht. Ganz zu Recht wurde dies mit dem Deutschen Buchpreis 2011 verdient.

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Großartige Literatur !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2011

Ich bin absolut begeistert von diesem spannenden und großartig erzählten Familienroman des Deutschen Buchpreisträgers von 2011 ! Wie Eugen Ruge es schafft, die Familienmitglieder aus immer wieder unterschiedlichen Perspektiven zu skizzieren, ist einfach grandios! Unbedingt lesen !!!

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Utopien
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2011

Jede der drei Generationen , von denen hier erzählt wird, hat ihre politische Ideale und Vorstellungen von einer besseren Welt. Das trägt sogar bis ins Exil nach Mexiko , weiter nach Rußland und schließlich in die DDR. Doch nirgend ist das gelobte Land, überall sind nur Menschen mit Schwächen... Jede der drei Generationen , von denen hier erzählt wird, hat ihre politische Ideale und Vorstellungen von einer besseren Welt. Das trägt sogar bis ins Exil nach Mexiko , weiter nach Rußland und schließlich in die DDR. Doch nirgend ist das gelobte Land, überall sind nur Menschen mit Schwächen und ihrem ganz privaten Leben und die Ideale hängen doch so hoch ! Mich haben besonders die tragischen Frauenschicksale in jeder der beschriebenen Generation berührt, sie haben alle einen hohen persönlichen Preis zahlen müssen ...Eugen Ruge erzählt schlicht, läßt alle zu Wort kommen und macht ein Stück Zeitgeschichte bildhaft und realitätsnah, ich fand es spannend wie einen Krimi !

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wunderbares Porträt von drei Generationen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2011

Eugen Ruge gelingt es vortrefflich, über drei Generationen von einem Stück Alltagsleben der DDR zu erzählen, ohne nostalgisch zu verklären oder zu jammern. Wunderbar charakterisiert er in wenigen Sätzen Menschen und ihre Umgebung und findet dazu die jeweils stimmige Sprache. Sehr einprägsam für mich sind die... Eugen Ruge gelingt es vortrefflich, über drei Generationen von einem Stück Alltagsleben der DDR zu erzählen, ohne nostalgisch zu verklären oder zu jammern. Wunderbar charakterisiert er in wenigen Sätzen Menschen und ihre Umgebung und findet dazu die jeweils stimmige Sprache. Sehr einprägsam für mich sind die insgesamt tragischen Frauengestalten, von denen z.B. in den Kapiteln über die grotesken Geburtstagsfeiern erzählt wird. Lakonisch und ausdrucksstark beschrieben wird unter anderen aber auch jene Szene, in der Vater und Sohn im kalten Winter 1979 auf der Suche nach einer Gaststätte durch die Straßen Berlins laufen. Dem Vater Kurt hatte seine politische Überzeugung noch Halt gegeben. Sein Enkel Markus hingegen ist 1995 orientierungslos und man würde gerne wissen, was heute aus ihm geworden ist. Der Roman ist insgesamt flüssig zu lesen. Das Geschehen lässt sich aber durch die ständigen Zeit- und Personenwechsel nicht ohne Mühe zuordnen. Einzelne Handlungsstränge und Beweggründe der Personen erschließen sich dem Leser leider nicht. Insgesamt aber ist das Buch ein fein gezeichnetes Porträt von drei Generationen, von denen Ruge souverän und mit einer großen Gelassenheit erzählt.

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Eine Verfallsgeschichte
von Sören Laursen aus Aarhus C am 07.04.2012

Dies ist in Wirklichkeit eine tragische Geschichte und gleichzeitig eine komische darstellung der Verhältnisse der DDR. Deswegen ist dies Buch hervorragend

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In Zeiten des abnehmenden Lichts
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2012

Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk.Es ist flüssig geschrieben und ich finde mich in Teilen des Buches wieder. Es ist es Wert von vielen gelesen zu werden.Kann es nur weiterempfehlen.

