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Chill mal, Frau Freitag

Chill mal, Frau Freitag

Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin. Originalausgabe

buch
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Artikeldetails zu Chill mal, Frau Freitag

AutorFrau Freitag

Untertitel Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin. Originalausgabe

  • bol.de-Verkaufsrang1.835
  • ISBN-103-548-37399-2
  • ISBN-139783548373997
  • Verlag Ullstein Taschenbuchverlag
  • ReiheUllstein-Bücher,...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten335
  • Veröffentlicht11.03.2011
  • Gewicht314g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Chill mal, Frau Freitag

"Eine absurd-komische Realsatire - verrückt, anrührend und immer wieder lustig." Thüringer Allgemeine, Angelika Reiser-Fischer, 19.03.11 "Mit liebevoll-spöttischem Blick auf die Marotten ihrer Schüler, viel Witz und Selbstironie nimmt uns Frau Freitag mit ins Krisengebiet Klassenzimmer, zu Lehrern am Rand des Wahnsinns. Amüsant, ehrlich, aufschlussreich." Berliner Kurier, Monika Funk, 03.04.11 "Das Buch ist zum Schreien komisch und der Wirklichkeit derart nah, dass es wahlweise rührend, witzig oder schmerzhaft ist - so muss gute Satire sein." FRANKFURTER RUNDSCHAU, Sylviy Meise, 08.09.11

Kurzbeschreibung zu Chill mal, Frau Freitag

»Hitler hat die Mauer gebaut«, glauben Abdul und Ronnie. Esra stylt sich im Disco-Islam: rosa oder türkis mit Glitzer und natürlich Kopftuch. Und Samira, die Klassenqueen, kann sich keine Sekunde von ihrem Handy trennen und hält hyperaktive Siebtklässler in Schach. An Frau Freitags Schule geht es immer voll ab. Ihr Alltag als Lehrerin ist absurd-komische Realsatire – verrückt, anrührend und vor allem sehr lustig. Aber Frau Freitag findet: Ich habe den schönsten Beruf der Welt.

Autorenportrait zu Chill mal, Frau Freitag

Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie unterricht lauter überdrehte, dafür recht leistungsschwache Klassen und lebt in einer deutschen Großstadt.

Portrait

Frau Freitag:
Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie ist Klassenlehrerin einer überdrehten, dafür recht leistungsschwachen 9. Klasse und sie lebt in einer deutschen Großstadt.

Autorenportrait

Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie unterricht lauter überdrehte, dafür recht leistungsschwache Klassen und lebt in einer deutschen Großstadt.

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12

40

17.03.2013

„Chillen mit Frau Freitag”

von Page-Turner
Das Buch hat mich sehr amüsiert, und ich denke, dass die Autorin einen realistischen Querschnitt heutiger gemischter Klassen innerhalb der Großstädte darstellt. Der Schreibstil, der mit vielen Beispielen und Zitaten angereichert ist, wirkt zu Anfang etwas ungewöhnlich, doch unterstreicht er meiner Meinung nach hervorragend den schulischen Ablauf, den Fr. Freitag erlebt. Die Seiten bieten viel Humoristisches. Man muss sich unweigerlich die Frage stellen, ob dieses Buch nicht sogar eher untertreibt, als anders herum. Ich will nicht behaupten, dass generell früher alles besser war, aber wenn man die Jugend von heute sieht, die oftmals einfach keinen Respekt mehr vor einem Erwachsenen zeigt, kann man sich in etwa ausmalen, was eine heutige Lehrkraft so alles auszustehen hat. Ein Hoffnungsschimmer in Richtung Pension ist dabei oftmals sicherlich nur eine kleine Aufmunterung. Ein Hoch auf die Lehrer der heutigen Zeit.