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Deutsche Geschichte. Schon wieder – und doch ganz anders
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2011

Ein wenig ironisch bis abschätzig wurde ich von Freunden und Kollegen belächelt, als ich mich kürzlich mit Eugen Ruges Debut-Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ zeigte. „Buchpreis-Gewinner? So etwas kauft man sich doch nur, um es am Ende doch wieder ungelesen ins Regal zu stellen“ – so der einhellige,... Ein wenig ironisch bis abschätzig wurde ich von Freunden und Kollegen belächelt, als ich mich kürzlich mit Eugen Ruges Debut-Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ zeigte. „Buchpreis-Gewinner? So etwas kauft man sich doch nur, um es am Ende doch wieder ungelesen ins Regal zu stellen“ – so der einhellige, wenn auch nicht ganz ernst gemeinte, Kanon. Hätte ich mich indes in einem Anflug jungendlichen Leichtsinns von diesen Einschätzungen (fehl)leiten lassen, wäre mir ein besonderes Lesevergnügen entgangen: Ruges „Roman einer Familie“ schildert die generationenübergreifende Geschichte einer Intelektuellen-Familie zu Zeiten des realexistierenden Sozialismus in der DDR. Dabei erhält der inflationär gebrauchte (und gescholtene) Begriff des Generationenkonflikts bei Ruge eine ganz eigene Konnotation. Da gibt es die Großeltern, überzeugte Kommunisten und ideologische Eiferer, den Vater, der, wenngleich kein überzeugter Verfechter des Regimes, doch zumindest in seinem naiven Glauben an die Veränderbarkeit der Umstände als tatkräftiger Mitläufer auftritt, sowie den Sohn, der sich, entfremdet von Familie und System, Jahre nach seiner Flucht in den Westen, auf die Suche nach den Spuren seiner verstorbenen Großeltern begibt. Ruge beschreibt nicht nur Menschen, er charakterisiert Stereotype, beleuchtet deren emotionale wie sozio-politischen Wurzeln und inhärente Konflikte. Dabei kehrt das Geschehen, das sich immerhin über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren erstreckt, immer wieder zurück zu einem Ereignis am Vorabend des Mauerfalls, das die verworrenen und verzweigten Fäden dieser Familiengeschichte zusammenführt. „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ist ein Buch über deutsche Geschichte. „Schon wieder“ möchte man reflexartig ausrufen. Und doch verhält es sich diesmal anders. Geschickt umschifft Eugen Ruge in seinem Buch historisch-belletristische Plattitüden und Allgemeinplätze, erzählt episodisch-verwoben und mit einer feinen Portion Sprachwitz die Geschichte einer Familie, wie sie so noch nicht erzählt wurde. So ist zumindest eines sicher: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wird nicht das gleiche (ungelesene) Schicksal ereilen, das den früheren Buchpreis-Gekrönten meiner Kollegen zuteilwurde. Im Gegenteil, es bekommt an dieser Stelle eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Einfach wunderbar.
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2011

Mein erster Gedanke war: Nicht schon wieder ein DDR-Roman. Nach der Lektüre fällt mir nur ein: Wunderbar! Der Autor erzählt uns in verschiedenen Erzählsträngen eine Familiengeschichte zwischen der Weimarer Zeit und heute. Ausgehend vom Enkel Alexander rollt der Autor das Leben der Großeltern und Eltern auf: Episoden aus... Mein erster Gedanke war: Nicht schon wieder ein DDR-Roman. Nach der Lektüre fällt mir nur ein: Wunderbar! Der Autor erzählt uns in verschiedenen Erzählsträngen eine Familiengeschichte zwischen der Weimarer Zeit und heute. Ausgehend vom Enkel Alexander rollt der Autor das Leben der Großeltern und Eltern auf: Episoden aus Mexiko, Russland und der DDR vermitteln uns das Leben einer normalen, linientreuen Familie. Dicht am Leben entsteht so eine marxistisch-leninistische Tragikomödie. Auf alle Fälle lesen!!

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Melancholisch-komischer Abgesang
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2011

Gleich in sechs Kapiteln erzählt uns der Autor in wechselnden Perspektiven vom 90. Geburtstag Wilhelm Powileits am 9. Oktober 1989, in dem Jahr, als tausende DDR-Bürger und Bürgerinnen das Land fluchtartig verließen und der gesamte Ostblock politisch und ökonomisch vor dem Zusammenbruch stand. Powileit, in den 1940iger Jahren vor... Gleich in sechs Kapiteln erzählt uns der Autor in wechselnden Perspektiven vom 90. Geburtstag Wilhelm Powileits am 9. Oktober 1989, in dem Jahr, als tausende DDR-Bürger und Bürgerinnen das Land fluchtartig verließen und der gesamte Ostblock politisch und ökonomisch vor dem Zusammenbruch stand. Powileit, in den 1940iger Jahren vor dem Nationalsozialismus nach Mexiko geflüchtet, 1952 gemeinsam mit seiner Frau von der SED zurückgerufen, soll, wie schon die Jahre zuvor, als altgedienter Funktionär der DDR-Nomenklatura ausgezeichnet werden. Diese Geburtstagsfeier gerät zur Farce. Selbst der Stiefenkel hat das Land Richtung Westen verlassen. Zwischen diesen sechs Kapiteln wird in Rück- und Vorausblicken von 1952 bis 2001 vom Alltagsleben der Familie Powileit-Umnitzer berichtet, von den Urgroßeltern bis zum Urenkel, der der Utopie vom Sozialismus völlig verständnislos gegenübersteht, aber auch den politischen Aktivitäten seines Stiefvaters im Bundestag des wiedervereinten Deutschlands nichts abgewinnen kann. In diesem Roman lassen die großen ideologischen Debatten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ziemlich ratlose und desillusionierte Protagonisten und Protagonistinnen zurück, die in ihre eigenen inneren Traumwelten flüchten.

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Auch einen Roman über die Wende kann man mit Humor schreiben,
von Birgitt Schweren-Wolters aus Krefeld am 03.10.2011

wie wir in diesem Roman über ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte erfahren. Die kommunistischen Großeltern kehren aus dem Exil in Mexiko zurück, der Sohn, der in ein sibirisches Lager verschleppt wurde, kehrt mit seiner russischen Frau in die DDR zurück und der Enkel, dem dies alles zu kleinbürgerlich und... wie wir in diesem Roman über ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte erfahren. Die kommunistischen Großeltern kehren aus dem Exil in Mexiko zurück, der Sohn, der in ein sibirisches Lager verschleppt wurde, kehrt mit seiner russischen Frau in die DDR zurück und der Enkel, dem dies alles zu kleinbürgerlich und zu eng wird, macht in den Westen. Diese Familiengeschichte wird detailgenau und anrührend, trotzdem aber sehr komisch und unterhaltsam erzählt.

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Ruge, In Zeiten des abnehmenden Lichts
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 02.09.2011

Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR.Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre)über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der... Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR.Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre)über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR.Den Abschluß bilden die Wendejahre bis zum Jahr 2001. Die beiden älteren Paare sind in die DDR aus Mexiko und der Sowjetunion zurück gekehrt. Beim Lesen hat mich am Anfang der Wechsel der Erzählperspektiven und der Rückblenden etwas verwirrt. Nachdem ich mich aber auf den Rhythmus eingelassen hatte, bin ich den Verstrickungen und Verzweigungen aufmerksam gefolgt. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich überlegt habe, was ich zu der Zeit gemacht habe. Wie ich die beschriebenen Situationen "im Westen" erlebte.

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Lesbar, aber keine "große Familiensaga"
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Da für dieses Buch viele #exzellente# Rezensionen von Buchhändlern, aber nur wenige #ebenfalls gute# von Kunden vorliegen, möchte ich mich doch zu dem von mir Ende 2011 gelesenen Roman äußern. Die Lobpreisungen in Richtung "Große deutsche Familiensaga" oder gar den Vergleich mit "Buddenbrooks" kann ich nicht nachvollziehen. Selbst für... Da für dieses Buch viele #exzellente# Rezensionen von Buchhändlern, aber nur wenige #ebenfalls gute# von Kunden vorliegen, möchte ich mich doch zu dem von mir Ende 2011 gelesenen Roman äußern. Die Lobpreisungen in Richtung "Große deutsche Familiensaga" oder gar den Vergleich mit "Buddenbrooks" kann ich nicht nachvollziehen. Selbst für ein "Spiegelbild der DDR" ist mir dieses Buch zu speziell (zumal es auch in Mexiko spielt). Fazit: ein ganz gut lesbares Buch, größtenteils auch unterhaltend, ist dieser Roman - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was aber die Lesefreude stark trübt, ist die Aufteilung des Buches in 20 Kapitel mit 11 unterschiedlichen Zeitebenen (Jahren) in verschiedenen Orten bzw. Ländern (DDR, Mexiko) - das Ganze nicht etwa chronologisch angeordnet, sondern scheinbar willkürlich gemischt. Selbst einzelne Szenen werden so "zerschnitten" und erst 100 Seiten oder noch viel später fortgesetzt. Dies dürfte insbesondere Leser nerven, die nicht Zeit und Muße haben, die über 400 Seiten in wenigen Tagen durchzulesen.