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40

18.12.2012

„Ein etwas anderer Einblick in den Schulalltag”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Düren
„Chill mal Frau Freitag“ – ein etwas anderer Einblick in den Alltag einer Lehrerin, gespickt mit viel Humor und satirischen Elementen.
Frau Freitag ist Lehrerin für Englisch und Kunst an einer sogenannten Brennpunktschule. Ob Fehlstunden, Verständnislosigkeit, gravierende Wissenslücken oder Beratungsresistenz, es ist von allem etwas dabei. Auch kritische Anmerkungen zur Integration, zum Bildungsauftrag und zur Gesellschaft allgemein fehlen nicht. Und vieles mehr erlebt Frau Freitag innerhalb eines Jahres – und sie möchte es gar nicht anders haben.
„Wie auch immer, Lehrerin ist schon ein krasser Job.“- Das beweist uns Frau Freitag in ihren Anekdoten aus ihrem Alltag. Schonungslos und offen erzählt sie von ihren Erlebnissen mit ihren Schülern und Kollegen. Seien es das mangelnde Wissen der Schüler oder gar die eigenen Makel, wenn um guten Unterricht geht, kein Thema ist für Frau Freitag ein Tabu. Und so sollte es auch sein. Denn sicherlich werden Leser, die nie im Bildungssektor gearbeitet haben, die Schwierigkeiten im Schulleben nur schwer nachvollziehen oder sogar überhaupt nicht glauben können; ist es wiederum für diejenigen, die jeden Tag mit Jugendlichen zu tun haben, so etwas wie ein „Nach-Hause-kommen“. Denn noch immer ist es an den meisten Schulen ein Tabu über Probleme im Klassenzimmer zu sprechen. Und indem Frau Freitag ihre Probleme, welcher Art auch immer, öffentlich macht, auch wenn, zugegeben, die ein oder andere Situation karikiert dargestellt ist, gelingt ihr ein enormer Fortschritt in der Selbstwahrnehmung. Geschickt bindet die Erzählerin die Probleme im Schulalltag in ihre Darstellungen ein, jedoch ohne mit dem Finger auf einen Schuldigen zeigen zu wollen, sondern lediglich mit der Absicht, auf diese aufmerksam zu machen.
Trotz der eigentlich ernsten Inhalte, versteht es die Erzählerin diese humorvoll und engagiert zu vermitteln und in witzige Anekdoten zu packen. Schon die Überschriften jedes Kapitels fassen den Inhalt der folgenden Erzählung gekonnt zusammen, sodass man sich schon im Vorfeld fragt, was ihre Schüler oder gar Frau Freitag selbst wieder ausgefressen haben. Angenehm ist auch die Kürze der einzelnen Kapitel, sodass man tatsächlich einfach mal zwischendurch eines lesen kann.
Als Rahmen der Episoden dient ein Schuljahr an einer Gesamtschule und verschiedene bauen auch aufeinander auf, aber generell handelt es sich bei dem Roman eher um eine Sammlung verschiedener Geschichten, die nur in einem sehr losen Zusammenhang stehen, sodass man auch die ein oder andere im Anschluss nochmal lesen kann.
Treffend und sehr plastisch wird auch die Jugendsprache wiedergegeben, mit all ihren Fehlern, Neologismen und Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen. Das und die den ganzen Roman prägenden Dialoge sind zu Beginn noch sehr witzig, doch am Ende können die nicht endenden semantischen und syntaktischen Fehler schon etwas nerven.
Nichts desto trotz ist die Real-Satire „Chill mal, Frau Freitag“ ein sehr amüsantes Buch, das Nicht-Lehrern zeigt, womit ein Lehrer täglich zu kämpfen hat und diejenigen, die sich den dargestellten Situationen täglich stellen müssen, werden erfreut über so viel Offenheit sein und herzlich über all die Situationen lachen, die ihnen bekannt vorkommen und sie vielleicht im Nachhinein etwas gelassener sehen.