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In Zeiten des abnehmenden Lichts.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 24.11.2011

Eugen Ruge erzählt in seinem Roman „ In Zeiten des abnehmenden Lichts „ die wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie aus der damaligen DDR. Die Strahlkraft des real existierenden Sozialismus verliert sich immer mehr,von Generation zu Generation wird das sehr deutlich. Daher ist der Titel des Buches wunderbar gewählt.... Eugen Ruge erzählt in seinem Roman „ In Zeiten des abnehmenden Lichts „ die wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie aus der damaligen DDR. Die Strahlkraft des real existierenden Sozialismus verliert sich immer mehr,von Generation zu Generation wird das sehr deutlich. Daher ist der Titel des Buches wunderbar gewählt. Sind die Großeltern noch überzeugte Kommunisten, kehren sie nach jahrelangem Exil aus dem fernen Mexiko zurück um in der noch so jungen DDR am Aufbau zu helfen. Der Sohn, nach Sibirien verschleppt, kehrt mit seiner russischen Frau auch zurück, im Glauben am eine bessere Welt. Doch seine Träume und Wünsche erfüllen sich nicht. Dem Enkel ist die Gesellschaft, in der er hineingeboren wird, zusehends zu eng und er geht in den Westen um dort sein Glück zu finden. Drei Generationen, eine Geschichte, unterteilt in das persönliche Empfinden der drei Protagonisten, Großvater, Vater, Enkel. Eugen Ruge ist es gelungen mit seinem Werk dem Leser auf sehr menschliche, komische, reife Art von der Gründung bis zu ihrem Niedergang über ein Land zu berichten, das es nicht mehr gibt. Ruges Buch wurde mit dem begehrten Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet. Er lebte bis 1988 im der DDR, daher weiß er, wovon er schreibt. Er arbeitet hauptberuflich fürs, Theater und für den Rundfunk als Autor und Übersetzer.

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DDR reloaded, aber wie!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.10.2011
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eugen Ruge ist ursprünglich von Berufs wegen Mathematiker. Nach Lektüre seines Romans, weiß der Leser auch warum. Hier wird mit größter Präzision, Genauigkeit, und auch manch unbekannten Gleichungen geschrieben. Großartig, wie der Autor den Idealismus der aus dem Exil in Mexiko kommenden Neubewohner der DDR fein ziseliert darstellt. Und... Eugen Ruge ist ursprünglich von Berufs wegen Mathematiker. Nach Lektüre seines Romans, weiß der Leser auch warum. Hier wird mit größter Präzision, Genauigkeit, und auch manch unbekannten Gleichungen geschrieben. Großartig, wie der Autor den Idealismus der aus dem Exil in Mexiko kommenden Neubewohner der DDR fein ziseliert darstellt. Und wie im Lauf der Jahre die Strahlkraft des Arbeiterstaates abnimmt, das schnöde Alltagsleben Überhand gewinnt, und die Erkenntnis des betrogen worden seins Fuß fasst. Mit Werken wie diesem, wird Zeitgeschichte lebendig gemacht, zum Lesen angeregt, und nachher ist man a bisserle gscheiter. Vielen Dank, Herr Ruge!

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Autobiografisch gefärbter Familienroman, dessen Oberhaupt als DDR-Funktionär voll und ganz das System unterstützt, während seine Familie mehr und minder dessen Schwächen entdecken.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Porträt einer deutschen Familie über vier Generationen. Politik und Privates in folgenreicher Verschränkung. Emigration, Krieg, DDR und Wende. Sehr gut erzählt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Eine sehr literarische Auseinandersetzung mit dem Alltag einer Funktionärsfamilie in der DDR bis zu deren Ende. Außerdem die hinreißende Beschreibung eines Geburtstagsempfangs.

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