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40

18.12.2012

„Ein etwas anderer Einblick in den Schulalltag”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Düren
„Chill mal Frau Freitag“ – ein etwas anderer Einblick in den Alltag einer Lehrerin, gespickt mit viel Humor und satirischen Elementen.
Frau Freitag ist Lehrerin für Englisch und Kunst an einer sogenannten Brennpunktschule. Ob Fehlstunden, Verständnislosigkeit, gravierende Wissenslücken oder Beratungsresistenz, es ist von allem etwas dabei. Auch kritische Anmerkungen zur Integration, zum Bildungsauftrag und zur Gesellschaft allgemein fehlen nicht. Und vieles mehr erlebt Frau Freitag innerhalb eines Jahres – und sie möchte es gar nicht anders haben.
„Wie auch immer, Lehrerin ist schon ein krasser Job.“- Das beweist uns Frau Freitag in ihren Anekdoten aus ihrem Alltag. Schonungslos und offen erzählt sie von ihren Erlebnissen mit ihren Schülern und Kollegen. Seien es das mangelnde Wissen der Schüler oder gar die eigenen Makel, wenn um guten Unterricht geht, kein Thema ist für Frau Freitag ein Tabu. Und so sollte es auch sein. Denn sicherlich werden Leser, die nie im Bildungssektor gearbeitet haben, die Schwierigkeiten im Schulleben nur schwer nachvollziehen oder sogar überhaupt nicht glauben können; ist es wiederum für diejenigen, die jeden Tag mit Jugendlichen zu tun haben, so etwas wie ein „Nach-Hause-kommen“. Denn noch immer ist es an den meisten Schulen ein Tabu über Probleme im Klassenzimmer zu sprechen. Und indem Frau Freitag ihre Probleme, welcher Art auch immer, öffentlich macht, auch wenn, zugegeben, die ein oder andere Situation karikiert dargestellt ist, gelingt ihr ein enormer Fortschritt in der Selbstwahrnehmung. Geschickt bindet die Erzählerin die Probleme im Schulalltag in ihre Darstellungen ein, jedoch ohne mit dem Finger auf einen Schuldigen zeigen zu wollen, sondern lediglich mit der Absicht, auf diese aufmerksam zu machen.
Trotz der eigentlich ernsten Inhalte, versteht es die Erzählerin diese humorvoll und engagiert zu vermitteln und in witzige Anekdoten zu packen. Schon die Überschriften jedes Kapitels fassen den Inhalt der folgenden Erzählung gekonnt zusammen, sodass man sich schon im Vorfeld fragt, was ihre Schüler oder gar Frau Freitag selbst wieder ausgefressen haben. Angenehm ist auch die Kürze der einzelnen Kapitel, sodass man tatsächlich einfach mal zwischendurch eines lesen kann.
Als Rahmen der Episoden dient ein Schuljahr an einer Gesamtschule und verschiedene bauen auch aufeinander auf, aber generell handelt es sich bei dem Roman eher um eine Sammlung verschiedener Geschichten, die nur in einem sehr losen Zusammenhang stehen, sodass man auch die ein oder andere im Anschluss nochmal lesen kann.
Treffend und sehr plastisch wird auch die Jugendsprache wiedergegeben, mit all ihren Fehlern, Neologismen und Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen. Das und die den ganzen Roman prägenden Dialoge sind zu Beginn noch sehr witzig, doch am Ende können die nicht endenden semantischen und syntaktischen Fehler schon etwas nerven.
Nichts desto trotz ist die Real-Satire „Chill mal, Frau Freitag“ ein sehr amüsantes Buch, das Nicht-Lehrern zeigt, womit ein Lehrer täglich zu kämpfen hat und diejenigen, die sich den dargestellten Situationen täglich stellen müssen, werden erfreut über so viel Offenheit sein und herzlich über all die Situationen lachen, die ihnen bekannt vorkommen und sie vielleicht im Nachhinein etwas gelassener sehen.

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50

12.11.2012

„Einfach nur lustig!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Magdeburg
Dieses Buch ist besonders gut für angehende Lehrer geeignet, die noch nicht so richtig wissen, was sie in der Schule erwarten kann. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist wirklich schön geschrieben und aufgrund der kleinen Abschnitte ist es auch möglich, mal unterwegs in Bus und Straßenbahn zu lesen. Dort wurde ich regelmäßig komisch angeguckt und sogar angesprochen, weil ich zu lachen anfing und mir die Tränen kamen. Dieses Buch ist für mich eine echte Bereicherung, weshalb ich mir auch schon den zweiten Teil gekauft habe (:

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50

31.10.2012

„Chill mal Frau Freitag”

von StraßenPrinzessin1
Auf das Buch von Frau Freitag bin ich im Bahnhofsladen gestoßen und schon beim Klappentext war mir klar das ich es lesen muss.
Frau Freitag ist eine sehr engagierte Lehrerin, die sich für ihre Schüler aufopfert und dennoch nicht zu viel erwartet. Sie beschreibt in vielen lustigen Passagen wie der Alltag mit ihrer Leistungsschwachen 9. Klasse ist. Aber auch ihre Probleme, Gedanken und der ständigen Suche nach Verbesserungen für ihren Unterricht kommen zur Sprache, in diesen Momenten spricht sie mit ihren Freundinnen Frau Dienstag und Fräulein Krise.
Die Geschichte ist mit viel Ironie und Witz geschrieben, aber auch mit vielem wahren Begebenheiten an die ich mich noch selber aus meiner Schulzeit ganz gut erinnern kann.
Chill mal, Frau Freitag ist ein sehr Zeitnahes Buch und recht einfach geschrieben, meist sogar mit dem heutigen Jugendslang, was das ganz noch einmal authentischer macht. Ich bin jetzt schon gespannt wie die Fortsetzung, die am 13. Juli. 2012 erscheint (Voll streng, Frau Freitag !) sein wird.

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50

31.10.2012

„Chill mal Frau Freitag”

von StraßenPrinzessin2
Auf das Buch von Frau Freitag bin ich im Bahnhofsladen gestoßen und schon beim Klappentext war mir klar das ich es lesen muss.
Frau Freitag ist eine sehr engagierte Lehrerin, die sich für ihre Schüler aufopfert und dennoch nicht zu viel erwartet. Sie beschreibt in vielen lustigen Passagen wie der Alltag mit ihrer Leistungsschwachen 9. Klasse ist. Aber auch ihre Probleme, Gedanken und der ständigen Suche nach Verbesserungen für ihren Unterricht kommen zur Sprache, in diesen Momenten spricht sie mit ihren Freundinnen Frau Dienstag und Fräulein Krise.
Die Geschichte ist mit viel Ironie und Witz geschrieben, aber auch mit vielem wahren Begebenheiten an die ich mich noch selber aus meiner Schulzeit ganz gut erinnern kann.
Chill mal, Frau Freitag ist ein sehr Zeitnahes Buch und recht einfach geschrieben, meist sogar mit dem heutigen Jugendslang, was das ganz noch einmal authentischer macht. Ich bin jetzt schon gespannt wie die Fortsetzung, die am 13. Juli. 2012 erscheint (Voll streng, Frau Freitag !) sein wird.

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50

21.07.2012

„Urkomisch!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, egal ob selber Lehrer oder Vielleser, als Urlaubslektüre gedacht oder um dem Bedürfnis nach lautem Lachen während dem Lesen gerecht zu werden. Frau Freitag beschreibt sehr lustig ihren Alltag mit den Schülern, wobei sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Ich freue mich schon, den zweiten, kürzlich erschienenen Band "Voll streng, Frau Freitag" zu lesen.

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30

12.07.2012

„Chill mal, Frau Freitag”

von Allizze
Frau Freitag ist Lehrerin einer 9. Klasse an einer Gesamtschule, Migrationsanteil gefühlte 95 %. Kein Problem für die toughe Klassenlehrerin, Integration wird bei ihr großgeschrieben, sie passt sich einfach an. So kennt sie sämtliche muslimische Feiertage und führt so manches Elterngespräch in türkischen Sprachfetzen. Aber die verschiedenen Kulturkreise sind nicht das einzige Problem im Lehreralltag, da gibt es ja auch noch die Pubertät…

Der freche Titel und das schlichte, aber dennoch witzige Cover haben mich sofort angesprochen. Nach Lektüre des Klappentextes wird dann auch die Bedeutung des Gangster-Vogels klar.

Sprachlich bewegt sich Frau Freitag auf Niveau ihrer Klientel: Der kurzen Kapitel lesen sich flott, der Text ist gewürzt mit allerlei Jugendsprache, rutscht aber teils auch in derbere Sprachebenen. Ebenso unterhaltsam wie alarmierend ist die grauenvolle Grammatik der Schüler, von der ich noch immer hoffe, dass sie nur eine Übertreibung und nicht nackte Realität ist.

Da es sich hier im weitesten Sinne um eine Alltagsbeschreibung handelt, kommt natürlich wenig Spannung auf, denn bis auf die kleinen Katastrophen der im Grunde ganz netten Schüler passiert in einer Schule ja nicht allzu viel, ist halt nicht Hogwarts. Der Mangel an Inhalt wird aber durch gnadenlos schwarzen Humor mehr als ausgeglichen. So erschreckend Frau Freitag ihren Beruf auch schildert, sie scheint doch alles mit einem Lächeln zu nehmen.

Fazit: Nichts für schwache (grammatikalische) Nerven, aber ungeheuer unterhaltsam. Allerdings gibt das Buch auch zu denken, wie viel davon Realität bzw. Übertreibung ist.

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40

12.06.2012

„Lehreralltag”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Das ist genau das richtige Geschenk für alle Lehrer/innen und andere interessierte Leser, die etwas über den heutigen Schulalltag lesen möchten. "Chill mal, Frau Freitag" beschreibt auf luftig, lustige Art den normalen Alltag von Frau Freitag. Sie unterrichtet in einer Klasse mit hohem Migrationsanteil. Der Witz ist dabei schön und geht niemals unter die Gürtellinie.

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10

31.10.2011

„Langweilig und Überzogen”

von Kim aus Hagen
Als ich Frau Freitag im TV gesehen habe und sie von Ihrem Buch erzählt hat, war ich sehr neugierig und hatte es mir gekauft. Aber es stellte sich herraus, das ich wohl zu große Erwartungen hate. Obwohl das Buch gut zu lesen ist, habe ich 3Wochen gebraucht, weil es einfah Überzogen und dadurch Langweilig ist. SIe beschreibt sich als coole, lässige Lehrerein, die auch zugibt, viel gelassen zu sehen und auch schon mal bessere Noten gibt. Im großen und ganzen glaube ich, das da nicht soo viel Wahrheit drin steckt. Eine Befreundete Lehrerein, hat es auch gelesen und ist der selben Meinung, das man sich als Lehrerin einige beschriebene Dinge nicht erlauben/Leisten kann/darf. Schon nach den ersten Kapiteln, habe ich mir nur gedacht, das da die evtl.Wahrheit ziemlich verschönert wurde. Ich kann das Buch nicht empfeheln, aber es ist ja zum Glück alles eine Frage des Geschmacks.

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40

30.08.2011

„Chill mal, Frau Freitag!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Engelsberg
Als ich das Buch "Chill mal, Frau Freitag" in den Händen hielt, erwartete ich mir lustige Geschichten aus dem typischen Schulalltag einer Stadtschule, und meine Erwartungen wurden größtenteils erfüllt.

Das Buch ist in zahlreiche Einzelkapitel gegliedert und ist einfach und leicht zu lesen verfasst. Die Charaktere sind sympatisch und gut beschrieben.

Die Handlungen laden immer wieder zum Schmunzeln ein, besonders der spöttische Unterton ist sehr amüsant. Dieser macht Frau Freitag aber nicht immer unbedingt sympatisch.

Ich glaube, das Buch ist Geschmackssache. Für Leser, die eine durchgehend spannende Handlung bevorzugen, ist das Buch wohl eher nicht geeignet, mir selbst hat es allerdings recht gut gefallen.

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20

14.08.2011

„Frau Freitag.”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Chill mal Frau Freitag" ist die (wahre) Geschichte der Lehrerin Frau Freitag mit ihrer Klasse. Es beschreibt den alltäglichen Wahnsinn als Klassenlehrerin und Frau Freitag bringt mit viel Humor das ganze zu Papier. So weit so gut.

Am Anfang ist es auch noch ganz witzig und man ertappt sich ziemlich oft beim Lachen. Aber umso weiter ich gelesen habe, desto langweiliger wurde der Humor, weil es eigentlich immer das selbe war. Die Schüler, die faul waren und eigentlich kaum was wussten. Die Protagonsiten sind meiner Meinung nach etwas überzeichnet, allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich. Frau Freitag ist mir irgendwie zu "cool" und der Humor nervte mich nach einigen Kapiteln einfach nur noch.

Insgesamt hatte ich mir nach den ersten paar Kapiteln einfach mehr erwartet als letztendlich kam. Für zwischendurch ist diese leichte Lektüre sicherlich gut geeignet, man sollte nur nicht zu hohe Erwatungen haben.

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20

14.08.2011

„Frau Freitag.”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Chill mal Frau Freitag" ist die (wahre) Geschichte der Lehrerin Frau Freitag mit ihrer Klasse. Es beschreibt den alltäglichen Wahnsinn als Klassenlehrerin und Frau Freitag bringt mit viel Humor das ganze zu Papier. So weit so gut.

Am Anfang ist es auch noch ganz witzig und man ertappt sich ziemlich oft beim Lachen. Aber umso weiter ich gelesen habe, desto langweiliger wurde der Humor, weil es eigentlich immer das selbe war. Die Schüler, die faul waren und eigentlich kaum was wussten. Die Protagonsiten sind meiner Meinung nach etwas überzeichnet, allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich. Frau Freitag ist mir irgendwie zu "cool" und der Humor nervte mich nach einigen Kapiteln einfach nur noch.

Insgesamt hatte ich mir nach den ersten paar Kapiteln einfach mehr erwartet als letztendlich kam. Für zwischendurch ist diese leichte Lektüre sicherlich gut geeignet, man sollte nur nicht zu hohe Erwatungen haben.

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20

14.08.2011

„Frau Freitag.”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Chill mal Frau Freitag" ist die (wahre) Geschichte der Lehrerin Frau Freitag mit ihrer Klasse. Es beschreibt den alltäglichen Wahnsinn als Klassenlehrerin und Frau Freitag bringt mit viel Humor das ganze zu Papier. So weit so gut.

Am Anfang ist es auch noch ganz witzig und man ertappt sich ziemlich oft beim Lachen. Aber umso weiter ich gelesen habe, desto langweiliger wurde der Humor, weil es eigentlich immer das selbe war. Die Schüler, die faul waren und eigentlich kaum was wussten. Die Protagonsiten sind meiner Meinung nach etwas überzeichnet, allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich. Frau Freitag ist mir irgendwie zu "cool" und der Humor nervte mich nach einigen Kapiteln einfach nur noch.

Insgesamt hatte ich mir nach den ersten paar Kapiteln einfach mehr erwartet als letztendlich kam. Für zwischendurch ist diese leichte Lektüre sicherlich gut geeignet, man sollte nur nicht zu hohe Erwatungen haben.

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30

09.08.2011

„Lustig, interessant und weiter?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bad Klosterlausnitz
Jetzt hat es tatsächlich einige Wochen gedauert, bis ich mich durch "Chill mal, Frau Freitag" durchgewurstelt habe. Dabei war ich nach der Leseprobe so begierig darauf, dieses Buch zu lesen. Doch ich hatte wohl völlig falsche Erwartungen gehegt. Das Buch ist auf Grundlage des Internettagebuchs der "unerschrockenen Lehrerin" Frau Freitag entstanden und dementsprechend sind auch die Kapitel gestaltet.

Es ist auf jeden Fall sehr gut lesbar - die Sprache ist klug, flüssig und modern, die beschriebenen Personen (Schüler, Lehrer, "Freund") sind verständlich und zumeist sympathisch. Am besten gafallen mir Frau Freitags Humor (der auch oder, besser gesagt, vor allem vor ihrer eigenen Person nicht haltmacht) sowie ihre Beobachtungsgabe, die sie mit scharfer Zunge und Wortwitz die Dinge auf den Punkt bringen lässt.

Die einzelnen Episoden sind oft sehr sehr witzig (am meisten gefällt mir die Erklärung des Wortes "Spast"), meistens lustig, manchmal berührend, manchmal aber auch fast sarkastisch - da ist der Ausdruck "Das rappende Klassenzimmer" auf derRückseite des Einbandes wirklich zutreffend.

Viele Handlungen und Reaktionen Frau Freitags erscheinen mir allerdings zu fatalistisch, aber ich bin keine Lehrerin und kann mich deshalb einfach nicht gedanklich an ihre Stelle versetzen. Wenn ich es recht bedenke, möchte ich dies auch gar nicht. Deshalb hatte ich auch meine Probleme, das Buch in einem Zug durchzulesen - jede Episode war interessant, machte aber nicht neugierig auf das nächste Kapitel. Die Welt einer Gesamtschule ist mir nach wie vor fern, weder die Lehrer noch die Schüler oder deren Eltern sind mir sehr nahe gekommen.

Dass ich mit dem Buch nicht einhundertprozentig warm wurde, liegt aber wirklich an meinen eigenen falschen Erwartungen: irgendwie hatte ich, ähnlich wie in einem Roman, eine Handlung erwartet, so dass mich die ledigliche Aufeinanderfolge von Episoden ohne klare Handlungsstränge nicht so richtig glücklich machen konnte.

Mein Fazit: Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte nicht vergessen, dass dies ursprünglich Einträge aus Frau Freitags Blog sind. In diesem habe ich übrigens ein bisschen rumgelesen - und das macht wirklich richtig Spaß!

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40

28.06.2011

„Motivation für den idealistischen Lehramtstudenten”

von einer Kundin oder einem Kunden
In diesem Buch beschreibt eine unerschrockene und- wie sich herausstellen wird vollkommen zu Unrecht- idealistische Lehrerin ihren Alltag an einer deutschen Gesamtschule, wie es sie in jeder Stadt und wahrscheinlich sogar auf jedem Dorf in Deutschland geben könnte.
Dabei beschreibt sie die einzelnen Charaktere ihrer Schüler (und Lehrerkollegen) so warmherzig dass man auch ab und an darüber hinweglesen kann, dass Frau Freitag einen Hang zum theatralischen zu haben scheint.
Denn jeder der selbst mal zur Schule ging fühlt in den beschriebenen Situationen entweder mit der Lehrerin, mit den einzelnen Schülern - oder als Außenstehender mit den über die Jugend von heute schimpfenden Politikern- mit, was das Buch rundherum zu einer interessanten, lustigen und teilweise auch anrührenden Lese-Erfahrung macht.

Frau Freitag, die immer wieder betont, dass Lehrerin ihr Traumjob sei, kämpft sich dabei so tapfer durch das undankbare Lehrerleben, das bestimmt jeder Lehramtstudent daraus eine Menge Motivation ziehen kann. Und alle anderen froh sind dass es jemand wie sie gibt die unseren ungezogenen Kindern versucht etwas beizubringen :-)

Hut ab vor Frau Freitag.

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30

10.06.2011

„Chill mal, Frau Freitag”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bunde
Das Buch führt uns in die Welt von Frau Freitag, die bereits längere Zeit als Bloggerin agiert. Sie ist Lehrerin an einer norddeutschen Gesamtschule und berichtet sehr detailiert aus ihrem Alltag.
Phasenweise kann man sich in diesem Buch wirklich vor Lachen wegschmeißen, Besonders die "Heide Park Entjungferung" ist ein Knaller oder die Umschreibung der Noten 1-6.
Eher nervig finde ich die Berichte über Frau Krise und Frau Dienstag.
Nachempfinden kann ich ganz gut, dass Kollegen sich immer wieder bei ihr über "deine Schüler" beschweren. Kein Lehrer ist Schuld an den "Erziehungsfehler" von Eltern.
Leider gibt das Buch häufig den Eindruck, dass Lehrerberuf eher Horror als Traum ist. Es werden wenig Highlights (die es in der Realität gibt) genannt. Außerdem hat es mich als Leser nicht sehr in den Bann gerissen, so dass ich ziemlich lange an dem Buch gelesen habe.
Und, wenn ich nicht selber in der Branche arbeiten würde, dann hätte ich es vielleicht auch nicht zu Ende gelesen.

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30

24.05.2011

„Klasse Klasse”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wir erleben den Alltag einer "unerschrockenen Lehrerin". Es geht um den täglichen Kampf der Lehrer in der Schule. Sie unterrichtet in der Großstadt an einer sogenannten Brennpunktschule.

Am Beispiel von Frau Freitag nehmen wir an den Vorbereitungen zum Unterricht teil, hören die Pausengespräche mit an, erleben den Frust mit neuen Lehrern und die Unwissenheit der Schüler.

Die Schilderungen lösten bei mir Lachen und Grauen aus. Manche Darstellungen bringen einen als Unbeteiligten zum Lachen. Aber wenn ich an die Zukunft dieser Jugendlichen und den Arbeitsmarkt denke, bekomme ich das Grauen. Ich hoffe, es gibt auch andere Schulen und Schüler! Das all die Geschehnisse so passiert sind, glaube ich schon.

Man kann sich für die Kinder und die Gesellschaft nur mehr Lehrer wie diese Frau Freitag wünschen. Sie hat einen unerschütterlichen Glauben an diese Jugendlichen und möchte nichts anderes machen. Aber auch ihre starken Nerven scheinen manchmal blank zu liegen. Liebe Frau Freitag und all ihr anderen Lehrer und Erzieher, die Welt braucht euch, haltet durch!

Das Buch setzt sich aus vielen einzelnen Episoden zusammen. Kann ich mir auch gut als Kolummne einer Tageszeitung vorstellen. Mal gut zum zwischendurch lesen. Man kann auch nur einzelne Kapitel lesen und kommt immer wieder rein.

Ein witziges Cover. Ist das der Spast, von dem die Jugendlichen denken es ist ein Spatz?

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50

24.05.2011

„Bitte nochmal Frau Freitag”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
Von der ersten bis zur letzten Seite war ich durchweg begeistert.

Fr. Freitag ist eine engagierte Lehrerin einer Gesamtschule mit dem für sie so fürchterlichen und unverständlichen Zusatz „mit Migrationshintergrund“, denn wer schon in der 3. oder 4. Generation in Deutschland lebt ist schließlich Deutscher (eine Aussage mit der ich mich voll identifizieren kann). Sie schildert ihren Alltag mit den in der 3. Generation in Deutschland lebenden Halbwüchsigen Deutschen, Libanesen, Iranern, Polen und Türken über die Zeitdauer eines Schuljahres. Wenn ich einen Roman über meine Arbeit schreiben dürfte und könnte- ich würde ihn genauso wie diesen schreiben: bissig mit Augenzwinkern, zynisch und mit einem gehörigen Schuss Selbstironie. Ich musste mich fast das gesamte Buch über ermahnen nicht immer laut loszukichern. Es scheint dass die Autorin und ich denselben Humor bevorzugen. Hinter all den lustigen Anekdoten versteckt die Autorin gekonnt kritische Untertöne zum deutschen Schulsystem, Ausländerpolitik und die allgemeine Vernachlässigung der Eltern von Problemkindern. Ansichten die für eine Pädagogin sehr vernünftig sind, und mir deshalb die Protagonistin gleich viel sympathischer machten. Überhaupt deren Bemühen mit den Jugendlichen mitzuziehen, sich auf ihre Art zu denken einzulassen, sei es von der neuesten Frisur bis zur Kosmetik und der Überwindung von Sprachbarrieren durch das Erlernen von türkischen und arabischen Umgangsfloskeln ist streckenweise urkomisch. Gut die erlernten Umgangsfloskeln sind nicht immer gesellschaftsfähig aber der Wille zählt.

Auch mein Haushalt wird von einem wild gewordenen Teenager bevölkert, so dass ich viele der Alltagssituationen die Fr. Freitag dutzendfach jeden Tag hat, nachvollziehen kann und kenne. Erstaunlich ist auch die Tatsache, das selbst Schüler ohne Migrationshintergrund so schlecht deutsch sprechen umso besser kann ich mir die Verzweiflung der Lehrerin vorstellen.

Migration hin oder her ich habe in vielen Anekdoten mich und meine Klassenkameraden wieder entdeckt, auch bei uns gab es die Mädchen, die sich in der ersten Stunde auf Kriegsbemalung verstanden, oder die Jungs die ihren Eltern durch fadenscheinige Bemerkungen Geld aus der Tasche zogen, die Streber , die Klassenclowns , die Zensurenverschweiger, die-immer-auf-den-letzten-Pfiff-Kommer und die Lehrerliebli

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20

17.05.2011

„Kann man gelesen haben – muss man aber nicht”

von horrorbiene
Frau Freitag ist eine gestandene Lehrerin. Sie hat einen Freund, den sie im Buch auch stets nur Freund nennt, als wäre dies sein Vorname und zwei Lehrerinnen-Freundinnen namens Frau Dienstag und Fräulein Krise. Diese Namensgebung stieß mir gleich auf und wirkte durch das Buch hinweg sehr platt. Hätten die Schüler in diesem Buch nicht wenigstens reale Namen gehabt, wäre ich beim Lesen wahrscheinlich verrückt geworden. Doch auch sonst ist Frau Freitag eine eher exzentrische Persönlichkeit: Sie ist Lehrerin aus Leidenschaft und weiß in den Ferien nichts mit sich anzufangen, und manchmal sitzt sie an ihrem Pult vor vorbereitetem Tafelbild und wartet auf die Schüler, die nicht kommen. Und dieses Mal nicht, weil sie zu spät sind, nein, Frau Freitag ist entgangen, dass Ferien sind.
Frau Freitag beschreibt gut anderthalb Jahre des Werdegangs ihrer Klasse. Wir erleben sie also am Ende der achten Klasse und die gesamte neun über. Stets betont sie, dass die Schüler durch die vielen Ausfälle, also Fünfen und Sechsen im Zeugnis, die Versetzung in Klasse zehn nicht schaffen werden. Das Buch endet auch mit Beginn der Sommerferien. Da kommt also der spannende Moment der Zeugnisausgabe und der Leser möchte endlich wissen, wie es ihren Schülern ergangen ist. Statt Zeugniskonferenzen beschreibt sie jedoch den Werdegang des Ausflugs zum Heidepark, der einzige wirklich lang zusammenhängende Part, der wirklich gut geschrieben und amüsant ist. Doch dann ist das Buch zu Ende und der Leser weiß nicht, ob Abdul und Samira doch noch versetzt werden konnten. Sehr schade.
Ich komme nicht umhin Chill mal, Frau Freitag mit Föhn mich nicht zu von Stephan Serin zu vergleichen, denn da ich dieses Buch kürzlich gelesen habe und maßlos enttäuscht war, war dieser Eindruck stets im Hinterkopf beim Lesen von Frau Freitag.
Doch zum Glück ist Frau Freitag nicht Herr Serin und so macht sie tatsächlich auch Unterricht. Sie berichtet auch so von sich und ihrem nicht vorhandenen Privatleben, dass es zwar überzogen wirkt, doch bei weitem nicht so unrealistisch wie bei Föhn mich nicht zu. Auch ihre Schülerklientel ist nicht die einfachste, doch sie stellt sie so dar, dass man tatsächlich meinen könnte, sie beschriebe real existierende Personen. Über ihre Anekdoten kann man schmunzeln und man fühlt sich beim Lesen unterhalten, doch bleibt das Buch relativ belanglos. Zwischendurch eingeschobene Listen und Tabellen lockern das Erzählte auf. Die Abschnitte sind sehr schön kurz gehalten und bauen in den seltensten Fällen direkt aufeinander auf, so dass sich das Buch gut für zwischendurch oder die kurzen Momente im Leben eignet.

Fazit: Das Buch weiß leider nicht zu begeistern und bleibt belanglos. Es ist überzogen, doch in einem angemessenen Maß. Das Buch weiß stellenweise zu unterhalten. Was bei mir zurückbleibt ist jedoch nicht viel, der persönliche Gewinn gleich null. Als Zweitbuch oder für zwischendurch durchaus lesbar. Kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Doch Stephan Serin hat gezeigt, dass es immer noch schlechter geht.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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